Rätselhafter Mord am Elsterflutbett: 30-köpfige Soko soll den Fall um die Leichenteile jetzt lösen
Matthias Weidemann
10.11.2011
Der mysteriöse „Puzzle-Mord“ vom Elsterflutbett gemahnt immer mehr an eine jener Hollywood-Produktionen, in denen Ermittler Details eines Mordfalls zusammentragen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Jetzt wurde ein aus 30 Ermittlern bestehende Soko gegründet, um dem Täter auf die Spur zu kommen.
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Keine leichte Aufgabe allerdings. Denn auch der Mörder scheint die eine oder andere Folge von CSI oder anderen TV-Machwerken gesehen zu haben, in denen man akribisch mit den Methoden der Spurensicherer und Ermittler, aber auch denen der Mörder, vertraut gemacht wird. So fehlen bisher weiter wichtige Körperteile, die für eine schnelle und sichere Feststellung der Identität des Leichnams eminent wichtig wären.
Der Kopf wurde vom Torso getrennt und ist ebenso unauffindbar wie die Fingerkuppen, die der Mörder abgeschnitten hat. Bleiben also einzig und allein die Untersuchungen der DNA des Leichnams. Allerdings ist es alleine mit einer Isolierung der DNA des Opfers nicht getan, denn, um die Identität zweifelsfrei nachweisen zu können, braucht es Vergleichsdaten. Also DNA von einer als vermisst gemeldeten Person.
So könnte man einen Abgleich machen, um sicherzugehen, dass es sich um die vermisste Person handelt. Bis dahin sind die Ermittler weiter auf ihre akribische Sucharbeit angewiesen und darauf, die gefundenen Beweismittel in Relation zueinander und zu externen Hinweisen zu bringen. Das allerdings gehört zu einer der schwierigsten Aufgaben der Ermittler.
Aber vielleicht hilft am Ende ja doch wieder einmal der schlauste aller Polizisten: Kommissar „Zufall“ hat schließlich so manchen kniffligen Fall gelöst, der für seine menschlichen Kollegen bis dahin als unlösbar galt. Vielleicht hilft er auch dem Leiter der Soko, Rainer Baacke. Der kann immerhin einige Erfahrung vorweisen, leitete schon die Sokos in den Mordfällen an Mitja im Jahr 2007 und Michelle im Jahr 2008.
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