Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Eine Studie zur Leipziger Innenstadt: Eine kompakte Kernstadt als modernes Entertainment-Center

Ralf Julke
Grimmaische Straße.
Grimmaische Straße.
Foto: Ralf Julke
170 Millionen Euro haben die Deka Immobilien und ECE in den alten Kauftempel Saalepark investiert, um daraus einen Shopping-Erlebnis-Park namens Nova Eventis zu machen. Eine Art Entertainment-Center, das die Käufer aus Dörfern und Städten zum Kauf-Erlebnis anlocken soll. Dabei sind Orte wie die Leipziger City die eigentlichen modernen Entertainment-Center, stellt Prof. Dr. Rolf Monheim fest.


Der Mann ist Stadtgeograph an der Universität Bayreuth. Seit 40 Jahren beschäftigt er sich mit der Entwicklung der deutschen Innenstädte. Der Diplom-Geograph Jochen Heller hat bei ihm studiert und beschäftigt sich beim Leipziger Marktforschungsinstitut Omniphon mit den Zahlen zum Thema. Beide haben jetzt für die Stadt Leipzig eine 48 Seiten starke Studie erstellt: "Die Innenstadt von Leipzig aus Sicht ihrer Besucher - attraktiv durch urbane Vielfalt". 48 Seiten über ein Streitthema. Denn ganz ohne Grund haben Deka Immobilien und ECE nicht noch einmal 170 Millionen Euro in das Einkaufscenter bei Günthersdorf investiert. Man hat dort sehr wohl begriffen, dass jetzt die Weichen gestellt werden, dass die Entscheidung fallen wird zwischen "Grüner Wiese" und lebendiger Stadt, zwischen Suburbia und kompakter City.

Dass solche Einkaufs-Tempel wie bei Günthersdorf, Burghausen, Engelsdorf und Großpösna überhaupt entstehen konnten, hat viel mit der Wildwest-Zeit zwischen 1990 und 1999 zu tun, als die Subventionen in den Osten ausgekippt wurden, als würden nur genügend Milliarden genügen, das von Industrie fast entblößte Land in ein Paradies verwandeln. Ein Paradies aus Gewerbeparks, Wohnparks, Einkaufsparks und überdimensionierten Kläranlagen. Während in den Innenstädten die seit 40 Jahren notwendige Sanierung noch fast zehn Jahre auf Eis lag. Auch in Leipzig war das so. Und 1995 war die Schlacht schon fast entschieden, selbst die heute so belebte Leipziger Innenstadt schien keine Chance mehr zu haben gegen die Einkaufs-Container rund um die Stadt. Erst der Umbau des Hauptbahnhofs zu den Hauptbahnhof Promenaden warf den Hebel herum. Und 13 Jahre später ist die Leipziger City zumindest bei den Leipzigern selbst und ihren Kultur- und Messegästen wieder so beliebt, wie wohl seit 1932 nicht mehr. Für die Weimarer Zeit gibt es zwar keine ausführlichen Befragungen, wie sie dieser Studie zugrunde liegen, aber die Fotografien von Getümmel in der damaligen Innenstadt sprechen für sich.

Damals wäre niemand, nicht einmal der wirtschaftsfreundlichste Politiker, je auf die Idee gekommen, diese quirlige Innenstadt würde sich gegen Einkaufsparks bei Günthersdorf, Wiedemar oder Engelsdorf behaupten müssen.

Auch ein Regenguss vertreibt die Besucher der Leipziger City nicht.
Auch ein Regenguss vertreibt die Besucher der Leipziger City nicht.
Foto: Ralf Julke

Für die Studie wurden Besucher der Innenstadt an mehreren Tagen und an mehreren Orten über einen kompletten Geschäftstag hin gezählt und an ausgewählten Tagen und Orten auch genauer befragt. Und anders als viele Umfragen von Immobilienmaklern, die sich oft nur für ausgewählte Passantenfrequenzen interessieren, decken die Zählungen nicht nur Tagesverläufe ab und machen Vergleiche zwischen Samstagen und Wochentagen möglich - sie nehmen auch die konkrete Witterung des Tages mit auf und vergleichen mit Kundenerhebungen der großen Kaufhäuser. Denn die ermitteln im Drei-Jahre-Rhythmus aus Eigeninteresse die Veränderung in der eigenen Kundschaft. Und mancher Stadtforscher ging bislang davon aus, dass die Vorgänge in einem Kaufhaus nicht unbedingt viel mit dem Geschehen auf den Straßen der City zu tun haben.

Haben sie aber doch. Das Heft ist gespickt mit Grafiken, die zeigen, wie eng verquickt die Entwicklung der City mit dem Leben in den Kaufhäusern verquickt ist. Eigentlich zeigen sie sogar: beides ist eins. Denn wer die Leipziger Innenstadt besucht, hat mehr vor, als nur einen Einkauf zu tätigen. Die meisten Besucher haben ein Bündel von Tätigkeiten vor, wenn sie "in die Stadt fahren". Fast immer verbinden sie den Weg mit ein, zwei anderen Tätigkeiten - bummeln ein bisschen herum, gehen in ein Café, haben einen Besuch im Kino, Theater oder Kabarett vor. Eine Karte auf Seite 13 des Hefte zeigt, wie multifunktional die Leipziger Innenstadt ist. Es sind die vielfältigen Angebote, die die City interessant machen. Und wenn die Besucher nach den Dingen befragt werden, die ihnen an der Innenstadt gefallen, dann geraten sie geradezu ins Schwärmen. Und das vielfältige Angebot an Einkaufsmöglichkeiten (das von den Befragten fast durchweg als positiv eingeschätzt wird), rangiert beim Lobpreis nur auf Rang vier - knapp vor dem Angebot an Cafés und Restaurants. Noch viel wichtiger ist den Befragten das Flair der City, die gute Erreichbarkeit und - allen vorneweg - das herrlich sanierte Stadtbild.

Besucher, die als Messegäste oder Touristen die City besuchen, schwärmen noch viel mehr von diesem kompakten Kleinod als die Leipziger selbst.


Die Studie zur Leipziger Innenstadt.
Die Studie zur Leipziger Innenstadt.
Foto: Ralf Julke
Was die Untersuchung aber auch gezeigt hat: Der City fehlen eigentlich die Besucher aus dem direkten Leipziger Umland. Mit 11 Prozent Anteil an den Gästen der City sind es nicht einmal halb so viele wie etwa in Nürnberg. Für Monheim ein klares Zeichen dafür, dass es den Leipzigern bislang nicht gelungen ist, für ihre attraktive City im Umland die nötige Aufmerksamkeit zu schaffen. Dafür müsse ordentliches und zielgerichtetes Marketing betrieben werden, sagt er. Denn auch die Umland-Besucher, die beim Bummel in Leipzig angetroffen werden, schwärmen von der Stadt. Das Problem seien wohl eher all jene, die sich von den Leipziger Entwicklungen der letzten zehn Jahre nicht angesprochen fühlten.

"Das Problem sind die Köpfe", sagt Monheim. Und das beginne mit der Anreise. Während die Leipziger selbst am häufigsten mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Rad in ihre City gelangen, überwiegt bei Besuchern aus dem Umland der Pkw. Und wohl auch die Frage, ob sie für ihr Mobil auch einen Parkplatz finden. Immerhin ist das Protzen mit hunderten "kostenloser Parkplätze" eines der Haupt-Werbe-Argumente der Einkaufstempel auf der betonierten Wiese. Als kleines Gegenargument schreiben Monheim und Heller: "Werktags finden 94 % und samstags 87 % sofort einen freien Stellplatz." Und das rund um die Leipziger City. Probleme entstehen für Manche dadurch, dass sie die Parkhäuser noch immer meiden und am Straßenrand und auf Parkplätzen ihr Glück versuchen.

Wobei sich jetzt schon abzeichnet, dass auch für Umlandbewohner nicht der Pkw das Fahrzeug sein wird, mit dem sie in die Leipziger City strömen, sondern eher die S-Bahn, die (wahrscheinlich, eventuell, möglicherweise) ab 2013 direkt unter dem Markt hält. Das wird die Einkaufsbeziehungen mit dem Umland deutlich verändern. Muss es auch. Sonst rechnet sich das 960-Millionen-Euro-Bauwerk nicht.

Und es gibt noch einen anderen aktuellen Grund, der die Studie mit veranlasst hat: Die Eröffnung der Höfe am Brühl, die für Oktober 2012 geplant ist. Das bringt weitere 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche in die City. Und so mancher Kritiker befürchtete im Vorfeld, dass das zu viel sein könnte, dass es andere Anbieter verdrängen und andernorts Angebotsverluste auslösen würde.

Monheim ist sich sicher, dass das nicht passieren wird. Im Gegenteil: Noch mehr Vielfalt würde die neue Rolle von Innenstädten sogar stärken. Denn wenn die Befragungen schon ergeben, dass die Besucher der City nicht nur (durchschnittlich) 2,3 verschiedene Tätigkeiten bei einem Besuch ausüben, dann heißt das auch, dass die Attraktivität so einer City steigt, wenn die Angebotsvielfalt zunimmt. Das trifft auch auf die eine Tätigkeit Einkaufen zu, denn selbst die Leipziger besuchen, wenn sie denn schon einmal zum Bummel in der City sind, meist mehrere Geschäfte - meist vier, fünf, manchmal sechs. Die Nürnberger sind da noch eifriger, meint Monheim. Man hat nicht nur die Leipziger Verhältnisse untersucht, sondern sie mit ähnlichen Untersuchungen in Nürnberg und Bremen verglichen. Und Leipzig kommt dabei gut weg.

Selbst das, was man so landläufig Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten nennt, zeichnet sich in den Befragungen ab. Klappte selbst 1999 am Samstagnachmittag ab 16 Uhr die Besucherfrequenz noch automatisch in sich zusammen, weil traditionell die Geschäfte schlossen, gibt es in den Befragungen von 2011 eine deutliche Besucherspitze am Samstagabend. Was selbst in Leipzig eine Rolle spielt, muss betont werden. Denn anders etwa als in Bremen, wo für 51 Prozent der Besucher der Einkauf der Hauptzweck des Innenstadtbesuchs ist, trifft das in Leipzig nur auf 31 Prozent der Besucher zu.

20 Prozent kommen zum Besuch von Kultur- und Gasthäusern, 15 Prozent zum Stadtbummel. 18 Prozent zur Erledigungen dienstlicher Belange. Die City profitiert - wie Planungsbürgermeister Martin zur Nedden es ausdrückt - von ihrer "Multifunktionalität". Monheim spricht gar von "Ereignisdichte". Da, wo an jeder Ecke was anderes los ist, da zieht es den modernen Menschen augenscheinlich verstärkt hin. Immerhin hat das die sogenannte Zentralitätsziffer für Leipzig in den letzten Jahren auf den Wert von 102 gehievt. Vor 2000 war er deutlich unter die 100 gerutscht. Maßstab, so Martin zur Nedden, seien da aber eher westdeutsche Großstädte wie Hannover, das eine Zentralitätsziffer von 140 hat.

Dass Leipzig da noch hinterher hinkt, hat eben mit den oben benannten Wiesen-Tempeln zu tun, die die Kaufkraft der Region abschöpfen. Gegensteuern könne Leipzig nur, so Monheim, wenn es seine attraktive Innenstadt im Umland besser vermarkten würde. Den Bedürfnissen des unterhaltungsuchenden modernen Menschen käme die Stadt mit ihren vielfältigen Angeboten auf engem Raum deutlich näher als alles, was auf der "grünen Wiese" entstehen könnte.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Leser stehen zu Voland & Quist: Crowdfunding-Kampagne erfolgreich, Berufung im „Wanderhurenstreit“ eingelegt

Julius Fischer: Die schönsten Wanderwege der Wanderhure.
Richter können Dinge völlig unterschiedlich sehen, erst recht, wenn es um so komplizierte Dinge wie Satirefreiheit und literarische Rechte geht. Das erfuhren in diesem Frühjahr auch der Verlag Voland & Quist und ihr Autor Julius Fischer, dessen Kurzgeschichtenband "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" nach einem Urteil des Landgerichtes Düsseldorf nicht mehr vertrieben werden darf. mehr…

Leserbrief zu Kundgebung für Frieden und Dialog mit Russland und der Ukraine

Von Mathias Reimann: Sehr geehrte Redaktion, in Ermangelung eines direkt benannten Autors wende ich mich an Sie. Ich kann nur den Kopf darüber schütteln, dass Sie hier unkommentiert und im Gewand eines redaktionellen Beitrags einen Aufruf zu einer Demonstration veröffentlichen, deren Anliegen kritisch zu beleuchten Ihre eigentliche Aufgabe wäre. Mir war bisher nicht bekannt, dass die von mir eigentlich geschätzte L-IZ sich als Forum zur Verbreitung und Förderung von Kreml-Propaganda betätigt. mehr…

Doppelhaushalt in Leipzig: Gestreckter Zeitplan mit frisch gewähltem Stadtrat - und ja kein Defizit

Torsten Bonew am 16. April im Stadtrat.
Am 16. April haben es Leipzigs Stadträte beschlossen: Ja, es wird in Leipzig 2015 erstmals einen Doppelhaushalt geben. Es war knapp, aber es hat gereicht. Bedenken wurden am Rednerpult einige geäußert. Jetzt muss gearbeitet werden. Der Auftrag gilt. Auch wenn es auf jeden Fall mehr Arbeit gibt beim ersten Mal. Und einfach wird es auch nicht, sagt Finanzbürgermeister Torsten Bonew (CDU). mehr…

23. April - Welttag des Buches: Von E-Books, einem Welttagbuch und einem zehnten Geburtstag

Die Kinderabteilung der Stadtbibliothek Leipzig.
Am Mittwoch, 23. April, feiert Deutschland mit dem Welttag des Buches das Lesen. Auch die Leipziger Städtischen Bibliotheken beteiligen sich mit zwei Veranstaltungen an diesem Tag. Der Welttag des Buches ist zugleich der Welttag des Urheberrechts, ein Anlass, sich an der europaweiten Kampagne „The Right to E-Read“ - in Deutschland vom Deutschen Bibliotheksverband unter dem Titel „E-Medien in der Bibliothek – mein gutes Recht!“ - zu beteiligen, findet die Stadtbibliothek. mehr…

Überwacht und ausgespäht: Wie Internet-Nutzer heute schon bis ins Private ausgespäht werden (2)

Svea Eckert: Überwacht und ausgespäht.
Der 1954 entstandene Geheimdienst NSA, von dessen Existenz selbst die amerikanische Öffentlichkeit praktisch erst in den 1970er Jahren erfuhr, kennt keine Grenzen. Gegründet wurde er in der Zeit des Kalten Krieges, um alles an Informationen zu sammeln, was es über den "Feind" zu finden gab. Damals entstanden auch die großen Abhörstationen in (West-)Deutschland. mehr…

Am 26. April: Theater fact lädt ein zur Premiere von "Leise, sonst schrei ich – Eine poetische Traumreise"

Leise, sonst schrei ich – Eine poetische Traumreise.
Am Freitag, 26. April, um 20:00 Uhr ist die Premiere des neuen Stückes "Leise, sonst schrei ich – Eine poetische Traumreise" im Theater fact zu erleben. Regie führt erstmals Thomas Deubel. Worum geht es? - Sophie lebt zurückgezogen und anonym in einen kleinen Pension im Großstadtdschungel. Alte Möbel, Plüschtiere, Papierblumen und Luftballons sind ihre Familie. mehr…

Überwacht und ausgespäht: Wie Internet-Nutzer heute schon bis ins Private ausgespäht werden (1)

Svea Eckert: Überwacht und ausgespäht.
Seit dem Sommer 2013 beschäftigt ein Name die Weltöffentlichkeit: Edward Snowden. Die von ihm gesammelten Informationen aus dem Intimbereich der National Security Agency (NSA), dem US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst, haben etwas sichtbar werden lassen, worüber selbst Experten zuvor oft nur gespottet haben: Wie käme ein Geheimdienst dazu, alles, was an Kommunikation passiert, zu sammeln und zu speichern? Haben wir denn "1984"? - Es ist noch viel schlimmer, stellt Svea Eckert fest. mehr…

Werder Bremen vs. FFV-Frauen 7:2 - Die Bremer Torfabrikanten

Hendrik Rudolph, FFV Leipzig.
"Es gibt Tage, da kommt alles zusammen - so ein Tag war heute.", bekannte FFV-Trainer Hendrik Rudolph nach der frustrierenden 7:2-Packung, die sich sein Team am Ostermontag nach fünfstündiger Anreise in Bremen abholen musste. Die Niederlage hätte sogar noch höher ausfallen können. Die entschlossen agierenden Gastgeber brachten die zwangsweise umgestellte Leipziger Innenverteidigung ein ums andere Mal in arge Schwierigkeiten. mehr…

Kundgebung für Frieden und Dialog mit Russland und der Ukraine

Am 23.04.2014 findet in Leipzig der traditionelle "Petersburger Dialog" statt. Auf Betreiben der deutschen Gastgeberseite wurden die Regierungskonsultationen ganz abgesagt und die zivilgesellschaftlichen Beratungen auf einen Gesamtumfang von 2,5 Stunden beschränkt. Zugleich zeigt die deutsche Politik derzeit keine Einsicht für ihre Mitverantwortung für die derzeitigen Zustände in der Ukraine, mit verursacht durch eine nach Intensität und Zielrichtung untragbare Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieses Staates. mehr…

Keine Lizenzprobleme: RB Leipzig darf in der 2. Bundesliga starten

Keine Lizenzprobleme: Die Rasenballer können beruhigt ins Saisonfinale gehen.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Dienstag erste Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren der Bundesligen für die Saison 2014/15 getroffen. Für die 36 Lizenzen der beiden deutschen Profiligen haben sich 49 Vereine und Kapitalgesellschaften beworben. In erster Instanz wurde keinem Club die Lizenz verweigert. Bedeutet: RB Leipzig darf in der 2. Liga antreten. mehr…

Nach Machern: Auch Borsdorf wählt nicht am 25. Mai

Vor einigen Tagen hatte die Absage der Kommunalwahl in Machern für Aufsehen gesorgt. Die Begründung lautete seitens des zuständigen Landratsamtes: Der Wahlausschuss, welcher die Korrektheit der eingereichten Kandidatenlisten der Parteien und Wählervereinigungen zu prüfen und zuzulassen hatte, sei falsch zusammengesetzt gewesen. Nun ist auch die Wahl in Borsdorf abgesagt. mehr…

Melancholie ist in Finnland kein Grund für einen Psychiater: Jaana Hilgenfeld im Interview

Jaana Hilgenfeld, die Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leipzig.
Jaana Hilgenfeld, Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft in Leipzig, über Heavy Metal in Finnland, die ruhigen finnischen Männer und andere Klischees in Deutschland. Jaana Hilgenfeld ist seit 2013 die Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (DFG) in Leipzig. Die 31-jährige Leutzscherin mit finnischen Wurzeln ist eingefleischter Fußballfan, besucht Spiele der BSG, Eintracht Frankfurt und der finnischen Nationalmannschaft, und setzt sich für eine weitere Entwicklung der Georg-Schwarz-Straße ein. mehr…

Polizeibericht: 73-Jährige niedergeschlagen, 23 Pkw beschädigt, Radfahrer schwer verletzt

Am Ostermontag wurde eine 73-Jährige niedergeschlagen +++ Im Nonnenweg wurde ein Vereinsheim ausgeplündert +++ Nach einer kurzen Unachtsamkeit wurden einer 56-Jährigen die kompletten Ostereinnahmen gestohlen +++ In einem Parkhaus wurden 23 Pkw-Seitenscheiben eingeschlagen +++ Ein Radfahrer wurde schwer verletzt – Die Polizei sucht Zeugen. mehr…

3. Sächsischer Gründerreport: Zahl der Unternehmensgründungen ging auch 2013 deutlich zurück

Kassensturz
Das Sächsische Existenzgründer-Netzwerk (SEN) veröffentlichte dieser Tage zum dritten Mal nach 2012 und 2013 den Sächsischen Gründerreport. Die Zahl der Existenzgründungen im Freistaat Sachsen ist danach im zurückliegenden Jahr erneut gesunken. Erstmals überstiegen Gründungen im Nebenerwerb die im Vollerwerb. Gründungen im Zuge einer Unternehmensnachfolge weisen wie in den Vorjahren eine stabile Entwicklung auf. mehr…

Audio - Stadtrat 16.04.2014: Einzelfallüberprüfungen der Verkehrssicherheit vor Leipziger Kitas und Schulen

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Mehrere Einwohneranfragen, in denen es um die Verkehrssicherheit vor Kitas und Schulen der Stadt Leipzig geht, standen auf der Tagesordnung des April-Stadtrates. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau erklärt, welche Maßnahmen ergriffen werden und welche Möglichkeiten (Ampeln, Zebrastreifen, Tempo-30-Regelungen, Tempo-30-Zonen, ...) nach einer Einzelfallprüfung genutzt werden könnten. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Nachspiel
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Quick Reifendiscount
Monatsmagazin 3VIERTEL
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog