Sport frei für Leipziger Vereine: Neue Dreifeldhalle an der Radrennbahn eröffnet
Matthias Weidemann
11.08.2011
Feierliche Eröffnung der neuen Dreifeldhalle auf dem Gelände der Radrennbahn.
Foto: Matthias Weidemann
450 Tage nach dem ersten Baggerbiss durchschnitten heute Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister für Kultus und Sport, das scheinbar unvermeidliche blaue Band zur Eröffnung der neuen Dreifeldhalle auf dem Gelände der Radrennbahn. Beim Rundgang durch das neue Objekt in Kleinzschocher überzeugten sich Vertreter aus Sport, Politik und Verwaltung von der vielfältigen Nutzbarkeit – unter anderem für die Sportarten Handball, Hockey, Basketball und, last but not least, Breakdance.
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„Die neue Dreifeldhalle ist ein tolles Beispiel dafür, wie wichtig das Konjunkturpaket für die Entwicklung der städtischen Sport-Infrastruktur ist. Denn ich muss sagen, dass wir es angesichts der damaligen finanziellen Situation, nicht geschafft hätten dieses 4,3 Millionen-Projekt ohne Unterstützung zu stemmen,“ meinte Leipzigs Stadtoberhaupt. Zusammen mit der Radrennbahn, deren Dach ebenfalls erneuert wurde, habe man in Kleinzschocher nun ein sehr wichtiges Zentrum für den Breitensport.
Die neue Sporthalle in Kleinzschocher.
Foto: Matthias Weidemann
Der OB weiter: „Ich freue mich, dass mit der modernen Sporthalle und der teilsanierten Radrennbahn gleich nebenan ein wichtiger Schritt aus dem 2009 vom Rat beschlossenen ,Sportprogramm 2015 für die Stadt Leipzig’ umgesetzt werden konnte. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Vereine im Leipziger Südwesten bietet die Dreifeldsporthalle in Zukunft optimale Bedingungen.“ Breitensport war auch das Stichwort für den Sportminister: „Ohne eine breite Basis kann es keine Spitze, also keinen nationalen und international konkurrenzfähigen Spitzensport geben. Hierfür bietet ein solches Objekt die idealen Bedingungen. Denn aus den vielen Vereinssportlern, die hier her kommen, erwachsen uns erst die Spitzensportler der Zukunft.“
Die Sportler zeigten ihr Können im Breakdance.
Foto: Matthias Weidemann
Sprach's und begab sich zusammen mit vielen anderen Besuchern in besagte Halle, wo Vereinssportler ihr Können zeigten. Nach der symbolischen Eröffnung von heute geht die Sporthalle in den Probebetrieb. Mit Beginn des neuen Schuljahres am 22. August steht sie für den Schulsport benachbarter Schulen sowie den Vereinen aus dem Leipziger Südwesten für Spielsportarten zur Verfügung. Die 4,3 Millionen Euro teure Sporthalle ist explizit für den Leipziger Vereinssport errichtet worden. Angeschoben durch das KP II-Programm und seine Förderquote von 80 Prozent mindert sie das erhebliche Hallendefizit im Einzugsbereich. Zum eröffneten Komplex gehört auch ein neues Domizil für die Geschäftsstelle des Sächsischen Radfahrer-Bundes. Das weitläufige Gelände der Radrennbahn wird Kernsportstätte für den Stadtteil.
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