SC DHfK-Handballer: "Leistung der Hinrunde schwer zu toppen"
Christoph Masche | Jan Kaefer
01.02.2012
SC DHfK-Coach Uwe Jungandreas im Interview.
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Nach fünf Wochen Ligapause geht es am Sonntag nun auch für die DHfK-Handballer wieder um wichtige Punkte. Im Interview erklärt Trainer Uwe Jungandreas unter anderem, warum trotz eines momentan guten 6. Platzes als oberstes Saisonziel noch immer der Klassenerhalt steht.
Anzeige
Herr Jungandreas, wie haben Sie die Vorbereitung gestaltet?
Wichtig war uns, eine gesunde Symbiose zu finden: Auf der einen Seite hohe Belastung, um die nötigen Körner für eine anstrengende Rückrunde zu sammeln, aber andererseits wollten wir den Jungs auch mal die Luft zum Durchatmen verschaffen. Wir haben in sehr intensiven Einheiten viel im Kraftbereich gearbeitet. Außerdem lag der Schwerpunkt in der Grundlagenausdauer. In der Höhenkammer unseres Partners MeAm Aktivital, trainierten die Sportler, um die Regenerationsfähigkeit zu erhöhen.
Höhentraining mitten in Leipzig. Uli Streitenberger (li.) und Uwe Jungandreas.
Foto: Sebastian Beyer (Archiv)
Zu dem harten Trainingspensum kamen noch vier Testspiele hinzu. Wie aussagekräftig sind die drei Siege – gegen Dessau, Potsdam und den norwegischen Erstligisten Fyllingen Bergen – und die Niederlage gegen Göteborg für Sie?
Vorbereitungsspiele sind das eine, Pflichtspiele das andere. Trotzdem bin ich insgesamt zufrieden, weil wir uns trotz wechselhafter Leistungen weitgehend ordentlich präsentiert haben. Sowohl im Spielsystem als auch personell konnten wir einiges ausprobieren. Gerade wenn wir, wie zum Ende des letzten Jahres, Ausfälle kompensieren müssen, sollten wir vorbereitet sein.
Für die linke Rückraumposition haben Sie nun mit Philipp Weber einen vielversprechenden Mann gewinnen können...
Philipp erhält ein Zweitspielrecht, bleibt seinem Verein SC Magdeburg damit erhalten. Dies Personalie haben wir zu einer Zeit entschieden, als die etatmäßigen Akteure Martin Müller und Eric Jacob verletzungsbedingt wochenlang pausieren mussten und die Verletzungssorgen besonders groß waren. Wenn man die Chance hat, diesen talentierten Mann zu bekommen, muss man zugreifen. Denn Philipp hat eine tolle vergangene Saison gespielt und ist zuletzt leider durch eine Schulterverletzung zurückgeworfen worden. Jetzt schauen wir, wann er bereit ist, um bei uns einzusteigen. Am Montag treffen wir die finalen Abstimmungen. Geplant ist, dass er die Hälfte der Woche beim SCM trainiert und dann mittwochs oder donnerstags zu uns stößt und dann an den Wochenenden bei uns spielt. Aber wir haben keinen Zeitdruck, gegen Erlangen am Sonntag ist er definitiv noch nicht im Aufgebot.
Können die DHfK-Handballer auch in der Rückrunde wieder ausgelassen jubeln?
Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Dann treffen Sie mit Ihrem Team auf den Viertplatzierten der Liga, gleich ein Spitzenspiel. Wie sind die Franken einzuschätzen?
Sie sind ein über Jahre eingespieltes Team, haben sich vom Aufsteiger zum festen Bestandteil der Liga etabliert und stehen nicht unberechtigt mit oben drin. Bei ihrer Spielweise legen sie den Grundstein durch eine bärenstarke, offensive Abwehr und starken Torhütern als Rückhalt. Darauf aufbauend setzen sie schnelle, gut strukturierte Tempogegenstöße und können auf einen ausgeglichenen Angriff zurückgreifen.
Der SC DHfK steht auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Wäre es nicht Zeit, das Saisonziel Klassenerhalt nach oben zu korrigieren?
Wir haben die notwendigen Punkte für den Verbleib noch nicht zusammen. Bei der engen Konstellation, zwischen Platz vier und 13 liegen nur fünf Punkte, ist einfach noch vieles möglich. Ende März werden wir schlauer sein. Die Leistungen der Hinrunde werden jedenfalls schwer zu toppen sein.
Gerade ist Ihre Mannschaft bei der Wahl zu Leipzigs Sportler des Jahres 2011 auf dem zweiten Platz gelandet und zwei Wochen zuvor lag man bei der sachsenweiten Umfrage auf Platz sieben. Fühlen Sie sich von diesen Auszeichnungen geehrt?
Wenn man sich vorstellt, dass hier vor zwei Jahren noch Oberliga gespielt wurde, ist das gestiegene Interesse schon beeindruckend. Gerade die zunehmende Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus zeugt von der positiven Entwicklung, die der Verein nun seit Jahren nimmt.
Termin:
Sonntag, 5. Februar um 17:00 Uhr SC DHfK Leipzig vs. HC Erlangen
Ernst-Grube-Halle, Leipzig
Die sächsische Staatsregierung ist ja höchst besorgt um das Bild von Sachsen - nach innen und nach außen. Also hat sie mal wieder eine Image-Befragung durchführen lassen, 4.000 Leute befragen lassen durch die GMS Dr. Jung GmbH, 1.000 in Sachsen selbst, 1.000 im Rest von Ostdeutschland, 2.000 im Westen. Eigentlich eine Befragung, die die schöne Erkenntnis bestärkt: Nehmt euch nicht so wichtig. mehr…
Der Wald steckt voller Zeichen: Hinweisschilder für Gasleitungen, Wanderwege, Graffiti oder Markierungen an Bäumen. Alles hat – meistens – seinen Sinn. Die erleb-bar hat viele dieser Symbole entschlüsselt und die Ergebnisse in einer neuen Geocaching-Tour zusammengestellt. mehr…
Der erste Quartalsbericht für 2012 ist da. Die vierteljährliche Krankenstandsmeldung des Amtes für Statistik und Wahlen für die Stadt Leipzig. Lebt der Patient noch? Ist er gar auf dem Weg der Besserung? - Die Zahlenbasis wird immer unsicherer. Doch die neuen Zahlengrundlagen aus dem Zensus 2011 gibt es erst 2013. Oder gar erst 2014, befürchtet Peter Dütthorn. mehr…
Die Kinderpolizei der Agentur Schutzengel eröffnet pünktlich zum Kindertag 2012 – am 1. Juni – ihre erste Polizeiwache auf sächsischem Boden. In den Räumen der integrativen KITA Grünschnabel des Kinderschutzbundes Leipzig (Oststraße 185) wird die erste sächsische Kinderpolizeiwache ihren Platz finden. mehr…
Hört oder liest man ein Märchen nur mit dem logischen Verstand - dann will und wird so manches nicht zusammenpassen. Doch auch Herz und Phantasien lesen mit und dies ist das Entscheidende. Gerade bei Kindern nehmen Phantasien in den Gedanken den größten Raum ein. So dient das Märchen als Spiegel ihrer Erfahrung, Ängste, Wünsche und Träume. mehr…
"Neue Schulen braucht die Stadt". Zu diesem Thema lädt die Leipziger SPD Jugend am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr in die SPD Geschäftsstelle (Rosa-Luxemburg-Straße 19/21) ein. Gemeinsam mit dem Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann wird über den Neu- und Ausbau sowie die Sanierung von Schulen in Leipzig diskutiert. mehr…
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat am 22. Mai während einer Bilanzpressekonferenz auf das letzte Jahr zurück geblickt und gleichzeitig eine Vorausschau gewagt. Die besagt, dass man eine weitere Milliarde Euro benötigen wird, um die LMBV-eigenen Bergbaufolgelandschaften zu rekultivieren. mehr…
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…
"Grimms Märchen" ist seine vierte Show am Leipziger Centraltheater. Showmaster, Regisseur, Liedermacher und Schauspieler Rainald Grebe ließ in Leipzig Indianer vom Marterpfahl los, blickte in die "WildeWeiteWelt" und klettert seit Christi Himmelfahrt für Grimms Kinder- und Hausmärchen aus dem Sarg. Wir sind Grimm! Da bleibt kein Auge trocken, oder Herr Grebe? mehr…