Buntmetalldiebe unterwegs: Gedenktafel für Soldaten der Völkerschlacht gestohlen
Redaktion
01.07.2012
Gedenkstein für die baschikirischen Soldaten.
Foto: Stadt Leipzig
Kultureinrichtungen und Kleindenkmale in Leipzig sind immer wieder und immer öfter von Buntmetalldiebstahl betroffen. Jüngstes „Opfer“ eines dreisten Diebstahls ist die Bronzetafel zum Gedenken an in der Völkerschlacht von 1813 ums Leben gekommene baschkirische Soldaten.
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Die 2003 privat gestiftete Tafel befand sich eingelassen in einen Findling schräg gegenüber der Russischen Gedächtniskirche am Rande des Friedensparks. Sie wurde kürzlich durch Unbekannte aus ihrer Verankerung gerissen und entwendet.
Leider ist der Diebstahl von Gegenständen an Einrichtungen und von Teilen von Denkmalen immer wieder zu verzeichnen, teilt das Kulturamt mit. Häufiges Diebesgut sind Kupferrohre, Bronzeplatten und -teile sowie Eisenelemente. Auch an den in diesem Jahr vollständig restaurierten Denkmalen der Völkerschlacht sind bereits wieder Teile entwendet worden.
So sieht/sah die gestohlene Kupferplatte des Gedenksteins aus.
Foto: Stadt Leipzig
Die Verwaltung hat Gegenmaßnahmen eingeleitet. So werden Denkmale und Teile besonders stark befestigt oder auch, wenn es mit dem Denkmalschutz vereinbar ist, in besonderen Fällen Einzelteile täuschend echt aus Ersatzmaterial gefertigt und ersetzt.
Das Kulturamt bittet um Hilfe und Unterstützung aus der Bevölkerung und nimmt Hinweise auf Diebstahl und den Verbleib von Gegenständen jederzeit entgegen. Möglich ist auch die Information der Polizei. Jeder bekannt gewordene Diebstahl kommt dort ohnehin zur Anzeige.
Hakenkreuzarmbinden an Uniformen im Audimax am Augustusplatz. Und es ging nicht in aller Theorie um das Godwin-Gesetz, wonach alle Chats irgendwann zum Thema Hitler kommen. Nein, es waren Theaterkostümteile, passend, weil Wagners Werk als Familienchronik dargeboten werden sollte. mehr…
Am 21. Mai ist mal wieder „Report Mainz“-Zeit im ersten deutschen Fernsehen. Und erneut ist ab 21:55 Uhr Sachsen ein Thema. Besser der Lauf der Behörden im Jahre 2000, eine Zeit, in der es noch keine Mordserie gab, dafür ein flüchtiges Trio aus Jena, welches sich in Sachsen herumtreiben sollte. Und Unterstützer, die ihnen dabei hilfreich zur Seite standen. Alles in allem also eine Gruppe. Bis heute wird darum gestritten, wie und wann den Behörden welche Einschätzungen zur Verfügung standen. Ein Zeit-Dokument dazu liege nun der „Report“-Redaktion vor. Und das Sächsische Innenministerium reagierte heute erstaunlich schnell. mehr…
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Er war eigentlich noch nicht so alt, was die Sache irgendwie noch ein wenig unerklärlicher macht. Jedenfalls fuhr der 46-jährige LVB-Mitarbeiter die Straßenbahn der Linie 10 auf der Karl-Liebknecht-Straße stadteinwärts, als er wohl gemerkt haben muss, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Jedenfalls brachte er auf der Höhe Steinstraße seine Straßenbahn zum stehen und brach anschließend im Fahrgastraum zusammen. mehr…
Über die aktuellen Gründe liegen noch keine Erkenntnisse vor, als MDR Info am Dienstag, 21. Mai, meldet: „In einem Leipziger Jobcenter ist eine Mitarbeiterin brutal angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Mann mit einem Hammer auf die Frau ein. Sie wurde dabei schwer verletzt.“ Der Angreifer habe bereits Hausverbot gehabt und sei „bereits mehrfach auffällig geworden“. mehr…
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Wagner kann einen närrisch machen. Oder besonnener. Am 22. Mai werden eine Reihe Leute in Leipzig wieder ganz närrisch, schütteln sich die Hände, enthüllen ein Denkmal, lauschen im strengen Anzug einem Festkonzert oder klatschen Beifall, wenn im Opernhaus der Schriftsteller Friedrich Dieckmann den ersten Richard-Wagner-Preis bekommt. mehr…
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Am Freitag, dem 24. Mai um 20:15 Uhr, ist der Bestsellerautor Martin Walker bei Lehmanns Media zu Gast und liest aus seinem aktuellen Bruno-Krimi „Femme Fatale“. Der im französischen Périgord lebende Ire ist nicht nur Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist („The Guardian“), sondern auch ein sehr, sehr sympathischer Zeitgenosse und Medienliebling. mehr…
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