Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Ärger um geplante Wasserentnahmeabgabe in Sachsen: Dubiose Fragebögen, fehlende Zahlen, taube Ohren

Ralf Julke
Wasserkraftanlage an der Zschopau.
Wasserkraftanlage an der Zschopau.
Foto: NABU Sachsen
Wasserpolitik in Sachsen ist Umweltpolitik, aber auch Energiepolitik. Seit ein paar Tagen ist in Sachsen ein Streit um die von der CDU/FDP-Koalition geplante Wasserabgabe für Wasserkraftanlagen entbrannt. Ein Streit, der sogar Umweltverbände und Wassermüller entzweit. Doch an der Wurzel des Problems hockt wieder einmal die Ahnungslosigkeit einer Regierung, der die Wegmarken fehlen.


Denn die Koalition hat zwar eine solche Abgabe in ihren Doppelhaushalt 2013/2014 hineingeschrieben. Aber nach einer Beratung von Betriebswirten und Wasserfachleuten am 26. November im Umweltministerium (SMUL) stellte sich heraus, dass dem SMUL schlicht die notwendigen Daten fehlen, um die Wirtschaftlichkeit einer solchen Abgabe überhaupt berechnen zu können.

Kapitel 1: Ein Eil-Fax aus der CDU-Fraktion

Noch am selben Tag schritt die CDU-Fraktion zu Hilfe und versandte ein Fax an alle möglichen Adressaten, um auf diese Weise in aller Eile noch Daten zu sammeln. Für Jana Pinka, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, nur noch ein Vorgang zum Kopfschütteln: "Die sächsische Staatsregierung will das Wassergesetz im Zuge der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2013/2014 ändern, um Wassermüllern mittels einer Wasserentnahmeabgabe in die Tasche greifen zu können. Gleichzeitig wird ein Wassernutzer mit deutlich höheren Umweltkosten und schwerwiegenden Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Sachsen, nämlich der Braunkohle-Tagebau, weiterhin bevorteilt. Dazu liegt (wie in der vergangenen Haushaltsrunde 2011/2012) der Antrag der Linken vor, statt der Erneuerbaren Energie Wasserkraft endlich den durch die Abgabebefreiung subventionierten Braunkohlebergbau mit einer Wasserentnahmeabgabe zu belasten. Schließlich müssen dort bereits jetzt merkliche Schäden (Eisen- und Sulfatbelastung) hingenommen werden."

Doch den Braunkohletagebau hat die Sächsische Landesregierung von der Wasserentnahme frei gestellt. Eine klassische Subventionierung. Aber der Weg, das Geld nun ausgerechnet bei den Wassermüllern kassieren zu wollen, scheint zumindest nicht überlegt.

Pinka: "Die von der Staatsregierung angesetzte Wunschsumme von 3 Millionen Euro/Jahr erwartete Abgabe der Wassermüller stimmt zudem hinten und vorne nicht. Deswegen steigt die CDU nun auf ein eigenwilliges Fragebogenverfahren um: Die Wassermüller werden von CDU-Abgeordneten persönlich gebeten, sämtliche betriebswirtschaftlichen Angaben ihrer Anlage dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mitzuteilen. Bei Problemen mit den Fragen auf einem Blatt ohne Briefkopf gibt es eine Hotline im Umweltministerium. Wir können den Wassermüllern nur raten, diesen Schnellschuss nicht zu unterstützen. Denn eine Erhebung von Wasserentnahmeentgelten setzt eine umfangreiche Analyse voraus."

Kathrin Kagelmann, Abgeordnete der Linken aus der Oberlausitz, ergänzt dazu: "Bei einem Besuch der Ruhlmühle an der Spree habe ich im Gespräch mit dem Betreiber die Argumente der CDU/FDP-Koalition mit der Realität verglichen: Die Ruhlmühle erntet mit ihrer 350 kW-Anlage lediglich 9,6 Cent pro kWh nach EEG - trotz funktionierender Fischaufstiegsanlage. Eine Anlage dieser Größenordnung ernährt nach Abzug aller Kosten, insbesondere von Kapitaldienst und Gewässerunterhaltung, seinen Betreiber - reich wird der Wassermüller damit nicht. Wenn eine Wasserentnahmeabgabe als Belastung hinzukommt, wird die Wirtschaftlichkeit der Anlage insgesamt in Frage gestellt. Die wenigen Bundesländer der Republik, die überhaupt Entnahmeabgaben für Wasserkraftanlagen vorsehen, haben deshalb den Vollzug ausgesetzt."

Kapitel 2: Der NABU springt dem Umweltminister bei

Von all dem scheint man beim NABU, Landesverband Sachsen e. V., freilich noch nichts gehört zu haben. Irgendwie glaubt man dem Versprechen der Sächsischen Regierung, die Wasserentnahmegebühr käme dann dem Gewässerausbau zugute.

Klingt ja nicht viel: Die Gebühr soll 0,0001 Euro pro Kubikmeter des zur Wasserkraftnutzung entnommenen Wassers und mindestens 15 und höchstens 25 Prozent der Vergütung der gewonnenen Energie betragen. 15 bis 25 Prozent? - Das dürfte bei etlichen Wasserkraftanlagenbetreibern die Jahresbilanz ins Negative drehen.

Bernd Heinitz, Vorsitzender des NABU Sachsen, kann diese ganze Aufregung nicht verstehen: „Für uns ist die Einführung einer Wasserentnahmeabgabe ein nachvollziehbarer Schritt, insbesondere im Hinblick auf die große Zahl von Kleinwasserkraftanlagen (KWKA) in Sachsen. Schließlich versickern die Einnahmen nicht irgendwo im Staatssäckl, sondern sollen zielgerichtet zur Verbesserung der Ökologie sächsischer Fließgewässer eingesetzt werden. Das ist bitter nötig, da wir vielerorts noch meilenweit davon entfernt sind, die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Ein Grund ist die mangelnde Durchgängigkeit unserer Flüsse und Bäche.“

Immer wieder käme es dazu, dass ganze Flussabschnitte total trocken lägen. Er benennt Gottleuba, Zschopau, Schwarzwasser und Triebisch. Das ankommende Wasser werde vollständig in die Mühlgräben und über die Turbinen geleitet. Sei noch Wasser vorhanden, bilde das Wehr für wandernde Fische trotzdem ein unüberwindliches Hindernis, da die Fischauf- und Fischabstiegshilfen häufig nicht funktionieren. Stromab wandernde Fische würden daher mit der Hauptwassermenge zur Wasserkraftanlage wandern und dort sterben.

Bernd Heinitz: „Diese und weitere für das Ökosystem Fluss zerstörerische Folgen der Wasserkraftnutzung sind enorm. Der Beitrag der 327 sächsischen Anlagen (an dem auch die großen – effektiven – Kraftwerke beteiligt sind) zur Kohlendioxid-Vermeidung ist hingegen extrem gering. Nach Recherchen der Allianz für Sachsens Flüsse, eines Zusammenschlusses von neun Naturschutz-, Fischerei- und Sportverbänden, beträgt er magere 0,006 Prozent. Die Einnahmen der WKA-Betreiber sind jedoch, wie den Mitteilungen der Energieversorger zu entnehmen ist, nicht unerheblich. Weshalb kämen sonst Bürger aus den alten Bundesländern auf die Idee, in Sachsen Wasserkraftanlagen zu betreiben?“

Das sächsische Umweltministerium begründete die geplante Abgabepflicht für die Wasserkraftnutzung mit der Notwendigkeit, das Kostendeckungsprinzip für Wasserdienstleistungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vollständig umzusetzen.

Bernd Heinitz: „Das scheint uns prinzipiell richtig, ebenso sind Festlegungen zum Mindestwasser nötig, also zu der Wassermenge, die im Fluss verbleiben und über das Wehr fließen muss, und ihre Einhaltung bedarf einer strengen Kontrolle. Sowohl die geplanten Festlegungen zum Mindestwasser als auch die Einnahmen durch die Wasserentnahmeabgabe sollen also nicht nur der Realisierung von EU-Zielen dienen, sondern auch der Erhaltung des Lebens im und am Ökosystem Fließgewässer. Davon profitiert letztendlich auch der Mensch."

Wasserkraftanlage an der Zschopau.
Wasserkraftanlage an der Zschopau.
Foto: NABU Sachsen

Kapitel 3: Die Anlagenbetreiber fühlen sich nicht mehr vertreten

Für den Verband der Wasserkraftbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. operiert Sachsens Staatsregierung mit einer falschen Berechnungsgrundlage. „Auf diese Aussage“, so der Wasserkraftanlagenbetreiber Hans Grosse, "kann man das Bestreben der CDU in Sachsen, die Wasserentnahmeabgabe einzuführen, reduzieren.“ Grosse, der selbst mehrere Wasserkraftanlagen, unter anderem im Vogtland, betreibt, fühlt sich als Unternehmer von der CDU derzeit schlecht vertreten und im Stich gelassen.

Seit Monaten, so bestätigt auch die Präsidentin des Verbandes der Wasserkraftanlagenbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V., Angela Markert, laufen die Wasserkraftwerksbetreiber in Sachsen Sturm gegen eine Wasserentnahmeabgabe, die ihre Existenz gefährdet. Dabei sind die Gründe, die die Wasserkraftwerksbetreiber ins Feld führen, durchaus nachvollziehbar. 15 bis 25 % der nach dem EEG erzielten Einspeiseerlöse sollen mit der Wasserentnahmeabgabe abgeschöpft werden und zwar auch die, die aufgrund des Eigenverbrauches gar nicht vergütet worden sind. Mittelständischen Unternehmen, die den erzeugten Strom selbst verbrauchen, entstehen damit erhebliche Mehrkosten.

Gleichzeitig wird das angestrebte Ziel, die Flüsse in Sachsen an den Anlagen durch Fischauf- und -abstiegshilfen durchgängig zu gestalten, konterkariert. „Es bleibt fraglich, ob nach der Zahlung einer Wasserentnahmeabgabe bei den Betreibern in Zukunft noch genug Geld verbleibt, um diese Maßnahmen zu finanzieren“, erläutert Angela Markert.

Die Wasserentnahmeabgabe wird unter Berufung auf die europäische Wasserrahmenrichtlinie erhoben. „In diesem Zusammenhang bleibt es unverständlich, warum gerade die Betreiber von Braunkohletagebauen von der Wasserentnahmeabgabe befreit bleiben sollen, obwohl die gerade die größten Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Sachsen verursachen“, kritisiert Angela Markert.

Weitere Brisanz erhält der Sachverhalt dadurch, dass der Kostenansatz der Staatsregierung für die Berechnung der Abgabe auf teilweise falschen Zahlen der 50Hertz-Transmissions GmbH beruht. Diese veröffentlicht die Einspeisevergütungen der regionalen Netzbetreiber. Zumindest die Mitnetz GmbH, eine Tochter der enviaM aus Halle habe hier, offiziell aus Datenschutzgründen, unrichtige Zahlen weitergegeben, die zum großen Teil erheblich über den tatsächlichen Erzeugungszahlen für Strom aus Wasserkraft liegen.

Dem Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft seien diese Fakten bekannt. Außerdem hätten sich in den zurückliegenden Wochen unter anderem die IHK, die CDU Mittelstandsvereinigung (MIT) und mehrere Bürgermeister vor Ort gegen die Wasserentnahmeabgabe ausgesprochen haben. Genützt habe der Protest bisher nichts. Die CDU /FDP-Koalition sei fest entschlossen, die Wasserentnahmeabgabe einzuführen.

Mit der Wasserentnahmegebühr für Wasserkraftanlagenbetreiber stellt die sächsische Regierung das ursprüngliche Wassergesetz des Freistaats komplett auf den Kopf. Das sah ganz explizit Wasserentnahmegebühren für den Bergbau vor und stellte explizit die "Wasserentnahme und Ableitung von Wasser aus oberirdischen Gewässern zur unmittelbaren Wasserkraftnutzung und Wärmegewinnung" von einer solchen Gebühr frei. Womit der sächsischen Regierung auf einem weiteren Feld das Kunststück zu gelingen scheint, mit Hilfe erneuerbarer Energien die alten fossilen Energiearten zu subventionieren. Immerhin 14,4 Millionen Euro "erlässt" die Staatsregierung den Braunkohleunternehmen jährlich, indem sie auf die Wasserentnahmeabgabe verzichtet.

“Wenn das die Motivation für die Einführung einer Abgabe ist“, schüttelt Angela Markert den Kopf, "dann ist der sächsischen Politik nicht mehr zu helfen.“ Für Hans Grosse steht indes fest, dass die CDU jedenfalls in Sachsen nicht mehr die Partei des Mittelstandes ist. Von der FDP ganz zu schweigen. Und was sei eigentlich mit den 2.900 Querverbauungen, die dem Freistaat Sachsen gehören? Würden die über diese Abgabe gleich mit durchgängig gemacht?

Im Verband der Wasserkraftbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. organisiert sich die Mehrheit der kleinen und mittleren Wasserkraftanlagenbetreiber in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Derzeit hat der Verband ca. 160 Mitglieder in beiden Bundesländern. Aktuell beschäftigt sich der Verein mit der geplanten Einführung einer Wasserentnahmeabgabe seitens der sächsischen Staatsregierung.

Die Stellungnahme des Wasserkraftverbandes zum Vorgehen der Sächsischen Staatsregierung: www.wasserkraftverband.de/Dateien/Stellungnahme_SMUL_HaushaltbegleitG.pdf

Die ursprüngliche Fassung des Wasserrechts: www.umwelt-online.de/recht/wasser/laender/sachsen/lwg2.htm#p23

Das Anschreiben der CDU-Fraktion als PDF zum download.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Ländervergleichsstudie Erneuerbare Energien: Das Hochtechnologieland Sachsen wird von der eigenen Politik ausgebremst

Umbau der Energiewirtschaft: Sachsen landet im Osten ganz hinten.
Am Donnerstag, 26. November, legte die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ihre neue "Bundesländer-Vergleichsstudie Erneuerbare Energien 2014" vor. Sachsen landet dort - was durchaus eine Überraschung ist - nicht auf dem letzten Platz, sondern liegt - knapp vor Rheinland-Pfalz - auf Rang 9. Ein Rang, der sich ergibt aus großen Anstrengungen in Forschung und Technologie - und heftigster politischer Bremspolitik. Aber andere Bundesländer agieren ähnlich zwiespältig. mehr…

Topf & Quirl: Ein flinkes Essen mit besonderem Pfiff – Polenta mit karamellisierten Birnen und Roquefort

Polenta mit karamellisierten Birnen und Roquefort.
Manche Zutaten gehören zueinander wie Deckel und Topf. Für die Einen sind das zum Beispiel Zimt und Zucker oder Spaghetti und Tomatensauce, für die anderen würziger Käse mit süßer Begleitung. Zu Ziegenkäse passt hervorragend eine fruchtige Marmelade, zu einem reifen Bergkäse ein süßes Chutney. In dem heute vorgestellten Rezept harmoniert ein würziger Käse mit köstlichst karamellisierten Birnen, die zudem noch leicht nach Rosmarin schmecken. mehr…

Clara-Zetkin-Park und Johannapark: Abschlussforum zum Entwicklungskonzept findet am 1. Dezember im Neuen Rathaus statt

Am Montag, 1. Dezember, findet von 18 bis 20 Uhr im Festsaal des Neuen Rathauses die Abschlussveranstaltung zum Entwicklungskonzept für den Clara-Zetkin-Park und den Johannapark statt, teilt da Umweltdezernat mit. Dort wird über die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens informiert. Es werden Schlussfolgerungen zusammengefasst, die Verwaltung, Planer und Bewirtschafter aus der bisherigen Diskussion gezogen haben. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmer, wie sich das weitere Verfahren gestaltet. Interessenten sind herzlich willkommen. mehr…

Am 6. Dezember in der Heilandskirche Plagwitz: Alternativer Adventsmarkt

Plakat: Alternativer Adventsmarkt.
Christstollen seit Oktober, "Stille Nacht" aus der Konserve, Gedrängel in der City – wem die Vorweihnachtszeit zu kommerziell, zu schmalzig, zu hektisch, mit einem Wort: zu unweihnachtlich ist, der sollte einmal auf dem Alternativen Adventsmark in der Plagwitzer Heilandskirche (Weißenfelser Straße 16) vorbeischauen. Kinder und Erwachsene kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. mehr…

Gefällt Ihnen das? - Leipziger Weihnachtsmarktbesucher werden ab 4. Dezember befragt

Vom 4. bis 10. Dezember werden rund tausend Besucher des Leipziger Weihnachtsmarktes im Auftrag des Marktamtes durch ausgewiesene Interviewer nach ihrer Meinung über den Markt befragt – von A wie „Art und Gestaltung der Verkaufsstände“ bis Z wie „Zusatzangebote für Kinder“. Das passiert unter Regie des Leipziger Amtes für Statistik und Wahlen. mehr…

Ein ganzer Stadtteil in 180 Stichworten: Ein reich gespicktes Lexikon für Stötteritz

Gerhild Schwendler u.a.: Stötteritz. Ein Leipziger Stadtteillexikon.
Pro Leipzig hat ein neues Format entwickelt. Eigentlich lag es ja irgendwie nahe, wo man doch nun schon seit über 20 Jahren emsige Stadteilforschung publiziert, mal im Speziellen, mal im Allgemeinen. Aber wie bringt man das mal handlich zusammen? Etwa für einen Ortsteil wie Stötteritz? - Das Ergebnis ist jetzt da: Stötteritz ist der erste Leipziger Ortsteil mit einem eigenen Lexikon. mehr…

Gymnasium Gorkistraße: Schönefelder Verein „Wir für Schönefeld“ fordert Brückenbau

Schulgebäude Gorkistraße 25.
Der Vorgang rings um den geplanten Brückenbau im Schönefelder Gymnasium in der Gorki-Straße bleibt merkwürdig. Vor Wochen begannen die Munkeleien, dass es wohl Probleme mit dem Bau der Verbindungsbrücke zwischen den beiden zu verbindenden Gebäudekörpern geben könnte. So einig, wie es noch bei Verabschiedung des Baubeschlusses Ende 2013 im Stadtrat war man sich darüber zwischen der Ev.-Luth. Matthäuskirchgemeinde Leipzig/Nordost und dem Baudezernat offenbar nicht mehr. mehr…

Gewandhausorchester: Gardiner feiert Brahms

John Eliot Gardiner gilt in der Klassik-Welt als Exot. Man glaubt es kaum: Der Meister Alter Musik, der selbst so nicht betitelt werden möchte, bewirtschaftet neben dem Dirigieren im provinziellen Dorset einen Öko-Bauernhof. Im Gewandhaus haucht der Maestro am Donnerstag Werken von Brahms, Mendelssohn und Schein Leben ein. mehr…

Asyl in Leipzig: Nicht 1.400 sondern 1.300 Zuweisungen und stille Post zur Erstunterbringung in Gohlis

Ein bisschen ein Ratespiel bleibt es noch, wer da wen gefragt oder gar gebeten hat und welche Gründe es gab. Fest scheint derzeit jedoch zu stehen, dass 2014 nicht wie bislang angenommen 1.400 Flüchtlinge nach Leipzig in dauerhafte Unterkünfte kommen werden, sondern etwa 100 weniger. So heute eine Sprecherin aus dem Sozialdezernat der Stadt gegenüber L-IZ.de. Anders als bei den das gesamte Jahr über gestiegenen Zahlen jedoch eher ein seltsamer Rückgang, welchen man so seitens der Landesdirektion Sachsen noch nicht bestätigen oder dementieren möchte. Dafür gibt es noch heute, 2. November, einen weiteren Informationsabend zur Max-Liebermann-Straße ohne vorherige Mitteilung an die Presse. mehr…

Aufsichtsrat der LWB: Dorothee Dubrau ist neue Vorsitzende

Dorothee Dubrau.
Der Aufsichtsrat der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) hat auf seiner turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag, 27. November, in Leipzig Dorothee Dubrau als neue Vorsitzende des Aufsichtsrates gewählt. Die Leipziger Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau steht bislang dem Bauausschuss des LWB-Aufsichtsrates vor. mehr…

Linksfraktion im neuen Stadtrat hat sich konstituiert: Sören Pellmann ist wieder Fraktionsvorsitzender

Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender Die Linke
Am Mittwoch, 26. November, nahm die zu den Stadtratswahlen am 25. Mai gewählte Fraktion Die Linke ihre Arbeit auf. Nach der erforderlichen Neuwahl in einem Wahlkreis besteht sie nunmehr aus 18 Mitgliedern. Im Zuge der Vorstandswahlen wurde Sören Pellmann als Fraktionsvorsitzender (15/1/2) wiedergewählt. Zum neuen Fraktionsvorstand gehören darüber hinaus die Stellvertreter Dr. Skadi Jennicke (17/1/0) und Franziska Riekewald (14/1/3). Vervollständigt wird er durch die BeisitzerInnen Dr. Ilse Lauter (11/3/4) und Steffen Wehmann (16/1/1). mehr…

Polizeibericht: Zeugen gesucht, Autos demoliert, Gartenhaus ausgebrannt

Nach einem Raub und einem Unfall sucht die Polizei Zeugen +++ In der Nacht demolierte eine Gruppe Jugendlicher Autos in der Geraer Straße +++ An der Teichmühle zündeten Unbekannte ein Gartenhaus an, welches vollständig ausbrannte +++ In der Dresdner Straße wurde ein Diebespärchen erwischt. mehr…

Und was wird aus dem Bowlingtreff? - CDU-Fraktion fordert eine baldmögliche Ausschreibung

Der oberirdische Teil des Bowlingtreffs.
Es ist schon manchmal erstaunlich, wie schnell Dinge in Bewegung kommen, wenn sich Leipzigs Stadtverwaltung von einigen ihrer (Schnaps)ideen schweren Herzens trennen muss. Zwei von diesen hatten ja in den letzten Jahren rund um den Wilhelm-Leuschner-Platz jede Entwicklung blockiert. Das war zum einen die blasse Idee, unbedingt ein Freiheits- und Einheitsdenkmal dorthin setzen zu müssen, zum anderen der Glaube, das Naturkundemuseum unbedingt in den alten Bowlingtreff stecken zu müssen. mehr…

Naturkundemuseum Leipzig: Auch CDU-Fraktion plädiert für einen Erweiterungsbau an der Lortzingstraße

Naturkundemuseum, Standort Lortzingstraße.
Das neue Gutachten, das das Kulturdezernat zum Naturkundemuseum vorgelegt hat, hat nicht nur die Grünen-Fraktion animiert, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und die Planungen für den alten und künftigen Standort an der Lortzingstraße festzuzurren. Auch die CDU-Fraktion hat jetzt einen Antrag eingebracht. Sie sieht die Reihenfolge der Bauabläufe etwas anders. mehr…

100 sind viel zu wenig: Online-Projekt „1000 Jahre Leipzig … 100 Frauenporträts im Internet“ gestartet

1000 Jahre Leipzig … 100 Frauenporträts.
Es hätte ja auch ein Lexikon werden können, so ein schönes schweres Teil mit mindestens 500 Seiten. Würdig des 1.000. Jahrestags der Leipziger Ersterwähnung. Vielleicht auch 1.000 Seiten dick. Stoff genug zu einer ganz und gar weiblichen Stadtgeschichte gibt es genug. Aber Leipzig fängt da mal ganz bescheiden an: mit 100 Frauenporträts auf der eigenen Homepage leipzig.de. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Nachspiel
Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog