Die Leipziger Notenspur-Initiative kooperiert seit Freitag, 14. Mai, mit der Mitteldeutschen Regiobahn. Durch den sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wurde an diesem Tag ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn auf den Namen „Leipziger Notenspur“ getauft.
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Dieser ist im Design der Leipziger Notenspur gestaltet und informiert die Fahrgäste unter dem Motto „Leipziger Notenspur – die Musikstadt erfahren“ über das Projekt, über die Attraktionen der Musikstadt Leipzig sowie die bis 2013 anstehenden Musik-Jubiläen - von Robert Schumann, Gustav Mahler bis Richard Wagner.
Sven Morlok: „Die Zugpartnerschaft ist ein sehr gutes Beispiel für die Kooperation zwischen Wirtschaft und Kultur. Sie wird das Projekt Leipziger Notenspur weiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen.“
Die Mitteldeutsche Regiobahn setze mit den Zugpartnerschaften das um, was sie von Beginn an im Jahr 2008 versprochen habe, meint Andreas Trillmich, Regionalleiter Nord-Ost der Veolia Verkehr GmbH: „Wir wollen nahe an den Menschen der Region sein und mit hoch motiviertem freundlichem Personal unseren Fahrgästen täglich beweisen, dass wir gerne für sie da sind."
Der Zug soll in der Region Leipzig nicht nur optisch für die „Notenspur“ werben, sondern auch durch wechselnde und überraschende Aktionen mit Musikern immer wieder die Neugierde der Fahrgäste wecken. Koordiniert von der Leipziger Notenspur-Initiative, wollen sich zwölf Einrichtungen aktiv in die musikalische Belebung des Notenspur-Zugs einbringen: Bach-Archiv Leipzig, Edvard Grieg Begegnungsstätte, Gewandhaus zu Leipzig, Leipzig Erleben GmbH, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, MDR-Klangkörper, Musikschule Johann-Sebastian-Bach, Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Oper Leipzig, Richard-Wagner-Verband Leipzig, Schumann-Haus und Universität.
Zugtaufe mit Wirtschaftsminister Sven Morlok.
Foto: LTM/Andreas Schmidt
„Gemeinsam haben wir einen Plan erarbeitet, um die Fahrgäste mit originellen Aktionen auf bedeutende Veranstaltungen und Jubiläen aufmerksam zu machen“, erläutert Prof. Werner Schneider, Leiter der Notenspur-Initiative, das Vorhaben. „Ob Live-Musik, schauspielerische Darbietungen, ein Kinderquiz oder die Verteilung von Trüffeln – an Ideen mangelt es nicht. Natürlich erhoffen wir uns durch diese Präsenz auch, dass die Realisierung der Leipziger Notenspur anhand von Spenden und Sponsorengeldern beschleunigt wird.“
Mit Hilfe der 5 km langen „Leipziger Notenspur“ sollen Wohn- und Schaffensstätten berühmter Leipziger Komponisten durch eine visuell hervorgehobene Markierung miteinander verbunden werden. Die Realisierung dieses einzigartigen Wegeleitsystems soll bis 2011 erfolgen.
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