Schwarwels Fenster zur Welt: Patsch, patsch white rabbit
Satire!
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
06.12.2012
Manchmal braucht man Zeit. Zeit, sich selbst zu sortieren, die Trennschneise zwischen junger, lebensfroher Veränderungslust und abwinkendem Zynismus zu finden. Hier ist sie. Ich, Ilse Schnickenfittich kehre widerspiegelig zurück. Und sei es nur darum endlich wieder eine der herausragenden Karikaturen meines Freundes Schwarwel mit teils hitzeresistenten Worten zu begleiten. Denn Mutti hat schon lange nichts weiter verdient, als die klare Frage, wie Diktatur eigentlich entsteht? Mindestens durch die Verblödung aller Anderen.
Als Frau im besten Lebensalter, also noch immer jünger als unsere DDR-Angie in SED-Tradition und nun 98-prozentige Staatsratssekretärin von homophobens Gnaden gestehe ich mir ab und an eine Meinung zu. Ist das lustig? Also eine eigene Meinung ist per se nie „lustig“, sondern im besten Fall hart erarbeitet. Scheinbar eben jenes, was der Wirtschaftsclub namens CDU/CSU schon sehr lang nicht mehr tut.
Wenn es einen Beweis dafür brauchte, dass Bildungsferne und eine deutschtümelnde Ostpomeranze genügen, um über 8 Minuten schmerzhaftes Händepatschen wie zu Erichs Zeiten auferstehen zu lassen, dann war es eben jener CDU-Parteitag. An welchen sich die meisten, die dabei sein durften eh nur noch aus der Fingerfoodbuffetperspektive erinnern werden, da bei den eigentlichen Sachfragen der Saal sehr leer war.
So etwas nennt sich heute Geschlossenheit im Dienste der Finanzlobby, wo früher noch der Beobachter irgendwann Protokolle vorlegte.Weil die Stasi nie schlief, wenn ein „Delegierter“ den Ort der gemeinsamen Hypnose verließ.
Wenn Schmerzen zu groß werden, entkoppelt sich das Hirn. Also ab geht´s zur Übersetzung.
Heil Dir, große Führerin, Mutter der Nation und Gabe einer Bildung, die wir im Westen nie erfahren durften. Weshalb wir auch nicht wüssten, warum unsere Nachgeborenen sie je bekommen sollten. Patsch, patsch.
Sei Du unser Licht in der Finsternis intellektueller Einöde, gib unser täglich Blabla noch heute und wenn wir Deiner Wege kein Machtgewinn mehr entnehmen können, haben wir in jedem Fall ein Kreuz und eine Erinnerungsveranstaltung für Dich. Schütze auch unser Ehrenwort Kohls an eben die, welche uns bis heute bezahlen. Sei Fels in der Brandung. Denn wir wissen schon sehr lange nicht mehr wohin.
Patsch, patsch.
Gib uns das Versprechen, den Posten zu halten, die Welle nicht sehen zu müssen, der Realität auch morgen noch entgehen zu dürfen – sei mit uns, wenn wir auch 2013 das erklären müssen, was Du da tust.
Patsch, patsch.
Wollt Ihr die totale Marktwirtschaft?
Patsch, patsch.
Wollt ihr mich?
Jaaaa. Patsch, patsch und mit Anlauf in ein schwarzes Loch.
Nebst Rhabarber, in hübschem Rot und Grün, drängeln sich noch weitere Stangen saisongerecht aus dem Boden direkt auf den Teller, denn es ist schließlich Spargelzeit. Ob man nun die weißen Exemplare bevorzugt oder einen gekonnten Griff zur grünen Sorte wagt - besonders jetzt ist der Spargel jung und frisch, quietscht schön im rohen und schmeckt perfekt im gegarten Zustand.
mehr…
Das Career Center der Universität Leipzig veranstaltet vom 27. bis 31. Mai unter dem Motto "Vorausschauen mit Weitblick" seine dritte Karrierewoche. Sie bietet den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, sich auf ihren zukünftigen Karriereeinstieg vorzubereiten und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
mehr…
Am 27. und 28. Mai tagt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. In der RKM tauschen sich die Hochschulleitungen aller 24 Musikhochschulen in Deutschland mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur nicht öffentlich über Fragen der Hochschulpolitik aus und treiben die Entwicklung der bundesdeutschen Musikhochschulen voran.
mehr…
In diesem Jahr findet die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist, dass der Alkoholkonsum in Deutschland viel zu hoch ist. 1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig, 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanter Weise. Alkohol ist allgegenwärtig, auf der Gartenparty, am Arbeitsplatz, im Sportverein.
mehr…
Am Samstag, 25. Mai, veranstaltet der SPD-Ortsverein Leipzig-Mitte ein Kinderfest im Johannapark Leipzig. Unter dem Motto „Mitten in Leipzig“ kann vor Ort gemalt, geknabbert und auf der Hüpfburg getobt werden. Die Mitglieder des Ortsvereins wollen die Gelegenheit nutzen, um vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
mehr…
Nach dem Rekordjahr 2012 ist Leipzig auch wieder erfolgreich in das Jahr 2013 gestartet. Die Anzahl der Gästeankünfte stieg im 1. Quartal 2013 um 5,9 Prozent auf 277.344, teilt die Leipzig Tourist und Marketing GmbH (LTM) mit. Bei den Übernachtungen gab es sogar eine zweistellige Zuwachsrate. Leipzig verzeichnete insgesamt 512.479 Übernachtungen, was einer Steigerung von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
mehr…
Am 31. Mai 2013 um 9:00 Uhr lädt die Fakultät Bauwesen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Wanderausstellung zum Preis und Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012 ein. Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni 2013 im Nordtreppenhaus der vierten Etage des Geutebrück-Baus der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 132, zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
mehr…
Es gibt mindestens acht Wagner-Verbände in Mitteldeutschland und mindestens 20 Orte, in denen sich Spuren Richard Wagners oder zumindest Erinnerungen und aktenkundige Nachweise finden lassen. Die ersten 36 Jahre seines Lebens und damit ungefähr die Hälfte brachte der komponierende Sachse in Mitteldeutschland zu. Von seiner Geburt in Leipzig 1813 bis zu seiner Flucht aus Dresden 1849. Erstaunlich dabei: Diese simple Tatsache galt es 2013 erst wiederzuentdecken.
mehr…
Kleinere Brötchen, klares Konzept, neuer Trainer: Der 1. FC Lok Leipzig befindet sich im Wiederaufbau. Neu-Trainer Carsten Hänsel kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Der 30-Jährige soll im kommenden Jahr die Klasse halten. Das sei realistisch, alles andere nur Märchen. Wen er halten und wie er spielen will, erklärte Hänsel am Freitag den Medien.
mehr…
Der erste Beton trocknet: Heute haben Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal und Branddirektions-Leiter Karl-Heinz Schneider den Grundstein für das neue Feuerwehrtechnische- und Ausbildungs-Zentrum gelegt. Wegen des sperrigen Namens wird es als FTAZ abgekürzt. Es ist eines der größten Bauprojekte, die Leipzig derzeit hat. Für rund 21 Millionen Euro entsteht auf einer Fläche von 4,8 Hektar ein Gebäudekomplex, in welchem sowohl die Feuerwache Südwest als auch das Ausbildungs-Zentrum untergebracht werden.
mehr…
Musik für Kaiser und Könige bieten die Capella Antiqua und namhafte Solisten am 31. Mai 2013 im Merseburger Dom. Das Sonderkonzert gilt der Dachmarke „Straße der Romanik“, die seit 20 Jahren über 60 Denkmale in Sachsen-Anhalt vereint. Die Landschaft zwischen Harz und Saale bildet derzeit den authentischen Drehort für den Hollywood-Film „The Monuments Men“. - Ein Interview mit Thomas Spindler, Percussionist bei der Capella Antiqua.
mehr…
„Dass jemand ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit anderen zur Seite springt, zeugt von außergewöhnlicher Zivilcourage. Wir sind ihm unendlich dankbar, denn dieser Mann hat unserer Kollegin mit seinem Eingreifen das Leben gerettet“. Mit diesen Worten bedankte sich Christine Westphal, Mitglied der Geschäftsleitung im Jobcenter Leipzig, am Donnerstagabend bei dem Mann, der durch sein beherztes Eingreifen am Dienstag einen 34-jährigen Täter bei einem Hammerangriff auf eine Mitarbeiterin im Jobcenter gestoppt hatte.
mehr…
Frank Heinrich wird Sachsens neuer Chefankläger. Justizminister Jürgen Martens ernannte den Juristen am Donnerstag zum Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Sein Amt tritt er zum 1. Juni 2013 an. „Ich freue mich, dass mit Frank Heinrich eine äußerst kompetente Persönlichkeit für die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gewonnen werden konnte", kommentiert Martens die Personalie.
mehr…
Und noch ein kostbares Stück deutscher Statistik: Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. hat sich dieser Tage einmal die sogenannte "Integrationsquote" der 410 Jobcenter in Deutschland näher angeschaut. Arbeitsagentur und Jobcenter versuchen ja immer wieder auch durch beeindruckende Integrationszahlen den Eindruck zu vermitteln, sie seien geradezu erfolgreich in ihrem Tun. Womit sie natürlich auch das ganze dahinter stehende Regelungskonvolut legitimieren.
mehr…
Was wusste Sachsens Verfassungsschutz Anfang 2000 wirklich über das Treiben des rechtsextremen Terror-Netzwerks NSU? Die Frage bewegt seit Dienstag die Gemüter. Das SWR-Magazin "Report Mainz" zitierte aus einem Schreiben des Landesamts an den damaligen sächsischen Innenminister Klaus Hardraht (CDU), in dem der Geheimdienst terroristische Anschläge durch die abgetauchten Neonazis befürchtete. L-IZ.de fragte bei dem Dresdner Juristen nach.
mehr…