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Herbst '89: Zeitzeugen der Universität Leipzig im Gespräch

Redaktion
Altes Rathaus.
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Im Umfeld des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution widmet sich die Universität Leipzig der kritischen Aufarbeitung ihrer Rolle in den zwei deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Am 29. September, 17 Uhr, gibt es die nächste Podiumsdiskussion dazu.

Dabei geht es um "Eine Erinnerung an den Herbst `89: Eine Diskussion mit Zeitzeugen der Universität Leipzig". Die Veranstaltung setzt die dreiteilige Reihe "Politische Wenden" fort.

Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe "Politische Wenden" von Rektor Prof. Dr. jur. Franz Häuser im Rahmen der Jubiläumsausstellung "Erleuchtung der Welt". Sie befasst sich mit der Geschichte der Universität sowohl zur Zeit des Nationalsozialismus als auch des Sozialismus. Prof. Häuser sagt zu seiner Motivation: "Es ist mir ein ganz persönliches Anliegen, dass sich die Universität aus Anlass ihrer 600-Jahr-Feier auch mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte in diesem Abschnitt befasst".

Am 29. September berichten Zeitzeugen aus der Universität von den dramatischen Ereignissen vor und während des Herbstes 1989 sowie in der Zeit bis Anfang 1991. Ein wichtiges Thema ist dabei die Erneuerung der Alma mater Lipsiensis in dieser Umbruchzeit. Für die Moderation konnte Prof. Häuser den ehemaligen Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Hans Joachim Meyer, gewinnen. Als Zeitzeugen sind eingeladen: Prof. Dr. Cornelius Weiss (Chemiker und erster frei gewählter Rektor der Universität Leipzig nach der politischen Wende), Prof. Dr. Elke Blumenthal (Ägyptologin und ehem. Direktorin des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig), Prof. Dr. Dr. h. c. Gottfried Geiler (Mediziner und Mitglied des Interimsrektorats 1989/90) und Prof. Ulla Dr. Fix (Dozentin am Institut für Germanistik und nach der Wende Mitglied der Personalkommission der Universität Leipzig).

Prof. Dr. Günther Heydemann, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Leipzig und künftiger Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung Dresden, hält den letzten Vortrag der Reihe am 20. Oktober um 18 Uhr. Sein Thema ist "Die Universität Leipzig im Sozialismus: Politischer Widerstand und religiöse Verfolgung". Auch diese Veranstaltung findet im Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig statt.

29. September, 17 Uhr im Alten Rathaus: Meine Erinnerung an den Herbst '89: Eine Diskussion mit Zeitzeugen der Universität Leipzig

20. Oktober 2009, 18 Uhr: Prof. Dr. Günther Heydemann "Die Universität Leipzig im Sozialismus: Politischer Widerstand und religiöse Verfolgung"

www.Erleuchtung-der-Welt.de


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