Schwarwels Fenster zur Welt: Game over
Satire
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
15.08.2012
Was muss man hier von bösen Buben hören und auch lesen? Auf einem Haufen Dreck versammelt, ein Grüpplein Gaukler, dem das Geld vergammelt? Den Falschen gaben sie Kredit? Ein Spiel, das nun wohl nicht mehr zieht. Denn gilt bei aller Relevanz - wer flott bestellt, der zahlt den Tanz.
Es ist des Bankers großer Traum,
er gibt Kredit, ein andrer kaum.
So wird er wichtig, mit dem Geld,
was er doch selbst vom Staat erhält.
Also von dem, dem er dann gibt,
ein Spiel im Kreis und sehr beliebt.
Denn obenauf legt er den Sold,
den er vorab selbst nicht gezollt.
In seiner Rechnung kurz gemacht,
er nimmt für eins, und gibt für acht.
Die Differenz bleibt ihm gemalt,
natürlich nur, wenn alles zahlt.
Und wie die Geldvermehrung geht,
für die, die da nur Zahlen schieben,
das ist der Beitrag derer,
die besser blind geblieben.
Denn das die Geldverleiherei
wirklich gelingt, da braucht es drei.
Der Dritte ist der Depp im Spiel,
der glaubt sich Staat und ist doch Ziel.
Die Sieben, die ist sein Geschäft,
indem er rennt, und macht und äfft
und brav die Arbeitsproduktivität,
in Höhen schraubt, das er fast kräht.
Man ahnt es nun, man kann auch raten,
da braucht es dauernd Wachstumdaten.
In Höhen, die noch seine Kinder leisten,
wenn die sich nicht ein Nein erdreisten.
So ist im Dreieck nun zu sehen,
die Schulden, die da aufrecht stehen,
auf diesem Riesenhaufen Mist,
das ist die Schuld, die seine ist.
Epilog
Was bleibt dem Trottel, der da brav,
die Sieben schafft, gleich einem Schaf,
Ihm bleibt, wird’s ihm dann doch zu teuer,
wie allzeit nur ein großes Feuer.
Was Wechsler, Gaukler und Betrüger brennt,
und sie vertreibt und sie benennt,
mit Namen, die man hier nicht schreibt,
weil man so nicht lang leben bleibt.
Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten.
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Manche Zahlen verblüffen einfach, die das Sächsische Landesamt für Statistik so herausgibt. So vermeldete es am Mittwoch, 22. Mai, dass im Jahr 2011 jeder Einwohner in Sachsen durchschnittlich 16.017 Euro für den privaten Konsum ausgegeben hat, 484 Euro bzw. 3,1 Prozent mehr als 2010. Das wären im Monat 1.334,75 Euro. Das sind 300 Euro mehr, als etwa der durchschnittliche Leipziger 2011 an Einkommen hatte. So manche Statistik macht tatsächlich keinen Sinn - auch wenn die Zahlen stimmen.
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Nächster Schritt beim Brückenbauprojekt Antonienstraße. Der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Neubau der beiden Brücken zwischen Kleinzschocher und Grünau passierte in dieser Woche die OB-Dienstberatung. Im Juli 2013 soll der Stadtrat über die Vorlage entscheiden. Die Bauarbeiten sind zwischen 2014 und 2016/2017 geplant.
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Nebst Rhabarber, in hübschem Rot und Grün, drängeln sich noch weitere Stangen saisongerecht aus dem Boden direkt auf den Teller, denn es ist schließlich Spargelzeit. Ob man nun die weißen Exemplare bevorzugt oder einen gekonnten Griff zur grünen Sorte wagt - besonders jetzt ist der Spargel jung und frisch, quietscht schön im rohen und schmeckt perfekt im gegarten Zustand.
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Das Career Center der Universität Leipzig veranstaltet vom 27. bis 31. Mai unter dem Motto "Vorausschauen mit Weitblick" seine dritte Karrierewoche. Sie bietet den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, sich auf ihren zukünftigen Karriereeinstieg vorzubereiten und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
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Am 27. und 28. Mai tagt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. In der RKM tauschen sich die Hochschulleitungen aller 24 Musikhochschulen in Deutschland mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur nicht öffentlich über Fragen der Hochschulpolitik aus und treiben die Entwicklung der bundesdeutschen Musikhochschulen voran.
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In diesem Jahr findet die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist, dass der Alkoholkonsum in Deutschland viel zu hoch ist. 1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig, 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanter Weise. Alkohol ist allgegenwärtig, auf der Gartenparty, am Arbeitsplatz, im Sportverein.
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Am Samstag, 25. Mai, veranstaltet der SPD-Ortsverein Leipzig-Mitte ein Kinderfest im Johannapark Leipzig. Unter dem Motto „Mitten in Leipzig“ kann vor Ort gemalt, geknabbert und auf der Hüpfburg getobt werden. Die Mitglieder des Ortsvereins wollen die Gelegenheit nutzen, um vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
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Nach dem Rekordjahr 2012 ist Leipzig auch wieder erfolgreich in das Jahr 2013 gestartet. Die Anzahl der Gästeankünfte stieg im 1. Quartal 2013 um 5,9 Prozent auf 277.344, teilt die Leipzig Tourist und Marketing GmbH (LTM) mit. Bei den Übernachtungen gab es sogar eine zweistellige Zuwachsrate. Leipzig verzeichnete insgesamt 512.479 Übernachtungen, was einer Steigerung von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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Am 31. Mai 2013 um 9:00 Uhr lädt die Fakultät Bauwesen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Wanderausstellung zum Preis und Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012 ein. Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni 2013 im Nordtreppenhaus der vierten Etage des Geutebrück-Baus der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 132, zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
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Es gibt mindestens acht Wagner-Verbände in Mitteldeutschland und mindestens 20 Orte, in denen sich Spuren Richard Wagners oder zumindest Erinnerungen und aktenkundige Nachweise finden lassen. Die ersten 36 Jahre seines Lebens und damit ungefähr die Hälfte brachte der komponierende Sachse in Mitteldeutschland zu. Von seiner Geburt in Leipzig 1813 bis zu seiner Flucht aus Dresden 1849. Erstaunlich dabei: Diese simple Tatsache galt es 2013 erst wiederzuentdecken.
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Kleinere Brötchen, klares Konzept, neuer Trainer: Der 1. FC Lok Leipzig befindet sich im Wiederaufbau. Neu-Trainer Carsten Hänsel kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Der 30-Jährige soll im kommenden Jahr die Klasse halten. Das sei realistisch, alles andere nur Märchen. Wen er halten und wie er spielen will, erklärte Hänsel am Freitag den Medien.
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Der erste Beton trocknet: Heute haben Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal und Branddirektions-Leiter Karl-Heinz Schneider den Grundstein für das neue Feuerwehrtechnische- und Ausbildungs-Zentrum gelegt. Wegen des sperrigen Namens wird es als FTAZ abgekürzt. Es ist eines der größten Bauprojekte, die Leipzig derzeit hat. Für rund 21 Millionen Euro entsteht auf einer Fläche von 4,8 Hektar ein Gebäudekomplex, in welchem sowohl die Feuerwache Südwest als auch das Ausbildungs-Zentrum untergebracht werden.
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Musik für Kaiser und Könige bieten die Capella Antiqua und namhafte Solisten am 31. Mai 2013 im Merseburger Dom. Das Sonderkonzert gilt der Dachmarke „Straße der Romanik“, die seit 20 Jahren über 60 Denkmale in Sachsen-Anhalt vereint. Die Landschaft zwischen Harz und Saale bildet derzeit den authentischen Drehort für den Hollywood-Film „The Monuments Men“. - Ein Interview mit Thomas Spindler, Percussionist bei der Capella Antiqua.
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„Dass jemand ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit anderen zur Seite springt, zeugt von außergewöhnlicher Zivilcourage. Wir sind ihm unendlich dankbar, denn dieser Mann hat unserer Kollegin mit seinem Eingreifen das Leben gerettet“. Mit diesen Worten bedankte sich Christine Westphal, Mitglied der Geschäftsleitung im Jobcenter Leipzig, am Donnerstagabend bei dem Mann, der durch sein beherztes Eingreifen am Dienstag einen 34-jährigen Täter bei einem Hammerangriff auf eine Mitarbeiterin im Jobcenter gestoppt hatte.
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