Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Ein Grandhotel für Flüchtlinge: Von der Idee eines soziokulturellen Zentrums im Herzen der Stadt Augsburg

Gastbeitrag von Tim Elschner, Mitglied des Stadtbezirksbeirates Mitte (Bündnis 90/Die Grünen)
Tim Elschner mit "Hoteldirektor" Johannes.
Tim Elschner mit "Hoteldirektor" Johannes.
Foto: Tim Elschner
Als Student wohnte ich in Augsburg für einige Jahre im beschaulichen und ruhigen Domviertel, das mit der Stadtmitte zusammen die Innenstadt bildet. Zum Hohe Friedensfest am 8. August („Augsburger Religionsfriede“) besuchte ich wieder einmal die Fuggerstadt und das Domviertel. Das Domviertel befindet sich erkennbar im Umbruch.


So musste die ehemalige Jugendherberge bereits dem Ansinnen eines Bauträgers, auf dem Anwesen Luxuswohnungen zu errichten, weichen. Doch wenige Meter davon entfernt, entschied sich das Diakonische Werk Augsburg, einen anderen Weg zu gehen. Die Diakonie ließ weder das in die Jahre gekommene ehemalige Seniorenheim, ein sechsstöckiger Bau aus den 60er Jahren, abreißen, noch verkaufte sie das Grundstück gewinnbringend. Nachdem es jahrelang leer stand, entsteht dort nun das „Grandhotel Cosmopolis“.

Flüchtlingsunterkunft und Begegnungsstätte


Das „Grandhotel Cosmopolis“ soll künftig nicht nur eine Unterkunft für Asylbewerber sein, sondern unter anderem auch Ateliers von Kulturschaffenden und eine Bürgergaststätte beherbergen. Auch sollen, einem Hostel ähnlich, Gäste, die sich in Augsburg für eine begrenzte Zeit aufhalten, dort bald wohnen können.

Das dem Hotel zugrunde liegende „Konzept für eine soziale Skulptur in Augsburgs Herzen“ geht zurück auf eine Initiative von Augsburger Kulturschaffenden, die vor genau einem Jahr ihren Anfang nahm. Ein „gesellschaftsveränderndes Kunstwerk“ soll entstehen. Die soziale Aufgabe der Unterbringung von Asylbewerbern soll verknüpft werden mit bürgerschaftlichem Engagement, kultureller Vielfalt und einem künstlerischen Ansatz. Mit dem Ziel, die nach Augsburg gekommenen Flüchtlinge in die Stadtgesellschaft zu integrieren. Das Projekt wird nicht nur vom Augsburger Stadtrat einstimmig unterstützt, auch die Regierung von Schwaben zeigt sich ungewohnt offen.

Noch sind nicht alle rechtlichen Probleme hinsichtlich der künftigen Mischnutzung, vor allem was den regulären Hotelbetrieb angeht, aus dem Weg geräumt. Allerdings rechnet keiner der Aktivisten mehr damit, dass das Projekt doch noch vom zuständigen Bauordnungsamt zu Fall gebracht werden könnte.

Denn sowohl die Stadt Augsburg als auch die Regierung von Schwaben, verantwortlich für die Unterbringung von Asylbewerbern im Regierungsbezirk, wissen um den Wiederanstieg der Asylbewerberzahlen in diesem Jahr. Und Unterkünfte für Asylbewerber sind in Augsburg angesichts des grundsätzlich begrenzten Wohnangebotes ein knappes Gut.

Das Projekt ist eine Reaktion auf die oft problematische und menschenunwürdige Unterbringung von Flüchtlingen in großen Massenunterkünften mit ihrer Lagermentalität, die es gerade in Bayern und nicht zuletzt auch in Augsburg gibt. Es setzt einen Kontrapunkt zur bayerischen Flüchtlingspolitik und ihrem „Prinzip Abschreckung“, dass in einer entsprechenden Verordnung formuliert wird, in der es heißt: Die Zuweisung in Unterkünfte „… soll die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern."

Die ehemalige Großküche des Seniorenheims soll Ort der Kommunikation werden.
Die ehemalige Großküche des Seniorenheims soll Ort der Kommunikation werden.
Foto: Tim Elschner

"Betreten der Baustelle geboten"

Mit meinem Leihfahrrad fahre ich das Grandhotel an. Ich bin verabredet. Doch der Haupteingang ist verschlossen. Gerade kommt Farhad Sidiqi. Aufgrund einer Petition hatte der bayerische Landtag erst vor Kurzem entschieden, dass der Afghane vorerst nicht abgeschoben wird. Er öffnet eine Seitentür und bittet herein. Dort treffe ich Sebastian Koch, einen der Projektentwickler, und andere an. Sie alle sind erschöpft und dennoch zufrieden. Das Grandhotel beteiligte sich nämlich am diesjährigen Rahmenprogramm zum Augsburger Friedensfest, indem es zu Ausstellungen, Konzerten, Performances, Filmen, theatralen Installationen und Lesungen zum Thema „Flucht und Asyl“ eingeladen hat. Das Publikumsinteresse war enorm.

Und obwohl der Startschuss für das Grandhotel offiziell noch nicht gefallen ist, sind Kulturschaffende und Freiwillige in Kooperation mit der Diakonie bereits seit geraumer Zeit im Einsatz, das ehemalige Seniorenheim schrittweise in das „Grandhotel Cosmopolis“ zu verwandeln. Der Eingangsbereich wurde schon zu einer Hotellobby mit Kiosk-Cafè umgebaut. Ich erkenne die geschwungene Verkaufstheke von „Foto Bachschmid“ am Rathausplatz wieder. Bei einem Espresso erfahre ich, dass das inhabergeführte Geschäft erst kürzlich in die Insolvenz gehen musste. Angebrachte Welt-Uhren zeigen die aktuelle Zeit von Lampedusa, Gaza, Dhadhaab, Manila und Port-au-Prince an. Orte, die entscheidend für die Flüchtlinge dieser Welt sind.

Gemeinsam mit „Hotelier“ Johannes geht es zuerst ins Souterrain. Hier befand sich einst die Großküche der Diakonie. Bald soll eine Bürgergaststätte zum gemeinsamen Kochen und Essen einladen. Sie soll der Ort für Begegnung und Austausch im ganzen Hotel sein. Mit dem Lastenaufzug geht es hoch in den sechsten Stock. Ein Ausstellungsraum ist dort im Entstehen. Außerdem soll ein angrenzendes, versetztes Dach bepflanzt, als Terrasse und für eine Bienenzucht künftig genutzt werden. In anderen Stockwerken wurden bereits einige Zimmer für „Hotelgäste ohne Asyl“ von Künstlern umgestaltet und mit Second-Hand-Möbeln eingerichtet. Andere Räume wiederum wurden schon von Kreativen bezogen. Die für „Hotelgäste mit Asyl“ vorgesehenen Zimmer sollen dagegen erst in einer weiteren Phase mit den Asylbewerbern gemeinsam gestaltet und eingerichtet werden. Gespendete Möbel, Geschirr und andere nützliche Dinge werden zu diesem Zweck entgegen genommen und akribisch gesammelt.

Aktive Partizipation ist die Grundlage für das gesamte Projekt - Um eine emotionale Bindung, Akzeptanz und Identifikation mit dem Ort zu erreichen, setzen Diakonie und Macher von Anfang an auf eine offene Kommunikation, Transparenz und Interaktion. Das Kiosk-Café ist der erste Anlaufpunkt für Anwohner und Interessierte. In der Hotellobby besteht die Möglichkeit sich über verschiedenste Partizipationsmöglichkeiten zu informieren. Jeder ist eingeladen, mitzumachen - auch temporär!

Betreten der Baustelle geboten.
Betreten der Baustelle geboten.
Foto: Tim Elschner
Mit der Etablierung von Kulturveranstaltungen und einem kleinen gastronomischen Angebot wurden erste Anker im Stadtgespräch gesetzt. Interessengruppen wie das „Garnhotel“ - eine offene Nähwerkstatt - oder die Projektgruppe „Heimatklänge“ - Studenten musizieren gemeinsam mit Bewohnern der Augsburger Asylbewerberheime – haben bereits Einzug gehalten. Auch eine „Krabbelgruppe“ trifft sich bereits im sogenannten „KITA-Raum“. Und wenn die „Hotelgäste mit Asyl“ das Grandhotel schrittweise beziehen, können und sollen diese sich für die Dauer ihres Aufenthaltes, ebenso wie die anderen, in den aktuellen Kultur- und Hotelbetrieb einbringen. Zwar dürfen Asylbewerber in Deutschland nicht arbeiten. Doch zwei Ausnahmen gibt es: Für die eigene Unterkunft und für gemeinnützige Einrichtungen dürfen Flüchtlinge arbeiten. Beide Voraussetzungen wird das Grandhotel wohl bald erfüllen. Denn mit der Gründung des Vereins „Grandhotel Cosmopolis e.V.“

Ende Juli wurde der nächste notwendige Schritt hierfür vollzogen. Einer Anerkennung als gemeinnütziger Verein und einer Eintragung ins Vereinsregister dürfte nichts entgegen stehen. Doch gerade bei den Nachbarn war das Projekt anfänglich sehr umstritten. So sahen sie die Ruhe des beschaulichen Domviertels in Gefahr oder befürchteten den Wertverlust ihrer Wohnungen oder Häuser. Mit einem offenen Brief wandten sie sich so auch an die Stadt, Bezirksregierung und Diakonie: „Wir fordern Sie nun dringend auf, … die absehbaren sozialen Konflikte zu verhindern und sich gegen die geplante Einrichtung des Asylbewerberheimes auszusprechen.“

In einer Vielzahl von Gesprächen und Informationsveranstaltungen haben sich Anwohner, Diakonie und „Hoteliers“ mittlerweile aufeinander zu bewegt. Zwar gibt es immer noch einige Schwierigkeiten. Das Verhältnis ist inzwischen aber insgesamt entspannter und besser geworden, wird mir berichtet.

Noch kann keiner sagen, ob das „Grandhotel Cosmopolis“ und das dem Projekt zugrunde liegende Konzept erfolgreich sein wird. Sicherlich ist es noch zu früh, davon zu sprechen, dass das Projekt Modellcharakter für ganz Deutschland haben könnte. Doch schon jetzt erscheinen mir zumindest verschiedene Ideen, die in dem Konzept formuliert wurden, geeignet, auch in Leipzig weiter darüber nachzudenken wie es uns gelingen kann, die aktive Teilhabe der Flüchtlinge und Asylbewerber vor Ort zu befördern.

Mehr zum Thema:

Asylbewerber: In Leipzig kommen die höheren Leistungen ab sofort zur Anwendung
Die vom Bundesverfassungsgericht geforderten ...

Leistungen für Asylbewerber: Sachsen will die Kommunen wohl unterstützen
Nach der Erhöhung der Geldleistungen ...

Der Stadtrat tagt: Sieben neue Unterkünfte für Asylbewerber
Wie unterschiedlich die Meinungen und Ansichten ...
Und wie es uns gelingen kann, vorhandene Ressentiments, die sich gerade bei der Diskussion über die dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern offen zeigten, nach und nach zurückzudrängen. Denn wir sollten die Entscheidungsgründe des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2012 zur Höhe der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ernst nehmen und sollten aufgefordert sein, diese umzusetzen.

So lässt das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil verlauten, dass das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums sowohl die physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben beinhalten. Dies sind einheitlich zu sichernde Bedarfe.

Weitere Informationen zum „Grandhotel Cosmopolis - Konzept einer sozialen Skulptur in Augsburgs Herzen“ unter:


http://grandhotelcosmopolis.wordpress.com/



Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Grüne kritisieren Sachsens Verkehrsminister: S-Bahn-Kapazitäten zwischen Halle und Leipzig für Radfahrer reichen nicht aus

S-Bahn in der Tunnelstation Leipzig Hauptbahnhof.
Die S-Bahn-Strecke zwischen Halle und Leipzig wird von zahlreichen Berufspendlern genutzt. Viele sind auf die Mitnahme ihrer Fahrräder angewiesen. Doch seit der Umstellung des S-Bahn-Verkehrs auf die neuen Personenwagen vom Typ Talent 2 gibt es Beschwerden wegen fehlenden Platzes. Doch in den beiden betroffenen Bundesländern ticken die Uhren mittlerweile komplett anders. mehr…

Verstärkung im Elefantentempel: Zwei Elefantenkühe aus Hamburg in Leipzig eingetroffen

Ankunft der Container am Elefantentempel.
Die fünfköpfige Herde Asiatischer Elefanten (Elephas maximus indicus) des Zoo Leipzig hat Verstärkung bekommen: Die beiden Elefantenkühe Thura (geb. 18.04.1974 in Hamburg) und Tochter Rani (geb. 03.07.2009 in Hamburg) sind am Dienstag, 26. August, am späten Abend wohlbehalten aus dem Tierpark Hagenbeck eingetroffen und wurden am Mittwochmorgen in die rückwärtigen Gehege verbracht, meldet der Zoo Leipzig. mehr…

Wahlkampfsplitter: Ein rauchender Schlot auf dem Augustusplatz

Simone Peter, ein schaufelnder "Stanislaw Tillich", Volkmar Zschocke und Claudia Maicher.
Stelldichein auf dem Augustusplatz, 26. August, fünf Tage vor der Wahl: Die Grünen sind mit ihrer Bundesvorsitzenden Simone Peter da, auch die Grünen-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl sind gekommen, Volkmar Zschocke und Claudia Maicher, und die CDU hat Stanislaw Tillich, ihren Spitzenkandidaten, entsandt. Er schwingt die Schaufel, der Schlot qualmt. mehr…

Computer soll Engpässe vorhersagen: Leipzigs Verkehrsmanagementsystem soll aufgerüstet werden

Bei Fußballspielen mitten im Verkehrschaos: das Zentralstadion.
Die Stadt Leipzig will ihr Verkehrsmanagementsystem aufrüsten. Oder genauer gesagt: die Leipziger Verwaltung ("Wir sind die Stadt") will es. Künftig soll auch die rechnerische Ermittlung der aktuellen Verkehrslage basierend auf den bereits vorhandenen stationären Detektoren möglich sein. Das beschloss am Dienstag, 26. August, die Verwaltungsspitze in der Dienstberatung des OBM. mehr…

Straßenbahnverbindung zwischen Plagwitz und Grünau: Landesdirektion schafft Baurecht für Straßenbahngleise auf neuer Antonienbrücke

Straßenbahn auf der alten Antonienbrücke.
Die Landesdirektion Sachsen hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den ersatzweisen Neubau der LVB-Straßenbahnanlagen über die von der Stadt Leipzig ebenfalls ersatzweise neu zu bauenden Antonienbrücke zwischen den Leipziger Ortsteilen Plagwitz und Grünau erlassen. mehr…

Am 1. September: Leipziger Gespräch mit Hans-Eckardt Wenzel

Volkshochschule und Sparkasse Leipzig laden zum "Leipziger Gespräch" mit Hans-Eckardt Wenzel - moderiert von Thomas Bille von mdr figaro - am Montag, 1. September, 20 bis 21:30 Uhr, in den Mediencampus Villa Ida (Poetenweg 28) ein. Die Veranstaltung ist entgeltfrei. mehr…

Elster-Luppe-Aue: Projektteam „Lebendige Luppe“ informiert am 3. September über Planungsstand im nördlichen Projektgebiet

Papitzer Lachen.
Am Mittwoch, 3. September, gibt Dipl. Geogr. Sabine Schlenkermann (NABU Sachsen) im Rahmen des dritten Infoabends Einblicke in den aktuellen Planungsstand des Projekts „Lebendige Luppe“ in der Schkeuditzer Luppeaue zwischen der Weißen Elster und der Neuen Luppe. mehr…

Jens Herrmann-Kambach schreibt einen Offenen Brief an CDU-Stadtrat Konrad Riedel: Warum verdrehen Sie die Tatsachen, Herr Riedel?

LVZ-Artikel mit mit den Einwürfen von Konrad Riedel.
Eigentlich geht es mal wieder um einen LVZ-Artikel, veröffentlicht am 23. August unter dem Titel "CDU-Stadtrat wirft Linken-Politiker Gedächtnisverlust vor", in dem CDU-Stadtrat Konrad Riedel zu Wort kommt. Es ging um Fußwegekonzept und Abmarkierungen in der Georg-Schumann-Straße. Doch an Gedächtnisverlust scheint nicht der Linke-Stadtrat Jens Herrmann-Kambach zu leiden. mehr…

Marvel-Adaption "Guardians of the Galaxy": SciFi-Komödie mit Biss

Die "Guardians of the Galaxy": Gamora, Star-Lord, Waschbär Rocket, der rachsüchtige Drax the Destroyer und Baummensch Groot.
Endlich wieder eine herausragende SciFi-Komödie. Fünf schräge Helden retten die Galaxie. Basierend auf Marvels gleichnamiger Comic-Reihe hat James Gunn ("Movie 43") einen Kinospaß für die ganze Familie inszeniert. mehr…

Rückblick auf SSV Markranstädt vs. RB Leipzig II - Die Sendung des Heimspiel-Fanmagazins

Videorückblick SSV Markranstädt vs. RB Leipzig II.
"Mord und Totschlag" habe es nach dem Spiel in der Kabine der Markranstädter gegeben, "da musste ich dazwischengehen", verriet Trainer Heiko Weber. So tief saß die Enttäuschung beim SSV, der zuvor ein ganzes Jahr lang zu Hause nicht verloren hatte. Bis zur Schlussviertelstunde führte man auch mit 1:0, bevor RB II die Partie noch drehte und sich damit nach dem dritten Spieltag an die Spitze der NOFV-Oberliga Süd setzte. mehr…

Basketball: Kader der Uni-Riesen nimmt Gestalt an

Chris Flores (Uni-Riesen Leipzig).
Gestern noch machten die Uni-Riesen ein Geheimnis daraus, welchen Neuzugang sie denn vom Frankfurter Flughafen abholten. Heute steht fest, Aufbauspieler Chris Flores ist zurück und bleibt den Uni-Riesen eine weitere Spielzeit erhalten. Allerdings wird der quirlige, ballsichere US-Spieler nicht auf der Aufbauposition agieren, sondern als Shooting Guard. Seinen Part der Vorsaison übernimmt in erster Linie Neuzugang Falko Theilig. mehr…

Bei Lok geht's rund: Sachbeschädigung, Berufung, Neuverpflichtung

Steve Rolleder (1.FC Lok Leipzig).
So harmonisch und ruhig wie die Sommerpause beim 1. FC Lok war, so haarig beginnt die Saison. Erneut haben Unbekannte auf dem Clubgelände marodiert und sachbeschädigt, der Club legte gegen das SFV-Urteil zum Pokal-Aus Berufung ein und um Fußball geht es auch noch: Mittwoch tritt Lok bei Dynamo II an und hat einen Neuen im Gepäck. mehr…

Eine bunte Stadt? Polizeisprecher Uwe Voigt im L-IZ-Interview zum Thema illegale Graffiti

Die Zahlen der Beschädigungen bei den Leipziger Verkehrsbetrieben steigen an und die Polizei ist nach den Vorfällen in Miltitz soweit gegangen, am 18. August 2014 eine netzweite Öffentlichkeitsfahndung nach Mitgliedern der „Sprayer-Crew“ zu initiieren. Gleichzeitig verlagern sich die Aktivitäten bei den Schmierereien in Leipzig Richtung Citytunnel. Was die Polizei derzeit tun kann und wie sie mit den Sachbeschädigungen umgeht, dazu Polizeisprecher Uwe Voigt im L-IZ-Interview. mehr…

Nach Anzeige der AfD: René Hobusch stellt Strafanzeige gegen Frauke Petry

René Hobusch.
Konkurrenz ist ja was Feines - aber wenn falsche Behauptungen im Wahlkampf aufgebracht werden, dann verliert auch Rechtsanwalt und FDP-Stadtrat René Hobusch die Geduld. Am Dienstag, 26. August, hat er bei der Staatsanwaltschaft Leipzig Strafanzeige gegen die Vorsitzende der Alternative für Deutschland Landesverband Sachsen (AfD Sachsen), Dr. Frauke Petry, gestellt. mehr…

Eine bunte Stadt? Anzahl von Graffiti an Straßenbahnen steigt weiter an

Am Morgen des 14. August rollte ein Straßenbahnzug der Linie 15 von der Endhaltestelle Miltitz in der Saturnstraße los. Um anschließend durch die LVB sofort aus dem Verkehr gezogen und durch das Tochterunternehmen Leipziger Servicebetriebe (LSB) GmbH gereinigt zu werden. Denn über Nacht hatte sich die „ORG-Crew“, welche sich seit Jahren mit den „Radicals“ kurz „RCS“ in Leipzig ein oft künstlerisch wenig ambitioniertes „Bombing“-Match liefern, mit acht bis zehn Personen an dem Straßenbahnzug zu schaffen gemacht. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Werbung der Parteien zur Wahl.
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog




Anzeige / Weitere Infos zur Anmeldung und zum L-IZ-Leserrabatt