Bewegungsmelder Basketball: Zu Weihnachten soll’s Drachen geben
Marko Hofmann
17.12.2011
Die Drachen erneut in die Knie zwingen.
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Weihnachten steht vor der Tür. Doch an Gänsebraten, Socken, Seife und Frank Schöbel verschwendet bei den Uni-Riesen noch keiner einen Gedanken. Zu wichtig ist das letzte Spiel des Jahres beim Tabellennachbarn Dragons Rhöndorf, den man sich unbedingt vom Hals schaffen will.
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Für die Uni-Riesen Leipzig geht ein insgesamt erfolgreiches Jahr zu Ende. Erst sammelten sie in der Rückrunde der vergangenen Saison in der ProB Nord fleißig Siege und nun sind sie auch in der ProB Süd, die als stärker galt, auf einem guten Weg. Mit zehn Siegen und drei Niederlagen sogar auf einem sehr guten Weg, der sie am Ende der Hauptrunde bis zu ihrem Ziel bringen könnte: Tabellenplatz vier und damit Heimrecht in der ersten Playoffrunde.
Genau auf diesen vierten Tabellenplatz sind aber zumindest auch die Dragons Rhöndorf scharf. Die ehemaligen Bundesligisten taten sich zu Saisonbeginn noch ziemlich schwer, verloren am dritten Spieltag in Leipzig ihre dritte Partie. Seitdem läuft es aber deutlich besser für die Basketballer aus der Nachbarschaft Konrad Adenauers, die seitdem achtmal gewinnen konnten und nur noch zweimal enttäuscht vom Parkett schlurften. Zuletzt mussten Nördlingen (103:83) und die Rockets Gotha (79:75) erfahren, dass die Jungs aus Bad Honnef, die wegen Geldproblemen aus der ProA zurückgezogen hatten, in der ProB Süd angekommen sind. Das hat auch damit zu tun, dass Headcoach Eric Detlev im Laufe der Saison immer seltener Besuche im Lazarett der Drachen machen musste, unter anderem kehrte US-Forward Earnest Jones nach einem Bänderriss wieder in den Kader zurück. Zusammen mit seinem Landsmann Stuart Turnbull, mit 21 PpS Topscorer der Drachen, sorgte Jones zuletzt für Belebung und für Siege. Mit den Erfolgen kam auch das Selbstvertrauen zurück. „Wir wissen nun, dass wir in der Lage sind, jedes Team der Liga zu schlagen“, sagte Headcoach Eric Detlev nach dem Erfolg in Gotha letzte Woche.
Die Uni-Riesen haben derzeit auch wieder einen guten Lauf. Nach drei Siegen in Folge und Niederlagen von Gotha, Nördlingen und Sandersdorf sind die Riesen punktgleich mit dem Spitzentrio, was so eigentlich ein Spitzen-Quartett ist. Heißt auch: Mit einem Sieg in Rhöndorf und günstigem Verlauf in den anderen Hallen könnte Leipzig sogar Tabellenführer sein – und Rhöndorf weeeeeit weg.
Sprungball in Rhöndorf, ein Stadtteil von Bad Honnef, ist Samstag, 19:00 Uhr.
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