Dessau-Roßlau vs. SG LVB 24:22 - Viel Lob, aber keine Punkte
Marko Hofmann
16.01.2012
Krzysztof Zart traf siebenmal.
Foto: Martin Glass
Trotz einer sehr guten Leistung sind die Handballer der SG LVB ohne Punkte von ihrem ersten Rückrundenspiel zurückgekehrt. Beim Dessau-Roßlauer HV kostete eine Schwächephase Mitte der 2. Halbzeit beim 22:24 (10:11) einen möglichen Sieg.
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Es sah gut aus, was die 3. Liga-Handballer der SG LVB in ihrem ersten Pflichtspiel 2012 auch ohne Linksaußen Sascha Meiner (Schwindel) auf die Beine brachten. Beim Tabellen-Dritten Dessau-Roßlauer HV startete die Große-Sieben zwar mäßig (0:2/ 4. Minute), kämpfte sich aber bis zur Mitte der ersten Hälfte heran (4:4) und war selbst zur Pause (10:11) und bis zur 46. Minute noch in Schlagdistanz, auch dank der Tore von Krzysztof Zart, der insgesamt siebenmal einwerfen sollte. Doch in der entscheidenden Phase ließ er einen Siebenmeter liegen, die „Beavers“ trafen und machten sich auf 18:22 davon. Zwar konnten sich die Gäste vor 980 Zuschauern in der Anhalt-Arena wieder auf 21:23 (54.) herankämpfen, aber nach einem verworfenen Konter von Richard Wagner war die Chance zum Anschluss vergeben. Dessau machte noch eins und blieb Sieger.
Doch auch wenn beide Punkte beim Tabellendritten blieben, war LVB-Trainer Jens Große ganz und gar nicht unzufrieden mit seinem Team: „Wir haben alles gegeben, die Spieler an einem Strang gezogen. Für dieses Auftreten haben wir viel Lob bekommen, leider bringt uns das aber auch keine Punkte. In der entscheidenden Phase hat uns einfach das Glück gefehlt.“
Ein Sieg wäre auch eine echte Überraschung gewesen, die bei besserem Torabschluss und geschickterem Überzahlspiel sogar möglich gewesen wäre.
Durch die Niederlage könnten die Blau-Gelben (12:20 Punkte) wieder näher an die Abstiegsränge heranrutschen. Jahn Duderstadt (8:22), erstes Team auf einem Abstiegsplatz, hat am Mittwoch die Chance gegen den EHV Aue Boden gutzumachen. Ein ähnlich schweres Spiel erwartet Große und seine Jungs am Sonntag, 14:00 Uhr gegen die Alligators Aschersleben in der Sporthalle Brüderstraße. Ob Sascha Meiner dann wieder dabei sein kann, ist fraglich.
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