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"Fünf für Leipzig": Unterschriftenaktion startet für sechs Wochen

Daniel Thalheim
Bild: www.fuenffuerleipzig.de
Die Initiative "Leipzig+Kultur" ruft seit zwei Wochen zu einer neuen Kampagne für "Fünf Prozent für Leipzig" auf. Grund ist der Stadtratsbeschluss für fünf Prozent des Geldes aus dem Kulturetat für Leipzigs Freie Szene. Nach den Diskussionen kommt jetzt die Unterschriftenaktion auf einer Petitionsseite. Leipziger können seit dem 4. April sechs Wochen lang für Leipzigs Freie Szene votieren.

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"Unsere Aktion 'Fünf für Leipzig. JETZT!' läuft nun seit knapp zwei Wochen. Viele Diskussionen sind angestoßen, sowohl unter den Kulturmachern, als auch bei Politik und in der Öffentlichkeit", heißt es von der Initiative "Leipzig+Kultur". Für die Mitglieder des Sprecherrates Sophie Krell, Petra Kießling, Steffen Birnbaum, Falk Elstermann und Torsten Reitler ist es Zeit, die dritte Stufe zu zünden. Auf der Internetseite openpetition.de steht ab sofort eine Unterschriftenliste zur Verfügung, auf der man die Forderung nach “Fünf für Leipzig” unterstützen kann. "Ziel sind 1.000 Unterschriften in sechs Wochen, die wir an OBM Burhard Jung übergeben wollen", heißt es vom Sprecherrat.

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Im Petitionstext heißt es, dass mehr als 50 Prozent der Kulturinteressierten in Leipzig die Angebote freier Kultureinrichtungen nutzen. Schlussfolgerung vom Sprecherrat "Leipzig+Kultur": "Die freie Szene trägt wesentlich zum Lebensgefühl und zur Ausstrahlungskraft Leipzigs bei. Jedoch wird ihr die Anerkennung ihrer Leistung nach wie vor von der Stadtspitze verwehrt." Deswegen wurden 2008 die Initiative und die Aktion "Fünf Prozent für Leipzig" ins Leben gerufen. Das Bestreben der freien Kulturschaffenden mündete im selben Jahr in einen Stadtratsbeschluss. "Bis zum Jahr 2013 soll der Anteil der Freien Kulturszene am Kulturhaushalt von damals 2,5 auf 5 Prozent anwachsen. Der Beschluss wurde mit überwältigender Mehrheit im Stadtrat gefasst. Es gab nur eine Gegenstimme: die von Oberbürgermeister Burkhard Jung", heißt es im Petitionstext weiter. Eine Kritik, die Falk Elstermann, Sprecher für Soziokultur der Initiative "Leipzig+Kultur", in einem L-IZ eingehender beleuchtete.

Darin sagte Elstermann auch, dass nicht einmal die Hälfte des Weges zur Umsetzung des Ratsbeschlusses gegangen ist. "Aktuell liegt der Förderanteil bei 3,3 Prozent. Durch diese Verzögerungs- und Hinhaltetaktik der Stadtverwaltung werden kulturelle und künstlerische Projekte gefährdet und unmöglich gemacht! Uns bleibt weniger als ein Jahr, um das erkämpfte Ziel zu erreichen! Es geht um eine gerechte und solidarische Förderung von Kultur, zu der auch - und in Leipzig wesentlich! - die freie Kultur gehört!", so im Petitionstext weiter.

Fünf für Leipzig mit Wegweiser zur Petitionsseite:

www.fuenffuerleipzig.de


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