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Spendeneinladung zum Valentinstag: Mal Rosen verschenken, die auch noch im Sommer blühen

Redaktion
Warum nicht eine Rosen-Patenschaft?
Warum nicht eine Rosen-Patenschaft?
Foto: Ralf Julke
Eigentlich wird der Valentinstag dem heiligen Valentin zugeschrieben, dem die Fähigkeit nachgesagt wurde, Kranke heilen zu können. Er verteilte Blumen an Verliebte, die er auch gegen staatlichen Willen traute. Der 14. Februar soll das Datum seiner Hinrichtung sein. Im Mittelalter setzte sich der Brauch durch, sich an diesem Tag Blumen zu schenken.

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In Amerika wird er besonders intensiv begangen. In Deutschland ist der Valentinstag seit Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. 1950 erklärten Blumenhändler den Valentinstag als Tag des offenen Herzens. Jedes Jahr beschenken sich Millionen Verliebte in Deutschland am Valentinstag mit Blumen. 2011 gaben die Deutschen fast 130 Millionen Euro für Blumengeschenke aus.

Rosen schenken zum Valentinstag – diese symbolische Geste der Liebe ist auch in Deutschland inzwischen weit verbreitet. Und die meisten hoffen wohl dabei, dass die Liebe weiterbesteht, auch wenn die Rosen schon längst verblüht sind.

Die Stiftung „Bürger für Leipzig“ hat sich zum Valentinstag am 14. Februar etwas Besonderes ausgedacht. Sie möchte verliebten Leipzigerinnen und Leipzigern zu mehr Nachhaltigkeit beim Schenken verhelfen.

Warum nicht eine Rosen-Patenschaft für den Mariannenpark?
Warum nicht eine Rosen-Patenschaft für den Mariannenpark?
Foto: Ralf Julke

„Mit einem Rosenstöckchen statt einem Blumenstengel“, so wirbt Kabarettistin Katrin Hart von den Academixern, „können sich Verliebte mit einer Rosenpatenschaft im Mariannenpark ein romantisches Denkmal setzen. Denn ein Rosenstock blüht jedes Jahr aufs Neue – sowie hoffentlich auch die Liebe. Mit 25 Euro pro Rose ist das Engagement einfach und preiswert und stellt die Pflanzung und Pflege für zehn Jahre sicher. Für die edlen Spender gibt es einen attraktiven Geschenkgutschein oder eine Urkunde. Außerdem werden die Spender mit ihrem Namen auf der Internetseite der Stiftung gewürdigt.“

Im März dieses Jahres sollen die beiden Seitenstreifen des Rosengartens im Mariannenpark nach dem Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Franz wieder bepflanzt werden und damit auch einen Ort für Verliebte aufleben lassen.

Die ersten Rosenstöcke wurden schon im Dezember 2011 gesetzt. Michael Berninger, Initiator des Projektes: „Ein Garten für Leipzig", und Inge Kunath, Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer Leipzig, legten bei der Pflanzung selbst Hand an. „Einen besseren Ort als einen Volkspark kann es kaum geben, um einen Garten mit Unterstützung der Bürgerschaft wiederherzustellen“, freut sich Inge Kunath über die bisherige Resonanz.

Das Mittelbeet im Mariannenpark mit dem Rosenbeet.
Das Mittelbeet im Mariannenpark mit dem Rosenbeet.
Quelle: Stiftung Bürger für Leipzig
„Unser langfristiges Ziel ist es, auch Spender für die Anschaffung bzw. Pflege und Unterhaltung von Parkbänken zu finden. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dort auch kleine und mittelständische Unternehmen engagieren könnten“, ergänzt Angelika Kell, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung.

Der 1928 nach Entwürfen von Leberecht Migge fertig gestellte Mariannenpark ist der erste Leipziger Volkspark. Der Rosengarten von Gartendirektor Nicolaus Molzen wurde als letzter Teil des Parks gebaut. Seine Idee war die lebhafte Inbesitznahme der Parkanlage durch die Leipziger Bürger. Dies ist der Stiftung Anlass und Grund genug, sich zu engagieren.

Die Stiftung „Bürger für Leipzig“ engagiert sich seit 2011 mit dem Projekt „Ein Garten für Leipzig“ für die Restaurierung des historischen Rosengartens im Mariannenpark. Spenden in Höhe von 5.000 Euro hat die Stiftung bereits bekommen, insgesamt werden für die Wiederbepflanzung aller Rosenbeete noch rund 10.000 Euro benötigt.

Im Jahr 2003 gründeten Bürger die Stiftung "Bürger für Leipzig", um sich der Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens der Leipziger Bevölkerung zu widmen und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Mit ihren Projekten „Musik macht schau“, „Integration durch Bildung“ oder „Aktion Zuckertüte“ hat die Stiftung in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht. Seit 2011 steht das Projekt „Ein Garten für Leipzig“ im Fokus der Bemühungen. Die Stiftung ist eine Gemeinschaftsstiftung von 80 Stiftern und einem Grundkapital von 200.000 Euro. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit Zustiftungen den Kreis der Stiftung zu erweitern.

Für das Projekt im Mariannenpark haben sich schon 100 Rosenpaten gefunden, etwa 80 Rosenpaten können sich noch beteiligen.

Um Spenden wird auf folgendes Konto gebeten: Stiftung Bürger für Leipzig, Spendenkonto: 110 110 110 1, BLZ 860 555 92, Kennwort: Rosenpatenschaft

www.buergerfuerleipzig.de


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