Polizei zeigt Präsenz: Massive Kontrollen im Stadtgebiet Leipzig
Redaktion
16.06.2011
Die Polizeidirektion Leipzig führte nach einer Meldung vom heutigen Tage am 15. Juni 2011, in der Zeit von 12:00 Uhr bis Donnerstag, den 16. Juni 2011, 04:00 Uhr, mit eigenen und unterstellten Kräften einen Einsatz zur Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität durch. Schwerpunkte bildeten dabei Delikte wie Raubstraftaten, Diebstähle in/aus und von Kraftfahrzeugen sowie Einbrüche in Wohnungen, Geschäftsräume und Einfamilienhäuser.
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Die Polizeidirektion wurde dabei nach eigenen Angaben u. a. von mehreren Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie der Reiterstaffel der Polizei des Freistaates Sachsen unterstützt. Im Ergebnis der durchgeführten polizeilichen Maßnahmen wurden insgesamt 51 Strafverfahren gegen tatverdächtige Personen eingeleitet und bearbeitet.
Die Polizei teilt heute dazu mit: "Hierzu zählten insbesondere 14 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein Verstoß gegen das unerlaubte Glücksspiel, ein Verstoß gegen das Kunst und Urheberrechtsgesetz (Plagiate). Weiterhin gab es Anzeigen gegen tatverdächtige Personen hinsichtlich der Straftatbestände der Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Im Zuge der Kontrollen konnten zwei Personen festgestellt werden, gegen die ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag."
Daneben wurden laut Polizeiangaben 90 Ordnungswidrigkeitsanzeigen (davon 75 im Verkehrsraum) gefertigt. Im Rahmen der in den späten Abend- und Nachstunden durchgeführten Straßenkontrollen wurden insgesamt 1.846 Identitätsfeststellungen, 263 Durchsuchungen von Personen sowie 427 Durchsuchungen von Sachen realisiert. Dabei wurden geringe Mengen an verschiedenen Rauschgiftmitteln gefunden sowie fünf Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Hier hatten Personen Schreckschusswaffen und andere gefährliche Gegenstände bei sich.
Seitens der Polizei gab es laut Eigenangaben verschiedene Schwerpunkte, wobei das Augenmerk jedoch auf dem gesamten Stadtgebiet und den Grünanlagen sowie Parks lag. Unter anderem wurde der Asiamarkt in der Maximilian-Allee durchsucht und die im öffentlichen Raum bekannten Aufenthaltsorte der Drogenkonsumenten kontrolliert. "Insbesondere angesichts der in diesem Jahr erheblich gestiegenen Zahl der Raubstraftaten und der Einbrüche sind solche Aktionen geeignet, neben der kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit, herausragende Akzente im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung zu setzen und den Verfolgungsdruck zu erhöhen." so die Beamten in ihrer heutigen Pressmitteilung zur großräumigen Aktion in der Messestadt.
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