Ausflugslokal, Eventkulisse und ein bisschen Sport: Saisonbilanz im Kanupark
Bernd Reiher.
03.11.2008
Foto: Kanupark Markkleeberg
Der Kanupark Markkleeberg hat seine diesjährige Saison für Freizeitsportler beendet. Seit Saisonauftakt im Mai sollen rund 15.000 Aktive die Wildwasseranlage genutzt haben. Damit wurden 70 Prozent mehr Nutzer als noch im Vorjahr gezählt.
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„Wir sind überaus zufrieden mit den diesjährigen Nutzerzahlen“, wird dazu Markkleebergs Oberbürgermeisetr Dr. Bernd Klose auf markkleeberg.de zitiert. „Nachdem der Kanupark 2007 mit 9.000 Aktiven in seine erste Saison gestartet ist, hatten wir für dieses Jahr eine Steigerung auf 13.000 Nutzer anvisiert. Dass dieses Ziel sogar noch übertroffen wurde, zeigt, dass sich der Kanupark immer stärker zu einem touristischen und freizeitsportlichen Highlight der Region entwickelt. Dies wollen wir auch in Zukunft weiter ausbauen“, so das Stadtoberhaupt weiter.
Neben den Nutzerzahlen scheinen auch die Besucherzahlen des Jahres 2008 für freundliche Gesichter bei den Verantwortlichen gesorgt zu haben. In der Wildwasseranlage sollen allein in den bisher vergangenen Monaten rund 260.000 Gäste gezählt worden sein. Damit habe sich der Kanupark laut markkleeberg.de "als beliebtes Ausflugsziel etabliert, um den Raftern und Kajakfahrern zuzuschauen, bei nationalen und internationalen Wettkämpfen die Athleten anzufeuern oder bei Veranstaltungen wie dem KWL-Familientag zur Saisoneröffnung im Mai und dem 2. Pappbootrennen im Rahmen des Leipziger Wasserfestes im August mitzufeiern.“
Foto: Kanupark Markkleeberg
Wilde Wasser-Saison 2008 beendet.
Schöne Zahlen aus Sicht der Tourismus- und Eventmanager. Im Trainings- und Wettkampfbereich sieht die Lage jedoch etwas anders aus. Laut markkleeberg.de waren "2008 etwa 2.500 Sportler zu Gast im Kanupark Markkleeberg – entweder um zu trainieren oder um sich bei den hochkarätigen Wettkämpfen mit anderen Athleten zu messen.“ Magere Werte für eine Anlage, von der wir dank Wikipedia heute noch wissen können, dass sie "vorrangig für den Kanu-Spitzensport entstanden“ ist. Die Sache mit der Auslastung des Kanuparks bleibt also weiter ein Thema. Abhilfe soll u. a. eine bessere Vernetzung bringen. Im März diesen Jahres ist die Stadt Markkleeberg als Betreiber dem Olympiastützpunkt Leipzig e. V. beigetreten. Durch die Vereinsmitgliedschaft erhofft man sich eine bessere Förderung bei der Betreibung der Anlage für den Leistungssport. Das jedoch ist Zukunftsmusik.
Jetzt gilt es erst einmal eine Winterpause zu überbrücken. Der Kanupark wird dabei hilfreich zur Seite stehen. Die Anlage ist auch weiterhin täglich ab 10 Uhr geöffnet und lädt u.a. zum Verweilen auf der Wildwasser-Terrasse ein.
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