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Kochen wie Gott in Frankreich (6): Mit dem Golfcaddy zum Mittagessen

Redaktion
Cathedrale de bayeux in Port-au-Bessin.
Cathedrale de bayeux in Port-au-Bessin.
Foto: Carlo Friedemann
Jeder der 13 Gastronomie-Azubis aus Leipzig, die seit März zum Praktikum an der Kanalküste Frankreichs sind, erlebt Anderes in seinem Alltag in Restaurants und Hotels. Carlo Friedemann lernt den Kochberuf in der Porsche-Gastronomie. Er berichtet aus dem "Mercure Omaha Beach" in Port-au-Bessin.

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Carlo Friedemann

5. und 6. April - Aus dem Hotel "Mercure Omaha Beach" in Port-au-Bessin

Mit dem "petit déjeuner" (Frühstück) beginnt für mich um 9 Uhr jeder Tag. Für Frankreich, finde ich, gibt es hier eine große Auswahl: von Pfannkuchen bis Wurst, Käse und Obst - alles da, was das Herz begehrt ... Um dann 10 Uhr mit viel Energie die Arbeit zu beginnen: vorher noch eine kurze Teamabsprache (mit Espresso) zur Arbeitsaufteilung für den Tag.

Eine Platte voller Meeresfrüchte mit Königsgarnelen, Austern, Krabben und Schrimps.
Eine Platte voller Meeresfrüchte mit Königsgarnelen, Austern, Krabben und Schrimps.
Foto: Carlo Friedemann
Heute haben wir 50 Reservierungen im Restaurant direkt am Golfplatz. Hier kommen die Gäste mit dem Golfcaddy zum Mittagessen, um sich nach dem Golfspiel zu stärken. Meine erste Aufgabe des Tages ist es, zusammen mit meiner französischen Austauschschülerin 50 Vorspeisenteller anzurichten: mit Blattsalat, Tomaten, Ziegenkäse und Walnüssen. Die Verständigung mit den Kollegen geht meist mit Englisch, ein bisschen Französisch und durch Zeigen der Tätigkeit.

Anders als in Deutschland essen wir Mitarbeiter hier noch vor den Gästen, also schon um 11:30 Uhr. Für uns gibt es Kochschinken mit Salat und Pommes frites. Nun zu meiner nächsten Aufgabe: Zuarbeiten in der warmen Küche. Also schnell im Gemüsekühlhaus die Mohrrüben geholt, geschält und in feine Streifen geschnitten und gleich dem Chefkoch beim A la carte zugearbeitet.

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15 Uhr ist dann allgemeine Pause für 3 Stunden. Heute fuhren wir mit dem Auto zum Hafen "Port-en-Bessin" in eine kleine versteckte Bar, um eine Cola zu trinken und zwei Runden Billard zu spielen. Noch kurz im Supermarkt einkaufen, dann mussten wir auch schon wieder los, denn 18 Uhr ging es mit der Arbeit weiter. Ich bereitete die Mitarbeitermahlzeit vor, die wir dann gleich aßen.
Den weiteren Abend verbrachte ich mit dem Öffnen von Austern und dem Anrichten von Meeresfrüchtetellern - eine weitere gute Erfahrung, die mir in Deutschland fehlte. Als die letzten Gäste ihre Bestellungen abgegeben hatten, war es 22:30 Uhr und wir durften in unsere Unterkunft gleich gegenüber der Küche gehen. Wir ließen den Tag mit einem Film ausklingen.

Blick auf Port-au-Bessin.
Blick auf Port-au-Bessin.
Foto: Carlo Friedemann


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