Krone für Dentalmedizin: Richtfest am künftigen Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Uni Leipzig
Matthias Weidemann
28.03.2012
Neubau des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
Foto: Matthias Weidemann
Im Juni letzten Jahres wurde der Grundstein für das zukünftige Zentrum für Zahnheilkunde des Universitätsklinikums per Kran in die Baugrube gesetzt. Acht Monate später wurde das Versprechen wahr gemacht, dass es mit dem Bau möglichst schnell vorangehen sollte. Am Dienstag, 27. März, schon wurde dem Rohbau feierlich die Richtkrone aufs Dach gesetzt, somit ein wichtiger Bauabschnitt zur Errichtung des neuen Gebäudes abgeschlossen.
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Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums, freute sich vor 200 Gästen darüber, dass es dem Planungsstab und der technischen Gebäudeverwaltung des Klinikums, der Bauleitung und den beauftragten Unternehmen trotz des kurzen, aber heftigen Wintereinbruchs gelungen sei, den Zeitplan einzuhalten.
"Wenn wir im Oktober dieses neue Zentrum einweihen werden", so Prof. Fleig, "setzen wir eine fast 130jährige Tradition in der wissenschaftlich begründeten Zahnmedizin an diesem Standort fort." Als Studiendekan für Zahnheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig verwies Prof. Holger Jakstat darauf, dass sich mit dem Neubau auch die Bedingungen für eine komplexere Lehre verbessern werden. Es sei nun wichtig, die Lehrinhalte für die Studentinnen und Studenten an die neuen räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Dafür solle die nächste Zeit intensiv genutzt werden.
Neubau des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
Foto: Matthias Weidemann
Prof. Alexander Hemprich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer und plastische Gesichtschirurgie, freute sich in seiner Rede, dass nun ein moderner Komplex das über einhundert Jahre alte Gebäude ablösen werde. Die noch engere Zusammenfassung der einzelnen Disziplinen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie die direkte Anbindung an die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde werde sich sehr zum Wohle der Patienten bemerkbar machen. Mit dem Zimmermannsspruch brachte Bauleiter Dietmar Weberstädt den Dank an die Architekten, den Bauherrn, an alle an diesem Bauwerk Mitwirkenden sowie die Freude über die vollendete Arbeit zum Ausdruck und wünschte für den Fortgang der Arbeiten allen Beteiligten viel Glück.
Auf 4.500 Quadratmetern werden hier 53 zahnärztliche Behandlungseinheiten und zwei zahnärztliche Eingriffsräume mit weiteren Behandlungseinheiten ihren Platz finden. Zahntechnische Werkstätten mit Arbeitsplätzen für die gut 400 Zahnmedizin-Studenten und zahnärztliche Forschungsflächen ziehen ebenfalls in die Zahnkliniken. Im obersten Stockwerk des Gebäudes wird das zentrale Bildungszentrum des UKL mit Seminar- und Arbeitsräumen untergebracht.
Insgesamt werden rund 18 Millionen Euro in dieses neue Gebäude investiert. Das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig wird künftig das markante Entree zum Medizin-Campus Liebigstraße verkörpern. Es ergänzt den Ausbau des Standortes zu einem der modernsten der Universitätsmedizin in Deutschland.
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Was hat der jiddische Struwwelpeter mit einem mazedonischen Hochzeitstanz gemein? Warum will das schöne Mädchen nicht heiraten und sinniert der Vagabund über die Vergänglichkeit an sich? Geht es bei der Zubereitung der Bohnenspeise wirklich um Gaumenfreuden? Und wer ist dieser Schnucki in dem Wiener Schlager? Fragen, die von den Berliner Musikern „Aufwind“ überaus unterhaltsam und zuweilen auch augenzwinkernd beantwortet werden. mehr…
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Am kommenden Mittwoch, 29. Mai, begrüßt das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig (GWZO) im Rahmen der Ringvorlesung "richardwagner200 - ostwärts / streicht das Schiff" den Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Ernö Kulcsár Szabó von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zu Budapest. Zu seinem Vortrag laden wir alle Interessierten herzlich ein. mehr…
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Kreuzfahrten boomen. War die Fahrt mit dem Ozeandampfer bis Anfang der Neunziger Jahre den Wohlbetuchten in Anzug und Designer-Kostüm vorbehalten, gilt vielen Reedereien heute die Familie als liebste Zielgruppe. Poolparty statt Captain's Dinner, Kinderanimation statt gut sortierter Bordbibliothek. Was erwartet den Gast eines modernen Clubschiffs? Ein Redakteur aus dem L-IZ.de-Team ist eine Woche lang mit Deutschlands Marktführer Aida Cruises in See gestochen. mehr…
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