Leichenfund am Elsterflutbett: Jetzt auch noch ein Torso gefunden
Redaktion
07.11.2011
Es sind Szenen wie aus einer dieser zahllosen US-Serien über professionelle Spurensicherer, die sich momentan am Elsterflutbett abspielen. Nach dem Fund eines abgetrennten Armes durch einen Pilzsammler am gestrigen Sonntag laufen Spurensuche und erkennungsdienstliche Ermittlungsarbeit der Behörden auf Hochtouren. Polizeitaucher suchen im trüben Wasser weiter nach Spuren oder Leichenteilen, ein Hubschrauber kreist über der Szenerie, am Ufer suchen Ermittler jeden Quadratzentimeter ab, vermessen den Fundort.
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Inzwischen wurde neben zwei Armen, die in der Nähe des Palmengartenwehrs angeschwemmt worden waren, auch ein Torso gefunden. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass bereits kurz nach dem Fund des ersten Leichenteils ein stark verwester zweiter Arm gefunden wurde: „Natürlich können wir in der kurzen Zeit noch nichts sagen, da ein genetischer Abgleich einige Zeit in Anspruch nimmt und wir auch einen Datenabgleich vornehmen müssen mit Listen von vermissten Personen in Sachsen und Deutschland.“
Hier könne man nur hoffen, dass es einen Zufallstreffer gibt. Die Anhaltspunkte zu konkreten Aussagen fehlten noch. Es bestehe auch die Möglichkeit, dass die Leichenteile weit außerhalb der Stadtgrenze ins Wasser geworfen und von der Strömung bis zum Fundort getragen wurden, so die Polizei weiter. Jüngste Meldungen bestätigten, dass im Laufe des Vormittags auf Höhe der Zeppelinbrücke ein vewester Torso entdeckt und geborgen wurde, der ebenfalls in die Gerichtsmedizin für weitere Untersuchungen gebracht wurde. Ein Hubschrauber unterstützte die Suche der Taucher und Spurensicherer. Letzten Erkenntnissen zufolge, waren die Arme waren in Schulterhöhe vom Torso abgetrennt worden. Die Staatsanwaltschaft geht den Umständen entsprechend von einem Kapitalverbrechen aus, ermittelt wegen Mordes.
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