Bewegungsmelder Basketball: Uni-Riesen mittendrin statt nur dabei
Marko Hofmann
02.02.2012
Kai-Uwe Kranz.
Foto: Dirk Birnbaum
Die Tabelle der ProB Süd wurde in den letzten Wochen gerüttelt und geschüttelt. Die Uni-Riesen blieben in ihrer Stammregion rund um den vierten Platz, aber langsam wird’s eng. Ein Sieg im Heimspiel am Freitag gegen Hanau muss her, um dort zu bleiben, doch die Hessen haben einen Lauf, „killten“ an den letzten beiden Spieltagen jeweils den Spitzenreiter.
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Die Tabelle der ProB Süd wurde in den letzten Wochen gerüttelt und geschüttelt. Die Uni-Riesen blieben in ihrer Stammregion rund um den vierten Platz, aber langsam wird’s eng. Ein Sieg im Heimspiel am Freitag gegen Hanau muss her, um dort zu bleiben, doch die Hessen haben einen Lauf, „killten“ an den letzten beiden Spieltagen jeweils den Spitzenreiter.
Gegen Hanau ist auch Scharfschütze Kranz gefragt.
Foto: Dirk Birnbaum
Vor allem der Sieg in Nördlingen vor zwei Wochen glich einem Erdrutsch. Mit sensationellen 101 Punkten überrollten die Hanauer den damaligen Tabellenführer, der selbst nur auf 84 Punkte kam. „Wichtig ist, dass wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Ich erwarte eine hoch konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten“, meint Uni-Riesen-Coach Dimitris Polychroniadis, der damit auch Bezug auf die verschlafene erste Halbzeit am vergangenen Samstag in Langen nimmt. Eine Aufholjagd wie dort, wird den Uni-Riesen kaum ein zweites Mal gelingen könnten. Deshalb fordert Polychroniadis von Anfang an: „Wir müssen besser rebounden, in der Offensive schnell spielen und Anish Sharda gut verteidigen.“
Sharda ist der „Mainevent“ bei den White Wings, der im Schnitt 17 Punkte und fünf Assists pro Spiel beisteuert und seit Anfang Dezember mit Jared Cunningham einen wuchtigen „big man“ unter dem Korb weiß. Seit der 110 Kilo Koloss da ist, rollt es bei den Hessen. Die letzte Niederlage gab es am 10. Dezember zu Hause gegen Sandersdorf. Trainer Hans Beth will trotzdem vorerst nichts von einer Raketenfahrt bis an die Spitze wissen. „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, müssen weiter konzentriert arbeiten. Wir haben die Tür weit aufgestoßen, müssen aber noch hindurchgehen. Dafür müssen wir weiter hart arbeiten, die Punkte schenkt uns niemand.“
Der Nichtabstieg, der durch die Playoff-Teilnahme geschafft wäre, ist nach wie vor das Ziel. Mit einem Sieg am Freitag hätten die Gastgeber dieses Ziel ihrerseits geschafft, aber die Leipziger wollen mehr. Sie wollen dort bleiben, wo sie sind, denn das bedeutet doppeltes Heimrecht in den Aufstiegsspielen.
Sprungball in der Großen Arena ist Freitag, 20:30 Uhr.
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