Thomas Oehlrich arbeitete für zwei, doch es reichte nicht.
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Die grünweiße Erfolgsserie ist gerissen. Der SC DHfK hat sein Heimspiel gegen den TV Bittenfeld mit 31:32 (12:15) zurecht verloren. Die Gastgeber kamen vor 1.380 Zuschauern nie richtig ins Spiel und sahen sich soliden Gästen gegenüber.
Anzeige
Ungewohnte Abwehrschwäche, schlechte Wurfausbeute
Quälend lang war jeder Angriff der Gäste vom TV Bittenfeld aus Baden-Württemberg. Zeit, die dem SC DHfK fehlte, um wieder heranzukommen. Ein jeder Spielzug des TV Bittenfeld schrammte nur kurz am Zeitspiel vorbei, aber wann immer die Hand der Schiedsrichter nach oben ging, trafen die Gäste doch noch. Zu selten konnte der SC DHfK in seinem Heimspiel am Mittwochabend sauber zupacken, den Gegner zu Fehlabspielen oder schlechten Würfen zwingen. Ein Grund, warum die Gastgeber ihr gesamtes Heimspiel gegen den Tabellen-Elften nie in Führung gehen konnten. Ein Konterspiel fand einfach nicht statt und das hatte seine Ursache in der allzu oft unaufmerksamen Deckung, die öfter als sonst Schwächen zeigte. Waren die Leipziger dann einmal im Spielaufbau begriffen, verhinderten zu oft Fehlabspiele und die schlechte Wurfausbeute ein Herankommen an die blauweißen Gäste, die gewiss nicht ihren besten Handball spielten - aber sie spielten das was sie konnten, und das reichte gegen eine diesmal nur kämpferisch überzeugende Gastgebermannschaft.
Mal wieder besonders engagiert: Kapitän Thomas Oehlrich, der sich am Kreis für Zwei reinwarf, teilweise mit dem kompletten Gegenspieler am Hemd noch eine Drehung und einen erfolgreichen Wurf hinbekam. Folgerichtig war Oehlrich mit zehn Treffern auch bester Werfer der Jungandreas-Sieben, die selbst vom Siebenmeter-Strich so ihre Probleme hatte. Uli Streitenberger versemmelte gleich zwei, René Boese einen, Philipp Seitle machte es besser.
77 Sekunden fehlten zum Punkt
Doch als Seitles Siebenmeter saßen, war der Gast, der vom Anwurf weg führte, schon drei Tore entkommen (11:14/ 26.) und hatte sich auch in doppelter Unterzahl in der Grube-Halle behauptet, rettete die drei Punkte Vorsprung sogar in die Pause. Nach Wiederanwurf wackelte der allerdings gehörig, denn die Gastgeber gaben nun an Kampfkraft alles was sie hatten und waren binnen fünf Minuten wieder ran (15:16/ 35.). Doch eine Zeitstrafe für Streitenberger beendete die Aufholjagd. Die Bittenfelder zogen wieder davon (16:21/ 40.) und das auch ohne die Tore ihres Topwerfers Anor Gunnarsson, den die DHfK-Deckung nach neun Toren in der ersten Halbzeit in der zweiten halben Stunde im Griff hatte. Nun trafen allerdings andere, Außen Tobias Schimmelbauer etwa oder aus dem Rückraum Adrian Wehner. Egal, wer auch im Tor des SC DHfK stand, keiner konnte die Bälle anziehen. Sebastian Schulz nicht und auch Michael Galia nicht, der allerdings gerade in der Anfangsphase des Spiels noch einige Paraden zeigen konnte. Trotzdem kämpften sich die Hausherren noch einmal heran, warfen drei Minuten vor Schluss drei schnelle Tore und glichen schließlich durch den Ungarn Cristian Telehuz sogar noch aus. 20 Sekunden später musste Telehuz allerdings runter und in Unterzahl brachten die Gastgeber keine der beiden Chancen unter, die sich ihnen noch boten. Ganz anders die Gäste, Florian Schöbinger traf 77 Sekunden vor dem Ende zum Sieg.
Trotz der Niederlage verbleibt der SC DHfK auf dem fünften Tabellenplatz, verpasste aber die Chance, nach der 28:29-Niederlage des HC Erlangen in Nordhorn, wieder auf den vierten Platz vor zu rücken.
Info:
Fälschlicherweise vermeldeten wir, das Heimspiel gegen TV Bittenfeld sei das letzte Spiel des SC DHfK in diesem Jahr. Tatsächlich spielen die Grünweißen allerdings am 2. Weihnachtsfeiertag noch bei der HSG Düsseldorf. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.
Die sächsische Staatsregierung ist ja höchst besorgt um das Bild von Sachsen - nach innen und nach außen. Also hat sie mal wieder eine Image-Befragung durchführen lassen, 4.000 Leute befragen lassen durch die GMS Dr. Jung GmbH, 1.000 in Sachsen selbst, 1.000 im Rest von Ostdeutschland, 2.000 im Westen. Eigentlich eine Befragung, die die schöne Erkenntnis bestärkt: Nehmt euch nicht so wichtig. mehr…
Der Wald steckt voller Zeichen: Hinweisschilder für Gasleitungen, Wanderwege, Graffiti oder Markierungen an Bäumen. Alles hat – meistens – seinen Sinn. Die erleb-bar hat viele dieser Symbole entschlüsselt und die Ergebnisse in einer neuen Geocaching-Tour zusammengestellt. mehr…
Der erste Quartalsbericht für 2012 ist da. Die vierteljährliche Krankenstandsmeldung des Amtes für Statistik und Wahlen für die Stadt Leipzig. Lebt der Patient noch? Ist er gar auf dem Weg der Besserung? - Die Zahlenbasis wird immer unsicherer. Doch die neuen Zahlengrundlagen aus dem Zensus 2011 gibt es erst 2013. Oder gar erst 2014, befürchtet Peter Dütthorn. mehr…
Die Kinderpolizei der Agentur Schutzengel eröffnet pünktlich zum Kindertag 2012 – am 1. Juni – ihre erste Polizeiwache auf sächsischem Boden. In den Räumen der integrativen KITA Grünschnabel des Kinderschutzbundes Leipzig (Oststraße 185) wird die erste sächsische Kinderpolizeiwache ihren Platz finden. mehr…
Hört oder liest man ein Märchen nur mit dem logischen Verstand - dann will und wird so manches nicht zusammenpassen. Doch auch Herz und Phantasien lesen mit und dies ist das Entscheidende. Gerade bei Kindern nehmen Phantasien in den Gedanken den größten Raum ein. So dient das Märchen als Spiegel ihrer Erfahrung, Ängste, Wünsche und Träume. mehr…
"Neue Schulen braucht die Stadt". Zu diesem Thema lädt die Leipziger SPD Jugend am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr in die SPD Geschäftsstelle (Rosa-Luxemburg-Straße 19/21) ein. Gemeinsam mit dem Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann wird über den Neu- und Ausbau sowie die Sanierung von Schulen in Leipzig diskutiert. mehr…
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat am 22. Mai während einer Bilanzpressekonferenz auf das letzte Jahr zurück geblickt und gleichzeitig eine Vorausschau gewagt. Die besagt, dass man eine weitere Milliarde Euro benötigen wird, um die LMBV-eigenen Bergbaufolgelandschaften zu rekultivieren. mehr…
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…
"Grimms Märchen" ist seine vierte Show am Leipziger Centraltheater. Showmaster, Regisseur, Liedermacher und Schauspieler Rainald Grebe ließ in Leipzig Indianer vom Marterpfahl los, blickte in die "WildeWeiteWelt" und klettert seit Christi Himmelfahrt für Grimms Kinder- und Hausmärchen aus dem Sarg. Wir sind Grimm! Da bleibt kein Auge trocken, oder Herr Grebe? mehr…