Neuer Lok-Trainer Marco Rose: „Ich will pure Leidenschaft“
Sebastian Beyer
02.06.2012
Marco Rose: "Für einen anderen Regionalligisten wäre ich nicht aus Mainz weggegangen."
Foto: Sebastian Beyer
Ein großes Geheimnis war es nicht, dass Marco Rose ab der kommenden Regionalliga-Saison Trainer in Probstheida wird. Es ist seine erste Cheftrainer-Station im Männer-Bereich. Präsident Michael Notzon und der zukünftige Antreiber selbst sehen darin aber kein Risiko.
Anzeige
„Wir holen schließlich keinen Unbekannten. Auch wenn ich selber Marco Rose nicht mehr als Spieler erlebt habe, kennen viele im Verein doch seinen Charakter recht gut.“, so der Präsident. Zuletzt trainierte der ehemalige Verteidiger als Assistent die U23 des FSV Mainz 05, wo er auch noch über ein weiteres Jahr einen Vertrag besäße. „Für mich ist es eine emotionale Angelegenheit und ich habe gut überlegt. Für einen anderen Regionalligisten wäre ich nicht aus Mainz weggegangen“, sagte der gebürtige Leipziger bei seiner Vorstellung am Freitag in Probstheida.
Der neue Lok-Coach hatte viele Fragen zu beantworten.
Foto: Sebastian Beyer
Die Spieler werde er zunächst anrufen, um sie auf diesem Weg kennenzulernen. „Ich bin am Wochenende noch zu einer Hochzeit in Mainz eingeladen und bin dann ab Dienstag im Urlaub.“ Das wirkliche Kennenlernen folge dann bei der Arbeit auf dem Platz. Wann genau das sein wird müsse er sich noch überlegen. Zunächst habe er den 24.Juni anvisiert, im Glauben, die Saison begänne am 4. August. „Da habe ich aber noch die Regionalliga West zu sehr im Blick gehabt.“ Einen Sonntag fände er allerdings nicht schlecht, da er es möglichst vielen Fans ermöglichen wolle dabei zu sein. „Die Fans werden in der kommenden Saison wahnsinnig wichtig. Vielleicht können wir mit ihrer Hilfe eine Heimburg errichten, so dass es dem Gegner schon weh tut herfahren zu müssen.“
Roses Vorstellung vom Spiel seiner Mannschaft klingt nach der Schule eines Jürgen Klopp, unter dem er in Mainz auch spielte. „Ich will, dass wir brutal gegen den Ball arbeiten, bin aber kein Trainer, der nur defensiv denkt. Sicher prägt einen eine mehrjährige Zusammenarbeit und da habe ich, glaube ich, einen guten Mix mitbekommen. Nun muss ich mir anschauen, was ich für Spieler hier habe und dann wird man meinen Stil sicher erkennen können.“ Gerne hätte er noch einen Führungsspieler unter den Neuverpflichtungen, sofern die wirtschaftlichen Zwänge dies zulassen. Diese nahm er aber offenbar mit Humor und scherzte ob der Hüftoperation von Benedikt Seipelt: „Er ist fest eingeplant, auch ohne Hüfte.“
Michael Notzon und Marco Rose (v.l.) während der offiziellen Trainer-Präsentation.
Foto: Sebastian Beyer
Überhaupt war dem Neuling die Vorfreude anzumerken, offenbar waren auch erste Gespräche mit Co-Trainer Eric Eiselt und Nachwuchkoordinator Jörg Seydler positiv. Marco Rose plant mit einem Kader von 22 oder 23 Spielern und will „absolute Leidenschaft“ von seinen Spielern sehen, „sowohl während des Trainings als auch in jedem Spiel.“ Sollte das gelingen, rechnet Michael Notzon schon mit dem Klassenerhalt. „Es steigen mit uns sechs andere Oberligisten auf, da sollten wir den einen oder anderen hinter uns lassen.“
Neben dem amtierenden Bürgermeister Uwe Albrecht kandidierte Marcus Tolle für die FDP. Der Volljurist mit kaufmännischem Abschluss sorgte für eine knappe Abstimmung im ersten Wahlgang. 29 Stimmen errang der Amtsinhaber, Herausforderer Tolle kam auf 27 Stimmen bei 8 Enthaltungen und 6 ungültigen Stimmen. Damit verfehlten beide die absolute Mehrheit, worauf Wolfgang Leuze von der Fraktion Bündnis 90/die Grünen beantragte, die Wahl bis zur nächsten Ratsversammlung auszusetzen. mehr…
Fast neun Monate hat es gedauert von der Bürgermeisterwahl in Markanstädt bis zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Leipzig am Mittwoch, 19. Juni: Die Klage gegen die Wahl von Jens Spiske zum Bürgermeister von Markanstädt wird abgewiesen. Wahlanfechtungen verhinderten schon gleich nach der Wahl am 30. September den Amtsantritt des Wahlsiegers. mehr…
Thomas Fabian bleibt Leipzigs Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule. Der Stadtrat bestätigte ihn heute um 15:18 Uhr im Amt. Fabian bewarb sich um seine zweite Amtszeit mit einer Rede, die sowohl das Erreichte als auch das Geplante erläuterte. „In meiner Amtszeit wurden 200 Millionen in Schulen und Kitas investiert, wir haben allein 55 neue Kitas gebaut, sowie die Schulsozialarbeit sowie die offene Seniorenarbeit ausgebaut“, sagte er. mehr…
Eine große Überraschung ist es mangels anwesender Gegenkandidaten nicht, dass Heiko Rosenthal (Die Linke) Bürgermeister für Ordnung, Umwelt und Sport bleibt. In seiner Kanditaturansprache brauchte es Rosenthal mit dem einzigen Gegenkandidaten Ludger Hinsen (ein Wahlvorschlag von Stadtrat Klaus Ufer, NPD) nicht aufnehmen, denn Herr Hinsen war nicht anwesend. Und so lud Heiko Rosenthal die Abgeordneten auf eine fiktive Flussfahrt von Lützschena bis zum Connewitzer See ein, bei der er die Errungenschaften seiner ersten Amtszeit einflocht. mehr…
Von den Problemen, aber auch den Vorzügen des Heranwachsens, über Konflikte auf dem Schulhof bis hin zur kindlichen Freude: „et cetera 13“, die aktuelle Bühnenreihe des Leipziger Tanztheaters (LTT), widmet sich am 28. und 29. Juni im Werk 2 in Leipzig den Themen der jungen Generation. Die Zuschauer dürfen sich auf ein anderthalbstündiges Programm von sieben Choreografen freuen. Mit dabei sind vier Premieren und fünf Choreografien, die in Neubesetzung auf die Bühne kommen. mehr…
Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) muss jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte in der Stadt Leipzig künftig mindestens 47 Jahre lang arbeiten, um eine Rente zu bekommen, die knapp oberhalb der Grundsicherung liegt. Diese dramatische Entwicklung hat zwei Gründe: In Leipzig arbeiten 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten - 31.723 Menschen - zu einem Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.379 Euro im Monat. mehr…
Die Umsetzung der deutschlandweiten Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) geht in Sachsen in die Endphase. Noch in diesem Jahr wird der Aufbau des Digitalfunknetzwerkes abgeschlossen. Innenminister Markus Ulbig informierte am Dienstag das Kabinett über den Projektstand. mehr…
Was hat das "Kommunistische Manifest" mit der Himmelsscheibe von Nebra zu tun? - Sie gehören jetzt beide zum"Gedächtnis der Menscheit", dem "Memory of the World". Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt verkündet es mit Stolz. Immerhin ein Trostpflaster nach dem Wüten der Juni-Flut. Und natürlich noch ein Grund mehr für alle Weltreisenden, einen Abstecher in die Region Halle / Leipzig zu machen. Hier kann man Geschichte sehen. mehr…
Ab Samstag, 22. Juni, sprechen im Botanischen Garten der Universität Leipzig die Pflanzen. Dann eröffnet der "Wasserpfad", ein Projekt des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, das dessen Direktor, Prof. Dr. Christian Wirth, erdacht und gemeinsam mit den Mitarbeitern des Gartens verwirklicht hat. mehr…
Die Hochwasservorsorge sollte sich in Deutschland künftig an vier Eckpunkten orientieren, stellen Forscher des Umweltforschungszentrum fest, nachdem sie die Juni-Flut 2013 und ihre teuren Folgen untersucht haben: Technischer Hochwasserschutz für größere Siedlungen wird genauso benötigt wie mehr Raum für die Flüsse durch Rückdeichungen und Einbeziehung der Landwirtschaft. mehr…
Zwei Tage hat der Streik beim Online-Versender Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld gedauert. Die Gewerkschaft Verdi ist überaus zufrieden mit der Beteiligung an beiden Standorten. Nach ihren Angaben haben in Leipzig 500, in Hessen 800 Mitarbeiter am Streik teilgenommen. Mit jeder Aktion sei die Zahl der Teilnehmer gestiegen, heißt es von Verdi. mehr…
In den letzten Tagen waren die Städte und Gemeinden des Landkreises mit Hochdruck dabei, die Schäden in ihrem Gebiet die durch die Hochwasser entstanden sind, zu erfassen. Insgesamt meldete der Landkreis Leipzig eine Schadenssumme von 232,046 Millionen Euro an den Freistaat. Entlang der Mulde sind die Schäden am Höchsten. mehr…
Am Montag, 17. Juni, legte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eine neue Studie vor: "Nichtwähler in Deutschland". 86 Seiten über ein Thema, das nicht nur Politiker seit Jahren beunruhigt: Die Wahlbeteiligung sinkt - bei allen Wahlen, ob auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene. Und das deutlich stärker als in anderen europäischen Ländern. Das muss Gründe haben. Die FES hat deshalb das Forschungsinstitut forsa beauftragt, einmal nachzufragen. mehr…
Stadträtin Katharina Krefft und Stephan Stach, Stadtbezirksbeirat im Leipziger Osten laden alle Interessierten ein, gemeinsam Ideen für ein neues Gymnasium im Leipziger Osten zu sammeln. Das Treffen findet am Sonntag, 23. Juni, um 15:00 Uhr im Stadtteilpark Rabet (in Spielplatznähe) statt. Die Veranstalter laden zu Kaffee und Kuchen ein. mehr…
In der Ratsversammlung am Mittwoch, 19. Juni, steht die alljährliche Vorlage zur Planung der Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung 2013/2014 zu Abstimmung. Im kommenden Jahr will die Verwaltung 55 Ausbildungsplätze anbieten. Teil der Vorlage ist auch die Auswertung des Bewerbungsganges für das Ausbildungsjahr 2012/13. Doch vollmundigen Versprechungen der Vergangenheit folgen wieder keine Taten. mehr…
- Schaltung: eine Woche vorher, 3 Tage nachher
- Termine Stadtrat 2013 am 23.01., 20.02., 20.03., 17.04., 15.05., 19.06., 10.07., 18.09., 16.10., 21.11., 11.12.
- Positionierung: in ungeraden Monaten: Die Linke oben, Die Grünen unten