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Bad Neustadt vs. SG LVB 31:26 - Knapp an der Sensation vorbei

Marko Hofmann
Jacob Fritsch traf acht Mal.
Jacob Fritsch traf acht Mal.
Foto: Martin Glass (Archiv)
Die Handballer der SG LVB haben sich in Bad Neustadt teuer verkauft. Beim Tabellenführer langte es am Ende aber nicht zur Sensation. Nach 55 sehr guten Minuten und fünf schlechteren verloren die Gäste aus Leipzig letztlich mit 26:31 (15:13).

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Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge ging für die Handballer der SG LVB in die Binsen. Dass die Blaugelben in allen dreien eine gute bis sehr gute Leistung boten, wird in zwei Wochen keinen mehr interessieren. Trainer Jens Große und seine Jungs werden sich auch mit dem Wissen, dass sie teilweise besser spielen als es ihr Tabellenplatz verheißt, nichts kaufen können. Na gut, vielleicht ist es etwas für das Selbstwertgefühl, aber am Ende der Rechnung fehlen derzeit einfach die Punkte.

Wie schon in Coburg oder in Baunatal präsentierte sich der Aufsteiger auch beim zu Hause weiter ungeschlagenen Tabellenführer Bad Neustadt als ebenbürtiger Spielpartner. Trotz frühen Rückstands fanden die Blaugelben rasch ins Spiel und waren schnell obenauf, führten sogar noch zur Pause mit zwei Toren. Patrick Ziebert und der am Sonntag auch beim SC DHfK auf der Bank sitzende Sebastian Schulz zeigten in einigen Situationen, dass sie ihrem Team eine wichtige Stütze sein können.

Oliver Wendlandt fand fünf Mal erfolgreich zum Tor.
Oliver Wendlandt fand fünf Mal erfolgreich zum Tor.
Foto: Martin Glass
Nach der Pause ging der kleine Bonus allerdings schnell verloren, stellten sich die Gastgeber besser auf die Leipziger ein und zogen – wie bei einem Blick auf die Tabelle erwartet – von dannen (18:22). Wie schon zu Beginn ließ sich Jens Großes Mannschaft davon aber nicht schocken und blieb im Spiel. Fünf Minuten vor Ultimo war es nur noch ein Tor, was dem Gastgeber die Nase gegenüber dem Gaste verlängerte (25:26). Man könnte auch sagen: Es war noch alles drin. Bei geschickterem Angriffsspiel und mehr Ruhe vor dem gegnerischen Tor wäre der Auswärtscoup auch in trockene Tücher gekommen, aber die Straßenbahner agierten plötzlich unkonzentriert vor dem Tor. Nach ansehnlichen Spielzügen – selbst in Unterzahl – brachten sie den Ball nicht in des Gegners Gehäuse unter. So zogen die Gastgeber endgültig davon und behaupteten ihre Spitze. „Das Ergebnis fällt zu hoch aus und spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wider“, bewertete Jens Große nach dem Spiel das Geschehen. Auch seine Mannschaft „behauptete“ ihren Platz, denn die direkten Verfolger verloren ebenfalls. Der Zehntplatzierte Gensungen-Freiberg gewann allerdings, so dass der Abstand zwischen Platz 11 und Platz 10 mittlerweile drei Punkte beträgt.

Am Samstag, 10. Dezember - das kommende Wochenende ist spielfrei – kommt es dann zwischen Jahn Duderstadt – derzeit 13. – und der SG LVB in der Sporthalle Brüderstraße zum Duell auf der Kellertreppe der 3. Liga Ost. Höchstwahrscheinlich wird dann Max Berthold die komplette Spielzeit einsatzfähig sein. In Bad Neustadt kam der Kapitän nach überstandenem Bandscheibenvorfall zu zwei Kurzeinsätzen mit insgesamt zehn Minuten Spielzeit.



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