Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Drängler, Protzer, Kriegsgewinner: Zum artgerechten Umgang mit Frauen

Ralf Julke
Zum artgerechten Umgang ...
Zum artgerechten Umgang ...
Wenn Ärzte Bücher schreiben, kommen in der Regel sehr wissenschaftliche Erklärungen für sehr exotische Krankheiten und Verletzungen zustande. Aber manchmal gibt's auch einen, der schreibt auch über die komplizierteren Dinge: Frauen und Männer zum Beispiel. Und das auch noch mit Humor.

Anzeige

Wobei Dr. Rainer K. Liedtke beides beherrscht: Er forscht auf recht exotischen medizinischen Feldern, die aber alle mit den ganz gewöhnlichen kleinen armen schmerzgeplagten Menschen zu tun haben, die als Patienten vor ihm auftauchen und die wir alle irgendwann einmal sind. Da geht es um Risiken von Analgetika bei Arteriosklerose, Koronarer Herzkrankheit und Hypertonie, um Beta-Blockaden, Insulin-Pumpen und Schmerz, dessen Grundlagen und seine Therapie.

Und jetzt hat er ein kleines sehr humorvolles Buch vorgelegt (und auch die L-IZ fleißig damit bestückt), darin philosophiert er über den artgerechten Umgang mit Frauen. Eigentlich über das Gegenteil: den artgerechten Umgang mit Männern. Liedtke bekennt sich dazu, auch nur ein Mann zu sein und Frauen nur aus einer jahrzehntelangen Beobachterrolle zu kennen. Das ist schon viel. Die meisten Männer geben sich mit so einem Studium gar nicht erst ab, sondern stürzen sich gleich, wenn die Hormone es ermöglichen, in die Klärung ihres Status als Alpha-Männchen und die Schwängerung all dessen, was nicht rechtzeitig das Weite sucht.

Liedtke stellt einmal keine Lehrsätze auf, sondern gesteht sich den höchsten Luxus zu, den sich ein Wissenschaftler gönnen kann: den Zweifel. Und den gibt er weiter. Seine kleinen Einblicke in die Wirklichkeit zweier völlig unvereinbarer Geschlechter setzt er nicht als These oder Axiom vom fröhlichen Text ab, sondern als Spekulation.

Etwa diese zum angedeuteten Thema: "Um an Sex zu kommen suchen wir den einfachsten Weg".

Das trifft zuallererst auf Männer zu und hat viel mit dem zu tun, was die meisten Männer als Pragmatismus begreifen, aber es hat seine Konsequenzen. Übrigens nicht nur für das desolate Liebesleben des durchschnittlichen Europäers, sondern auch für das Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft. Denn wo die Grundansicht regiert, man müsse zuallererst alles für möglichst glänzende Statussymbole tun, um damit die paarungswilligen Weibchen zu beeindrucken, werden auch sehr viele Männer alles dafür tun, in den schnellstmöglichen Besitz dieser Statussymbole zu kommen. Und natürlich in die Machtpositionen, die ihnen den Schnellzugriff auf besonders attraktive Weibchen sichern.

Liedtke erörtert das Thema mit einer Menge Hintergrundwissen, schaut beiläufig nach, was die Genetik dazu sagt und ob da nicht ein paar Programmierungen aus der vor-menschlichen Evolution wirken (das tun sie tatsächlich), ob der Aufbau der menschlichen Gehirne etwas mit dem zuweilen seltsamen Verhalten des Homo Sapiens zu tun hat (auch das trifft zu) und warum Frauen so dämlich sind, sich überhaupt auf bestimmte Männer einzulassen, auch wenn sie dabei todunglücklich werden. Auch das hat seine Gründe in einer Evolution, in der natürlich die beste Versorgung für den Nachwuchs eine Hauptantriebskraft ist für Vieles, was Frauen so anstellen. Unter anderem auch ihre Kostümierung zum Fang des richtigen, will heißen: mehrfach potenten Männchens.

Geist und Einfühlungsvermögen interessieren die künftigen Mütter dabei in der Regel überhaupt nicht, denn davon kann man eine hypothetische Kinderschar nicht ernähren. Womit man dann schnell wieder bei den Statussymbolen ist, mit denen Männer ihre Potenz herausstellen. Auch wenn die nur in einem dicken Bankkonto bestehen. Vielen Frauen reicht das wohl. Das Themengebiet heißt dann "Wichtigkeit". Und es ist erstaunlich, wie geltungssüchtige Männer es schaffen, sich einen Status von Wichtigkeit zu schaffen, indem sie viel Macht auf sich vereinen – aber im Grunde völlig überflüssig sind.

"Spekulation: Männer sind lieber wichtig als glaubwürdig."

Man merkt schon: Liedtke hat auch seine eigene Spezies eingehend studiert, kennt die Fallstricke: "Männer verwechseln Geld mit Ansehen."

Rainer K. Liedtke: Zum artgerechten Umgang mit Frauen.
Rainer K. Liedtke: Zum artgerechten Umgang mit Frauen.
Buchcover.
Frauen kommen bei Liedtke deutlich besser weg, da augenscheinlich die Evolution ihnen mehr Hang zu sozialer Kompetenz zugedacht hat, die sich in für Männer zuweilen recht rätselhafter Weise offenbart. Während sie an kommunikativen Netzwerken basteln und öfter auf einen für die Beteiligten tragfähigen Konsens aus sind, sind männliche Vertreter des Homo Sapiens schneller bereit, auch mal die Wahrheit zurechtzubiegen, um ihr Außenbild zu polieren: "Beachtung über 'Public Relations' ... lüg mehrmals und Du wirst glaubwürdig."

Hunderte wissenschaftliche Experimente stellen mittlerweile auch das in Frage, was einige Zeitgenossen als männliche oder logische Intelligenz betrachten. Hunderte grandioser Firmenpleiten (und die aktuelle Finanzblase) übrigens auch. Den Punkt nutzt Liedtke übrigens zu einem launigen Ausflug in die Hirnforschung und all den Kummer, den die graue Masse da in den Köpfen der Menschen den Forschern bereitet. Emotionen sind in der Regel sehr vertrackt vernetzt mit Erinnerungen, Belohnungen und Feedback. Und auch da ticken Frauen anders als Männer.

"Auch Hierarchien beruhen auf Emotionen", schreibt Liedtke. "Vordrängler sind ziemliche Angsthasen." Den Exkurs in die heutige Welt und zu den allgegenwärtigen Vordränglern kann ja jeder für sich selbst einmal durchdenken. Er wird fündig allerorten.

Bleibt noch der Mythos vom logisch denkenden Mann, von dem die Forschung im Grunde schon nichts mehr übrig gelassen hat. Als Glaubensatz schwirrt das aber noch täglich durch die Welt. Auch deshalb, weil Männer zwar sehr genau sehen, mit welchen Emotionen man Frauen ködern kann (Schuhe! Lippenstift! Tolle Kleider!), aber ganz gewiss verleugnen werden, dass sie von Werbung genauso leicht geködert werden. Das dicke fette Auto mit dem aggressiven Motorsound hat man natürlich zu rein praktischen Zwecken gekauft. Und die dicke Golduhr natürlich auch. Und den Wolkenkratzer, der größer ist als der benachbarte Wolkenkratzer, den braucht man natürlich, weil die Firma so groß ist. Und so weiter.

An der Stelle wünscht man sich eigentlich mal ein richtig dickes Buch mit dem Titel: "Rekorde männlichen Protzverhaltens". Und man ahnt schon, was auch Liedtke feststellen muss: Frauen haben mehr Sinn für Realitäten – weil sie sich tatsächlich und frühzeitig um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, wohl wissend, dass man Kinder nicht satt bekommt, wenn man nicht vorgesorgt hat. Emotional übrigens auch: Frauen sind es, die Konflikten entweder durch eine Menge (oft auch nervender) Kommunikation vorbeugen oder dafür sorgen, dass Konflikte auch ausgesprochen werden. (Was Männer oft verwechseln: Ihnen ist es lieber, Konflikte bleiben unter der Decke – wo sie sich aber in der Regel meist in eine Bombe verwandeln.)

"Spekulation: Weiblicher Ausgleich schadet männlichen Konflikten."

Denn auch das darf man ja in jeder Nachrichtensendung sehen: Sture Männer aller Gewichts- und Altersklassen nutzen das Schüren von Konflikten, um ihren Machtstatus und ihr Prestige aufzumöbeln. Eine verblödete Männerhorde, die ihnen nachlatscht, findet sich immer. Und so wird Liedtkes Paar-Studie im Grunde zu einer kleinen, mit viel Witz gespickten Welt-Gesellschafts-Studie: "Machtstreben stört Harmonie ... Verzicht auf Dominanz wandelt Konflikte".

Keine ganz neue Erkenntnis. Ein paar mutige Männer haben das schon sehr erfolgreich vorgemacht: Mahatma Ghandi etwa oder Michail Gorbatschow. Pech nur, wenn ein paar machtbesessene Männchen die Situation nutzen, um sich bei der Gelegenheit nach vorn zu drängeln.



Bestellen Sie dieses Buch versandkostenfrei im Online-Shop – gern auch als Geschenk verpackt.

Zum artgerechten Umgang mit
Frauen – Warum Männer mehr
wissen, aber weniger begreifen

Rainer K. Liedtke, pharmed Holding, 2009, 138 Seiten, PB 120x190 mm
Das Erwärmende bei Liedtke: Er nimmt sich nicht aus. Er hat Vieles von dem, was Männer an Verwirrungen so mit sich schleppen, auch im eigenen Verhalten erlebt. Man merkt ja oft erst im Nachhinein, wie bestimmte Dinge fast automatisch geschehen. Aber dann ist auch ein guter Zeitpunkt, darüber nachzudenken. Übrigens auch für die weiblichen Heldinnen der Geschichte, die zwar das Meiste dazu beitragen, dass der Homo Sapiens bis heute überlebt. Aber oft genug stärken sie auch falsches männliches Verhalten.

Beide Geschlechter – so Liedtke – können was voneinander lernen, wenn sie sich der jeweiligen Unterschiede bewusster werden und versuchen, ihre besseren Eigenschaften zu stärken und zu vereinen. Achja, nicht zu vergessen eine Voraussetzung, die viele Therapiebücher heute verleugnen: Beide Geschlechter müssen auch lernen sich so zu akzeptieren, wie sie sind. Nur wer sich akzeptiert ist auch stark genug, sich anderen ohne Maske und Heiligenschein zu öffnen - oder mal auf neudeutsch: ohne Public Relations. Denn die ist nur da, um falsche Bilder zu verbreiten, die Lüge zum Geschäft zu machen. Deswegen ist das in Deutschland einer der bestens finanzierten Wirtschaftszweige.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Am 10. Februar: Canella-Trio musiziert für die Orgel in der Emmauskirche

„Pro Organo“ - eine Konzertreihe zugunsten der Orgel in der Emmauskirche Sellerhausen - beginnt am Freitag, 10. Februar, mit einem Familienkonzert. „Pro Organo“ heißt die Konzertreihe mit der die evangelische Kirchgemeinde Sellerhausen Spenden für die notwendige Reparatur und Erneuerung ihrer Orgel in der Emmauskirche (Wurzner Straße 160) sammelt. mehr…

Am 8. Februar im Fundbuero: Freiheit und Demokratie – Eine offene Debatte

Am Mittwoch, 8. Februar, um 19:00 Uhr lädt Das Fundbuero ein zur Diskussion unter dem Thema „Freiheit und Demokratie – Eine offenen Debatte.” - Freiheit und Demokratie, das waren die zentralen Forderungen im Herbst 1989. Mit dem Ende der SED-Herrschaft, den Runden Tischen und den ersten freien und geheimen Wahlen zur Volkskammer im März 1990 waren diese Forderungen erfüllt. mehr…

Schnicksenpogo: Nel Arta landet mal wieder im schlimmsten Schlamassel

Nel Arta mal wieder in Schwierigkeiten: Schnicksenpogo.
Nel Arta alias Cornelius Artjens hat ein Problem. Sie ist ein bisschen außer Rand und Band. Verständlich nach ihrem recht turbulenten Ausflug nach Brasilien, wo sie ihre Geschlechtsumwandlung eigentlich perfekt machen lassen wollte. Aber billig ist auf dem Markt der Geschlechtsumwandlungen mordsgefährlich. Und das Abenteuer endet keineswegs mit der geglückten Rückkehr nach Deutschland. mehr…

Schlamperei im Amtsgericht: Lok-Schläger kommen nach Überfall straffrei davon

Sein Opfer wird den 11. Juli 2008 nie vergessen: Bei sommerlichen Temperaturen soll Andreas S. in der Nähe des Mockau Centers einen jungen Fan der BSG Chemie Leipzig angegriffen haben. Der Lok-Fan, der von seinen Freunden "Bowale" genannt wird, schlug laut Anklage mehrfach auf sein wehrloses Opfer ein. Der 16-Jährige erlitt eine Platzwunde, entkam aber zunächst seinem Peiniger. mehr…

Untersuchungsausschuss zur NSU-Zelle: SPD-Fraktion wirbt weiter für gemeinsamen Einsetzungsbeschluss

Martin Dulig.
Am Donnerstag, 2. Februar, und Freitag, 3. Februar, kam die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zu ihrer Jahresauftaktklausur in Radebeul zusammen. Neben dem diesjährigen Schwerpunktthema „Starke Wirtschaft. Faire Arbeit. In Sachsen.“ wurden auch aktuelle parlamentarische Initiativen beraten. So diskutierten die Abgeordneten die weitere Vorgehensweise bezüglich eines Untersuchungsausschusses rund um das Thema der Zwickauer Terrorzelle. mehr…

Uni-Riesen vs. Hanau 80:68 - Die Kraft der sechs Streifen

Ralph Schirmer am Ball. Die Teilnahme an den Playoffs hat er mit seinem Team nun sicher.
Was für ein wichtiger Sieg für die Uni-Riesen. Die Grünweißen besiegten in ihrem Heimspiel am Freitagabend die zuvor fünfmal siegreichen White Wings Hanau mit 80:68 (49:36) und sicherten sich damit die Playoff-Teilnahme um den Aufstieg in die ProA. Doch die Schlussphase geriet zur Nervenschlacht. Spielentscheidend waren insgesamt sechs dunkelgrüne Streifen. mehr…

Schwarwels Fenster zur Welt: Gut(ti) getortet

Gutti getortet! Hahahaaha! Hä? Das könnte man einen klassischen Zielkonflikt nennen. Oder schlicht ein Zeichen für galoppierende Hirnschmelze durchs "24-Stunden-Netzen". Eigentlich hätte die Torten schmeißende "Hedonistische Internationale" einen Aufnahmeantrag für den Gockel dabei haben sollen. Oder wär gleich zu Hause geblieben. Aber eitle Menschen unter sich im hippen Berlin - da konnte man schlecht widerstehen, da musste man hin. mehr…

SC DHfK-Handballer: Nur noch 20 Spiele mit Philipp Seitle

Philipp Seitle auf dem Sprung.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen die kommende Saison ohne Spielgestalter Philipp Seitle planen. Das 26-jährige Kraftpaket wechselt im Sommer zurück in seine Heimatregion und wird dort für den Noch-Ligakonkurrenten TV Neuhausen auflaufen. mehr…

Rotwein saufendes Schunkelmonster: Daniel Orange im Interview

Jim Cantona nennt sich der Gitarrist der Rocker aus Altenburg. Er nahm sich Zeit, um etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. "Daniel Orange" hat 2012 einiges vor. Der Klampfer stellt viele Live-Auftritte in Aussicht, schaut zurück und nach vorne. Wie aber alles am Ende klingen wird, verrät Jim noch nicht. mehr…

Lok: Präsident verkauft seine Anteile von Sponsor Goldgas & weitere Verstärkungen in Sicht

Michael Notzon
Lok Leipzigs Präsident Michael Notzon ist nicht mehr Geschäftsführer beim Lok-Hauptsponsor goldgas. Zusammen mit den anderen drei bisherigen Anteilseignern hat der Geschäftsmann seine Anteile am Gasversorger an den Finanzinvestor Fonds bluO verkauft. Auswirkungen auf den FCL soll das jedoch nicht haben, würde also weiterhin eingeplanten Verstärkungen nicht im Weg stehen. mehr…

Schließen Sie ihre Hütte ab! - Neues aus der Polizeifunkanstalt Leipzig

Die Leipziger Polizei ist nicht müde auf eine wichtige Verhaltensregel hinzuweisen. Es geht nicht ums Radfahren ohne Licht, oder um Geisterfahrten mit dem Auto oder Schwarzfahren mit der Tram. Anscheinend gibt es ein paar Leipziger, die so vertrauensselig sind, dass sie ihre Wohnung unverschlossen verlassen. Erneut kommt ein Hinweis aus dem Pressebüro der Polizei zum Verlassen der eigenen Häuslichkeiten: "Schließen Sie Ihre Hütte ab!" mehr…

Galerie Schwind: Geburtstagsausstellung gratuliert Gero Künzel zum Fünfzigsten

Gero Künzel wird 50. Seit 1990 gehört der Erfurter Maler zum Künstlerstamm der 1989 gegründeten Galerie Schwind. Es ist in Leipzig das Zuhause der "Leipziger Schule" geworden. Der einstige Meisterschüler von Bernhard Heisig ist einer ihrer Vertreter. Die Galerie Schwind ehrt ihn im Februar und März im Tübkehaus in der Springerstraße mit einer Geburtstagsausstellung. mehr…

Richard-Wagner-Verband Leipzig: Erstes Licht fällt auf eine Kooperation zwischen Leipzig und Israel

Noch 2001 endete eine Wagner-Aufführung von Dirigent Daniel Barenboim in Israel mit einem Eklat. Eigentlich wird Richard Wagner in Israel boykottiert. Der Leipziger Sohn galt selbst als "anti-jüdisch". Sogar Philosoph Friedrich Nietzsche wendete sich mit Grausen von ihm ab. Adolf Hitler soll aufgrund des Hörens von Wagner-Opern "erleuchtet" worden sein. Israelis setzten Wagner als Soundtrack für den Holocaust gleich. Es gibt viele Gründe, Wagner nicht zu mögen. Jetzt scheint es anders zu werden. mehr…

Senioren-Residenz in Gohlis: Semmelhaack will Pflegewohnstift im August 2012 fertigstellen

Pflegewohnstift Gohlis.
Ende August dieses Jahres wird das Pflegewohnstift Gohlis in Leipzig fertiggestellt. Das teilt die Wohnungsbaugesellschaft Th. Semmelhaack GmbH mit. Mit einem Investitionsvolumen von rund 13,5 Millionen Euro entsteht an der Ecke Lindenthaler/Georg-Schumann-Straße derzeit eine Pflegeeinrichtung mit 122 Einzelzimmern auf einer Fläche von insgesamt rund 6.765 Quadratmetern. mehr…

Neulich im Landgericht: Bewährungsstrafe nach Parkplatz-Attacke

Landgericht Leipzig
Dass sich die Kooperation mit der Justiz lohnen kann, beweist der Prozess gegen Tom M. Das Landgericht verurteilte den 23-jährigen Colditzer am Freitag wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung zu 14 Monaten auf Bewährung. Er hatte am 7. März 2010 offenbar aus Liebe zusammen mit seiner damaligen Partnerin deren Ex-Freund abends auf dem Aldi-Parkplatz in der Essener Straße in einen Hinterhalt gelockt, angegriffen und ausgeraubt. Die magere Beute: Ein Handy und 110 Euro. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Theater der Jungen Welt
Abendveranstaltungen
Weitere Termine unter: www.tdjw.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog



Anzeige