Schwarwels Fenster zur Welt: Zwischenhalt Gericht
Satire!
Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat
05.03.2013
So. Da ist es also im Bau. Das Monsterprojekt. Also im Bau vor Gericht. Vielleicht wird ja dabei noch so mancher Richter tiefer gelegt oder von juristischen Spitzfindigkeiten getunnelt. Wer darauf abfährt, wird seine Freude haben. Aber was interessierts eigentlich noch. Nach all den fröhlichen Schwindeleien bei diesem Mega-Immobiliendeal ist eines bereits geklärt. Zahlt die Bahn, zahlts der Bürger. Zahlt der Bund - man ahnt es schon - zahlts der Bürger. Zahlen Land und Stadt – Achtung Refrain – zahlts der Büüühüürgär.
Letztlich ein genialer Plan. Vor der abschließenden Klärung Herrn Kefer als zugegebenermaßen begnadeten Volksschauspieler in die Schlichtung entsenden. Anschließend Bäume umhauen, Löcher buddeln, Immobilienflächen verkaufen, die man noch nicht hat und wenn´s laut wird, kommt die aufmunitionierte Kavallerie in Form von Turtlebullen mit der Lizenz zum Zuschlagen. Die dürfen dann den plärrenden Steuerzahler ordentlich salzen und pfeffern, bis ihm die Augen tränen. Selbst schuld der Depp – soll man durchs Schlüsselloch schauen? Na?
So lässt sichs bauen wie anno domini – was hat der Pöbel zu rufen, wenn der Burgherr die Zinnen vergoldet und den Zins erhöht? Die Giftliste hat olle Wolfgang ja schon in der Schublade liegen - gleich neben den vergessenen 100.000 Euro.
Denn zum Ende eines solch urdemokratischen Entscheidungsprozesses sollte man niemals vergessen: Immer einen Dummen im Schrank haben, der den ganzen Krempel bezahlt. Am besten den Gepfefferten von eben. Das ist eindeutig höhere Ironie. Und zu der braucht es immerhin einige Intelligenz. Oder sagen wir besser kriminelle Energie.
Nun hält der Zug also am Gericht. Da wird dann gewürfelt, über welchen Weg der Steuerzahler aus dem Schrank geholt wird. Letztlich egal - Hauptsache die Anwälte sorgen für eine Entscheidung nach der Bundestagswahl. Nicht dass noch jemandem das Steinbrück-Bashing egal ist und er auf den dummen Gedanken kommt. Aber so weit wird es wohl nicht kommen. Mutti weiß eben allzugenau, dass die Trottel im Land in der Mehrheit sind. Nur sagen würde sie es nie, wie eigentlich immer, wenn´s Ernst wird.
Wird Zeit, dass sie Ramsauer ihr vollstes Vertrauen ausspricht. Vielleicht aber vertraut sie sich irgendwann selber mal voll und ganz?
Mit einem 2:1 (1:0) besiegte der 1. FC Lok zum Saisonabschluss den VFC Plauen. Das achte Spiel in Folge war gleichzeitig das vorerst letzte für Marco Rose als Trainer der Leipziger. Mit dem Trainer werden wohl auch eine Reihe von Spielern den Club verlassen. Angesichts der bemerkenswerten Entwicklung des Teams ein herber Schlag für Fans und Führung.
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RB Leipzig bleibt diese Saison in Liga und Pokal ungeschlagen. Beim Tabellenvierten Berliner AK erkämpfte eine Reserve-Auswahl ein 1:1 (1:1). Damit sind die Bullen das beste Regionalliga-Team in der Saison 2012/13. Um in die 3. Liga aufzusteigen, müssen die Leipziger trotzdem durch die Relegation.
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An diesem Sonntag, 26. Mai 2013, beginnt die Vermietung der ersten Wohnungen im Brunnenviertel am Lindenauer Diakonissenkrankenhaus. Für den Erstbezug nach Sanierung bietet der Projektentwickler Stadtbau AG vier- und fünfräumige Familienwohnungen an. Neben dem Wohnstandard will der Vermieter mit dem grünen Innenhof punkten.
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Man muss nur neugierig sein, dann gibt's eine Antwort: Immerhin ist rund um das Areal Wilhelm-Leuschner-Platz so gut wie alles ungelöst. Die Stadtverwaltung hat eigentlich keine Vision und keine Meinung, treibt aber trotzdem diverse Ideen zur Bebauung/Nichtbebauung und zu einem Denkmal ohne Substanz vor sich her. Und dann ist da noch der Bowlingtreff aus DDR-Zeiten. Was wird damit, wollte die Grünen-Fraktion am 2. Mai mal wieder wissen.
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Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten.
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Manche Zahlen verblüffen einfach, die das Sächsische Landesamt für Statistik so herausgibt. So vermeldete es am Mittwoch, 22. Mai, dass im Jahr 2011 jeder Einwohner in Sachsen durchschnittlich 16.017 Euro für den privaten Konsum ausgegeben hat, 484 Euro bzw. 3,1 Prozent mehr als 2010. Das wären im Monat 1.334,75 Euro. Das sind 300 Euro mehr, als etwa der durchschnittliche Leipziger 2011 an Einkommen hatte. So manche Statistik macht tatsächlich keinen Sinn - auch wenn die Zahlen stimmen.
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Nächster Schritt beim Brückenbauprojekt Antonienstraße. Der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Neubau der beiden Brücken zwischen Kleinzschocher und Grünau passierte in dieser Woche die OB-Dienstberatung. Im Juli 2013 soll der Stadtrat über die Vorlage entscheiden. Die Bauarbeiten sind zwischen 2014 und 2016/2017 geplant.
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Nebst Rhabarber, in hübschem Rot und Grün, drängeln sich noch weitere Stangen saisongerecht aus dem Boden direkt auf den Teller, denn es ist schließlich Spargelzeit. Ob man nun die weißen Exemplare bevorzugt oder einen gekonnten Griff zur grünen Sorte wagt - besonders jetzt ist der Spargel jung und frisch, quietscht schön im rohen und schmeckt perfekt im gegarten Zustand.
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Am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr enden die Wagner-Festtage der Oper Leipzig mit Richard Wagners „Der fliegende Holländer“. Zum Abschluss der Feierlichkeiten, anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten, wird Wagners „Romantische Oper“ als szenisches Konzert gegeben.
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Das Career Center der Universität Leipzig veranstaltet vom 27. bis 31. Mai unter dem Motto "Vorausschauen mit Weitblick" seine dritte Karrierewoche. Sie bietet den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, sich auf ihren zukünftigen Karriereeinstieg vorzubereiten und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
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Am 27. und 28. Mai tagt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig. In der RKM tauschen sich die Hochschulleitungen aller 24 Musikhochschulen in Deutschland mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur nicht öffentlich über Fragen der Hochschulpolitik aus und treiben die Entwicklung der bundesdeutschen Musikhochschulen voran.
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In diesem Jahr findet die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist, dass der Alkoholkonsum in Deutschland viel zu hoch ist. 1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig, 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol in riskanter Weise. Alkohol ist allgegenwärtig, auf der Gartenparty, am Arbeitsplatz, im Sportverein.
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Am Samstag, 25. Mai, veranstaltet der SPD-Ortsverein Leipzig-Mitte ein Kinderfest im Johannapark Leipzig. Unter dem Motto „Mitten in Leipzig“ kann vor Ort gemalt, geknabbert und auf der Hüpfburg getobt werden. Die Mitglieder des Ortsvereins wollen die Gelegenheit nutzen, um vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
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Nach dem Rekordjahr 2012 ist Leipzig auch wieder erfolgreich in das Jahr 2013 gestartet. Die Anzahl der Gästeankünfte stieg im 1. Quartal 2013 um 5,9 Prozent auf 277.344, teilt die Leipzig Tourist und Marketing GmbH (LTM) mit. Bei den Übernachtungen gab es sogar eine zweistellige Zuwachsrate. Leipzig verzeichnete insgesamt 512.479 Übernachtungen, was einer Steigerung von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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Am 31. Mai 2013 um 9:00 Uhr lädt die Fakultät Bauwesen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Wanderausstellung zum Preis und Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012 ein. Die Ausstellung wird bis zum 6. Juni 2013 im Nordtreppenhaus der vierten Etage des Geutebrück-Baus der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 132, zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
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