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Unfallschwerpunkt Harkortstraße: Grüne beantragen Fußgängerüberweg schon 2013

Ralf Julke
Wochentags eine gefährliche Querung: Kreuzung Harkortstraße / Beethovenstraße.
Wochentags eine gefährliche Querung: Kreuzung Harkortstraße / Beethovenstraße.
Foto: Ralf Julke
Es ist schon jetzt einer der am häufigsten frequentierten Übergänge über die Harkortstraße: die Kreuzung mit der Beethovenstraße/Straße des 17. Juni. Hier huschen die Studierenden auf schnellstem Weg von der Uni-Bibliothek und den Hochschuleinrichtungen im Musikviertel zur Mensa am Peterssteinweg oder zur Karli Richtung Innenstadt. Höchste Zeit für einen Fußgängerüberweg, finden die Grünen.


"Die Querung gehört zu den fünf Leipziger Unfallschwerpunkten. Insofern sollte die Schaffung dieser Querung oberste Priorität besitzen", stellen sie fest. Immerhin ist die Harkortstraße der direkte Zubringer von der B2 auf den Innenstadtring. Und die Situation wird sich weiter verschärfen, wenn die LVB den künftigen "Münzplatz" umgestalten und auch die Querung über den Peterssteinweg dort per Ampelanlage künftig leichter wird.

Aber auch die Fahrradnutzung wird sich in den kommenden Jahren - von der Verkehrspolitik der Stadt so auch gewollt - in den nächsten Jahren verstärken. Und in der Natur der Sache liegt es, dass sich das Radfahreraufkommen mit zunehmender City-Nähe verstärkt. Der Übergang an der Beethovenstraße ist für Radfahrer der schnellste und eigentlich logischste Weg. Doch Logik und Verkehrsorganisation kommen hier immer stärker in Konflikt. Und nicht nur hier. Auch die nahe Kreuzung am Neuen Rathaus ist einer der fünf Unfallschwerpunkte in Leipzig.

"Der fehlende sichere Fußgängerüberweg über die Harkortstraße in Höhe der Straße des 17. Juni/Beethovenstraße ist täglich für unzählige StudentInnen, die zwischen den verschiedenen universitären Einrichtungen bzw. auch der Mensa wechseln und vor allem auch für junge Familien, die in Richtung Clara-Zetkin-Park unterwegs sind, ein lebensgefährliches Unterfangen", stellen denn auch die Grünen in ihrem Haushaltsantrag fest. "Durch die vier Fahrspuren und den oft aus beiden Richtungen kommenden und verschieden schnell fließenden Fahrzeugverkehr, kommt es immer wieder zu gesundheitsbedrohlichen Situationen."

Während des "Karli"-Umbaus ab 2014 wird es noch gefährlicher, denn dann dient auch die Harkortstraße als Umleitungsstraße.

Deswegen beantragen sie, den perspektivisch geplanten Fußgängerüberweg über die Harkortstraße in Höhe der Straße des 17. Juni/Beethovenstraße schon 2013 umzusetzen.




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