Leipzig verstärkt Bemühen um ausländische Fachkräfte: Zuwanderungsprojekt AKZESS startet ab 1. Januar 2013
Redaktion
20.12.2012
Neues Rathaus.
Foto: Ralf Julke
Das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) initiierte Projekt AKZESS wird mit Beginn des neuen Jahres auch in der Ausländerbehörde des Ordnungsamtes der Stadt Leipzig umgesetzt. Eine entsprechende Erklärung zur Beteiligung Leipzigs ab dem 1. Januar 2013 hat Oberbürgermeister Burkhard Jung vor wenigen Tagen unterzeichnet.
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AKZESS richtet sich an qualifizierte ausländische Arbeitnehmer, Hochschulabsolventen, Doktoranden, Forscher, Selbständige und deren Familienangehörige und ist ein standardisiertes Verwaltungsverfahren, welches einen schnelleren Zugang zum sächsischen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Ziel ist die sensible und effiziente Steuerung der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.
Im Zuge der Einführung von AKZESS durch die Stadt Leipzig richtet das Ordnungsamt in der Sicherheitsbehörde zum Jahreswechsel einen separaten Bereich mit eigenen Ansprechpartnern sowie ein Terminsystem ein, welches dazu beitragen soll, den Bürgerservice weiter zu erhöhen, Wartezeiten zu verkürzen und notwendige Vorsprachen auf ein Minimum zu reduzieren. So erhalten die Bürger bei Vorsprachen von der Ausländerbehörde nun direkt einen Termin.
Darüber hinaus können Terminvereinbarungen ab 1. Januar auch im Internet über das Kontaktformular der Ausländerbehörde über www.leipzig.de/auslaenderbehoerde oder per Fax unter (0341) 123-3315 getroffen werden.
Die direkte Vorsprache samt Terminvergabe am Serviceschalter in der Prager Straße 128 ist Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, sowie Dienstag, 13 bis 18 Uhr, und Donnerstag, 13 bis 16 Uhr, möglich. Fragen zu Aufenthaltstiteln oder persönlichen Voraussetzungen können per E-Mail an akzess@leipzig.de gerichtet werden.
Am 1. September vergangenen Jahres startete AKZESS als Pilotprojekt in ausgewählten Ausländerbehörden. Seitdem sind insgesamt 1.770 Aufenthaltstitel durch die Ausländerbehörden an den Standorten in Chemnitz, Dresden und Freiberg erteilt worden. Davon wurden über 90 Prozent der Fälle innerhalb von vier Wochen entschieden. Sowohl ausländische Fachkräfte als auch die Unternehmen profitieren von den klaren Strukturen des Projekts. Möglich wurde das Verfahren durch eine Selbstverpflichtungserklärung aller am Prozess Beteiligten wie Behörden, Kammern und Unternehmen.
Weitere Informationen zu AKZESS bekommt man ab dem 2. Januar 2013 auf dem Internetauftritt der Ausländerbehörde Leipzig und unter: www.zuwanderung.sachsen.de
Hans-Joachim Schulze mit dem Foto seines "Bach-Besuchs" von 1996.
Der 1. FC Lok hat am Mittwoch bestätigt, was schon klar war: Carsten Hänsel wird Marco Rose ab 1. Juli als Trainer beerben. Am Freitag wird der Verein den Neuen offiziell vorstellen. Hänsel stand schon lange im Notizbuch der Probstheidaer, ab Juli wird er auch auf dem Trainingsplatz stehen. Der 30-Jährige wird am Freitagnachmittag offiziell präsentiert. mehr…
Sebastian Göschel nennt sich gern „Fanbeauftragter“ beim LOFFT, dem „Produktionszentrum und der Spielstätte für Freie Darstellende Kunst in Leipzig.“ International glänzt das Haus durch Innovation, aber eben auch durch Ansätze im Theaterschaffen, die Diskussionen befördern, die dann wiederum sich in der gesellschaftlichen Entwicklung niederschlagen – bestenfalls. Denn das kann Theater, abseits schenkelklopfender Bauernstücke und Comedy-Häuser-Zum-Bersten-Bringer. Derzeit liegt die Tanzoffensive im Köcher. Tanner traf Göschel zum Plaudern – über's Behindert-Sein und Behindert-Werden in Leipzig. mehr…
Über dem Leutzscher Himmel zogen am Mittwoch düstere Wolken auf. Daran war nicht nur das Wetter schuld. Straßenbaumeister Jörg Sube hätte nur gern endlich das erste Geld für die Vorarbeiten am neuen Wildzaun, den er im Auftrag der SG Leipzig-Leutzsch errichten soll. Die Arbeiten ruhen mittlerweile, da die SG Leutzsch die bereits offene Rechnung für die geleisteten Vorarbeiten über 13.500 Euro bislang nicht beglichen hat. mehr…
Den Leipziger Kugeln, die ihm Oberbürgermeister Burkhard Jung hinschob, konnte Dr. Johannes Beermann, Chef der Sächsischen Staatskanzlei, dann doch nicht widerstehen. Er hatte noch ein kleines schlechtes Gewissen, weil er ein bisschen zu spät zur Pressekonferenz im Ratsplenarsaal des Leipziger Neuen Rathauses gekommen war, wo die die Broschüre mit den Veranstaltungen zu „200 Jahre Völkerschlacht“ vorgestellt wurde. Er spottete ein bisschen über Leipzigs Schlaglöcher. mehr…
Am 01.01.2013, kurz nach 06:00 Uhr, rief eine Frau die Polizei und teilte mit, dass mehrere Personen auf einen jungen Mann einschlagen. Dieser befand sich mit Freunden in einer Straßenbahn der Linie 1 an der Haltestelle Willy-Brandt-Platz. Als Polizeibeamte eintrafen, wurde der Geschädigte (21) mit einem Rettungswagen bereits in eine Klinik gebracht. mehr…
Nachdem sich bereits gestern der Pressesprecher des Leipziger Jobcenters ausführlich zu den bislang bekannten Begleitumständen rings um einen Angriff eines Mannes auf eine Mitarbeiterin des Jobcenter gegenüber L-IZ.de geäußert hatte, ist nun auch die Leipziger Staatsanwaltschaft zu ersten Angaben bereit. Demnach war der Angreifer vom gestrigen Tage nach einer Verurteilung im Jahre 2012 nur auf Bewährung in Freiheit. Bereits 2010 hatte der heute 34-jährige Mann Arge-Mitarbeiter mit Pfefferspray attackiert. Grund des aktuellen Übergriffes scheint ein Bescheid des Jobcenters an den Täter gewesen zu sein. mehr…
Die "Touristische Potenzialanalyse" ist eigentlich schon zwei Jahre alt. Aber so richtig zur Kenntnis nimmt sie die Leipziger Öffentlichkeit erst jetzt, wo das Leipziger Umweltdezernat sich eine Mega-Variante von 106 Millionen Euro für den Elster-Saale-Kanal abnicken lassen möchte. Am 19. Juni steht das Papier auf der Tagesordnung des Stadtrates. mehr…
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Geht es nach dem kleinen Schabrackentapir Baru im Zoo Leipzig, setzt sich am Samstag, 25. Mai, beim Champions-League-Finale in Wembley das Team von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München durch. Das drei Monate alte Jungtier hat seinen Tipp am Mittwoch, 22. Mai, in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland abgegeben. Dass Baru Fußball zum Fressen gern hat, bewies er bereits zuvor im regelmäßig stattfindenden Target-Training, bei dem der Fußball als Ziel, dem der Kleine folgt, eingesetzt wird. mehr…
Die Frau als unvollkommenes, leidgeplagtes und zu therapierendes Wesen - dahinter steckt eine rein männliche Sicht. Oh, die Sache wird richtig groß, wo Sabine Hamm und Ursula Meiners in ihrem Buch "Wechseljahre" darauf zu sprechen kommen. Denn dahinter steckt die tradierte (westliche) Sicht auf den weiblichen Körper. Und das ist seit mehr als 2.000 Jahren eine patriarchalische Sicht: Frauen galten über Jahrhunderte nicht als selbstständige Wesen, hatten bestenfalls den Haushalt zu führen und waren ansonsten dazu da, den Nachwuchs zu gebären. mehr…
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Bei der Sanierung der Sporthalle in der Lauchstädter Straße 6 – 8 kann der Stadtturnerbund Leipzig den nächsten Schritt in Angriff nehmen. Das Finanzierungspaket für die Erfüllung der aktuellen Brandschutzauflagen ist geschnürt. Zu rund 50.000 Euro Eigenmitteln und 125.000 Euro Landesförderung gibt es nun einen kommunalen Fördermittelbescheid über 75.000 Euro. mehr…
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Die herausragende Rolle Richard Wagners für Musik ist unumstritten. Weniger bekannt ist das Ausmaß seiner antisemitischen Haltung, die er in seiner Schrift „Das Judentum in der Musik“ im Detail beschreibt. Mit dieser zweimal von ihm veröffentlichten Schrift liefert Richard Wagner quasi die „ethische Steilvorlage“ für Hitlers antisemitischen Größenwahn, dem Millionen jüdische Frauen, Männer und Kinder zum Opfer fielen. mehr…
Die BUND Regionalgruppe Leipzig lädt alle Interessierten am kommenden Samstag, den 25. Mai, zum diesjährigen Mahd-Fest auf die Streuobstwiese Stahmelner Straße 37 in Leipzig Wahren ein. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr. Es findet ein Sensenkurs statt, in dem das fachgerechte Mähen der Wiese mittels Sense erläutert und vorgeführt wird. mehr…