Kommen Sie an Bord: perdata forciert die Suche nach IT-Fachkräften
Ralf Julke
02.08.2011
Das perdata-Poster wird angebracht.
Foto: perdata
Der sich abzeichnende Fachkräftemangel in Sachsen hat viele Gesichter. Auch die Leipziger IT-Branche spürt den wachsenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig sind in diesem schnelllebigen Wirtschaftszweig hochqualifizierte Mitarbeiter das wichtigste Erfolgskapital. Das gilt auch für die IT-Tochter der Stadtwerke Leipzig - perdata.
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Das Leipziger IT-Unternehmen sucht jetzt ihre zukünftigen IT-Experten mit kreativen Ideen: Im umkämpften mitteldeutschen Bewerbermarkt startete das Unternehmen am Montag, 1. August, unter dem Motto „Kommen Sie an Bord“ eine eher ungewöhnliche Kampagne, um Bewerber vom Erfolgsmodell perdata zu überzeugen. Für das am Montag entrollte Riesenposter gegenüber der Firmenzentrale am Martin-Luther-Ring stand das grafisch umgesetzte Leitbild des Unternehmens Pate.
Das Leitbild setzt auf Eigenschaften wie Respekt und Wertschätzung, Verantwortung und Vertrauen, Motivation, Verbindlichkeit, Pflichtbewusstsein und Robustheit. Kleine Strichmännchen versuchen, diese Bausteine aus dem Mitarbeitermotivationstraining ins Bild zu setzen. Eines dieser Strichmännchen setzt nun auf dem Riesenposter am Martin-Luther-Ring die Segel.
"Wer sich für perdata entscheidet, bekommt mehr als einen Job", heißt es aus dem Hause perdata. "Beim Leipziger IT-Dienstleister steht die maßgeschneiderte und nachhaltige Mitarbeiterförderung im Mittelpunkt. Für einen guten Einstieg sorgen individuelle Mentoren- und Trainingsprogramme, danach unterstützt perdata die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen mit einem festen Weiterbildungsbudget. Flexible Arbeitszeitmodelle und komfortable Home-Office-Regelungen ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – und die nahezu 20 perdata-Babys, die im vergangenen Jahr geboren wurden, liefern dafür den schönsten Beweis. Zusatzleistungen, die den Arbeitsalltag erleichtern, wie zum Beispiel ein firmeneigener Hemdenreinigungsservice oder der jährliche Wintercheck für das eigene Auto, motivieren ebenso wie zahlreiche Freizeitangebote und Mitarbeiterevents."
Wer sich also bisher immer gefragt hat, warum die perdata-Mitarbeiter so gut gebügelte Hemden tragen, der weiß es jetzt.
Vielleicht macht das Personal-Suchen per Poster in Leipzig jetzt Schule.
Foto: perdata
Bis Ende des Jahres will perdata über 20 neue Mitarbeiter gewinnen. Der IT-Dienstleister sucht vor allem Fachleute in den Bereichen SAP-Beratung, Softwareentwicklung sowie Energiedatenmanagement und Vertrieb.
Perdata ist der deutschlandweit tätige IT-Dienstleister aus der Stadtwerke Leipzig-Gruppe mit Branchenfokus auf regionale Versorgungsunternehmen. Kernleistungen sind Planung, Bereitstellung, Hosting und Betrieb SAP-basierter Systeme. Im Geschäftsjahr 2010 beschäftigte perdata 163 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 22,3 Millionen Euro.
Seit letzter Woche ist perdata auch neues Mitglied im Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) und damit Teil des einzigen Dachverbandes dieser Art in der deutschen Energiewirtschaft. Der BEMD vertritt als Firmenverbund seit 2007 die Interessen von Abrechnungs-, Zähl-, Mess- und IT-Dienstleistern, Messstellenbetreibern, Beratungsunternehmen, Call Centern und Forderungsmanagementgesellschaften gegenüber staatlichen Institutionen und anderen Verbänden.
Ein Schuss in den Ofen war's. So jedenfalls sehen es die sächsischen Jusos. Am Montag, 21. Mai, veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Statistik die Zahlen für die vergebenen Deutschlandstipendien im Jahr 2011. Ganze 297 waren es. Danach ist die Landesregierung selbst an ihren – schon geringen Maßstäben – gescheitert, stellt Tino Bucksch, Vorsitzender der Jusos Sachsen, fest. mehr…
Die sächsische Staatsregierung ist ja höchst besorgt um das Bild von Sachsen - nach innen und nach außen. Also hat sie mal wieder eine Image-Befragung durchführen lassen, 4.000 Leute befragen lassen durch die GMS Dr. Jung GmbH, 1.000 in Sachsen selbst, 1.000 im Rest von Ostdeutschland, 2.000 im Westen. Eigentlich eine Befragung, die die schöne Erkenntnis bestärkt: Nehmt euch nicht so wichtig. mehr…
Der Wald steckt voller Zeichen: Hinweisschilder für Gasleitungen, Wanderwege, Graffiti oder Markierungen an Bäumen. Alles hat – meistens – seinen Sinn. Die erleb-bar hat viele dieser Symbole entschlüsselt und die Ergebnisse in einer neuen Geocaching-Tour zusammengestellt. mehr…
Der erste Quartalsbericht für 2012 ist da. Die vierteljährliche Krankenstandsmeldung des Amtes für Statistik und Wahlen für die Stadt Leipzig. Lebt der Patient noch? Ist er gar auf dem Weg der Besserung? - Die Zahlenbasis wird immer unsicherer. Doch die neuen Zahlengrundlagen aus dem Zensus 2011 gibt es erst 2013. Oder gar erst 2014, befürchtet Peter Dütthorn. mehr…
Die Kinderpolizei der Agentur Schutzengel eröffnet pünktlich zum Kindertag 2012 – am 1. Juni – ihre erste Polizeiwache auf sächsischem Boden. In den Räumen der integrativen KITA Grünschnabel des Kinderschutzbundes Leipzig (Oststraße 185) wird die erste sächsische Kinderpolizeiwache ihren Platz finden. mehr…
Hört oder liest man ein Märchen nur mit dem logischen Verstand - dann will und wird so manches nicht zusammenpassen. Doch auch Herz und Phantasien lesen mit und dies ist das Entscheidende. Gerade bei Kindern nehmen Phantasien in den Gedanken den größten Raum ein. So dient das Märchen als Spiegel ihrer Erfahrung, Ängste, Wünsche und Träume. mehr…
"Neue Schulen braucht die Stadt". Zu diesem Thema lädt die Leipziger SPD Jugend am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr in die SPD Geschäftsstelle (Rosa-Luxemburg-Straße 19/21) ein. Gemeinsam mit dem Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann wird über den Neu- und Ausbau sowie die Sanierung von Schulen in Leipzig diskutiert. mehr…
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat am 22. Mai während einer Bilanzpressekonferenz auf das letzte Jahr zurück geblickt und gleichzeitig eine Vorausschau gewagt. Die besagt, dass man eine weitere Milliarde Euro benötigen wird, um die LMBV-eigenen Bergbaufolgelandschaften zu rekultivieren. mehr…
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…
Welche Auswirkungen auf Leipzigs Infrastruktur wird der Citytunnel Ende 2013 haben? Dieser Frage gingen Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) im Rahmen von zwei Projekten nach. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen standen dabei mögliche neue Wegebeziehungen. Die Ergebnisse werden vom 25. Mai bis 15. Juni in der 5. Etage des Neuen Rathauses im Ausstellungsbereich des Stadtplanungsamtes gezeigt. mehr…
Jamal Engel hat für die SG Leipzig Leutzsch im Gästeblock-Streit Stellung bezogen. Auf dem Familienportal "Tüpfelhausen" gab der Vorstandssprecher den Fans der BSG Chemie Leipzig einen Korb. 29 Fanclubs hatten ihn zuvor gebeten, ihnen beim Aufeinandertreffen beider Clubs am 9. Juni den Norddamm zur Verfügung zu stellen. Sie befürchten, dass der Platz im Gästeblock für rund 1.000 – 1.500 Chemie-Fans nicht ausreichend sei. mehr…