Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Sensationelles Urteil im Landgericht: Kamal K. aus rassistischen Motiven von Neonazis ermordet, Haupttäter soll in Sicherungsverwahrung

Patrick Limbach & Michael Freitag
Marcus E. mit Verteidiger Stephan Rochlitz: 13 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung im ersten Urteil für Marcus E.
Marcus E. mit Verteidiger Stephan Rochlitz: 13 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung im ersten Urteil für Marcus E.
Foto: L-IZ.de
Im Prozess um den Tod des 19-jährigen Irakers Kamal K. fiel heute das Urteil. Die 1. Strafkammer verurteilte Haupttäter Marcus E. (33) wegen Mordes aus niederen Beweggründen zu 13 Jahren Haft. Anschließend soll er in Sicherungsverwahrung.

Anzeige

Seinen Mitangeklagten Daniel K. (29) verurteilten die Richter wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren. Zuvor soll er in einer geschlossenen Entziehungsanstalt untergebracht werden, um sein Alkoholproblem zu lösen. Das Gericht hielt beiden Tätern zugute, dass sie zur Tatzeit erheblich alkoholisiert waren. "Eine verminderte Schuldfähigkeit könne bei beiden Angeklagten nicht ausgeschlossen werden", so der Vorsitzende Johann Jagenlauf.

Damit ging die Kammer über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Deren Prozessvertreterin hatte für Marcus E. lediglich 12 Jahre Haft wegen Totschlags mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert. Nach Auffassung des Gerichts suchten die Täter gezielt den Müllerpark auf, um sich ein Opfer zu suchen, das in ihr neonazistisches Feindbild passte. Das Gericht würdigte bei der Urteilsfindung die menschenverachtende Gesinnung der Angeklagten. Marcus E. trage sie durch zahlreiche Tattoos plakativ zur Schau, so Jagenlauf in seiner Urteilsbegründung. "Er hat das Opfer nicht als Mensch gesehen, sondern als Ausländer, den man töten kann."

Die Angehörigen des Opfers zeigten sich mit dem Urteil zufrieden. "Das Urteil ist insofern eine kleine Sensation, weil man die Berücksichtigung des politischen Hintergrunds von vielen Gerichten, insbesondere in Sachsen und Sachsen-Anhalt, nicht gewohnt ist", so Nebenklage-Anwalt Sebastian Scharmer. "Das Urteil ist richtig, aber auch mutig. Und es war fällig."

Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Verurteilte und Staatsanwaltschaft können noch Revision einlegen.

Marcus E. laut Richter Jagenlauf "Er hat das Opfer nicht als Mensch gesehen, sondern als Ausländer, den man töten kann."
Marcus E. laut Richter Jagenlauf "Er hat das Opfer nicht als Mensch gesehen, sondern als Ausländer, den man töten kann."
Foto: L-IZ.de (Archiv)

Kerstin Köditz (MdL/Die Linke) "Rassistische Einstellung der Täter gewürdigt"

Unmittelbar nach dem Urteil melden sich Die Linke und die Grünen zu Wort, denn auch auf der politischen Ebene wurde der Prozess mit Spannung verfolgt. So Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der sächsischen Fraktion Die Linke.

„Mit der Verurteilung wegen Mordes hat das Gericht unmissverständlich klargestellt, dass es die Gesamtumstände einschließlich der rassistischen Einstellung der Täter gewürdigt hat. Dass der Richter im Unterschied zu Polizei und Staatsanwaltschaft die ausländerfeindliche Gesinnung der Täter als Ursache des schrecklichen Verbrechens klar beim Namen genannt und das Gericht deshalb für den Haupttäter die einzig angemessene Strafe verhängt hat, ist zu begrüßen“, so Köditz nach dem Prozessende zum Urteil gegen Marcus E.

Doch eines gibt es aus ihrer Sicht nun noch zu tun. So müssten laut Köditz die „…sächsischen Behörden dieses Verbrechen in ihrer Statistik auch als rechts motiviertes Tötungsdelikt führen und damit der Wahrheit zu ihrem Platz verhelfen.“ Insbesondere verwundert die Landtagsabgeordnete nun nach dem Urteilsspruch nochmals die Haltung von Polizei und Staatsanwaltschaft. „Die Ermittlungsbehörden haben frühzeitig eine rassistische Motivation ausgeschlossen, weil unmittelbar während der Tat keine ausländerfeindlichen Parolen gebrüllt wurden. So wurde die Mitwirkung des Angeklagten Daniel K. in der Kameradschaft `Aachener Land` nicht weiter beleuchtet, obwohl die besondere Aggressivität dieser Organisation in der Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums zur Vorstellung des Bundesverfassungsschutzberichtes ausdrücklich hervorgehoben wurde.“

Monika Lazar (MdB/B90/Die Grünen) "Urteil mit Signalwirkung"

Auch von der sächsischen Bundestagsabgeordneten Monika Lazar (Bündnis 90/Die Grünen) gab es umgehend eine Einschätzung des Urteils am heutigen Tage.

Auch wenn die Verurteilung von Marcus E. wegen Mordes das Opfer nicht wieder lebendig machen könne, so sei es nun wichtig, nach den Ursachen solcher Taten zu suchen und die Präventionsansätze zu verstärken.

„Dass der Haupttäter wegen Mordes und nicht wie von der Staatsanwaltschaft gefordert nur wegen Totschlags verurteilt wurde, ist ein wichtiges Zeichen. Das Gericht hat es damit als erwiesen angesehen, dass der Haupttäter nicht nur ein aktives und ausgesprochen gewalttätiges Mitglied der Naziszene ist, sondern auch mit dieser Motivation zugestochen hat. Da viele Gerichte sehr vorsichtig mit der Zuordnung einer Straftat umgehen und somit viele Taten, die von Neonazis und anderen Menschenfeinden begangen werden, nicht als Straftaten mit einem fremdenfeindlichen Hintergrund eingestuft werden, hat gerade dieses Urteil Signalwirkung“, so Lazar zur Tragweite des Urteils aus ihrer Sicht.

Gerade im Umgang mit solchen Straftaten sei also eine intensive Schulung der Staatsanwaltschaft und Gerichte nötig, um den menschenfeindlichen Hintergrund der Tat entsprechend einordnen zu können. Dass die Staatsanwaltschaft zunächst nur auf Totschlag plädiert hatte, sei aus Sicht von Monika Lazar hingegen unverständlich.

„Da Kamal K. bereits der sechste Tote in Leipzig seit 1990 ist, der Opfer von Rechtsextremen wurde, unterstütze ich auch die Initiative, dass mit einem Gedenkstein im öffentlichen Raum aktiv an die Opfer in Leipzig gedacht werden sollte.“

Juliane Nagel (Stadträtin/Die Linke) "Ermittlungsarbeit der Polizei hinterlässt bitteren Beigeschmack"

Für Juliane Nagel (Stadträtin Die Linke) bleibt in einer aktuellen Wortmeldung zum Ausgang des Prozesses bezüglich der polizeilichen Ermittlungsarbeit jedoch noch einiges mehr offen. Nämlich "... ob sich jemand vor der Hausdurchsuchung in der Wohnung K.s zu schaffen gemacht hat. Denn weder Spuren des Umtrunkes, den die beiden Täter vor ihrer „Sauftour“ in der Wohnung genommen hatten, noch eine mit rechter Kleidung und Literatur gefüllte Reisetasche, die wenig später bei der Polizei von Daniel K. für Marcus E. abgegeben wurde, fanden sich dort."

Juliane Nagel weiter: "Das heute verkündete Urteil wird Kamal nicht wieder lebendig machen geschweige denn bei den Angehörigen ein Gefühl von Gerechtigkeit hinterlassen. Die Frage nach dem „Warum“, die Angehörige und FreundInnen von Kamal in Form von bedruckten T-Shirts im Gerichtssaal stellten, hat das Gericht allerdings beantwortet. Betrachtet man vergleichbare Fälle, in denen die wirkliche Motivation der Täter viel zu oft unbeachtet blieb, scheute sich das Gericht nicht, den Finger in die Wunde zu legen und damit die krasse Dimension rechter Ideologie sichtbar zu machen."

Auf Basis des Urteils müsste nun Kamal K. auch offiziell als Opfer rechter Gewalt anerkannt werden, so die Stadträtin. Und "Der Prozess gegen die Mörder von Kamal hat schlussendlich auch eines deutlich gemacht: Es bedarf weiterhin engagierter Bemühungen der gesamten Gesellschaft gegen menschenverachtende Einstellungen. Auf dass sich eine solche Tat nie wiederholen möge."

Zum Artikel vom 8. Juli 2011 auf L-IZ.de
"Er hat das Opfer nicht als Mensch gesehen, sondern als Ausländer, den man töten kann": Eine Nachbetrachtung zum heutigen Urteil im Kamal K.-Prozess

VGWortLIZ


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Leselust im Gohliser Schlösschen: Lesung mit Friedhelm Eberle am 27. Mai

Friedhelm Eberle
Am 27. Mai, um 19 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. herzlich zu einer „Pfingstlesung“ in den Festsaal des Hauses ein: „Erleben Sie mit uns die abenteuerlichen Geschicke des Reineke Fuchs, und wie es ihm, mehrfach angeklagt und verurteilt, immer wieder gelingt, mit verblüffender Intelligenz, mit Witz und Verschlagenheit, mit Lug und Trug, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um schließlich sogar 'Kanzler des Reichs' zu werden.“ mehr…

Linke: Burgkhardts harte Haltung zur Leipziger Suchtpolitik ist nicht auf der Höhe der Zeit

Michael Burgkhardt.
Die Drogenpolitik und der Umgang mit Suchtkranken in Leipzig ist und bleibt offenbar ein heißes Eisen, das von dem einen oder anderen Protagonisten mit mehr oder weniger Eifer am Glühen gehalten wird. So schlug ein Interview von Michael Burgkhardt in der LVZ hohe Wellen. Der Chef der Bürgerfraktion im Stadtrat, gleichzeitig Suchtmediziner, ging mit der Stadt und dem Umgang mit der Drogenszene Leipzigs hart ins Gericht. mehr…

Leipziger Agenda-Preise 2012: Sieben Mal Anerkennung für Engagement für die Stadt

Vorbereitung der Querbeet-Eröffnung.
Am Dienstag, 22. Mai, wurden im Festsaal des Neuen Rathauses die Leipziger Agenda-Preise 2012 verliehen. In fünf Kategorien wurden Preisgelder in einem Gesamtumfang von 14.000 Euro sowie Sachpreise im Wert von rund 10.000 Euro vergeben. mehr…

Geschwisterseminar 2012: Noch Anmeldungen für Seminar für Eltern und Geschwister von Kindern mit Behinderung möglich

Geschwisterseminar.
Die Lebenshilfe Leipzig organisiert vom 8. bis 10. Juni zum zweiten Mal ein Geschwisterseminar mit der renommierten Sozialwissenschaftlerin Marlies Winkelheide (Bremen/Geschwisterkinder.de) und ihrem Team. Dieses wendet sich an die Eltern und Geschwisterkinder in Familien mit behinderten Kindern und findet in der Jugendherberge in Dahlen bei Leipzig statt. mehr…

Wie wird Leipzig zu einer nachhaltigen Stadt? - Auftaktveranstaltung für eine "Zukunftswerkstadt" am 29. Mai

Website "Leipzig weiter denken".
Den 29. Mai kann, wer Lust hat, sich über diese seltsame Stadt am sächsischen Westrand ein paar Gedanken zu machen, vormerken im Kalender. Es ist ein Dienstag. Und die Stadt lädt ein in die Kongresshalle, konkret in den Händelsaal. Ab 19 Uhr darf man rein und schon mal die Fühler ausstrecken, 19.30 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung für ein Leipziger Zukunftsprojekt. Motto: Leipzig weiter denken. mehr…

Am 24. Mai im Garten Annalinde: Die Saison ist eröffnet!

Annalinde.
Am 24. Mai um 15 Uhr lädt der Garten Annalinde mit Kaffee und Kuchen herzlich zur Eröffnung seiner Gartensaison ein. Seit Juni 2011 gibt es den mobilen Nutzgarten auf der Freifläche hinter der Bibliothek Plagwitz. Neben Kohl und Kartoffeln in Säcken werden dort Radieschen, Salat und Tomaten zusammen mit einer Vielzahl weiterer, teils alter Kultursorten in mobilen Hochbeeten angebaut. mehr…

Am 23. Mai im Haus des Buches: Martin Seel spricht über "111 Tugenden. 111 Laster"

Das nächste Monatlich Gespräch über Wissenschaft findet am Mittwoch, 23. Mai, um 19:30 Uhr im Haus des Buches (Gerichtsweg 23) statt. Moderiert wird es von Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider. Im Mittelpunkt steht Martin Seel, der über "111 Tugenden. 111 Laster" spricht. mehr…

Kirche Zuckelhausen: Orgelführung und Orgelkonzert zu Pfingsten

Die Königin der Instrumente, die Orgel, ist zu Pfingsten in der Kirche Zuckelhausen, Zuckelhausener Ring, zu entdecken und zu hören. Am Sonnabend, dem 26. Mai 2012, erläutert Orgelbauer Stefan Pilz bei einer Orgelführung um 10 Uhr die Funktionsweise der Johann-Gottlob-Mende-Orgel (1822). mehr…

Der Geburtsort der Reformation und die Keimzelle der Aufklärung: Wittenberg

Orte der Reformation. Wittenberg.
Mitteldeutschland befindet sich mitten in der Luther-Dekade. 2012 ist das Jahr der Musik. 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Und die Evangelische Verlagsanstalt hat ein Heft-Projekt gestartet, das im Mai 2011 mit Nürnberg startete und den Verlag auf Jahre beschäftigen wird: Orte der Reformation. Das wichtigste Heft liegt jetzt mit "Wittenberg" vor. mehr…

Durch die Hintertür: Bundesregierung will missliebigen Organisationen die Gemeinnützigkeit aberkennen

Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe.
In Verfassungsschutzberichten landen nicht nur die wirklich staatsgefährdenden Organisationen. Oft beobachten die Schlapphüte auch Parteien und Vereine, von denen sie die Gefährdung nur vermuten. Manchmal über Jahrzehnte ohne Ergebnis. Da ist es schon erstaunlich, dass die Bundesregierung allein diese Beobachtungen zum Vorwand nehmen will, Vereinen ihre Gemeinnützigkeit abzuerkennen. mehr…

Rekord-Schau mit Schattenseiten: AMI Leipzig kann sich auch 2012 nicht von Gelände-Zirkus und Trabi-Geknatter lösen

AMI Leipzig.
Am 2. Juni beginnt in Leipzig die Automesse AMI. Der Zweijahresturnus, den die Automobilbranche ausgehandelt hat für den Leipziger Branchentreff, zeigt Früchte: Die Aussteller zerreißen sich nicht mehr zwischen den Messen. Die Ausstellerzahl in Leipzig steigt. Das Messetrio aus AMI, AMICOM und AMITEC verzeichnet ein zweistelliges Flächenwachstum von über 10 Prozent. mehr…

Recht auf Stadt: Investoren-Ufos und Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung

Die Reihe "Recht auf Stadt" erlebt am 31. Mai eine weitere Auflage. Die zweite Veranstaltung, diesmal im Werk 2, dreht sich dabei rings um Fragen moderner Stadtentwicklung und die Rolle aller Beteiligten dabei. Diesmal unter dem Motto: "Kapitalanlage - Von Investoren-UFOs und Stadtteilzentren". mehr…

Geblitztdingst: Die "Men in Black" sind nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurück

Flotte Sprüche, schwarze Business-Anzüge, dunkle Sonnebrillen - Die "Men in Black" sind zurück.
Flotte Sprüche, schwarze Business-Anzüge, dunkle Sonnebrillen. Die "Men in Black" sind nach zehn Jahren Leinwandabstinenz zurück. Im dritten Teil des SciFi-Franchise reist Will Smith ins Jahr 1969, um seinem Partner Tommy Lee Jones das Leben und die Menschheit vor einer vernichtenden Alien-Invasion zu retten. mehr…

Lok Leipzig: Saisonrückblick - Der steinige Weg in die Regionalliga

Mit dem Sieg bei Fortuna Chemnitz hat der 1. FC Lok sein Saisonziel erreicht, steigt als Sechster in die neue Regionalliga auf. Geplant war alles ein wenig anders. Eigentlich sollte es der dritte Platz werden, eigentlich sollten die Neuzugänge einschlagen und von einem Trainerwechsel war vor der Saison auch nicht die Rede. Ein Saisonrückblick. mehr…

Aber das Leben geht weiter: Ein Film über Vertreibung und Mitgefühl im Lindenfels

Aber das Leben geht weiter.
„Mut zu machen, dass wir Zeichen gegen Willkür und Gewalt setzen können“. Das ist für die in Berlin lebende Filmemacherin Karin Kaper die Botschaft ihres Filmes „Aber das Leben geht weiter“. Es geht um die - authentische - Vertreibungsgeschichte der Familien Queißer und Zukowscy, die in einem Bauernhof bei Görlitz aufeinander treffen. Ein L-IZ-Interview. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weitere Termine unter: www.tdjw.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog