Leipziger Kreativwirtschaft: Dicht machen um jeden Preis?
Daniel Thalheim
18.11.2011
Bild: Alte Damenhandschuhfabrik.
Seltsames geht in Kleinzschocher vor sich. Leipzigs Bauordnungsamt hat dort am vergangenen Freitag, 11. November, die Alte Damenhandschuhfabrik schließen lassen. Der Veranstaltungsort gilt derzeit als einer der fünf besten Szenetreffs der Stadt. Eine ordentliche Begründung für die Schließung verweigert das Amt derzeit - "wegen laufenden Verfahrens und Datenschutzes", wie es heißt.
Anzeige
Am Samstag, 12. November, war's dann eine Überraschung für alle, die den Klub in Leipzig-Großzschocher besuchen wollten. Eine Kontraproduktiv-Veranstaltung von Robert Linke (u.a. "Leipzig zeigt Courage") und dem international angesehenen Elektroklangmeisters "Audite" wurde abgesetzt. Was zunächst wie ein verspäteter Narrenstreich aussah, wurde später von der Leipziger Polizei auch durchgesetzt: Die Schließung der Einrichtung.
Die Alte Damenhandschuhfabrik befindet sich in der Leipziger Klingenstraße und hat ungefähr 30 verschiedene Partner im Boot. Darunter sind Veranstalter und Medien. Der Betreiber Michael Mahne ist seit der Schließung nicht mehr anzusprechen, das zuständige Bauordnungsamt weicht einer klaren Antwort mit den Worten der stellvertretenden Ordnungsamtsleiterin Doris Kretschmer aus: "Eine Untersagung von Veranstaltungen ist weder aus bauordnungsrechtlicher noch gewerberechtlicher Sicht im Zusammenhang mit dem Objekt 'Damenhandschuhfabrik' erfolgt. Aufgrund laufender Verfahren und aus datenschutzrechtlichen Gründen können weitere Auskünfte nicht erteilt werden."
Jürgen Kasek, Vorstandssprecher von Bündnis90/Die Grünen in Leipzig und erfahrener Experte im Umgang des Bauordnungsamts mit der Leipziger Kreativwirtschaft, sagt gegenüber der L-IZ: "Am Freitag erreichte ein Schreiben vom Ordnungsamt den Betreiber der DHF, indem die Versiegelung angedroht wurde, für den Fall dass die geplante Veranstaltung stattfindet. Der Betreiber hat wohl versucht, einstweiligen Rechtsschutz zu erwirken, ist aber gescheitert. Am Abend selber war Polizei vor Ort und hat nach bestätigten Zeugenaussagen überprüft, ob eine Veranstaltung stattfindet."
Die Gründe für die "Versiegelung" bleiben immer noch hinter einem Schleier, der sich "Verfahren" nennt. Doch Kasek nennt Beispiele, in denen das Bauordnungsamt ebenfalls in ähnlicher Weise zuschlug: Es geht um die Objekte Victor Jara und Superkronik. Der Grünenpolitiker und Rechtsanwalt gegenüber der L-IZ weiter: "Das Ganze passt sich in die Verfahren ein, die von Bauordnungsamt und Ordnungsamt bereits häufiger angewendet wurden. Beim Ordnungsamt, Gaststättenbehörde/ Gewerbeaufsicht, laufen Beschwerden ein und das Bauordnungsamt wird losgeschickt, um alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verhinderung zu nutzen. Im Ernstfall wird die Verantwortung abgestritten." Ähnlich ist es im Fall Damenhandschuhfabrik geschehen, wo zur Veranstaltung eine Anzeige im Ordnungsamt eingelaufen sein soll.
Das Innere der Alten Damenhandschuhfabrik.
Bild: Alte Damenhandschuhfabrik.
"Legendär ist die Auseinandersetzung um das 'Superkronik', welches inzwischen geschlossen wurde", holt Kasek aus. "Hier gab es ganz klar in Teilen der Ämter die Bestrebung den 'Laden dicht zu machen'. Die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wurden genutzt. Probleme gab es bereits früher in der Gieszerstraße, in der Alten Damenhandschuhfabrik, zum Teil wohl auch mit dem Victor Jara. Auch das Werk II am Connewitzer Kreuz hatte mit Problemen zu kämpfen, ebenso wie die Feinkost. In der Szene gibt es unglaublich großen Frust über die Gewerbeaufsicht. Hier ist der Eindruck entstanden, dass bestimmte Veranstaltungen in der Stadt nicht gewünscht sind."
Übers Victor Jara gibt es nach L-IZ-Informationen die Aussage, dass hier die Sachlage etwas anders war als in der DHF. Hier soll ein bestehendes Brandschutzgutachten von heute auf morgen neu eingefordert worden sein, was dazu führte, dass eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden musste. Diese aber wurde vom Denkmalschutzamt nicht zugelassen. Außerdem gibt es von einer Anwohnerin über den Sekundärlärm immer wieder Beschwerden, weshalb in regelmäßigen Abständen der Eingangsbereich des Victor Jara zwischen Zschochersche Straße und Innenhof wechselt.
Offenbar ist es immer ein und dieselbe Person, deren Beschwerden ins Ordnungsamt eingehen und die eben auch Schließung des Superkronik erfolgen ließ - angeblich auch unter Angaben von verschiedenen Identitäten. Im Fall Superkronik hat es der Betreiber nicht geschafft, einen Bauantrag ordnungsgemäß bewilligt zu bekommen, trotzdem gebaut und anschließend untersagte das Amt dann die Nutzung des Veranstaltungsraumes aufgrund fehlender bauordnungsrechtlicher Abnahme. Problematisch soll hier allerdings die Versiegelung des Veranstaltungsraumes gewesen sein.
Kultur pur im Leipziger Westen: Alte Damenhandschuhfabrik.
Bild: Alte Damenhandschuhfabrik.
Welche Sicht das Ordnungsamt auf solche Kulturorte für die Szene hat, ist nicht so recht nachvollziehbar. Offenbar gibt es keine Sensibilität gegenüber kreativwirtschaftliche Bemühungen, alten Liegenschaften neues Leben einzuhauchen. Jürgen Kasek kann das nur bestätigen und meint: "Das Problem besteht darin, dass die Bedeutung der Einrichtungen für Leipzig zum Teil nach wie vor unterschätzt wird und es keine klare Anlaufstelle insbesondere für den Bereich der Subkultur in der Verwaltung gibt. Dabei ist es gerade die Subkultur, die freien Veranstalter und die freie Szene, die maßgeblich Leipzigs Außenwirkung prägt. Die Zeitung 'New York Times' hat in ihrer Lobhymne auf Leipzig, etwa das UT Connewitz genannt. Das scheint aber bei Teilen der Stadtverwaltung nicht angekommen zu sein. Klar ist, dass es in Leipzig einen Mangel an geeigneten Veranstaltungsorten gibt. Klar ist auch, dass gerade die Forderungen der Betreiber, die etwa auf der Global Space Odyssey kommuniziert wurden, bislang im Rathaus nicht ernst genommen werden."
Dabei klopft sich die Stadtverwaltung selbst auf die Schulter, indem sie gleich drei Anlaufpunkte für die Kreativwirtschaft geschaffen hat. "Kontaktstelle Kreativwirtschaft berät jetzt in Ost und West und in der Mitte" heißt es in einer kürzlich erschienen Pressemitteilung aus der Stadtverwaltung. Dafür lässt sich die Verwaltung auch Berater kosten. "Es ist eine besondere Chance der Kontaktstelle Kreativwirtschaft, die Akteure vor Ort abzuholen, in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld zu sehen und zu beraten. Viele Kreative entscheiden sich für den Leipziger Westen, andere bewusst dagegen. Sie loten Chancen im Leipziger Osten oder auch um die wachsenden Magistralen Georg-Schumann-Straße und Georg-Schwarz-Straße aus. Umso besser ist es, in den Stadtteilen präsent zu sein und zu wissen, wo sich was wie regt“, so Katja Etzold von der Kontaktstelle Kreativwirtschaft.
Sind bestimmte Akteure nicht erwünscht, oder denkt die Verwaltung, es handele sich um illegal durchgeführte Veranstaltungen? Man rühmt sich zwar mit einer Kontaktstelle - aber kann diese auch in bauordnungsrechtlichen Fragen beraten und als Vermittler fungieren? Kasek bemängelt das wenig vorhandene Fingerspitzengefühl des Bauordnungsamtes, das auch dem Musikpavillon im Clara-Zetkin-Park Probleme geschaffen hat, weil es fadenscheinigen Anzeigen aus der Bevölkerung nachgegangen ist und aussagekräftige Gutachten beiseite wischte. Im Fall der Leipziger Parkbühne mit ihren lärmenden Großveranstaltungen vom Veranstalter MAWI scheint man hingegen blind zu sein. Oder sogar taub.
Misst das Bauordnungsamt auch im Hinblick auf Häuser wie das Haus Auensee mit zweierlei Maß, das wegen seiner geringen Toilettenzahl gemessen an der erlaubten Zuschauermenge von 2.800 Personen mit dem Versammlungsstättengesetz kollidieren könnte? Erlaubt ist hier ein Mindestmaß von 14 Damen-WC und 8 -Herren-WC sowie 14 Urinale. Die Zahl im Auensee liegt laut Bearbeitungsgrundlage VDI 6000/Blatt 3 "Ausstattung von und mit Sanitärräumen (Versammlungsstätten und Versammlungsräume)" weit drunter. Die SächsVStättVO legt im § 12 aber lediglich fest, dass Toiletten in einer ausreichenden Anzahl vorhanden sein müssen. Klare Definitionen gibt es nicht.
Kasek kritisiert zunächst andere Vorgänge in dieser Stadt, die sich mit einem Kulturforum und Kreativwirtschaftskontaktstelle gegenüber den Kreativen, Jungen, Mutigen öffnen will: "Deswegen ist auch eine klare Forderung, dass innerhalb der Verwaltung eine Clearing-Stelle für den Bereich geschaffen wird und die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Auch ist das Zusammenarbeiten der Ämter nach meinem Eindruck bislang alles andere als optimal. Weiterhin müsste die Stadt deutlich machen, dass auch solche Veranstaltungen gewollt sind. Eine weitere Forderung ist, dass für die Sommermonate Freiflächen für Veranstaltungen angeboten werden."
Dabei bräuchte sich die Stadt Leipzig nur dem Blick von außen auf die kulturell brummende Messestadt leisten und schauen, welches Bild Leipzigs Szene hinterlässt. "Die Stadt könnte also eine ganze Reihe für diesen Teil der Kreativwirtschaft leisten. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass auch die FAZ in ihrer Eloge auf Leipzig die Subkultur und Partyszene als Kriterium dafür genannt hat, dass Studierende nach Leipzig kommen."
Welchen Eindruck das Agieren des Bauordnungsamtes hinterlässt, scheint die Verwaltungsspitze nicht zu kümmern. Denn das Signal, das gegen die Leipziger Kulturszene gesetzt wird, ist kein Gutes für die immer gerne hochgelobte "Kulturstadt". Dass man gleichzeitig jahrelang beim Nazi-Treff in der Odermannstraße mit völlig anderem Maß misst, gibt den Vorgängen noch eine ganz eigene, sehr pikante Note.
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…
"Grimms Märchen" ist seine vierte Show am Leipziger Centraltheater. Showmaster, Regisseur, Liedermacher und Schauspieler Rainald Grebe ließ in Leipzig Indianer vom Marterpfahl los, blickte in die "WildeWeiteWelt" und klettert seit Christi Himmelfahrt für Grimms Kinder- und Hausmärchen aus dem Sarg. Wir sind Grimm! Da bleibt kein Auge trocken, oder Herr Grebe? mehr…
Der Nachfolger für den umstrittenen Intendanten des Centraltheaters, Sebastian Hartmann soll ein „alter Bekannter“ werden. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat im Einvernehmen mit den städtischen Vertretern der Auswahlkommission sowie dem Betriebsausschuss Kultur und dem Fachausschuss Kultur dem Stadtrat den Schauspieldirektor des Chemnitzer Theaters, Enrico Lübbe, als neuen Intendanten des Schauspiels Leipzig vorgeschlagen. mehr…
Anzeige. Es gibt viele gute Gründe bei der AOK PLUS versichert zu sein. Einer davon: Keine Zusatzbeiträge bei der Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen. Ein weiterer Grund: Mit dem Wahltarif AOK PLUS aktiv können Sie sich zusätzlich bis zu 600 Euro Prämie sichern. Also machen Sie sich die doppelte Freude! mehr…
Biodiversivität ist ein sperriges Wort, dem aber aufgrund weiter um sich greifender Umweltzerstörungen auf unserem Planeten immer mehr Bedeutung zukommt. Die Artenvielfalt auf der Erde ist zunehmend bedroht. 60.000 Tier- und Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste. Auch der Leipziger Zoo hat sich die Arterhaltung auf die Fahne geschrieben, gibt 165.000 Euro jährlich für Schutzprojekte aus und hat sich mit dem künftigen Deutschen Zentrum für Integrative Biodiversivitätsforschung (iDiv) einen wichtigen Partner an Bord geholt. mehr…
„Wenn jeder hier im Raum begreift, dass Energiesparen nötig ist und beim eigenen Griff zum Lichtschalter beginnt, dann ist es egal, ob es ab heute einen neuen Umweltminister gibt“, machte Schulleiter Thomas Graupner am Dienstag, 22. Mai, im Berufsschulzentrum 7 deutlich, worum es bei der neuen Bildungsinitiative Energie geht. mehr…
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat Reik Hesselbarth hat den Beschlussvorschlag von Kulturbürgermeister Faber zur Umsetzung des Finanzierungsanteils für die Freie Szene scharf kritisiert. Denn statt einen Vorschlag zu machen, wie der Stadtratsbeschluss von 2008 bis 2013 erfüllt werden kann, hat Kulturbürgermeister Michael Faber am 16. Mai eine Verschiebung des Termins vorgeschlagen. mehr…
Eigentlich könnten sich die Freunde des Leutzscher Fußballs gedanklich schon in die Sommerpause verabschieden. BSG Chemie Leipzig und SG Leipzig Leutzsch haben beide die Klasse gehalten. Sportlich betrachtet geht es für beide Teams in den letzten Saisonspielen nur noch um die goldene Ananas. Wäre da nicht das grün-weiße Derby am 9. Juni. Die Chemie-Fans nutzen die Gunst der Stunde für eine klare Ansage. mehr…
Die Frage nach den personellen Konsequenzen in der Affäre um die Herrenlosen Häuser entzweit Leipzigs Parteien. Die linke OBM-Kandidatin Dr. Barbara Höll fordert eine Beurlaubung von Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD). Für Leipzigs FDP ist Oberbürgermeister Burkhard Jung der Verantwortliche, Hölls Forderung nur „eine erste wahltaktische Brücke“. mehr…
Am 27. Mai, um 19 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. herzlich zu einer „Pfingstlesung“ in den Festsaal des Hauses ein: „Erleben Sie mit uns die abenteuerlichen Geschicke des Reineke Fuchs, und wie es ihm, mehrfach angeklagt und verurteilt, immer wieder gelingt, mit verblüffender Intelligenz, mit Witz und Verschlagenheit, mit Lug und Trug, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um schließlich sogar 'Kanzler des Reichs' zu werden.“ mehr…