Schildeinweihung am 7. November: Eine Straße für den legendären Leipziger Dirigenten Herbert Kegel
Redaktion
05.11.2011
Von 1949 bis 1978 prägte Herbert Kegel die sinfonischen und chorsinfonischen Konzerte und Musik-Produktionen beim Rundfunk in Leipzig. Jetzt soll eine Straße an sein Wirken erinnern. Am Montag, dem 7. November, wird um 14 Uhr der Kegelweg - eine neue Straße im Neubaugebiet an der Prager Straße/Franzosenallee, nahe dem Tübke- und dem Mattheuerbogen - im Beisein der Witwe von Herbert Kegel, seinen Söhnen, Freunden und Mitgliedern des MDR Chores offiziell eingeweiht.
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Der 1920 in Dresden geborene Kegel fand nach dem Studium in seiner Heimatstadt bei Karl Böhm und Boris Blacher und nach einem jahrelangen psychisch belastenden Kriegsdienst über die Theater in Pirna und Rostock nach Leipzig. Hier gab er zunächst dem Rundfunkchor das noch heute nachwirkende Profil, das den Chor zu einem der besten in der Welt werden ließ. Dann, nach kurzer Zeit beim Großen Rundfunkorchester, wurde er Chefdirigent für Chor und Sinfonieorchester. Hier machte er schnell durch Aufsehen erregende Produktionen und Konzerte auf sich aufmerksam.
Das Rundfunkpodium in Leipzig wurde durch ihn ein "Internationales Schaufenster der Moderne", wie der Musikjournalist Dirk Stöve in einem CD-Text schreibt. "Die Konsequenz und Stetigkeit seiner Programmdramaturgie" machten Leipzig zum Anziehungspunkt für die wichtigsten Komponisten, unter ihnen Luigi Nono, Witold Lutoslawski, Hans Werner Henze, Cristobal Halffter und Paul Dessau. Auch Carl Orff und Benjamin Britten - die Liste ließe sich weiter fortsetzen - vertrauten ihm ihre Werke an. Ende der siebziger Jahre zog es den Künstler wieder nach Dresden. Als Chefdirigent der Dresdner Philharmoniker fand er jedoch nicht mehr den offenen Beifall für seine genialen Interpretationen moderner Musik. Im November 1990 schied er aus dem Leben.
Der Vorschlag, eine Straße in Leipzig nach Herbert Kegel zu benennen, fand die nachdrückliche Unterstützung durch Leipziger Stadträte, der entsprechende Beschluss wurde am 18. Mai 2011 gefasst.
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"Neue Schulen braucht die Stadt". Zu diesem Thema lädt die Leipziger SPD Jugend am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr in die SPD Geschäftsstelle (Rosa-Luxemburg-Straße 19/21) ein. Gemeinsam mit dem Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann wird über den Neu- und Ausbau sowie die Sanierung von Schulen in Leipzig diskutiert. mehr…
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat am 22. Mai während einer Bilanzpressekonferenz auf das letzte Jahr zurück geblickt und gleichzeitig eine Vorausschau gewagt. Die besagt, dass man eine weitere Milliarde Euro benötigen wird, um die LMBV-eigenen Bergbaufolgelandschaften zu rekultivieren. mehr…
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…
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