Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Einkaufszentrum am Lindenauer Markt: Kleiner geht's nicht – der Projektentwickler im Interview

Daniel Thalheim
Lindenauer Markt.
Lindenauer Markt.
Dipl.-Ing. Günther Kuhn, Geschäftsführer der Dr. Kuhn-Entwicklungsgesellschaft mbH aus Brandis, hat das geplante Einkaufs-Center am Lindenauer Markt entwickelt, nachdem eher halbherzige Versuche der Stadt, die Freifläche zu entwickeln, gescheitert waren. Im L-IZ-Interview erzählt er, wie so etwas funktioniert.

Anzeige

Dr. Kuhn, in welchem Zusammenhang stehen Sie mit dem Kaufland am Lindenauer Markt?

Unsere Gesellschaft hat das Projekt entwickelt und vorbereitet. Dieses Projekt haben wir Kaufland angeboten und sie haben es dann gekauft.

Seit wann sind Sie in diesem Projekt involviert?

Seit sieben Jahren. Im November 2003 erfolgte die Beschlussfassung über die Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes.

Arbeiten Sie direkt mit Kaufland zusammen oder haben Sie auch andere Projekte?

Im Grunde besorgen wir uns Grundstücke und entwickeln diese. Dazu stimmen wir uns mit der jeweiligen Stadt ab. Je nachdem, was z.B. die Stadt Leipzig vorhat, wird das Aussehen des Projektes geplant und entwickelt.

Mir geht es zunächst um das Äußere des Lindenauer Kauflands. Hat sich in den letzten sieben Jahren das Äußere des Marktes geändert?

Es gab seitens des Stadtplanungsbüros die Forderung nach einem Fassadenwettbewerb. Es wurden fünf Architekturbüros eingeladen. An der Auswertung beteiligt waren Vertreter des Stadtrates, Stadtverwaltung, Regierungspräsidium und der Sächsischen Landesregierung. Damals war noch Dr. Engelbert Lütke-Daltrup Planungsbürgermeister. Wettbewerbssieger wurde das Architekturbüro Weis & Volkmann. Es gab seitdem nur Verbesserungen an der Giebelgestaltung in der Kuhturmstraße und hinsichtlich der Umweltakzeptanz.

Außer den Grünen befürwortet jede Fraktion des Stadtrates diese Planungen. Das Center sei angemessen groß für den Stadtteil Lindenau. Für viele – wie dem Bürgerverein und dem Stadtforum – ist es zu groß. Was sagen Sie dazu?

Uns ist nicht bekannt, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen das Vorhaben nicht befürwortet. Es ist die kleinste überhaupt mögliche Variante, um am Lindenauer Markt eine hinreichende Frequenz der Kunden zu bekommen. Für Kaufland entfallen 3.500 Quadratmeter. Ein bestimmtes Sortiment muss dort gebracht werden. Sie versuchen, bis zu 55.000 Artikel aus dem Kaufland-Grundsortiment unterzubringen, damit die Bevölkerung etwas davon hat. Dafür brauchen die Lindenauer nicht an die städtischen Randbereiche fahren. Insbesondere auch für fußläufige Käuferschichten ist das gedacht. Uns ist bekannt, dass sich jede Fraktion im Stadtrat nach Gesetzen und gefassten Beschlüssen orientiert.

Kann nur ein 3.800-qm-Markt die Entwicklung in Lindenau forcieren?
Kann nur ein 3.800-qm-Markt die Entwicklung in Lindenau forcieren?
Foto: Ralf Julke

Kritische Stimmen bemängeln ein mangelndes Verkehrskonzept für den kommenden Einkaufsmarkt. Wie sieht ein Verkehrskonzept für den Lindenauer Markt aus?

Es hat insgesamt vier Verkehrsstudien gegeben. Ergebnis war, dass die Lützner Straße vor zwei/drei Jahren mit einer Linksabbiege-Spur ausgestattet wurde. Über diese Möglichkeit kann man von allen Seiten in das Center gelangen, ohne den Lindenauer Markt zusätzlich zu belasten. Diese Studien haben ergeben, dass der Verkehr vernünftig in die Kuhturmstraße geleitet wird. Das war das erste Kriterium. Das zweite war, nicht in das Wohngebiet hinein zu fahren. Die Verkehrserschließung erfolgt lediglich über die wenig besiedelte Kuhturmstraße, um Kaufland zu erreichen und wieder hinaus zu gelangen.

Wir richten uns nach dem, was die Ämter verlangen und die Bevölkerung akzeptiert. Die Planungsämter haben verlangt, dass wir ein Parkdeck auf dem Einkaufsmarkt errichten. Am Lindenauer Markt existiert eine Blockrandbebauung. Eine ebenerdige Lösung für die Parkplätze gibt die Struktur in diesem Bereich Lindenaus nicht her. Es wären allein für einen Discounter mit nur 10.000-12.000 Artikeln ca. 2.500 m² nicht bebaute Fläche notwendig, die die Bebauungspläne in Lindenau nicht vorsehen.

Vom Stadtforum hieß es, dass keine Alternativen zur Entwicklung des Lindenauer Marktes im Gespräch in Hinblick auf eine kleinteilige Lösung waren. Stimmt das?

Die Stadt ist unseres Wissens nach mit so einem kleinteiligen Konzept mit zwei Investoren gescheitert. Sie hatte deswegen das Projekt aufgegeben. Der Stadtplaner Dr. Frank Dietze hat in seinem Artikel vollkommen recht. Es gab sogar ein Umlegeverfahren. Die Stadt wollte kleine bebaubare Grundstücke. Es hat sich niemand gefunden, der diese kleinen Grundstücke gekauft und entwickelt hat. Das Umlegeverfahren wurde aus diesem Grund von der Stadt gestoppt.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Kuhturmstraße eine echte Leipziger Ladenstraße. Damals ist die Bevölkerung an einem Punkt der Straße aus der Straßenbahn gestiegen, ging durch die Kuhturmstraße einkaufen und stieg die nächste Haltestelle in eine Straßenbahn ein und fuhr nach Hause. Auch das ist wieder möglich, z.B. für Kunden auf dem Weg von und nach Grünau.

Die Idee der Ladenstraße konnte nicht verwirklicht werden. Dann kam das städtische Center-Konzept, zu dem die letzte Beschlussfassung 2009 erfolgte. Am Lindenauer Markt ist das entwickelte Projekt die kleinste Version, die Kaufland bietet. Alles andere waren 'Grüne-Wiese'-Projekte, die nie für Lindenau realisierbar wären.

Können Sie sich vorstellen, wie die Kritik zustande kommt?

Demokratie heißt für mich, auch andere Meinungen haben zu können. Verschiedene Meinungen führen zu einem Kompromiss. Dann heißt es, einen Konsens zu finden. Den erreicht man durch die eingereichte Abwägung. Der Aufstellungsbeschluss hatte schon damals das Center mit Ladenzone ausgewiesen. Die Frequenz der Kunden auf dem Lindenauer Markt muss sich erhöhen, damit die vielen kleinen Läden dauerhaft erhalten bleiben.

Wird das künftige Kaufland wie das Reudnitz-Center aussehen, wird Kaufland erkennbar sein oder nicht?

Im Kern wird es ein Betonskelettbau sein. Aber die Fassaden verbergen dies. Deswegen gab es den Fassadenwettbewerb. Der Einkaufsmarkt als solches ordnet sich der Ästhetik nach ein. Der Lindenauer Markt soll im äußeren Erscheinungsbild nicht angetastet werden. Deswegen bleiben die drei Fassaden Lindenauer Markt / Ecke Kuhturmstraße stehen. Sie werden in das Center integriert. Man wird den Eindruck haben, die alten Gebäude stehen noch. Von der unteren Denkmalbehörde der Stadt Leipzig wurde festgelegt, wie die Sanierung der Fassaden nach historischem Vorbild zu erfolgen hat.

Freifläche an der Kuhturmstraße: Hier soll eine Ladenzeile entstehen.
Freifläche an der Kuhturmstraße: Hier soll eine Ladenzeile entstehen.
Foto: Daniel Thalheim

Wie öffnet sich das Objekt zum Markt hin?

Der Zugang erfolgt über einen Eingang. Es gibt aber einen Kompromiss. Im Bereich zwischen Kassen und straßenseitiger Ladenzone öffnen die Läden direkt zum Lindenauer Markt. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Tische und Stühle vor die Geschäfte zu stellen, um eine weitere Belebung zu erreichen.

In Hinsicht auf die Center-Entwicklung der letzten Jahre, gibt es Kritik, dass das nicht funktioniert, man fegt die ehemaligen Ladenstraßen leer, alternativ geschieht nichts mehr. Ist das für Sie nachvollziehbar?

Nein. Ich sage Ihnen auch warum. Das erste ist, dass die Stadt sich sehr viel Mühe gegeben hat, Architekturbüros aus ganz Deutschland für Ideen anzuwerben und die Projekte auch fortschreiben zu lassen. In der Öffentlichkeit wird wahrgenommen, dass sich im Umkreis von ca. 200 Metern neue Läden ansiedeln, weil deren Betreiber vom Zufluss zum Center profitieren. Uns fragen in Bezug auf den Lindenauer Markt auch die Händler, wann denn das Center endlich kommt. Man will diese Belebung dort haben. Und weil vor Ort beispielsweise ein Blumenladen bereits existiert, wird es im Kaufland keinen Blumenladen geben.

Es heißt, dass es zu wenige Infoveranstaltungen zu dem Thema Lindenauer Markt gab. Ist das richtig aus Ihrer Sicht?

Meines Erachtens gab es dazu viele Infoveranstaltungen. Das Phänomen ist doch derzeit so, dass sich kritische Stimmen immer zu Wort melden, wohingegen die Befürworter dazu schweigen oder nur zögerlich antworten. Im Gegenteil, wir wurden bei Rundgängen von Bewohnern der Henricistraße angesprochen, wann das Zentrum endlich kommt. Sie freuen sich auf die grünen Fassaden. Es entstehen Pflanzstreifen für eine Fassadenbegrünung. Auf der Grundlage eines ausführlichen Grünordnungsplanes erfolgt ein kompletter Ausgleich des Grün.

Welche Ausstrahlung hat das Center dann in Richtung Kuhturmstraße und Angerbrücke? Wird sich da was ändern?

Das erste hat sich schon geändert. Das Sanitätshaus vom Lindenauer Markt 4 ist in die Kuhturmstraße 6 gegangen. Wir hoffen, dass das so weiter geht. Die leeren Stadtteilläden sollen aufgefüllt werden. Auch das Asia-Bistro bleibt in der Nähe des Marktes. Die vom Einkaufsmarkt betroffenen Wohnungen waren fast vollständig leer gezogen. Letzte Mieter sind innerhalb des Lindenauer Marktes umgezogen. Wohnungen im Gebäude Lindenauer Markt 4 waren nicht vermietet, das Gebäude wurde nach der Wende weder saniert noch instandgesetzt.

Freifläche am Lindenauer Markt: Hierfür fand ein Fassadenwettbewerb statt.
Freifläche am Lindenauer Markt: Hierfür fand ein Fassadenwettbewerb statt.
Foto: Daniel Thalheim

Wie ist das mit den Fassaden, was entsteht dahinter und wem gehören die Flächen?

Dahinter entstehen die zum Center gehörenden Büros der Kaufland-Verwaltung. Im Center werden in der Summe knapp einhundert Leute arbeiten. Es entstehen dort also Arbeitsplätze für Verwaltung und Verkaufspersonal. Die PKW-Stellplätze ordnen sich im 1. Obergeschoss ein. Darüber sind die Verwaltung, die Sanitäreinrichtungen für Kunden und Personal. Auch an ein öffentliches Behinderten-WC ist gedacht.

Stichwort ruhender Verkehr. Dürfen die Händler vor Ort die Kaufland-Parkplätze mit nutzen?

Wir reden hier über insgesamt 235 Parkplätze. Es gibt von Kaufland zwei Konzepte: kostenlose Parkplätze für die kurzfristige Kundschaft, Bezahlparkplätze für Kunden, die länger parken wollen als nur für einen Einkauf. Letztere sind aber nicht dazu verpflichtet nur bei Kaufland für die Dauer eines Einkaufs dort zu parken. Die Gebühr richtet sich nach der Parkdauer. Wie die Betreibung endgültig wird, richtet sich nach den Ansprüchen.

In Leipzig soll das Center am Lindenauer Markt das letzte sein in dieser Art ...

Uns ist aus Veröffentlichungen und Vorträgen nur bekannt, dass die Planung der Stadt eine Abrundung am Connewitzer Kreuz betreibt, sich ansonsten, wie am Lindenauer Markt, um eine Belebung der Stadtteile kümmert.

Herr Dr. Kuhn, vielen Dank für das Gespräch.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Leutzscher Fußball: Jamal Engel bezieht im Blockstreit Stellung/ Hammermüller wird neuer Trainer bei Chemie

Neues aus Leutzsch.
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…

Grimmige Märchen-Maloche: Rainald Grebes anderer Blick auf 200 Jahre "Kinder- und Hausmärchen" im Interview

Grebe-Grimm im Schneewittchensarg: Buntes Märchenmosaik im Centraltheater.
"Grimms Märchen" ist seine vierte Show am Leipziger Centraltheater. Showmaster, Regisseur, Liedermacher und Schauspieler Rainald Grebe ließ in Leipzig Indianer vom Marterpfahl los, blickte in die "WildeWeiteWelt" und klettert seit Christi Himmelfahrt für Grimms Kinder- und Hausmärchen aus dem Sarg. Wir sind Grimm! Da bleibt kein Auge trocken, oder Herr Grebe? mehr…

Enrico Lübbe soll neuer Schauspielintendant in Leipzig werden: Stadtrat entscheidet am 20. Juni

Enrico Lübbe
Der Nachfolger für den umstrittenen Intendanten des Centraltheaters, Sebastian Hartmann soll ein „alter Bekannter“ werden. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat im Einvernehmen mit den städtischen Vertretern der Auswahlkommission sowie dem Betriebsausschuss Kultur und dem Fachausschuss Kultur dem Stadtrat den Schauspieldirektor des Chemnitzer Theaters, Enrico Lübbe, als neuen Intendanten des Schauspiels Leipzig vorgeschlagen. mehr…

Doppelte Freude: Kein Zusatzbeitrag und bis 600 € Prämie*

AOK: Doppelte Freude!
Anzeige. Es gibt viele gute Gründe bei der AOK PLUS versichert zu sein. Einer davon: Keine Zusatzbeiträge bei der Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen. Ein weiterer Grund: Mit dem Wahltarif AOK PLUS aktiv können Sie sich zusätzlich bis zu 600 Euro Prämie sichern. Also machen Sie sich die doppelte Freude! mehr…

Erhaltung der Arten eines der wichtigsten Zukunftsprojekte: Zoo Leipzig und Biodiversivität-Zentrum künftig Partner

Biodiversivität ist ein sperriges Wort, dem aber aufgrund weiter um sich greifender Umweltzerstörungen auf unserem Planeten immer mehr Bedeutung zukommt. Die Artenvielfalt auf der Erde ist zunehmend bedroht. 60.000 Tier- und Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste. Auch der Leipziger Zoo hat sich die Arterhaltung auf die Fahne geschrieben, gibt 165.000 Euro jährlich für Schutzprojekte aus und hat sich mit dem künftigen Deutschen Zentrum für Integrative Biodiversivitätsforschung (iDiv) einen wichtigen Partner an Bord geholt. mehr…

Energie-Erlebnispfad im BSZ 7 eröffnet: Aha-Erlebnis bei jedem einzelnen ist wichtiger als ein Ministerwechsel

Energie-Erlebnispfad im BSZ 7.
„Wenn jeder hier im Raum begreift, dass Energiesparen nötig ist und beim eigenen Griff zum Lichtschalter beginnt, dann ist es egal, ob es ab heute einen neuen Umweltminister gibt“, machte Schulleiter Thomas Graupner am Dienstag, 22. Mai, im Berufsschulzentrum 7 deutlich, worum es bei der neuen Bildungsinitiative Energie geht. mehr…

5 Prozent für Freie Szene: FDP-Fraktionschef sieht für Faber-Vorschlag keine Stadtratsmehrheit

Reik Hesselbarth, Vorsitzender der FDP-Fraktion.
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat Reik Hesselbarth hat den Beschlussvorschlag von Kulturbürgermeister Faber zur Umsetzung des Finanzierungsanteils für die Freie Szene scharf kritisiert. Denn statt einen Vorschlag zu machen, wie der Stadtratsbeschluss von 2008 bis 2013 erfüllt werden kann, hat Kulturbürgermeister Michael Faber am 16. Mai eine Verschiebung des Termins vorgeschlagen. mehr…

Leutzscher Derby - Kein Platz im Gästeblock: Chemie-Fans wollen auf den Norddamm

Die Fans der BSG Chemie
Eigentlich könnten sich die Freunde des Leutzscher Fußballs gedanklich schon in die Sommerpause verabschieden. BSG Chemie Leipzig und SG Leipzig Leutzsch haben beide die Klasse gehalten. Sportlich betrachtet geht es für beide Teams in den letzten Saisonspielen nur noch um die goldene Ananas. Wäre da nicht das grün-weiße Derby am 9. Juni. Die Chemie-Fans nutzen die Gunst der Stunde für eine klare Ansage. mehr…

Herrenlose Grundstücke in Leipzig: Rot-gelber Streit um die politischen Verantwortlichen

FDP-Stadtrat Rene Hobusch.
Die Frage nach den personellen Konsequenzen in der Affäre um die Herrenlosen Häuser entzweit Leipzigs Parteien. Die linke OBM-Kandidatin Dr. Barbara Höll fordert eine Beurlaubung von Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD). Für Leipzigs FDP ist Oberbürgermeister Burkhard Jung der Verantwortliche, Hölls Forderung nur „eine erste wahltaktische Brücke“. mehr…

Leselust im Gohliser Schlösschen: Lesung mit Friedhelm Eberle am 27. Mai

Friedhelm Eberle
Am 27. Mai, um 19 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. herzlich zu einer „Pfingstlesung“ in den Festsaal des Hauses ein: „Erleben Sie mit uns die abenteuerlichen Geschicke des Reineke Fuchs, und wie es ihm, mehrfach angeklagt und verurteilt, immer wieder gelingt, mit verblüffender Intelligenz, mit Witz und Verschlagenheit, mit Lug und Trug, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um schließlich sogar 'Kanzler des Reichs' zu werden.“ mehr…

Linke: Burgkhardts harte Haltung zur Leipziger Suchtpolitik ist nicht auf der Höhe der Zeit

Michael Burgkhardt.
Die Drogenpolitik und der Umgang mit Suchtkranken in Leipzig ist und bleibt offenbar ein heißes Eisen, das von dem einen oder anderen Protagonisten mit mehr oder weniger Eifer am Glühen gehalten wird. So schlug ein Interview von Michael Burgkhardt in der LVZ hohe Wellen. Der Chef der Bürgerfraktion im Stadtrat, gleichzeitig Suchtmediziner, ging mit der Stadt und dem Umgang mit der Drogenszene Leipzigs hart ins Gericht. mehr…

Leipziger Agenda-Preise 2012: Sieben Mal Anerkennung für Engagement für die Stadt

Vorbereitung der Querbeet-Eröffnung.
Am Dienstag, 22. Mai, wurden im Festsaal des Neuen Rathauses die Leipziger Agenda-Preise 2012 verliehen. In fünf Kategorien wurden Preisgelder in einem Gesamtumfang von 14.000 Euro sowie Sachpreise im Wert von rund 10.000 Euro vergeben. mehr…

Geschwisterseminar 2012: Noch Anmeldungen für Seminar für Eltern und Geschwister von Kindern mit Behinderung möglich

Geschwisterseminar.
Die Lebenshilfe Leipzig organisiert vom 8. bis 10. Juni zum zweiten Mal ein Geschwisterseminar mit der renommierten Sozialwissenschaftlerin Marlies Winkelheide (Bremen/Geschwisterkinder.de) und ihrem Team. Dieses wendet sich an die Eltern und Geschwisterkinder in Familien mit behinderten Kindern und findet in der Jugendherberge in Dahlen bei Leipzig statt. mehr…

Wie wird Leipzig zu einer nachhaltigen Stadt? - Auftaktveranstaltung für eine "Zukunftswerkstadt" am 29. Mai

Website "Leipzig weiter denken".
Den 29. Mai kann, wer Lust hat, sich über diese seltsame Stadt am sächsischen Westrand ein paar Gedanken zu machen, vormerken im Kalender. Es ist ein Dienstag. Und die Stadt lädt ein in die Kongresshalle, konkret in den Händelsaal. Ab 19 Uhr darf man rein und schon mal die Fühler ausstrecken, 19.30 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung für ein Leipziger Zukunftsprojekt. Motto: Leipzig weiter denken. mehr…

Am 24. Mai im Garten Annalinde: Die Saison ist eröffnet!

Annalinde.
Am 24. Mai um 15 Uhr lädt der Garten Annalinde mit Kaffee und Kuchen herzlich zur Eröffnung seiner Gartensaison ein. Seit Juni 2011 gibt es den mobilen Nutzgarten auf der Freifläche hinter der Bibliothek Plagwitz. Neben Kohl und Kartoffeln in Säcken werden dort Radieschen, Salat und Tomaten zusammen mit einer Vielzahl weiterer, teils alter Kultursorten in mobilen Hochbeeten angebaut. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog