Aus dem Eis zum Badewannenrennen: Tierischer Arktisbotschafter macht Station in Leipzig
Redaktion
08.07.2012
Die aktuelle Greenpeace Kampagne „Schützt die Arktis“ führt am 8. Juli einen ungewöhnlichen Besucher nach Leipzig. „Isbjörn Beaufort“, ein Aktivist im Eisbärenkostüm, tourt durch 35 Städte, um über die Bedrohung seiner Heimat zu berichten und Unterstützer für den Schutz der Arktis zu werben.
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Am Sonntag, 8. Juli, wird Isbjörn um 9:00 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof ankommen, wo ihn Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und die Aktivisten von Greenpeace Leipzig in Empfang nehmen werden. Als Zeichen der Unterstützung der Stadt Leipzig unterschreibt der Umweltbürgermeister das auf A1 vergrößerte „Ticket für den Schutz der Arktis“ und übergibt es an Isbjörn. Der Eisbär besucht anschließend das naTo Badewannenrennen am Völkerschlachtdenkmal, um über die Gefährdung der Arktis zu informieren und möglichst viele Unterschriften zu sammeln.
Am 21. Juni startete Greenpeace International diese Kampagne für den Schutz der Arktis. Der Klimawandel und die damit verbundene Eisschmelze schaffen den Zugang zu bisher unerschlossenen Öl- und Gasreserven. Diesen Umstand wollen jetzt Ölkonzerne nutzen und planen die Ausbeutung einer der letzten noch einigermaßen intakten Regionen dieser Erde. Der Ölkonzern Shell startet im Sommer 2012 erste Probebohrungen vor der Küste Alaskas. Der russische Ölkonzern Gazprom bohrt bereits 60 Kilometer vor der Küste in der Pechora See.
Greenpeace ruft in einer weltweiten Kampagne alle Menschen dazu auf, sich persönlich für den Schutz der Arktis einzusetzen. Die Unterzeichner fordern, dass Erdölförderung und industrielle Fischerei in der Hohen Arktis verboten werden. „Sobald wir weltweit eine Million Unterschriften bekommen haben, wird Greenpeace diese in einer wasserdichten Kapsel am Nordpol versenken“, sagt Nadine Gerner, Ölexpertin von Greenpeace Leipzig. „Mit der Aktion wollen wir darauf hinweisen, dass die Arktis allen Menschen gehört und nicht nur wenigen Ölkonzernen.“
An den Aktionstagen der ehrenamtlichen Gruppen weltweit und unter www.savethearctic.org besteht die Möglichkeit die Greenpeace-Petition zu unterschreiben.
Was er bisher auf der Deutschlandtour erlebt hat, ist auf seinem Blog www.eisbaer-on-tour.de nachzulesen.
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