Gedenkinstallation auf dem Hauptbahnhof: Leipziger Landtagsabgeordnete sammeln heute für das Denkmal der Deportierten
Redaktion
19.12.2011
Modell der Gedenkinstallation.
Foto: Friedensweg e.V.
Wer am heutigen 19. Dezember ab 13:30 Uhr am Kleinen Willy-Brandt-Platz vorbeikommt, kann gleich sieben Landtagsabgeordneten begegnen. Sie stehen dort und sammeln - diesmal für einen ganz besonderen Leipziger Zweck: das geplante Denkmal für die Deportierten aus der NS-Zeit, das auf dem Bahnsteig 24 des Hauptbahnhofes entstehen soll.
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Mit dem Denkmal soll der deportierten Menschen gedacht werden, die mit den Zügen der Deutschen Reichsbahn aus Leipzig in die Konzentrationslager verschleppt wurden. Es möchte laut Initiatorengruppe ein Denkmal von Bürgerinnen und Bürgern im Gedenken für Bürgerinnen und Bürgern sein. Zur vollständigen Realisierung fehlt aber noch Geld. Seit Jahren ist das Friedenszentrum e.V. gemeinsam mit vielen Unterstützer/-innen bemüht, für die vom Leipziger Hauptbahnhof deportierten Bürgerinnen und Bürger in der Zeit des Nationalsozialismus zu errichten.
Die Leipziger Abgeordneten erklären dazu gemeinsam: "Geschichte soll gegenwärtig und auch zukünftig präsent sein. Deshalb halten wir dieses Projekt zur Erinnerung für sehr wichtig, welches wir auch persönlich bereits finanziell unterstützt haben. Wer nach einer Spendenmöglichkeit – gerade in der Adventszeit – sucht: Jeder Euro für dieses Projekt ist sehr willkommen. Jede noch so kleine Spende zählt.“
Die Landtagsabgeordneten Cornelia Falken (Die Linke), Sebastian Gemkow (CDU), Miro Jennerjahn (Bündnis 90/Die Grünen), Anja Jonas (FDP), Holger Mann (SPD), Dirk Panter (SPD) und Dr. Monika Runge (Die Linke) bitten deshalb gemeinsam um Spenden für die Gedenkinstallation im Hauptbahnhof.
Am heutigen Montag, 19. Dezember, beteiligen sich die Abgeordneten an einer öffentlichkeitswirksamen Spenden-Sammel-Aktion ab 13:30 Uhr auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz.
Der Museumsbahnsteig im Hauptbahnhof Leipzig.
Foto: Friedensweg e.V.
Das Denkmal
Ein Problem für die Aufstellung des Denkmals war bislang die fehlende Genehmigung der Deutschen Bahn AG. Doch das Friedenszentrum Leipzig, das sich seit Jahren um die Aufstellung des Denkmals bemüht, weiß vor dem Weihnachtsfest Gutes zu berichten: Im Januar soll nun der Gestattungsvertrag mit der Deutschen Bahn AG unterzeichnet werden.
Die Ganzmetallinstallation, die an alle deportierten Männer, Frauen und Kinder erinnern soll, die mit Zügen der Deutschen Reichsbahn über deren Leipziger Streckennetz in die Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden, soll aus einem Hohlsockel bestehen, auf der Oberplatte befinden sich ein gestalteter Koffer sowie eine Inschrift. Der Denkmalsentwurf stammt vom Leipziger Künstler Roland Steckel, der Entwurf für die Inschrift vom Historiker Steffen Held.
Der Koffer
Erinnerungsveranstaltung mit Gedenk-Koffern im Hauptbahnhof Leipzig.
Foto: Friedensweg e.V.
Ein Koffer als Metapher für die Grausamkeit der Deportation. Sein Inhalt reduzierte sich auf das, was Menschen innerhalb kürzester Zeit packen "durften". So steht der "Koffer" als Metapher für menschenverachtende Grausamkeit, die im Kleid scheinbarer Normalität daherkam: Mitten im Alltag, Menschen mit Koffern, die sich unfreiwillig "auf die Reise begeben", die für viele zur letzten wurde. Mit deutscher Gründlichkeit vorgeschrieben waren Gewicht (maximal 50 Kilo) und Geldmittel (maximal 100 Reichsmark). Dieser Koffer steht für die überstürzte Trennung, für den Abschied und den Abtransport. Was packt man ein, wenn man ahnungslos die Tür öffnet und verhaftet wird? Wenn man nur mitnehmen darf, was man tragen kann? So steht dieser Koffer für die unzähligen individuellen Schicksale und Lebensgeschichten.
Der Betrachter der geplanten Gedenkinstallation muss sich die Mühe machen, um den Koffer herum zu laufen, um die unterschiedlichen Textfragmente und Symbole zu erschließen. Denn erst durch Annäherung erschließt sich dem Betrachter die Informationen. Denn nun sind Symbole und Beschriftung zu erkennen. Der Koffer aus Eisenblech steht symbolisch für jene Koffer, die, gefüllt mit wenigen Alltagsgegenständen und Habseligkeiten, die Deportierten auf ihrem letzten Weg begleiteten. Er zeigt auf der Vorderseite eine vergitterte Waggonluke mit von innen herausgreifenden Händen. Die Angst! Die Grausamkeit!
Mit der genauen Betrachtung steigert sich das Ausmaß des Grauens, wirft Fragen zu den Ereignissen auf und gibt Antworten, die in der persönlichen Auseinandersetzung vertieft werden sollen. Dieser Koffer soll aber auch auffordern, sich auf eine Reise zur Auseinandersetzung mit diesem Thema zu begeben. Anregen, regionale Gedenkstätten und Museen zu besuchen, die sich mit der Zeit der NS-Diktatur und deren Verbrechen beschäftigen, um sich ein Bild vom Leiden der Opfer zu machen und für die Zukunft zu lernen.
Dieser Koffer ist auf einer Metallplatte befestigt, die den Boden eines Reichsbahnwaggons symbolisieren soll. Der Inhalt des Gedenkens gebietet Formstrenge, Klarheit und Zurückhaltung auch im Material (Eisen ohne Konservierung mit Spray-Schutz versehen). Der Kontrast des einzelnen, isolierten, zur Umgebung verloren wirkenden Koffers soll verbunden mit dem Begleittext stilles, nachdrückliches Gedenken bewirken.
Die Rückseite des Koffers, der geplanten Gedenkinstallation am Gleiskopf des Bahnsteigs 24, in Hauptbahnhof Leipzig, trägt dann auch eine Transportnummer 427/XVI/1.
Die Transportnummer
De Entwurf für die Gedenkinstallation.
Quelle: Friedensweg e.V.
Es war die Transportnummer von Doris Weil für den Transport am 19. September 1942 nach Theresienstadt. Dabei handelt sich um den ersten Transport aus Leipzig nach Theresienstadt, und das Jahr 1942 markiert den Beginn der Deportationen von Juden aus Leipzig.
Doris Weil wurde am 27. Oktober 1856 in Leipzig geboren und gehörte der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig an. Der Transport mit Doris Weil traf am 20. September 1942 im Ghetto Theresienstadt ein. Zwei Wochen später, am 4. Oktober 1942, starb Doris Weil im Alter von 85 Jahren.
Die Inschrift der Texttafel lautet:
“Am 14. Februar 1945 wurden 169 Kinder, Frauen und Männer in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es der letzte Transport jüdischer Opfer aus Leipzig.
Zum Gedenken an alle Opfer von NS- Verbrechen, die in den Jahren von 1933 bis 1945 über das Leipziger Eisenbahnnetz in Zwangs- und Todeslager verschleppt wurden.“
Diese Texttafel befindet sich auf einem nur 70 cm hohen Hohlsockel, der Betrachter wird sich somit zum lesen der Inschrift symbolisch „vor den Opfern verneigen“ müssen.
„Die Gedenkinstallation ist nicht vordergründig ein Erinnerungszeichen für die aus Leipzig deportierten und ermordeten Menschen jüdischer Herkunft. Unter dem Begriff Opfer werden sowohl die Ermordeten als auch die Überlebenden gefasst. Die Gedenkinstallation schließt alle Opfer der NS-Diktatur, die aufgrund der menschenverachtenden nationalsozialistischen Weltanschauung verfolgt und in Lager verschleppt worden sind, ein", erläutert der Historiker Steffen Held.
Der Leipziger Hauptbahnhof ist sowohl authentischer als auch symbolischer Ort für den "Akt der Verschleppung", nämlich die Transporte in die Lager, die überwiegend mit Zügen der Deutschen Reichsbahn erfolgten. Durch Verwendung der Worte "Leipziger Schienennetz" erfährt der konkrete Ort seine räumliche Erweiterung und greift im Falle der jüdischen Opfer auch auf Engelsdorf aus. Damit werden auch die Deportationszüge aus Westeuropa seit 1942 in das Gedenken eingeschlossen.
Am 14. Februar 1945 ging der letzte Transport vom Verladebahnhof des Hauptbahnhofs ab.
Die Kriegslokomotive
Auf dem Gleis 24, dem sogenannten Museumsgleis der DB-AG und nahe dem zukünftigen Standort der Gedenkinstallation, steht seit Jahren eine Lokomotive der Baureihe 52 der Deutschen Reichsbahn. Eine „Kriegslokomotive“ oder besser gesagt, eine „Deportations-Lok“! In Deutschland versteht man unter Kriegslokomotiven diejenigen Lokomotiven, die von der Deutschen Reichsbahn während des Zweiten Weltkrieges ausschließlich beschafft werden durften. Die Dampflokomotive Baureihe 52 wurde von der Reichsbahn in großen Stückzahlen für die Abwicklung der zahlreichen Deportationstransporte und Kriegstransporte gebaut. Die Deutsche Reichsbahn war maßgeblich mit ihrer Transportkapazität an den unmenschlichen Deportationen beteiligt. In endlos langen Wagenzügen wurden die Juden in Viehwagons gepfercht und über Hunderte von Kilometern aus dem Reichsgebiet und aus ganz Europa in die Vernichtungslager gebracht. Viele dieser armen Menschen verstarben bereits bei den unmenschlichen Transporten. Die Deutsche Reichsbahn rechnete hingegen mit buchhalterischem Kalkül für jede Person und jeden gefahrenen Kilometer minutiös und auf den Pfennig genau ab.
Die Gedenkinstallation soll die Augen öffnen für Dinge, die erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. und sie stellt die Frage nach der Verantwortung.
So gilt es auch, für die Stadt Leipzig und der DB-AG Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur im historischen Sinn, wie der Friedensweg e.V. erklärt. Denn offen sind auch noch die Fragen der anschließenden Unterhaltung, Versicherung und langfristigen Gewährleistung der Gedenkinstallation. Eine Lösung dafür zu finden, hängt nicht unwesentlich vom politischen Willen der zuständigen Entscheidungsträger der Stadt Leipzig und der DB-AG ab.
Bernd Günther, Vorsitzender des DGB-Region Leipzig-Nordsachsen sagt: „Ja, wir müssen Vorbilder insbesondere für junge Menschen sein. Niemand wird als Neonazi oder Rassist geboren. Aber wer sich an den falschen Vorbildern orientiert, der kann zu einem Rassisten und Neonazi werden. Deshalb müssen wir als Verantwortliche in der Gesellschaft dafür sorgen, dass es Vorbilder für menschliches, demokratisches und soziales Engagement gibt. Jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. Ein neuer Beitrag in Leipzig soll die Gedenkinstallation für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof werden. Nun geht es darum, die Materialkosten für die Installation zu sammeln. Ich möchte Sie alle und besonders auch unsere Gewerkschaftsmitglieder aufrufen, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Der tausendfache Zuspruch von Leipziger Bürgerinnen und Bürgern beim Besuch des Zuges der Erinnerung (2007) zeigt, dass dies eine notwendige Gedenkinstallation ist. Ich wünsche und hoffe, dass dieses zum Erfolg führt.“
Spendenaktion
Zwei Dinge stehen schon fest - neben dem künftigen Standort der Installation auf dem Museumsbahnsteig 24 im Leipziger Hauptbahnhof auch der Tag der Einweihung am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.
Die kalkulierten Kosten von etwa 10.000 Euro kann der Trägerverein nicht aus eigener Kraft aufbringen. Deswegen bittet er alle, die sich beteiligen möchten, um Unterstützung des Projektes. Es kann direkt gespendet werden an den:
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…
"Grimms Märchen" ist seine vierte Show am Leipziger Centraltheater. Showmaster, Regisseur, Liedermacher und Schauspieler Rainald Grebe ließ in Leipzig Indianer vom Marterpfahl los, blickte in die "WildeWeiteWelt" und klettert seit Christi Himmelfahrt für Grimms Kinder- und Hausmärchen aus dem Sarg. Wir sind Grimm! Da bleibt kein Auge trocken, oder Herr Grebe? mehr…
Der Nachfolger für den umstrittenen Intendanten des Centraltheaters, Sebastian Hartmann soll ein „alter Bekannter“ werden. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat im Einvernehmen mit den städtischen Vertretern der Auswahlkommission sowie dem Betriebsausschuss Kultur und dem Fachausschuss Kultur dem Stadtrat den Schauspieldirektor des Chemnitzer Theaters, Enrico Lübbe, als neuen Intendanten des Schauspiels Leipzig vorgeschlagen. mehr…
Anzeige. Es gibt viele gute Gründe bei der AOK PLUS versichert zu sein. Einer davon: Keine Zusatzbeiträge bei der Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen. Ein weiterer Grund: Mit dem Wahltarif AOK PLUS aktiv können Sie sich zusätzlich bis zu 600 Euro Prämie sichern. Also machen Sie sich die doppelte Freude! mehr…
Biodiversivität ist ein sperriges Wort, dem aber aufgrund weiter um sich greifender Umweltzerstörungen auf unserem Planeten immer mehr Bedeutung zukommt. Die Artenvielfalt auf der Erde ist zunehmend bedroht. 60.000 Tier- und Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste. Auch der Leipziger Zoo hat sich die Arterhaltung auf die Fahne geschrieben, gibt 165.000 Euro jährlich für Schutzprojekte aus und hat sich mit dem künftigen Deutschen Zentrum für Integrative Biodiversivitätsforschung (iDiv) einen wichtigen Partner an Bord geholt. mehr…
„Wenn jeder hier im Raum begreift, dass Energiesparen nötig ist und beim eigenen Griff zum Lichtschalter beginnt, dann ist es egal, ob es ab heute einen neuen Umweltminister gibt“, machte Schulleiter Thomas Graupner am Dienstag, 22. Mai, im Berufsschulzentrum 7 deutlich, worum es bei der neuen Bildungsinitiative Energie geht. mehr…
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat Reik Hesselbarth hat den Beschlussvorschlag von Kulturbürgermeister Faber zur Umsetzung des Finanzierungsanteils für die Freie Szene scharf kritisiert. Denn statt einen Vorschlag zu machen, wie der Stadtratsbeschluss von 2008 bis 2013 erfüllt werden kann, hat Kulturbürgermeister Michael Faber am 16. Mai eine Verschiebung des Termins vorgeschlagen. mehr…
Eigentlich könnten sich die Freunde des Leutzscher Fußballs gedanklich schon in die Sommerpause verabschieden. BSG Chemie Leipzig und SG Leipzig Leutzsch haben beide die Klasse gehalten. Sportlich betrachtet geht es für beide Teams in den letzten Saisonspielen nur noch um die goldene Ananas. Wäre da nicht das grün-weiße Derby am 9. Juni. Die Chemie-Fans nutzen die Gunst der Stunde für eine klare Ansage. mehr…
Die Frage nach den personellen Konsequenzen in der Affäre um die Herrenlosen Häuser entzweit Leipzigs Parteien. Die linke OBM-Kandidatin Dr. Barbara Höll fordert eine Beurlaubung von Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD). Für Leipzigs FDP ist Oberbürgermeister Burkhard Jung der Verantwortliche, Hölls Forderung nur „eine erste wahltaktische Brücke“. mehr…