Michael Galia wird seinem DHfK-Team am Sonntag wohl nicht zur Verfügung stehen.
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Zwei Wochen vor dem Frohen Fest, wollen der SC DHfK und die SG LVB für frohe Kunde aus ihren Hallen sorgen. Die Grünweißen empfangen in der 2. Liga den Tabellenelften Bietigheim-Bissingen, die Blaugelben in der 3. Liga Ost den Dreizehnten Jahn Duderstadt zum Kellertreppenduell.
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SC DHfK - momentan wenig Problem
Unbequem kommen sie daher: Mit Robin Haller, dem zweitbesten Feldtorschützen der Liga, der überall auf der Platte zu finden ist und einer 3:2:1-Abwehr, durch die man sich Stück für Stück spielen muss. Die SG Bietigheim-Bissingen-Metterzimmern hat so schon als einzige Mannschaft aus der Halle von Tabellenführer Grün-Weiß Minden die Punkte entführt. Vor und seit diesem neunten Spieltag hat es allerdings auswärts nicht noch einmal mit einem Sieg geklappt. Bei Post Schwerin zogen die Süddeutschen mit 30:33 den Kürzeren und in Nordhorn schickte man sie mit 37:28 von der Platte. Nur die Heimspiele gegen Eisenach, Korschenbroich und Neuhausen konnten die Männer von Trainer Jochen Zürn gewinnen - zu Hause ist der Tabellenelfte noch ungeschlagen.
Ganz anders ist da die Bilanz des SC DHfK, der sich trotz der Ausfälle von Martin Müller, Eric Jacob und zeitweise auch von Kapitän Thomas Oehlrich gut präsentierte und vier von den fünf letzten Aufgaben erfolgreich löste, auch in Friesenheim am vergangenen Samstag am Sieg dran war. Doch Papier ist geduldig, wie auch DHfK-Trainer Uwe Jungandreas weiß: „Das wird vor unserem Super-Publikum kein Selbstläufer. Wir müssen unsere Chancen wieder besser verwerten und die Last auf mehrere Schultern verteilen.“ Die Schultern von Michael Galia könnten dabei tabu sein. Galia schleppt eine Grippe mit sich rum, schluckte die Woche über Antibiotika und könnte am Sonntag fehlen. Sebastian Schulz, der Samstag schon bei der LVB in der Hütte stehen wird, könnte sich stattdessen - wie schon nach der roten Karte für Galia in Friesenheim - mit Oliver Krechel abwechseln. Auf der Torwartposition haben die Grünweißen sowieso die wenigsten von den derzeit wenigen Problemen.
Damit auch Kinder von bedürftigen Familien zum Weihnachtsfest weniger Probleme haben, ruft der SC DHfK seine Fans zu Geld- und Sachspenden für die Leipziger Kinderstiftung auf. Wer noch gut erhaltene Spiel- und Schulsachen hat, darf die gern vor dem Heimspiel den ehrenamtlichen Helfer der Leipziger Kinderstiftung in die Hand drücken. Anwurf zum vorletzten DHfK-Heimspiel in diesem Jahr ist Sonntag, 17:00 Uhr, in der Ernst-Grube-Halle.
SG LVB ausgeruht gegen Duderstadt
Diese eine Woche Pause hat den Handballern der SG LVB gut getan. Nach zuletzt drei Spielen in sechs Tagen, genoss die Truppe von LVB-Coach Jens Große Anfang Dezember ein spielfreies Wochenende und konnte Wiederherstellung betreiben. Im Kellertreppenduell des Tabellenelften gegen den Tabellendreizehnten Jahn Duderstadt wird Kapitän Max Berthold nach überstandenem Bandscheibenvorfall wieder voll einsatzfähig sein, auch Sascha Meiner, bei dem man ob seines schlechten Blutbilds mehrere Krankheiten befürchtete, kann wieder spielen. „Der Verdacht auf einige Krankheiten hat sich erfreulicherweise nicht
bestätigt. Es gibt grünes Licht für seinen Einsatz“, berichtet sein Trainer Jens Große. Nur Daniel Kunz fehlt weiterhin mit einer Schulterverletzung. Große ist trotzdem über den nun wieder reichhaltigeren Kader froh. „So können wir viel variabler agieren.“
LVBer Sascha Meiner.
Foto: Martin Glass
Jahn Duderstadt hat in jedem Fall Respekt vor den Blaugelben. Trainer Ekkehard Loest hat die Straßenbahner live bei der äußerst knappen 30:31-Niederlage in Baunatal gesehen. „Ich erwarte einen starken und ausgeglichenen Gegner. Die beiden Halben Zart und Fritsch sind stark, ebenso Sillanpää am Kreis und die Torhüter.“ Im Gegensatz zum auswärts bisher sieglosen LVB-Team hat Jahn Duderstadt immerhin schon zweimal in der Fremde gewinnen können, die volle Punktzahl aus Münster und Pohlheim entführt. Und auch in der Sporthalle Brüderstraße rechnet man sich etwas aus. Unschlagbar ist Leipzig nicht, aber es wird sehr schwer sie vor allem in heimischer Halle zu schlagen.“ Der damalige Tabellendritte Lok Pirna war beim 26:25-LVB-Sieg das letzte Heim-„Opfer“ der Gastgeber. Ob Duderstadt sich in diese Galerie einreihen wird, können Fans am Samstag ab 19:30 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße sehen. Das Vorspiel um 17:00 Uhr betreiben die A-Junioren-Mannschaften der Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch gegen die tabellenführende Spielgemeinschaft Spandau/Füchse Berlin mit dem allseits bekannten Trainer und Manager Bob Hanning. Wer eine Karte für das Männerspiel kauft, hat freien Eintritt.
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