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Bewegungsmelder Basketball: Richtig stehen, bevor das Licht an geht

Marko Hofmann
Ralph Schirmer - nach kurierter Grippe wieder dabei.
Ralph Schirmer - nach kurierter Grippe wieder dabei.
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Letzte Chance für die Uni-Riesen, sich für die Playoffs in Stellung zu bringen. Beim Tabellenletzten VfB Gießen erwartet die Basketballer am Samstag, 19:30 Uhr, eine vermeintlich leichte Aufgabe, doch die Hessen zeigten zuletzt gute Form. Für sie geht es um nichts mehr, die Uni-Riesen müssen dagegen noch einmal etwas leisten.

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„1, 2 oder 3 - letzte Chance....vorbei. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht an geht!“ Ein Hoch auf Michael Schanze, den langjährigen Moderator selbiger Sendung, auch wenn er den Uni-Riesen am Samstag nicht helfen kann, wenn es um die beste Platzierung für die Playoffs geht. Für die Uni-Riesen entscheidet sich am Samstag, mit welchem Platz sie die Hauptrunde abschließen und auf wen sie in den Playoffs treffen werden. Den ersten Platz können die Basketball am Ende der Hauptrunde in der ProB Süd auf jeden Fall nicht mehr erreichen, dafür aber noch auf dem vierten landen. Für sie müsste es also eher „2, 3 oder 4“ heißen.

Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel beim VfB Gießen ist folgendermaßen: Gewinnen die Uni-Riesen beim Tabellenletzten sind sie auf jeden Fall Dritter. Verlören die punktgleichen, aber aufgrund des Plus im direkten Vergleich besser platzierten Giants Nördlingen beim Vorletzten BG Illertal, wären die Uni-Riesen mit einem Sieg sogar Zweiter. Verlieren Sie und die punktgleichen, aufgrund des direkten Vergleichs aber schlechter platzierten, BSW Sixers gewinnen beim Tabellen-Neunten Lich, dann wären die Uni-Riesen sogar nur Vierter. Aber was heißt schon „nur“? Platz vier war das Ziel vor der Saison, das Ziel ist seit drei Wochen sicher, der Rest war ein „Extrabonbon“ für die Uni-Riesen wie Coach Dimitris Polychroniadis sagte. Seine Mannschaft verpasste allerdings den Sprung an die Tabellenspitze.

"...ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht an geht!"
"...ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht an geht!"
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Eigentlich wäre das letzte Hauptrundenspiel bei den Gießen Pointers so gesehen egal, doch die psychologische Komponente schwingt mit, wie der wiedergenese Ralph Schirmer erklärt. „Gegen Gießen müssen wir gewinnen, um mit einem guten Gefühl und einem Erfolgserlebnis in die Playoffs zu starten. Die Playoffs haben auch viel mit dem Kopf zu tun und da sollten wir alles dafür tun, damit der so frei wie möglich ist.“

Das Hinspiel gewannen die Riesen Ende November souverän mit 87:63, doch damals war Jarrel Smith noch nicht dabei. Der US-Forward stieß erst im Winter zu den Hessen und warf am letzten Wochenende sagenhafte 34 Punkte bei der knappen Niederlage gegen die BSW Sixers. Ihn aus dem Spiel zu nehmen, wäre für die Uni-Riesen sicher von Vorteil. „Für uns geht es darum, uns in einer guten Verfassung zu präsentieren. Wir geben gegen Leipzig alles“, verspricht Pointers Coach Dejan Kostic schon einmal im Programmheft zum Spiel.

Sein Team wird in den Playdowns auf den 14-maligen Meister Bayer Leverkusen treffen. Es könnte also das letzte ProB-Heimspiel für die Hessen sein. Wie schön haben es da die Uni-Riesen, die dank der Playoff-Teilnahme zumindest erstmal sagen können: „2, 3 oder 4 – ganz egal, wir bleiben hier!“ Ob sie am Ende richtig stehen, wird der jeweilige Playoff-Gegner zeigen. Das erste Playoff-Heimspiel steigt am 3. März, 20:30 Uhr.

Sprungball für das letzte Hauptrundenspiel in der Giessener Osthalle ist Samstag, 19:30 Uhr.


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