Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

England, meine Perle (5): Englisches Frühstück? Halt dir die Nase zu

Marko Hofmann
Strategisch guter Ausblick beim Frühstück in Rossbeigh.
Strategisch guter Ausblick beim Frühstück in Rossbeigh.
Foto: Marko Hofmann
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er nicht nur was erleben, er muss auch irgendwo schlafen. In England und Irland beziehen Touristen vornehmlich Bed and Breakfasts, landen im Wohnhaus einer wildfremden Person, und lümmeln im Zimmer eines Kindes, was „leider schon längst auf der Universität ist“. Warum auch nicht? Eine Geschichte von verkitschten Zimmern, verängstigten Katholiken und gaaanz viel fettigen Würstchen.

Anzeige

Der letzte Morgen auf unserer Reise

Mittlerweile sind wir in East Anglia, Ostengland, und nur noch zu zweit. In einem Zimmer, von dem wir zwar das Meer sehen können - aber erst, nachdem der holländische Zirkus weggefahren war – haben wir unsere lezte Nacht verbracht. In das Zimmer passen aber nicht mehr als zwei Betten, ein Kleiderschrank und ein Waschbecken, eine unserer vier Taschen haben wir auf den Schrank gepackt.

Für den Morgen haben wir darum gebeten, später zu frühstücken. Eigentlich gibt es in dem B&B in Lowestoft, dem trockensten Ort des Vereinigten Königreichs, nur von 7:30 a.m. bis 9:00 a.m. im Keller des Hauses Frühstück. Weil wir höflich sind und weil uns das englische Frühstück nach 21 Tagen nur noch von zu Hause träumen ließ, haben wir zudem darum gebeten, für uns nicht extra den Tiegel aus dem Schrank zu holen und Würstchen und Ei zu kredenzen. Schon wenn uns in den letzten Tagen der Geruch in die Nase zog, verriegelten sich unsere Mägen automatisch. Klar: Ich hatte mich anfangs darauf gefreut, mal wieder Baked Beans und gebratenen Schinken zu essen, mal wieder so eine fettige Wurst zu frühstücken, dazu ein Spiegelei, gebratene Tomaten, Pilze und Toast, aber wie kann ein Mensch dies sein Leben lang in sich reinschaufeln?

Blick Richtung Heimat in Ostengland.
Blick Richtung Heimat in Ostengland.
Foto: Marko Hofmann

Und vor allem: Wie kann der englische Autor Somerset Maugham behaupten, dass englische Essen sei gar nicht so schlecht, man müsse nur dreimal täglich frühstücken? Musste es wirklich dazu kommen, dass sich mein Reisekompagnon am letzten Morgen die Nase zuhält, um aus Höflichkeit, das Frühstück aufzuessen, was uns die Gastgeber ebenfalls aus Höflichkeit auch nach der normalen Frühstückszeit serviert haben? Schlimm diese Höflichkeit.

Es gab kaum eine Möglichkeit, das typische Frühstück, sei es englisch oder irisch – beim irischen kamen noch gebratene Blut- und Leberwurst dazu, auf unserer Tour zu umgehen. Überall wurde es angeboten, wer es ablehnte, musste sich mit Cornflakes begnügen oder auf Toast mit Marmelade zurückgreifen. Wir wollten aber Frühstück und keinen Kindergeburtstag. Das Frühstück war allerdings - leider - die einzige Konstante auf unserer Tour durch die B&Bs der Inseln. Für die Unterschiede sorgten die Hausbesitzer glatt selbst.

Ardara, tiefste irische Einöde im Nordwesten Irlands

Das sind vergleichsweise wenig Kissen auf dem Bett.
Das sind vergleichsweise wenig Kissen auf dem Bett.
Foto: Marko Hofmann
Das erste Mal, dass wir zu viert in einem Zimmer schlafen sollten. So war es bestellt, doch in dem geräumigen Einfamilienhaus vor den Toren der Kleinstadt entfällt der Vermieterin spontan unsere konkrete Zimmerbestellung als sie sieht, dass wir vier Jungs sind. „Vier Jungs in einem Zimmer machen zuviel Lärm, einer muss im Zimmer nebenan schlafen“, erklärte sie uns forsch.

Nicht das erste Mal, dass uns die Iren im Gegensatz zu den Engländern sehr viel direkter vorkamen und sich nicht vor Höflichkeit einen Zahn locker quatschten. Die Begründung war trotzdem seltsam. Wird ja wohl kaum so sein, dass der eine dann den gesamten Abend in seinem Zimmer hockt, außerdem sind wir nicht auf Klassenfahrt. Wir sind Kulturschöngeister. Was soll der Mist? Ein Rundgang durchs Haus ließ uns diese Frau verstehen. An den Wänden hingen nicht wenige Fotos ihres Mannes, ein katholischer Würdenträger, mit Johannes Paul II. Hatten sie etwa Angst, dass wir am Ende nicht nur in einem Zimmer, sondern auch in einem Bett schlafen werden? Und was für eine Art von Lärm meinte sie eigentlich?

Belmullet, noch tiefere irische Einöde

So beginnt der Tag in England.
So beginnt der Tag in England.
Foto: Marko Hofmann
Eine Halbinsel an der irischen Westküste. Hier werden die Häuseransammlungen kaum noch zu Dörfern zusammengefasst, es gibt nur noch eine Hauptstraße. Bis zur Stadt sind es 15 Minuten mit dem Auto. Wer kam eigentlich auf die Idee, hier ein B&B zu buchen? Aber, wer hätte das gedacht: Am äußersten Ende der Insel, fünf Minuten Fußweg von unserem B&B steht die Wetterstation, die im Juni 1944 die Wettervorhersage für den D-Day zu den britischen Militärs kabelte.

In einem noch größeren, neu gebauten Haus durften wir alle in einem Zimmer schlafen. Im Haus selbst keine weiteren Auffälligkeiten - bis auf die Vermieterin. Als wir gerade schnell zum Imbiss in die Stadt fahren wollten, kam sie mit ihrem Jeep angefahren und hätte uns wahrscheinlich nur kurz begrüßt, wenn nicht Sascha ihre Frage, ob wir wegen der Natur hier seien, bejaht hätte. Sascha meinte die Natur in Irland an sich, die Vermieterin dachte an die vielen seltenen Vögel in der Gegend, wegen derer viele in ihr Haus kommen.

Es kam wie es kommen sollte, sie hielt uns nicht nur zehn Minuten mit irgendwelchen Vogelarten auf und zwitscherte wie die einzelnen Vögel, sie fragte am nächsten Tag auch noch nach, ob wir die Vögel alle gesehen haben, da wir natürlich – höflich wie wir sind – gesagt haben, dass wir uns die Vögel natürlich jetzt mal angucken werden. Vier Kerle, die sich mit Vögeln auskennen. Das dachte die ältere Frau in Ardara auch schon. Nachdem wir das Thema beim Frühstück gut abgebügelt hatten und nun auf ein Frühstück in Ruhe hofften, startete sie einen Schnellkurs in Irisch. Eine Sprache, die man nicht eben mal am Frühstückstisch lernt. Das störte unsere Lehrerin aber nicht. Binnen drei Minuten hatte sie uns zehn Vokabeln genannt, die wir wiederholen sollten. Als sie sich kurz wegdrehte, musste ich dringend schon einmal packen gehen.

Rossbeigh, ein Dorf am Ring of Kerry, gegenüber Dingle Island

Der Ausblick beim Frühstück in Rossbeigh.
Der Ausblick beim Frühstück in Rossbeigh.
Foto: Marko Hofmann
Zu sagen, es wäre nicht viel los, wäre geschmeichelt. Das Dorf war wie leergefegt, das B&B auch. Zumindest war niemand aus der Familie da. Ein Gast erklärte uns dann, dass alle im Pub unten im Dorf seien. Grandios. Wir stolperten also zum Sonntagabend ins örtliche Pub, wo sich offensichtlich alles, was Rang und Namen hat, und auch alle anderen versammelt hatte.

Doch wer ist die Vermieterin? Live-Musik, viel Alkohol, viele Leute. Zum Glück lief uns eine Bardame über den Weg und zeigte auf die Vermieterin. Tatsächlich war Brenda genau die richtige. Sie stürzte gleich mit uns nach oben, machte uns allen noch einen Tee und schnatterte angenehm zurückhaltend - und nicht über Vögel - mit uns.

Am schönsten war es aber immer noch in Derry. Hier gab es zwar auch irisches Frühstück, aber es war eines der ersten B&Bs, die wir bezogen hatten. Da fiel das nicht so ins Gewicht, ja wir hatten sogar richtig Appetit, und solange wir auch Derry sagten und nicht Londonderry, war uns auch die Vermieterin gewogen. Das Frühstück nahmen wir in ihrem Wintergarten ein.

Mehr zum Thema:

England, meine Perle (4): Wettkönige in Limerick
Limerick. Die große Irland-Tour neigt sich ...

England, meine Perle (3): Tour durch Irland - Wettergepeinigte an der Westküste
England hat ja schon einen schlechten Ruf ...

England, meine Perle (2): Besuch in Nordirland – Bloß keinen Fehler machen
Nordirland war für mich während meiner ersten Zeit ...

England, meine Perle (1): Zwei „rosa“ Tanzbären in der Mitte Englands
England meine Perle. Nach ziemlich genau ...
Geschlafen hatten wir in verkitschten Zimmern, mit denen man in sechs von zehn Fällen bei B&Bs rechnen muss. Ein D R E A M aus Metallbuchstaben über dem Bett hängend musste nicht sein, auch nicht der Elvis-Presley-Bildband auf dem Nachtschrank oder die schwarze Bettdecke mit tausend rosa Punkten. Und was macht eigentlich der dreiteilige Spiegel hier?

Auch das letzte Frühstück auf der Insel war irgendwann geschafft. Sascha nahm zum Schluss noch den wie immer dargereichten Orangensaft als „Spülmittel“ zu Hilfe. Ein obligatorisches „Es hat toll geschmeckt“ - diese Höflichkeit schon wieder - und schon waren wir aus dem Frühstücksraum verschwunden. Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, mit uns über Vögel zu reden.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Erhaltung der Arten eines der wichtigsten Zukunftsprojekte: Zoo Leipzig und Biodiversivität-Zentrum künftig Partner

Mama und Baby Nashorn genossen während der Ansprache das Leben und die Artenvielfalt
Biodiversivität ist ein sperriges Wort, dem aber aufgrund weiter um sich greifender Umweltzerstörungen auf unserem Planeten immer mehr Bedeutung zukommt. Die Artenvielfalt auf der Erde ist zunehmend bedroht. 60.000 Tier- und Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste. Auch der Leipziger Zoo hat sich die Arterhaltung auf die Fahne geschrieben, gibt 165.000 Euro jährlich für Schutzprojekte aus und hat sich mit dem künftigen Deutschen Zentrum für Integrative Biodiversivitätsforschung (iDiv) einen wichtigen Partner an Bord geholt. mehr…

Energie-Erlebnispfad im BSZ 7 eröffnet: Aha-Erlebnis bei jedem einzelnen ist wichtiger als ein Ministerwechsel

Energie-Erlebnispfad im BSZ 7.
„Wenn jeder hier im Raum begreift, dass Energiesparen nötig ist und beim eigenen Griff zum Lichtschalter beginnt, dann ist es egal, ob es ab heute einen neuen Umweltminister gibt“, machte Schulleiter Thomas Graupner am Dienstag, 22. Mai, im Berufsschulzentrum 7 deutlich, worum es bei der neuen Bildungsinitiative Energie geht. mehr…

5 Prozent für Freie Szene: FDP-Fraktionschef sieht für Faber-Vorschlag keine Stadtratsmehrheit

Reik Hesselbarth, Vorsitzender der FDP-Fraktion.
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat Reik Hesselbarth hat den Beschlussvorschlag von Kulturbürgermeister Faber zur Umsetzung des Finanzierungsanteils für die Freie Szene scharf kritisiert. Denn statt einen Vorschlag zu machen, wie der Stadtratsbeschluss von 2008 bis 2013 erfüllt werden kann, hat Kulturbürgermeister Michael Faber am 16. Mai eine Verschiebung des Termins vorgeschlagen. mehr…

Leutzscher Derby - Kein Platz im Gästeblock: Chemie-Fans wollen auf den Norddamm

Die Fans der BSG Chemie
Eigentlich könnten sich die Freunde des Leutzscher Fußballs gedanklich schon in die Sommerpause verabschieden. BSG Chemie Leipzig und SG Leipzig Leutzsch haben beide die Klasse gehalten. Sportlich betrachtet geht es für beide Teams in den letzten Saisonspielen nur noch um die goldene Ananas. Wäre da nicht das grün-weiße Derby am 9. Juni. Die Chemie-Fans nutzen die Gunst der Stunde für eine klare Ansage. mehr…

Herrenlose Grundstücke in Leipzig: Rot-gelber Streit um die politischen Verantwortlichen

FDP-Stadtrat Rene Hobusch.
Die Frage nach den personellen Konsequenzen in der Affäre um die Herrenlosen Häuser entzweit Leipzigs Parteien. Die linke OBM-Kandidatin Dr. Barbara Höll fordert eine Beurlaubung von Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD). Für Leipzigs FDP ist Oberbürgermeister Burkhard Jung der Verantwortliche, Hölls Forderung nur „eine erste wahltaktische Brücke“. mehr…

Leselust im Gohliser Schlösschen: Lesung mit Friedhelm Eberle am 27. Mai

Friedhelm Eberle
Am 27. Mai, um 19 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. herzlich zu einer „Pfingstlesung“ in den Festsaal des Hauses ein: „Erleben Sie mit uns die abenteuerlichen Geschicke des Reineke Fuchs, und wie es ihm, mehrfach angeklagt und verurteilt, immer wieder gelingt, mit verblüffender Intelligenz, mit Witz und Verschlagenheit, mit Lug und Trug, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um schließlich sogar 'Kanzler des Reichs' zu werden.“ mehr…

Linke: Burgkhardts harte Haltung zur Leipziger Suchtpolitik ist nicht auf der Höhe der Zeit

Michael Burgkhardt.
Die Drogenpolitik und der Umgang mit Suchtkranken in Leipzig ist und bleibt offenbar ein heißes Eisen, das von dem einen oder anderen Protagonisten mit mehr oder weniger Eifer am Glühen gehalten wird. So schlug ein Interview von Michael Burgkhardt in der LVZ hohe Wellen. Der Chef der Bürgerfraktion im Stadtrat, gleichzeitig Suchtmediziner, ging mit der Stadt und dem Umgang mit der Drogenszene Leipzigs hart ins Gericht. mehr…

Leipziger Agenda-Preise 2012: Sieben Mal Anerkennung für Engagement für die Stadt

Vorbereitung der Querbeet-Eröffnung.
Am Dienstag, 22. Mai, wurden im Festsaal des Neuen Rathauses die Leipziger Agenda-Preise 2012 verliehen. In fünf Kategorien wurden Preisgelder in einem Gesamtumfang von 14.000 Euro sowie Sachpreise im Wert von rund 10.000 Euro vergeben. mehr…

Geschwisterseminar 2012: Noch Anmeldungen für Seminar für Eltern und Geschwister von Kindern mit Behinderung möglich

Geschwisterseminar.
Die Lebenshilfe Leipzig organisiert vom 8. bis 10. Juni zum zweiten Mal ein Geschwisterseminar mit der renommierten Sozialwissenschaftlerin Marlies Winkelheide (Bremen/Geschwisterkinder.de) und ihrem Team. Dieses wendet sich an die Eltern und Geschwisterkinder in Familien mit behinderten Kindern und findet in der Jugendherberge in Dahlen bei Leipzig statt. mehr…

Wie wird Leipzig zu einer nachhaltigen Stadt? - Auftaktveranstaltung für eine "Zukunftswerkstadt" am 29. Mai

Website "Leipzig weiter denken".
Den 29. Mai kann, wer Lust hat, sich über diese seltsame Stadt am sächsischen Westrand ein paar Gedanken zu machen, vormerken im Kalender. Es ist ein Dienstag. Und die Stadt lädt ein in die Kongresshalle, konkret in den Händelsaal. Ab 19 Uhr darf man rein und schon mal die Fühler ausstrecken, 19.30 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung für ein Leipziger Zukunftsprojekt. Motto: Leipzig weiter denken. mehr…

Am 24. Mai im Garten Annalinde: Die Saison ist eröffnet!

Annalinde.
Am 24. Mai um 15 Uhr lädt der Garten Annalinde mit Kaffee und Kuchen herzlich zur Eröffnung seiner Gartensaison ein. Seit Juni 2011 gibt es den mobilen Nutzgarten auf der Freifläche hinter der Bibliothek Plagwitz. Neben Kohl und Kartoffeln in Säcken werden dort Radieschen, Salat und Tomaten zusammen mit einer Vielzahl weiterer, teils alter Kultursorten in mobilen Hochbeeten angebaut. mehr…

Am 23. Mai im Haus des Buches: Martin Seel spricht über "111 Tugenden. 111 Laster"

Das nächste Monatlich Gespräch über Wissenschaft findet am Mittwoch, 23. Mai, um 19:30 Uhr im Haus des Buches (Gerichtsweg 23) statt. Moderiert wird es von Bettina Kremberg und Ulrich Johannes Schneider. Im Mittelpunkt steht Martin Seel, der über "111 Tugenden. 111 Laster" spricht. mehr…

Kirche Zuckelhausen: Orgelführung und Orgelkonzert zu Pfingsten

Die Königin der Instrumente, die Orgel, ist zu Pfingsten in der Kirche Zuckelhausen, Zuckelhausener Ring, zu entdecken und zu hören. Am Sonnabend, dem 26. Mai 2012, erläutert Orgelbauer Stefan Pilz bei einer Orgelführung um 10 Uhr die Funktionsweise der Johann-Gottlob-Mende-Orgel (1822). mehr…

Der Geburtsort der Reformation und die Keimzelle der Aufklärung: Wittenberg

Orte der Reformation. Wittenberg.
Mitteldeutschland befindet sich mitten in der Luther-Dekade. 2012 ist das Jahr der Musik. 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Und die Evangelische Verlagsanstalt hat ein Heft-Projekt gestartet, das im Mai 2011 mit Nürnberg startete und den Verlag auf Jahre beschäftigen wird: Orte der Reformation. Das wichtigste Heft liegt jetzt mit "Wittenberg" vor. mehr…

Durch die Hintertür: Bundesregierung will missliebigen Organisationen die Gemeinnützigkeit aberkennen

Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe.
In Verfassungsschutzberichten landen nicht nur die wirklich staatsgefährdenden Organisationen. Oft beobachten die Schlapphüte auch Parteien und Vereine, von denen sie die Gefährdung nur vermuten. Manchmal über Jahrzehnte ohne Ergebnis. Da ist es schon erstaunlich, dass die Bundesregierung allein diese Beobachtungen zum Vorwand nehmen will, Vereinen ihre Gemeinnützigkeit abzuerkennen. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weitere Termine unter: www.tdjw.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog