Basketball: Auch Petrus hält die Uni-Riesen nicht auf
Marko Hofmann
08.03.2010
Foto: Dirk Birnbaum
Die Basketballer des USC Leipzig meisterte die Auswärtspartie bei der zweiten Mannschaft des TSV Breitengüßbach ganz abgezockt. Am Ende einer turbulenten Auswärtsfahrt reisten die Uni-Riesen mit einem 76:61 (33:25)-Sieg durch den Schnee nach Hause zurück.
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Auf Schnee hatten die Jungs von den Uni-Riesen Leipzig am Samstagmorgen wirklich keine Lust. Da aber Petrus kein Vetorecht vorsieht, mussten die Leipziger versuchen, irgendwie durch den Neuschnee nach Bayern zu kutschen. Kurz vor 15:00 Uhr gelang ein erster Teilerfolg: Die Uni-Riesen waren im 250 Kilometer entfernten Breitengüßbach eingetrudelt und hatten wenig Zeit bis zum Tipp-off zur besten Kaffee-Zeit.
Die verknappte Aufwärmphase ließ sich der Tabellen-Zweite im Duell mit dem Tabellen-Elften allerdings nicht sofort anmerken. Satte fünf Steals holten die Gäste in den ersten fünf Minuten und zogen gleich mal auf 13:4 davon. Das war eine Hausnummer für die Gastgeber, die wohl auf Probleme beim USC gehofft hatten. Pustekuchen zur Kaffee-Zeit – zumindest zunächst.

Lance Harper sicherte den USC-Sieg.
Foto: Dirk Birnbaum (Archiv)
Beim Stande von 22:11 ließen es die Leipziger Gäste dann allerdings etwas ruhiger angehen – oder, um es kritischer zu formulieren – sie schalteten zu häufig ab. Zehn Punkte in Folge ließen sie liegen und Breitengüßbach am Leben. Zur Pause stand es „nur noch“ 33:25 für die schneegeprüften Gäste, die zeitig im Spiel Lance Harper und Martin Scholz auf die Bank schicken mussten. Zu viele Fouls in der Anfangsphase.
Die Halbzeitmokerie von Coach Dimitris Polychroniadis blieb zunächst ohne Wirkung und plötzlich war die Zweitvertretung des Zweitligisten bis auf drei Punkte ran. Wohl dem, der in dieser Situation Lance Harper und Monyea Pratt in seinem Team weiß. Die beiden Amis rückten das Ganze wieder ins rechte Licht und ließen nur ein einziges Mal Marco Woamey im dritten Viertel punkten. Den Rest legten die beiden in den Breitengüßbacher-Korb. Ein beruhigender 12-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Viertel war die Folge. Zusammen mit Marco Woamey, Martin Scholz und Magnus Heinrich ließen die beiden dem Gastgeber dann wenig Platz zur Entfaltung und flogen lieber ihrerseits Richtung Korb. Der guten Defense sei Dank. Zeitweise führten die Leipziger nun mit 23 Punkten, „beließen“ es am Ende aber bei einem 15-Punkte-Vorsprung – 76:61.
Im Derby gegen BC Energie Zwickau am nächsten Sonnabend kann sich das Team keine Verschnaufpausen leisten. Immerhin ist der Tabellen-Sechste zu Gast und nicht zuletzt geht es auch um die Ehre. Der ärgste Verfolger BIG Gotha muss derweil zum Tabellen-Vierten nach Landsberg – bayerische Schützenhilfe im engen Aufstiegskampf ist möglich.
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