Schwarwels Fenster zur Welt: Bergrecht
Satire!
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
31.08.2012
Nein, das ist nicht so, dass jemand auf einen Berg steigt und dann gehört er ihm. Messner wäre froh. Obwohl – wenns um Bodenschätze geht, wird’s ja meist rabiat, da können die Leipziger den Kumpels nebenan ein Liedlein singen.
Denn in dem Fall liegt das Grubenglück ganz in der Nähe – bei den sieben Zwergen fand sich Zinn. Die sollten sich also warm einpacken, denn der Bagger kommt, irgendwann immer. Auf geht’s ins Aerzgebirsch, wie die Einheimischen die überdimensionierte Buckelpiste nennen. Oder eben Foochtland – egal, da jedenfalls hat die kleine DDR einst einen Zinnschatz entdeckt – und ihn liegen gelassen. Nun wurde noch mal nachgebohrt und hoppla - 160.000 Tonnen – da ist aber fein Elektroanschlüsse löten.
Nur eben nicht für die sieben Zwerge. Die werden, sollte es los gehn, buddeln dürfen und alles fein abliefern. Gehören tut der Haufen schon lange einer Limited in Brisbaine, das ist irgendwo weit hinter den sieben Bergen und ganz nah am Bergrecht.
Verrückte Welt - wenn der Wolf erfährt, dass mittlerweile schon ganze Berge anderen gehören, frisst er sicher den Jäger. Schmeckt zwar nicht, aber Rotkäppchen arbeitet ja eh schon längst in einem Berliner Bordell und ist weit, weit weg.
Der Richard-Wagner-Platz, Leipzigs nordwestliches Entrée zur Innenstadt, präsentiert sich in neuer, deutlich aufgewerteter Gestalt. Einen Tag vor dem Geburtstag des Namenspatrons, der vor 200 Jahren ganz in der Nähe zur Welt kam, stellte Baubürgermeister Martin zur Nedden den umgebauten Platz am Dienstag, 21. Mai, der Öffentlichkeit vor.
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Die BUND Regionalgruppe Leipzig lädt alle Interessierten am kommenden Samstag, den 25. Mai, zum diesjährigen Mahd-Fest auf die Streuobstwiese Stahmelner Straße 37 in Leipzig Wahren ein. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr. Es findet ein Sensenkurs statt, in dem das fachgerechte Mähen der Wiese mittels Sense erläutert und vorgeführt wird.
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Sie hatten in Ihrer Kindheit niemals die Gelegenheit, sich die Kunst des Radfahrens zu erschließen? Oder Sie fühlen sich unsicher auf dem Rad, weil Sie lange nicht gefahren sind? Möchten Sie Ihre Fahrkünste verbessern?
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Zu den Leipziger Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der SPD, steuert die SPD Leipzig Alt-West einen musikalischen Beitrag am kommenden Sonnabend, 25. Mai 2013, ab 15:00 bei: Ein Serenadenkonzert mit dem Salonorchester der Musikalischen Komödie, auf dem Hof der der ‚MuKo‘ in der Dreilindenstraße. Der Eintritt ist frei.
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Im Vereinshaus des Wasser-Stadt-Leipzg e.V. (Industriestraße 72) findet am Mittwoch, 29. Mai, um 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) der nächste Gewässerstammtisch zum Thema "Alte und neue Perlen an den Leipziger Gewässern" statt. - Mit der Sanierung der Wasserwege und der Stadtviertel in ihrem Umfeld sind zahlreiche Gebäude und Grundstücke wieder zum Leben erweckt worden.
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Vor 150 Jahren wurde in Leipzig der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein gegründet. Aus diesem Anlass hat das Stadtgeschichtliche Museum am Donnerstag, 23. Mai, zwei Sonderführungen in sein Programm aufgenommen. Jeweils um 14 und um 16 Uhr erfahren die Besucher in der Ausstellung Moderne Zeiten im Alten Rathaus von den Anfängen der deutschen Sozialdemokratie und Leipzig als Wiege der Arbeiterbewegung.
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Anlässlich der 150-Jahr-Feier der Sozialdemokratie lädt der Ortsverein Leipzig Ost alle Interessierten zu einem gemeinsamen Bürgerfrühstück ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 25. Mai, um 10 Uhr in der Goldsternstraße 9 im Jugend- und Altenhilferverein Paunsdorf statt. Den runden Geburtstag ihrer Partei wollen die Sozialdemokraten nutzen, um mit anderen in die Vergangenheit und Zukunft der organisierten Arbeiterbewegung zu blicken.
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Am Donnerstag, 23. Mai, findet 11 Uhr die Festveranstaltung „150 Jahre SPD“ im Gewandhaus statt. Zu dieser Veranstaltung werden neben hochrangigen Politikern der SPD auch der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin und zahlreiche ausländische Gäste erwartet. Aus Sicherheitsgründen sind umfangreiche verkehrsorganisatorische Maßnahmen erforderlich.
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Es wird viele Frauen geben, die sich über dieses Buch richtig freuen werden: Es ist nicht nur Ratgeber, sondern auch Mutmacher - und keineswegs nur nebenbei auch ein Aufrüttler. Es hätte auch als Titel drüber stehen können: "Lasst euch nicht mehr fremdbestimmen!" Es ist eine kompetente und tiefgreifende Kritik am heutigen Gesundheitswesen und der Übermacht der Pharmakonzerne.
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Nachdem das Saisonziel erreicht ist, versuchen Fans und Präsidium des 1. FC Lok weiter an allen Fronten, Geld für den Verein zu beschaffen. Während die Fans auf gutem Wege sind, ein Benefizspiel gegen den FC Schalke 04 zu erwetten, bittet das Präsidium Fans und Sympathisanten um ihr reichlich vorhandenes Herzblut.
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Hakenkreuzarmbinden an Uniformen im Audimax am Augustusplatz. Und es ging nicht in aller Theorie um das Godwin-Gesetz, wonach alle Chats irgendwann zum Thema Hitler kommen. Nein, es waren Theaterkostümteile, passend, weil Wagners Werk als Familienchronik dargeboten werden sollte.
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Am 21. Mai ist mal wieder „Report Mainz“-Zeit im ersten deutschen Fernsehen. Und erneut ist ab 21:55 Uhr Sachsen ein Thema. Besser der Lauf der Behörden im Jahre 2000, eine Zeit, in der es noch keine Mordserie gab, dafür ein flüchtiges Trio aus Jena, welches sich in Sachsen herumtreiben sollte. Und Unterstützer, die ihnen dabei hilfreich zur Seite standen. Alles in allem also eine Gruppe. Bis heute wird darum gestritten, wie und wann den Behörden welche Einschätzungen zur Verfügung standen. Ein Zeit-Dokument dazu liege nun der „Report“-Redaktion vor. Und das Sächsische Innenministerium reagierte heute erstaunlich schnell.
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Fußball ist in Deutschland längst keine Nebensache mehr. Ganz akademisch werden Nachwuchstalente auf ihre Profikarriere vorbereitet. So auch in Berlin bei Hertha BSC. Die F-Jugend des SV Lindenau 1848 schaute sich zu Pfingsten die Nachwuchsakademie auf dem Berliner Olympiapark an. Und unterlag der U9 von Hertha in einem Freundschaftsspiel mit 4:7.
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Er war eigentlich noch nicht so alt, was die Sache irgendwie noch ein wenig unerklärlicher macht. Jedenfalls fuhr der 46-jährige LVB-Mitarbeiter die Straßenbahn der Linie 10 auf der Karl-Liebknecht-Straße stadteinwärts, als er wohl gemerkt haben muss, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Jedenfalls brachte er auf der Höhe Steinstraße seine Straßenbahn zum stehen und brach anschließend im Fahrgastraum zusammen.
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Über die aktuellen Gründe liegen noch keine Erkenntnisse vor, als MDR Info am Dienstag, 21. Mai, meldet: „In einem Leipziger Jobcenter ist eine Mitarbeiterin brutal angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Mann mit einem Hammer auf die Frau ein. Sie wurde dabei schwer verletzt.“ Der Angreifer habe bereits Hausverbot gehabt und sei „bereits mehrfach auffällig geworden“.
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