Grüne Abgeordnete mit gutem Beispiel: Diätenerhöhungen gehen an guten Zweck – Lazar-Lichdi-Fonds auch 2011 voller Erfolg
Matthias Weidemann
24.12.2011
Monika Lazar, Leipziger Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen.
Bild: www.monika-lazar.de
Wenn das alle machen würden, sähe die Welt ein klein wenig besser aus. Die grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar und der grüne Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi ziehen für das zu Ende gehende Jahr 2011 Bilanz zur Arbeit des Lazar-Lichdi-Fonds, der ins Leben gerufen wurde, weil beide Abgeordnete die seit Anfang des Jahres 2008 gezahlten Diätenerhöhungen in den Fonds einzahlen.
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Dazu erklären beide: „Wir können auch für 2011 eine Bilanz vorlegen, in der es nur Gewinner gibt. In diesem Jahr sind rund 10.300 Euro in die Förderung sozialer, antirassistischer und ökologischer Projekte in Sachsen geflossen. Die Palette ist dabei breit gefächert, das war auch unser Anliegen. Wir konnten vielen Vereinen helfen ihre kreativen Ideen umzusetzen, aber auch Projekte unterstützen, die sozial benachteiligten Kindern zum Beispiel die Teilnahme an einem Feriencamp spendieren. Ein besonderer Augenmerk ist die Förderung bürgerschaftlichen Engagements, gleich ob es nun Projekte gegen Rassismus und Intoleranz, der Protest gegen Atom- und Giftmülltransporte oder Projekte zum Verbraucherschutz oder ökologischer Landwirtschaft sind.“
Landtagsabgeordneter der Grünen: Johannes Lichdi.
Bild: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen
Mittel aus dem Fonds werden und können aus allen Regionen des Freistaates Sachsen beantragt werden. Dazu ist lediglich eine kurze Antragstellung mit nachvollziehbarer Begründung notwendig. Ziel und Zweck, aber auch die Vorstellung der Ergebnisse können auf den Homepages der beiden Abgeordneten nachgelesen werden.
„Besonders glücklich sind wir natürlich, wenn wir Kindern, die wie auch immer in Not geraten sind, und den Einrichtungen, die sich dieser Kinder annehmen, direkt und unbürokratisch helfen können und für diese Kinder echte Lobbyarbeit leisten.
Aber auch die vielen Vereine, die wertvolle, meist ehrenamtliche Arbeit im Umwelt- und Verbraucherschutz, in der Bildungsarbeit für ein tolerantes, antirassistisches und weltoffenes Sachsen oder aber bei der Betreuung sozial Bedürftiger, leisten, unterstützen wir gern“, erklären beide dazu abschließend.
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