Wie geht's weiter im Fördergebiet? SPD Altwest fordert den Erhalt des Quartiersmanagement Leipziger Westen
Redaktion
26.10.2008

Foto: Dörthe Stanke
Unter der Überschrift "Existenz des Quartiersmanagement im Leipziger Westen über 2008 hinaus" hat die SPD Stadtratsfraktion eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, die auf der Tagesordnung zur Ratsversammlung am 20. November steht. „Unsere Forderung ist ja nicht neu", sagt Christian Schulze, SPD-Stadtrat aus Leipzig Altwest.
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„Wir möchten nur den Blick vor Jahresfrist darauf lenken, dass gerade aus städtischer Sicht die Arbeit des Quartiersmanagement notwendig ist. Ich sehe auch durchaus eine überparteiliche Linie und freue mich natürlich über alle politischen Akteure auf kommunaler Ebene, die sich ebenso dafür einsetzen."
Bereits in 2007 hatte es eine Initiative mit anschließenden Antrag im Leipziger Stadtrat gegeben, die den Erhalt des Quartiersmangement forderte. Die Arbeit der Stadtteilmoderatoren wurde daraufhin sichergestellt. Nun ist mit Jahresende wieder keine eindeutige Fortführung in 2009 gewährleistet.
„Unsere Initiative aus dem Stadtteil Altwest heraus, soll die Notwendigkeit der Arbeit des Quartiersmanagement Leipziger Westen wieder in den Mittelpunkt stellen", erläutert Eva Brackelmann, SPD-Stadtbezirksbeirätin in Altwest, „die Fortsetzung der Arbeit von Januar 2009 an, ist unser Anliegen. Die Arbeit der Stadtteilmoderatoren als Kommunikationsschnittstelle der Akteure im Stadtteil muss langfristig abgesichert werden und dadurch Planungssicherheit erhalten."
Viele Stadtteilprojekte und -initiativen werden durch das Quartiersmanagement auf den Weg gebracht und betreut. So seien nur die Umfrage Familienfreundichkeit im Leipziger Westen, die Lindenauer Nacht oder die Etablierung des Westbesuches zu nennen.
„Die Arbeit des Quartiersmanagement ist ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Kommunale Stadtentwicklung und konstruktive Bürgerbeteiligung. Das gilt es zu erhalten", schließen Christian Schulze und Eva Brackelmann.
Immer deutlicher zeichnet sich ab, was da im Zusammenhang mit den irrsinnigen CDO-Geschäften bei den Leipziger Wasserwerken abgelaufen ist. Während die involvierten Banken der Stadt die letztlich unverschämpte Erst-Forderung von 84 Millionen Euro präsentierten, gab's die nächsten beiden Verhaftungen.
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