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Alle im „Melder“ veröffentlichten Statements, Hinweise und Pressemitteilungen unterliegen keiner redaktionellen Bearbeitung durch die L-IZ. Sie geben lediglich die Meinungen, Haltungen & Mitteilungen Dritter wieder, welche wir den Lesern jedoch nicht vorenthalten wollen.

Grüne Jugend Landkreis Leipzig kritisieren Steuergeldverschwendung der Regierungskoalition

Grüne Jugend Landkreis Leipzig
Als bei der „feierlichen Vertragsunterzeichnung“ die Umsiedlung der Gemeinde Pödelwitz im Landkreis Leipzig beschlossen wurde, war dies nur ein Ort in einer Kette vieler durch den Braunkohletagebaue zerstörter Landschaften, erst beschlossen durch die SED zu DDR-Zeiten, heute von der sächsischen Landesregierung. Wie sich die Zeiten ändern. Während man innerhalb der CDU immer von Heimat predigt, hört der Begriff „Heimat“ scheinbar schnell bei der wirklichen Heimat auf, den historisch gewachsenen Dörfern, jahrhundertealten Wäldern und Flussauen.


Die Belastungen für Umwelt und Einwohner, die gezwungener Maßen ihre Heimat verlassen müssen um der Braunkohle zu weichen, versteht die Regierung als notwendige Maßnahme. Schließlich hat man doch tolle Seen geschaffen. Doch zu welchem Preis? Für den Tagebau rund um Groitzsch hat man bereits die Gelder für die Sanierung zugesagt. Auffällig hierbei: während Lehrer und Schulen chronisch unterfinanziert sind, den Landkreisen keine Luft zum Atmen bleibt, Gelder für Jugendeinrichtungen und Demokratie zusammengestrichen werden und der ÖPNV ausblutet, ist im FDP-Wirtschaftsministerium Geld für Braunkohle scheinbar in Hülle und Fülle vorhanden, und das seit Jahrzehnten.


Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten ...
Denn finanziell scheint es kein Problem zu sein Milliarden für die Sanierung der zurückgebliebenen Mondlandschaften auszugeben und historische Gebäude von einem Ort zum nächsten zu bringen, zur Not lässt man eben die Kirchen auf dem Wasser schwimmen. „Fakt ist jedoch: die Braunkohle ist ein toter Energieträger, mit exorbitanten Subventionen. Doch diese Kosten sind nicht auf der Stromrechnung zu finden, sondern betreffen in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger auf dem zweiten Blick: hohe Kitagebühren, hohe Kosten für den Nahverkehr, hohe Grundsteuern, weniger Sozialausgaben.

Das muss nicht sein! Jedes Unternehmen muss für Produktion und Entsorgung seiner Produkte selbst aufkommen. Warum trägt die Mibrag dann nicht die Kosten für die Sanierung und die folgenden Umweltschäden? Weil dies nicht mehr wirtschaftlich wäre. Die Kosten müssen junge Familien und nachfolgende Generationen tragen. Dies muss sich ändern. Wir rufen daher die Bürgerinnen und Bürger auf, sich breit gegen diese Maßnahmen zu stellen, denn von der Regierung ist ein Wandel hin zu einer vernünftigen Politik nicht zu erwarten.“ so Tommy Penk, Sprecher der Grünen Jugend Landkreis Leipzig


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