Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Gesetz-Novellen in Sachsen: Baumschutz und Denkmalschutz als Krisenopfer

Ralf Julke
Baudenkmal in Leipzig.
Baudenkmal in Leipzig.
Foto: Ralf Julke
Fast wirkt es so, als hätten sich CDU und FDP ganz bewusst bestimmte Tage ausgesucht, um bestimmte Gesetze durchzudrücken, die diese Gedenktage in Sachsen obsolet machen: den Weltumwelttag am 5. Juni und den Welterbetag am 6. Juni.

Anzeige

Die "Berliner Zeitung" frotzelte schon am Wochenende: "Dresden aber darf nicht mehr mitfeiern. Dort musste die Unesco wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke erstmals den Titel eines Weltkulturerbes aberkennen. Doch statt aus dem Desaster zu lernen, will die CDU- und FDP-geführte Landesregierung Sachsens der Denkmal-Vandalisierung nun offenbar erst richtig Vorschub leisten."

Das ist peinlich genug. Aber wäre die Politik der schwarz-gelben Regierung in Sachsen nur peinlich, man könnte damit leben: Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann und darf. Aber auch die "Berliner Zeitung" lässt es nicht beim Frotzeln, sondern sucht die Wurzeln für das, was da seit Herbst 2009 in Dresden passiert. Nikolaus Bernau kommt im Artikel zu dem Fazit: "Letztlich ist der Gesetzesentwurf eine Frucht jener ideologischen Liberalisierung von Staatsaufgaben zugunsten der Wirtschaft, die mit in die aktuelle Krise führte. Es geht nicht nur um alte Bauten, sondern darum, wer bestimmt, was wirklich wichtig ist für die Gesellschaft."

Er hätte auch schreiben können: Die Identität des Landes, seiner Bewohner und ihrer sichtbar gebauten Geschichte ist egal. Egal ist auch, wieviele Investoren sich in den letzten Jahren oft sogar aufopferungsvoll bemüht haben, die Bausubstanz der sächsischen Städte und Dörfer zu retten und wieder nutzbar zu machen. Auch wenn immer wieder schwadroniert wird von Entbürokratisierung und niedrigeren Hürden für Investoren.

Das Problem ist: Es sind immer wieder dieselben Chargen von Investoren, die hier gemeint sind und gelockt und bevorteilt werden sollen. Leute, denen es eigentlich egal ist, wo sie investieren und wie das dann aussieht. Leute, die vor gar nicht langer Zeit das verächtliche Wort von "Old Europe" prägten, in dem ihr komplettes Geschichtsverständnis steckt - sie haben nämlich keines. Ihre Philosophie ist weder nachhaltig noch rücksichtsvoll. Ihr Gott heißt Rendite. Und ihr Glaubensverständnis ist der "Washingtoner Konsens".

Wer liest, was da von IWF und Weltbank 1990 als Heilige Schrift der Weltrettung niedergeschrieben wurde, findet all das wieder, was - gar nicht erstaunlich - jetzt auf einmal für hektische Betriebsamkeit in Europas Regierungen sorgt: Beschränkung der Staatsaufgaben, Senkung der Steuersätze, Liberalisierung der Handelspolitik, Privatisierung öffentlicher Unternehmen, Verbesserung für ausländische Direktinvestitionen und Deregulierung und Entbürokratisierung. Das alles geht dann wieder auf die Chicago School und Milton Friedman und alle seine gelehrigen Schüler zurück.

Und es wird - weltweit - längst umgesetzt. Und zwar seit 1973. Was Naomi Klein in ihrem Buch "Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus" ziemlich gründlich nachgewiesen hat. Das Wichtigste an ihrem Buch: Sie zeigt auch die Mittel auf, mit denen ganze Volkswirtschaften gezwungen werden, die drastische Kur des "Washingtoner Konsens" umzusetzen. Denn erst traumatisierte Gesellschaften, in denen die Spielräume der Regierenden eingeengt und der Handlungsdruck hoch sind, sind der Nährboden für die Rosskur, die seit nunmehr bald 40 Jahren als Medizin verkauft wird - aber in der Regel erst recht für katastrophale Zustände sorgt. Mit jahrzehntelangen Folgen. Und mit einer gewaltigen Umverteilung der Reichtümer einer Gesellschaft in die Taschen privater Unternehmen. Oft genug führt die Rosskur erst recht in die Krise - wie in Argentinien, auf den Philippinen, in Russland und Polen. Alles Länder, die die Medizin schon schlucken durften.

Leipzigs Innenstadt hat der Denkmalschutz nicht geschadet.
Leipzigs Innenstadt hat der Denkmalschutz nicht geschadet.
Foto: Ralf Julke

Jetzt ist Europa dran. "Old Europe", dieses verachtete Gebilde mit seinen alten und komplizierten Gesetzen, die das Fällen von Bäumen erschweren und das Abreißen 200 Jahre alter Häuser. Und dann empören sie sich noch, wenn eine gutmütige Regierung die Bürokratie entmisten will. Dumm nur, dass auch Sachsens Gesetze nicht im luftleeren Raum entstanden sind, sondern eng verflochten sind mit der bundesdeutschen und der europäischen Gesetzgebung. Sie regeln oft nur das, was von übergeordneten Rahmengesetzen vorgegeben ist – für das Land. Und geben damit dem Einzelnen eine Richtschnur für sein Handeln.

Das trifft auch auf die Baumschutzsatzungen zu, die die schwarz-gelbe Koalition am 16. Juni gern per Gesetz abschaffen will - mit allen negativen Folgen für die Kommunen und die Bürger, die sich so gern einreden lassen, sie seien gemeint mit dem Gnadenerlass. Sind sie aber nicht. Im Gegenteil: Normalerweise weiß der einzelne Grundstücksbesitzer, woran er ist, wenn er nur einmal in seinem Gemeindeamt anruft. Sofern es noch erreichbar ist und die neue Zentralisierungswelle den Baumfällakt nicht tatsächlich zum bürokratischen Hürdenlauf macht.

Nicht die Baumschutzsatzungen vermehren Bürokratie, sondern die seltsamen Verwaltungsreformen im Freistaat.

Und Dasselbe jetzt in Sachen Denkmalschutz, den der schwarz-gelbe Gesetzvorschlag so gern perforieren und zertrümmern will. Aus allen Richtungen hagelt es Proteste. Auch das Deutsche Nationalkomitee des ICOMOS hat an Ministerpräsident Stanislaw Tillich einen geharnischten Brief geschrieben - ganz ähnlich wie der Freiberger Altertumsverein e.V., die Landtagsfraktion von B'90/Die Grünen, die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger Deutschlands, der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. - Der ICOMOS, der in Sachen Weltkulturerbe für die Unesco beratend tätig ist, kennt ja seine Pappenheimer in Dresden schon. Im jetzt vorgelegten Gesetzentwurf sieht Präsident Michael Pezet schon recht deutlich, wie hier nicht einfacheres Recht geschaffen wird, sondern der Zugriff auf Sahnestückchen in historischen Ensembles erleichtert werden soll.

"Ergebnis der im Entwurf zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes vorgeschlagenen
'Klassifizierung' wäre, dass sich der Schutz einer sehr eng begrenzten Zahl von im Denkmalbuch verzeichneten 'herausragenden' Kulturdenkmälern nicht verbessert, während sich die Lage der sozusagen als Denkmäler zweiter Klasse nur in den Denkmallisten verzeichneten Denkmäler und Ensembles in vieler Hinsicht verschlechtert", schreibt er in seinem Brief an Tillich.

Die Schutzkategorie "städtebauliche Bedeutung" soll ganz fallen, was wesentliche Hürden wegreißt, auch mitten in historischen Städten rücksichtslos in gewachsene Strukturen einzugreifen. Etwas, was Dutzenden westdeutschen Großstädten in den 1950er Jahren ihre Identität genommen hat. Sachsen hat nicht so viele Baudenkmale, weil der Denkmalschutz in der DDR besonders erfolgreich gewesen wäre, sondern ganz einfach weil das Geld fehlte, so radikal in die Stadtstrukturen einzugreifen, wie das im Westen oft geschehen ist. Denn wo die sozialistischen Baumeister zuschlugen, entstanden ganz ähnliche architektonischen Wüsten.

Im Gegenteil: Gerade die sanierten Baudenkmale sind zum Markenzeichen der Innenstadt geworden.
Im Gegenteil: Gerade die sanierten Baudenkmale sind zum Markenzeichen der Innenstadt geworden.
Foto: Ralf Julke
Umso bewusster war es den Bewohnern des Landes, wie wertvoll das war, was bis 1990 überlebt hatte. Es ist ein Wert - und zwar ein hoher. Denn gerade das Erhaltene macht Sachsens Städte unverwechselbar und attraktiv. - Dass die Landesregierung damit nichts anfangen kann, nicht einmal dann, wenn es die kurzzeitig zu Unesco-Ehren gelangte Landeshauptstadt betrifft, - geschenkt.

Das Erschreckende ist, dass mit diesem Gesetz wiederholt in die Entscheidungskompetenzen der Kommunen eingegriffen wird und das wertvolle Gestaltungsinstrumentarium der Städte und Landkreise demoliert wird. Das Stadtforum Leipzig formuliert das so: "Auf völliges Unverständnis trifft, dass die Regierung eines der denkmalreichsten Länder der Erde ohne jede Not einen ihrer größten Reichtümer zur Disposition stellen will. Für Denkmaleigentümer und die behördlichen Denkmalpfleger sind die Planungen mit erheblichen Unsicherheiten und bürokratischem Aufwand verbunden. Dies ist insbesondere deshalb völlig unverständlich, da die Landesregierung nach der im Landtag gescheiterten geplanten Abschaffung des Landesamtes für Denkmalpflege erst im vergangenen Jahr im Zuge der Verwaltungsreform die Zuständigkeiten in der Denkmalpflege weitgehend neu geordnet hat. Vor diesem Hintergrund kamen die neuen Planungen für alle außerhalb des zuständigen Ministeriums völlig überraschend."

Und das alles für einen sehr privaten Vorteil einiger weniger Investoren, die einfach hinklotzen, verdienen und wieder davonsegeln wollen. Alle, die wirklich nachhaltig investieren wollen, weil sie wirklich die Region meinen und nicht die zufällig günstigere Gewerbesteuer, die unterhalten sich sehr intensiv mit den lokalen Behörden - und auch mit den betroffenen Bürgern. Weil sie eines nämlich zumeist begriffen haben: Nicht das schnelle Geschäft ist das tragfähige, sondern das langfristige und nachhaltige. Und das, das auch von den Eingeborenen akzeptiert wird.

Und so gesehen hat Nikolaus Bernau natürlich Recht: Es geht darum, die Entscheidungen über das, was wichtig ist, immer weiter weg zu verlagern von der Ebene, auf der der Bürger vor Ort noch Einfluss nehmen kann - hin zu Entscheidern, die niemand mehr kennt und die auf das Umfeld, in dem sie agieren, keine Rücksicht mehr nehmen wollen. Das ist keine Entbürokratisierung, sondern Entmündigung.

Der offene Brief von ICOMOS als pdf-Download

VGWortLIZ


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Alte Messe: Entwürfe für neugestaltete Straße des 18. Oktober werden ab 13. Februar ausgestellt

Die Straße des 18. Oktober im Gelände der Alten Messe.
Die Straße des 18. Oktober ist lang. Länger, als mancher denkt. Sie beginnt am Bayrischen Platz, führt schnurstracks zum Deutschen Platz und danach quer durchs alte Messegelände zum Völkerschlachtdenkmal. Eigentlich ist sie auch die Magistrale der Alten Messe, auch wenn sie derzeit nicht so aussieht. Aber sie soll wieder so aussehen. Stückweise ab 2013. mehr…

Am 10. Februar im Horns Erben: Sax Royal im Literatursalon

In „Voland & Quists Literatursalon“ im Horns Erben (Arndtstraße 33) tritt am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr die Dresdner Lesebühne Sax Royal auf. Sax Royal sind der Kolumnist, Blogger und Moderator Michael Bittner, der Poetry-Slam-Bühnenheld Julius Fischer („Ich will wie meine Katze riechen“), der Lyriker und Prosaist Roman Israel, der Erzähler, Cartoonist und E-Orgel-Alleinunterhalter Max Rademann sowie Stefan Seyfarth. mehr…

Am 10. Februar im Pfarrhaus der Gnadenkirche: Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum

„Anders wachsen – Eine sächsische christliche Initiative gegen die Ideologie des Wirtschaftswachstums“ lautet das Thema eines Vortrags- und Gesprächsabends am Freitag, 10. Februar. Die Veranstaltung im Pfarrhaus der Gnadenkirche Leipzig-Wahren, Rittergutsstraße 2, beginnt um 20 Uhr. mehr…

Treffen am 8. Februar in der Villa: Selbsthilfegruppe für Kinderlose

Die Selbsthilfegruppe für Kinderlose sucht neue Mitstreiter zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Nächster Treff ist am kommenden Mittwoch, 8. Februar, um 19 Uhr im Soziokulturellen Zentrum „Die Villa“ (Beratungsraum 3. Etage, Lessingstraße 7), teilt das Gesundheitsamt mit. mehr…

Der erste Gedichtband von Anne Dorn: Wetterleuchten

Der erste Gedichtband von Anne Dorn: Wetterleuchten.
Ganz unbekannt ist Anne Dorn als Lyrikerin nicht. Aber trotzdem feiert die 1925 in Wachau bei Dresden Geborene mit 86 eine Premiere: Erstmals erscheinen ihre Gedichte in einem eigenen Band - und das noch als Nummer 1 der Reihe "Neue Lyrik", die im Poetenladen erscheint. Ein Auftakt in Quittegelb. mehr…

Fördermittel im Freistaat nach Parteibuch? - Ilse Lauter fordert einen hartnäckigeren OBM

Vorsitzende der Fraktion Die Linke: Dr. Ilse Lauter.
Die Fördermittelvergabe durch den schwarz-gelb regierten Freistaat orientiere sich offenbar weniger an den tatsächlichen Problemlagen als an Parteipräferenzen, meint Ilse Lauter. Eine solche Einschätzung lege die jüngste Analyse der Dresdner Vergabepraxis für die Jahre 2007 bis 2010 nahe, nach der Leipzig insgesamt 600 Millionen Euro weniger Mittel erhalten hat als die Landeshauptstadt. mehr…

Leipziger Handwerkskammer zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung: Der Vermittlungsausschuss muss letzte Chance nutzen!

Reinhard Schröter.
„Zum jetzigen Zeitpunkt sind Kürzungen bei der Förderung im Bereich erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen das völlig falsche Signal. Es fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept. Die Energiewende ist so nicht zu schaffen“, erklärt Reinhard Schröter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Leipzig, vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses (8. Februar) zwischen Bund und Ländern zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung. mehr…

HC Leipzig vs. Skopje 25:13 - "Zwölf Tore sind ein ziemlicher Brocken"

Karolina Kudlacz - HC Leipzig.
Das Viertelfinale im europäischen Cupwinners Cup ist für die Handballerinnen des HC Leipzig zum Greifen nah. Im Achtelfinal-Hinspiel am Sonntag gab die Madsen-Sieben ihren mazedonischen Gästen von Metalurg Skopje einen 12-Tore-Rucksack mit auf die Heimreise. Ob der schwer genug ist, wird sich bereits am kommenden Sonntag herausstellen. mehr…

Schwarwels Fenster zur Welt: Seit an Seit

Die beiden sind eigentlich putzig. Mutti macht in Frankreich Wahlkampf und der Kleine kommt sicher auch mal vorbei, wenns 2013 losgeht. Obwohl man kaum glaubt, dass dies etwas nützen sollte. Und natürlich nur wenn er gegen den bösen Sozialisten die Wahl gewinnt. Heute saßen sie traut vereint vor der ZDF-Kamera und erklärten die Welt. mehr…

Neu im Kino: Hugo Cabret

Martin Scorsese ist Cineasten bekannt für harte Stoffe. Seine Mafia-Trilogie hat längst Kultstatus. Zuletzt tischte er dem Publikum mit "Shutter Island" (2010) einen düsteren Psychothriller auf. Sein Kinderfilm-Debüt "Hugo Cabret" entpuppt sich dagegen als leicht verdauliche Kost höchster Güte. mehr…

Neu im Plattenregal: Die Hoffnung ist schon vorgerannt, das Grab schon mal zu graben

Kettcar ist mit "Zwischen den Runden“ zurück. Und wie! Vor allem anders als erwartet. War ihre letzte Scheibe „Sylt“ eine wütende, eher weniger positive Bestandsaufnahme der Gegenwart, so dominieren jetzt die persönlichen, auch ruhigeren Töne. Auf einmal gewinnen die Texte enorm an Bedeutung. Für Radio Mephisto ist die CD schon jetzt das Album der Woche. mehr…

Horns Erben und die Südknechts: Eine Kneipiersfamilie improvisiert die potenzielle Chronik des Südmeilen-Kiezes

Armin Zarbock ist Schauspieler. Sonst oft in den Leipziger Cammerspielen zu sehen, verschlägt es ihn am 8. Februar ins Horns Erben. Zusammen mit Susanne Bolf und August Geyler erzählt er die Geschichte von Adolf Südknecht und Familie. Mal historisch verbürgt, mal halb wahr, mal völlig erfunden. Armin Zarbock erzählt mehr. mehr…

Führererlass und Parkplatz-Gerangel: Jürgen Kasek fragt nach Fluch und Segen der Stellplatzbaupflicht

"Stellplatzbaupflicht - Fluch oder Segen?" heißt eine Veranstaltung im Tapetenwerk am 8. Februar. In der "K3 Werkstatt" im Haus K diskutieren Verkehrsexperten über den Sinn oder Unsinn von Parkplätzen. Die so genannte Stellplatzbaupflicht gehört dazu. Jürgen Kasek, Vorsitzender BUND Regionalgruppe Leipzig, gab der L-IZ im Interview einen Einblick rund um das Auto und seinen Stellraum. mehr…

Kleine Anfrage zu sächsischen Beamten: Der Freistaat zahlte 2011 fast 100 Millionen Euro Pensionen

Dietmar Pellmann rechnet gern. Eigentlich ist der Landtagsabgeordnete der Linken studierter Historiker. Aber mit Zahlen lässt sich Geschichte ganz hübsch illustrieren. Diesmal hat er den Finanzminister nach den sächsischen Staatspensionären gefragt. 4.519 gab es davon zum Stichtag 31. Dezember 2011. Dazu 816 Witwen und Waisen. mehr…

Kallenbach kritisiert neue EU-Verordnung zum Fluglärm: Kommission macht sich zum Sprachrohr der hoch subventionierten Luftverkehrsbranche

Gisela Kallenbach.
Während Bürgerinitiativen in Frankfurt, München, Berlin und Leipzig verzweifelt darum kämpfen, den Fluglärm über ihren Köpfen eingedämmt zu bekommen, hat die EU-Kommission gerade eine Verordnung auf den Weg gebracht, die Betriebsbeschränkungen an Flughäfen aufheben kann, wenn sie den Wettbewerb einschränken. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Theater der Jungen Welt
Abendveranstaltungen
Weitere Termine unter: www.tdjw.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog