Bittenfeld vs. SC DHfK 25:29 - Die stabilste Leistung seit Wochen
Marko Hofmann
21.05.2012
Lukas Binder präsentierte sich wieder einmal als dynamischer Linksaußen.
Foto: Rainer Justen
Das vorletzte Saisonspiel endete wieder mit einem Sieg für den SC DHfK. Nach sieben Auswärtsspielen ohne Sieg in Folge gewannen die Grünweißen mit 29:25 (14:11) beim TV Bittenfeld. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas bestimmte das Spiel über weite Strecken und lieferte eine stabile Leistung ab.
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Selbst einen Tag nach dem Auswärtssieg beim TV Bittenfeld war DHfK-Trainer Uwe Jungandreas noch voll des Lobes. „Ich bin sehr zufrieden, denn wir haben so stark wie seit Wochen nicht mehr gespielt“, so der 50-Jährige, dessen Mannschaft nur in der Anfangsphase Probleme mit dem Tabellen-13. TV Bittenfeld hatte. Ohne Kapitän Thomas Oehrlich (beruflich verhindert) und mit René Wagner am Kreis, legte die Leipziger Gastmannschaft zwar immer wieder gut vor, aber noch konnte Bittenfeld regelmäßig ausgleichen (6:5/10.). Oli Krechel bot zudem von Anfang an eine gute Leistung, die es den Grünweißen immer wieder ermöglichte, mit der zweiten Welle zum Erfolg zu kommen. Mit Uli Streitenberger auf der Mittelposition und Lukas Binder auf Linksaußen gelang den Gästen die erste Zwei-Tore-Führung (16.). Eine Führung, die sie zunächst trotz Bittenfelder Auszeit durch Trainer Günther Schweikardt zu verteiden wussten. Besonders auffällig: Streitenberger traf als Mittelmann gleich viermal in der ersten Hälfte.
Führte diesmal Regie: Uli Streitenberger.
Foto: Rainer Justen
Doch Jungandreas hob vor allem die Abwehrarbeit hervor. „In Bittenfeld hatten wir seit langem mal wieder eine gute Defensive, Oli Krechel bot eine gute Leistung auf der wir aufbauen konnten.“ Zudem verstanden es die Grünweißen auch in der zweiten Halbzeit ihre Angriffe konsequent auszuspielen oder wie es Uwe Jungandreas formulierte „auf den Punkt zu bringen.“ Und so brannte im Wesentlichen in der zweiten Hälfte nichts mehr an. Die Drei-Tore-Führung zur Pause verdoppelten die Gäste durch Tore von Eric Jacob und René Boese binnen sechs Minuten (18:12/36.). Erst um die 52. Minute herum kamen die Gastgeber vor 950 Zuschauern noch einmal auf, verkürzten den inzwischen auf acht Tore angewachsenen Vorsprung auf drei Tore. „Da wurde es noch mal kurzzeitig eng, aber das haben wir gut gelöst“, freute sich Jungandreas. Sein Team, beste Werfer Uli Streitenberger (7 Tore) und Eric Jacob (10 Tore), wird allerdings nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun haben. Zwei Spieltage vor dem Ende beträgt der Abstand auf Neuhausen drei Punkte, theoretisch noch machbar, praktisch Marke „kaum zu schaffen“.
„Wir wollten von vornherein das bestmögliche Ergebnis holen. Das heißt nun: Ordentlicher Abschied aus der altehrwürdigen Ernst-Grube-Halle kommende Woche und dann sehen wir mal, wie die Konstellation beim HC Erlangen ist.“ Den Tabellenplatz von Erlangen, Platz vier, könnten die Grünweißen noch holen, wären dann sensationeller Vierter in der ersten Saison der eingleisigen 2. Handball-Bundesliga.
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