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Am 10. Dezember: Zweites Bürgerforum Bayrischer Bahnhof stellt Workshop-Ergebnisse zur Diskussion

Redaktion
Plangelände hinter dem Bayrischen Bahnhof.
Plangelände hinter dem Bayrischen Bahnhof.
Foto: Marko Hofmann
Das zweite Bürgerforum zur Entwicklung des Stadtraums Bayerischer Bahnhof findet am Montag, 10. Dezember, ab 18 Uhr (Einlass 17:30 Uhr) im Mediengarten der media city leipzig (Altenburger Straße 15) statt. Alle interessierten Leipzigerinnen und Leipziger sind dazu herzlich eingeladen, teilt das Planungsdezernat mit. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die in einem Workshop von Bürgern und Experten entwickelten Ideen, außerdem wird ein Ausblick auf das weitere Verfahren gegeben.


Gesprächspartner sind u. a. Baubürgermeister Martin zur Nedden und Birko Teichmann, Niederlassungsleiter Berlin und Leipzig der DB Services Immobilien GmbH, in deren Eigentum sich das Areal befindet.

Mit dem zweiten Bürgerforum wird die Öffentlichkeitsbeteiligung an den Planungen zur Entwicklung der Fläche des ehemaligen Bayerischen Bahnhofs zu einem lebendigen Stadtquartier weitergeführt. Beim ersten Bürgerforum am 3. September im Neuen Rathaus war der siegreich aus einem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangene Entwurf den mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgestellt worden. Für den Workshop am 17. November hatten sich dann rund 60 Interessenten angemeldet. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung, die nun Gegenstand des zweiten Bürgerforums sein werden, betreffen die Themengruppen Mobilität und öffentlicher Verkehrsraum, Freiraum, Mischung im Stadtquartier, soziale Infrastruktur und Wirtschaft.

Beispielsweise soll geprüft werden, ob die für das neue Quartier angestrebte ausgewogene Mischung der Nutzungen und Wohnformen durch eine eher kleinteilige, von der Parzelle ausgehende Entwicklung der Baufelder gesichert werden kann. Wünschenswert aus Sicht der Workshop-Teilnehmer ist auch eine soziale Mischung von Jung und Alt, Singles und Familien sowie Alt- und Neu-Leipzigern. Ein wichtiger Punkt ist auch die Entwicklung der sozialen Infrastruktur, um für die neuen Bewohner entsprechende Angebote an Kita- und Schulplätzen bereitzuhalten, aber auch um vorhandene Defizite abzubauen.

Der geplante Stadtteilpark war ein weiterer Schwerpunkt des Workshops. Nach der Überzeugung der Teilnehmenden sollte der Park die besondere Identität des neuen Viertels unterstreichen. Sie plädierten dafür, sich bei der endgültigen Gestaltung des Parks Zeit zu lassen, um zu beobachten, wie die Flächen genutzt werden. Im Laufe der Parkentwicklung sollen Zwischennutzungen möglich sein.

Der im Entwurf vorgesehene Fahrradschnellweg zur Verbindung von City und Neuseenland wurde sehr begrüßt, jedoch wurde auch Wert darauf gelegt, dass auch Fußgänger sich im Park geschützt bewegen können müssen. Die ersten Pflanzungen für den Park sollen noch in diesem Winter erfolgen.


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