Über der Diskussion um Lindenau/Plagwitz und Reudnitz/Thonberg ist Grünau wohltuend in den Hintergrund getreten, wenn es um rechtsnationalistische Übergriffe geht. Könnte man glauben.
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In der Nacht vom 22. auf den 23. November kam es am KOMM-Haus zu einer Attacke, welche in der Qualität das bisherige Naziparolengeschmiere und das Bekleben der Türen, Fenster und Wänden mit Aufklebern rechtsradikalen Inhalts am Bürgertreffpunkt weit überstieg.
Weil die Mitglieder der Bürgerinitiative Buntes Grünau die Entfernung eben jener Aufkleber am Wochenende zuvor vorgenommen hatten, gelobten rechte Randalierer Rache. Dafür spricht auch die ein paar Tage zuvor unverhohlen geäußerte Drohung gegen einen der KOMM-Haus-Mitarbeiter. In der Nacht zum 23. November war es dann soweit. Nach Angaben der Bürgerinitiative und des KOMM – Hauses wurden die Scheiben des Bürgertreffs an der Selliner Straße 17 von vier Personen mit Steinen zertrümmert. Das KOMM-Haus wird bevorzugt von Senioren, Kindern, der Volkshochschule und einmal im Monat von der Bürgerinitiative genutzt. Bis neue Scheiben eingesetzt werden, nun wohl erstmal nicht mehr.
Und da es den Beteiligten scheinbar darüber hinaus um die Fortsetzung der Aufkleberkampagne ging, hinterließen die rechten Chaoten abermals Aufkleber am Tatort. Und während die Polizei somit bereits einem zielgerichteten Verdacht nachgeht, denkt der Hauseigentümer nun über eine Videoüberwachung nach.
Es sind nicht mehr nur die Abgeordneten der Oppositionsparteien, die sich darüber wundern, wie im Freistaat Sachsen die Fördergelder verteilt werden. Die Staatsregierung verschickt zwar jede Woche eine Jubelmeldung, welche Fördermillionen sie wieder für welches Töpfchen zur Verfügung gestellt hat. Doch auch in Chemnitz wundern sich die Betroffenen immer stärker über das Tröpfeln, das dabei herauskommt. mehr…
300 Millionen Euro muss Leipzig in den nächsten Jahren in die Sanierung, den Um- und Neubau von Schulen investieren, um überhaupt den steigenden Bedarf aufzufangen, der sich aus den gestiegenen Geburtenzahlen der letzten zehn Jahre ergibt. Einige Schulstandorte sind schon jetzt Brennpunkt der Entwicklung. Ein paar Fragen an den zuständigen Bürgermeister, Prof. Thomas Fabian. mehr…
Die Weichenstellung für das Leipziger Schulnetz der kommenden 20 bis 30 Jahre rückt immer näher: Im März soll der Stadtrat über den zweiten Entwurf des Schulentwicklungsplans entscheiden, der in Teilen Vorschläge aus dem ersten Entwurf konkretisiert, in Teilen aber auch über Bord geworfen hat. Im Leipziger Osten heißt es daher zweimal Aufatmen, während die Stadt am Suchen ist – nach Geld und Platz. mehr…
Seit den Parlamentswahlen in Russland regt sich ständiger Protest, mal von der Regierung geduldet, mal unterbunden. Anlässlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen am 4. März protestierten auch am Samstag, 4. Februar, wieder weltweit Menschen, auch in Leipzig. mehr…
Der Winter ist eingekehrt; nun doch, nachdem er uns im Glauben ließ, er würde nicht mehr kommen. Und er schlägt mit kalten Fäusten um sich; ein Schritt nach draußen und schon möchte man zurück in die warme Wohnung flüchten und sich ein bisschen näher an die Heizung kuscheln. Man kann dieses Wetter - und vor allem die äußerst niedrigen Temperaturen - aber auch positiv sehen, denn besonders jetzt kann man die heimische Idylle so genießen wie selten. mehr…
Am Mittwoch, 8. Februar, um 17 Uhr lädt das Stadtgeschichtliche Museum zu einem Ausstellungsgespräch mit Christoph Sandig. Der freischaffend tätige Fotograf erzählt in lockerer Atmosphäre von seinen Eindrücken und Erfahrungen während der Fotoshootings für die laufende Ausstellung. mehr…
Warum 299? Warum nicht 111 oder 333? - Dieses Buch ist ein Rätsel. Das Vorhaben ist edel. Hilfreich sei der Mensch. Und das Gedränge im Kölner Dom und der Dresdner Frauenkirche ist wohl nicht nur Dirk Klingner manchmal zu eng. Der Kölner Dom kommt trotzdem drin vor - als Nummer 130. mehr…
Anfang der Woche ging der neue Internetauftritt des "Freien Netz Mitteldeutschland" online. Unter dem knackigen Label "FN-Mitte" möchten die Betreiber vor allem eines: Einigkeit demonstrieren. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Offenbar haben sich einige Kameraden, die bisher unter dem Dach der NPD agierten, mit der Partei überworfen. mehr…
Der NABU Sachsen und sein Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik (Lurche, Kriechtiere, Fische) rufen alle Naturfreunde in Sachsen dazu auf, sich an einer neuen bundesweiten Aktion des NABU zu beteiligen. Es geht darum, sofort bei Einsetzen einer milderen Witterung auf wandernde Erdkröten zu achten und überfahrene Erdkröten zu melden. mehr…
Gemeinsam geht eben alles besser. Wo sich einer allein abstrampelt, wirds zusammen rasch gelingen. Die Lösung für die ganze Welt muss also letztlich lauten - man kann alles erreichen! Es müssten eben nur alle mitmachen ... mehr…
Wenn Stuart Staples sagt, Alben aufnehmen sei ein "tricky thing", dann muss er es wissen. Vor zehn Jahren gab es die "Tindersticks" kaum mehr. Langsam kriecht die Truppe wieder zurück an die Oberfläche. Die 1991 angezündeten Streichhölzer aus Nottingham beregnen mit "The something rain" wieder die Fusion aus Jazz und irgendetwas aus dem dunklen Bereich der klingenden Materie. Feuchte Köpfe bekommen sie dadurch nicht. mehr…
Sven Rogowski war in Hamburg. Zusammen mit Rainald Grebe natürlich. Im Thalia-Theater bot die Truppe die "WildeWeiteWeltSchau", die in Leipzig schon große Erfolge feierte. Natürlich macht der schreibende Maori-Komparse, Familienvater und Leipziger auch im Centraltheater wieder Halt. Aber erst einmal war Hamburg fällig. Die 17. Seite seines Komparsen-Tagebuchs wird beschrieben. mehr…
Von M.F.Radefeld: In Zukunft wäre es auch durchaus denkbar, die Strompreise an den Zapfstellen dem Angebot an Ökostrom anzupassen. Also z.B. dann besonders günstige Tarife anzubieten, wenn kräftiger Wind weht oder genügend Sonnenlicht bereit steht. mehr…
Von Stefan Müller: Sowohl dieser als auch dieser Artikel "Neue Fahrpreissteigerungen im Raum Leipzig: Grüne Jugend aus dem Landkreis kritisiert Verkehrspolitik" lassen bei mir zumindest die grönemeyersche Frage aufkommen: "Was soll das?" mehr…
Zu einer abenteuerlichen und unterhaltsamen theatralen Reise durch den Sternenhimmel lädt ab Sonntag, 5. Februar, das Theater der Jungen Welt Kinder und Erwachsene ins Planetarium Schkeuditz ein. Unter der faszinierenden Sternenkuppel begegnen sie nicht nur Helden und Göttern aus griechischen Mythen, sondern auch manch anderen Raumfahrern. Dramaturg Matthias Schiffner erzählt von "Von Göttern, Helden und anderen Raumfahrern“ mehr…