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Der Stadtrat tagt: Bündnis 90/Die Grünen und CDU und die Skaterbahn am Anker + Update

Daniel Thalheim
Foto: Vanessa Raab
März 2011 soll der Bau einer Skaterbahn am Renftplatz begonnen worden sein. Das hatte zumindest die Bürgerzeitung "Viadukt" des Bürgervereins Möckern/Wahren berichtet. Doch der Bau wurde anscheinend gestoppt. Warum und weshalb will die Bündnisgrüne Fraktion ebenso wie die der CDU heute im Leipziger Stadtrat erfahren.

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Dabei wäre alles so kostengünstig, weil das soziokulturelle Zentrum Anker daneben steht, welches sich für die Skaterbahn einsetzt, so die Grünen in ihrer Anfrage. Also fragen sie sich und die Verwaltung, warum die Baumaßnahme gestoppt wurde und wann angesichts der aktuellen Verzögerung nun der Bau fortgesetzt wird. Natürlich geht's auch darum, welche Ämter an dem Bau der Skaterbahn-Rampe beteiligt sind, ob sie auch hübsch zusammen arbeiten - also wirklich die benötigten Gelder zur Verfügung stellen.

Andererseits müsste man ja mutmaßen, das Projekt würde fallengelassen und die Stadtverwaltung stünde nicht hinter den Bau der Skaterbahn. Hat sich also nun die Stadtverwaltung für die Errichtung und den Betrieb der Skaterbahn bereit erklärt und wie sieht der Zeitplan für die Umsetzung konkret aus?

Warum wird das Vorhaben hinsichtlich einer einvernehmlichen Einigung aller Beteiligten blockiert?
Warum wird das Vorhaben hinsichtlich einer einvernehmlichen Einigung aller Beteiligten blockiert?
Foto: Vanessa Raab

Die CDU scheint hingegen etwas mehr zu wissen als die Grünen, wenn es darum geht, welche Ämter beim Bau involviert sind. Das Grünflächenamt und das Amt für Jugend, Familie und Bildung sind für die Skaterbahn zuständig, so ist es in ihrem Fragenkatalog zum gleichen Thema ablesbar. Auch hier die Frage nach dem Stand der Einigung zwischen den Ämtern. Bei der CDU kommt ebenfalls die Frage nach der Zeitverzögerung und den Gründen.

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Im Gegensatz zu den Grünen haken die CDU-Fraktionäre Konrad Riedel und Wolf-Dietrich Rost gleich scharf nach: Warum wird das Vorhaben hinsichtlich einer einvernehmlichen Einigung aller Beteiligten blockiert?", und: "Wann ist mit einer Einigung bezüglich der Grundstücksfragen und Inbetriebnahme-Erlaubnis für die Skaterrampe zu rechnen?"

Heute gab es leider auf die sicherlich auch für die Beteiligten am Vorhaben langsam drängelnden Fragen keine Antworten. Diese kommen nun erst im Nachgang an die Ratssitzung in schriftlicher Form. Vielleicht bewegt sich dann ja sogar wieder etwas in Sachen Skaterbahn.

Update 20:03 Uhr

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt längst überfällige Bewegung beim Thema Skateranlage am Anker.

Der Stadtrat Michael Schmidt erklärt dazu:

„Nach einem Treffen mit Vertretern des Amtes für Jugend, Familie und Bildung Anfang August passierte erneut wenig konstruktives. Dies veranlasste meine Fraktion zu einer kritischen Anfrage zur Ratsversammlung. Im Vorfeld der schriftlichen Beantwortung sagte Bürgermeister Thomas Fabian zu, sich nunmehr persönlich um die Angelegenheit zu bemühen und eine kurzfristige Lösung herbeizuführen. Dies sollte nach Meinung meiner Fraktion in einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Amt für Familie, Jugend und Bildung und dem Amt für Stadtgrün und Gewässer erfolgen. Zudem wird zu klären sein, inwieweit man das Jugend- und Freizeitzentrum Anker als Pate bei der Betreibung der Skateranlage einbeziehen kann.

Ernüchternd waren doch bislang das mehr als zaghafte Agieren innerhalb der Stadtverwaltung, welche lediglich Informationen und Kontaktdaten zur Verfügung stellten, jedoch keine direkte Hilfe bei der Erstellung ggf. notwendiger Bauplanung und Bauantragstellung anbot. Hier bleibt zu hoffen, dass durch die nunmehr direkte Steuerung durch den Bürgermeister für Soziales eine schnelle Lösung zum Bau der Skateranlage gefunden wird.“


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