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Leipzig verstärkt Bemühen um ausländische Fachkräfte: Zuwanderungsprojekt AKZESS startet ab 1. Januar 2013

Redaktion
Neues Rathaus.
Neues Rathaus.
Foto: Ralf Julke
Das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) initiierte Projekt AKZESS wird mit Beginn des neuen Jahres auch in der Ausländerbehörde des Ordnungsamtes der Stadt Leipzig umgesetzt. Eine entsprechende Erklärung zur Beteiligung Leipzigs ab dem 1. Januar 2013 hat Oberbürgermeister Burkhard Jung vor wenigen Tagen unterzeichnet.


AKZESS richtet sich an qualifizierte ausländische Arbeitnehmer, Hochschulabsolventen, Doktoranden, Forscher, Selbständige und deren Familienangehörige und ist ein standardisiertes Verwaltungsverfahren, welches einen schnelleren Zugang zum sächsischen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Ziel ist die sensible und effiziente Steuerung der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.

Im Zuge der Einführung von AKZESS durch die Stadt Leipzig richtet das Ordnungsamt in der Sicherheitsbehörde zum Jahreswechsel einen separaten Bereich mit eigenen Ansprechpartnern sowie ein Terminsystem ein, welches dazu beitragen soll, den Bürgerservice weiter zu erhöhen, Wartezeiten zu verkürzen und notwendige Vorsprachen auf ein Minimum zu reduzieren. So erhalten die Bürger bei Vorsprachen von der Ausländerbehörde nun direkt einen Termin.

Darüber hinaus können Terminvereinbarungen ab 1. Januar auch im Internet über das Kontaktformular der Ausländerbehörde über www.leipzig.de/auslaenderbehoerde oder per Fax unter (0341) 123-3315 getroffen werden.

Die direkte Vorsprache samt Terminvergabe am Serviceschalter in der Prager Straße 128 ist Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, sowie Dienstag, 13 bis 18 Uhr, und Donnerstag, 13 bis 16 Uhr, möglich. Fragen zu Aufenthaltstiteln oder persönlichen Voraussetzungen können per E-Mail an akzess@leipzig.de gerichtet werden.

Am 1. September vergangenen Jahres startete AKZESS als Pilotprojekt in ausgewählten Ausländerbehörden. Seitdem sind insgesamt 1.770 Aufenthaltstitel durch die Ausländerbehörden an den Standorten in Chemnitz, Dresden und Freiberg erteilt worden. Davon wurden über 90 Prozent der Fälle innerhalb von vier Wochen entschieden. Sowohl ausländische Fachkräfte als auch die Unternehmen profitieren von den klaren Strukturen des Projekts. Möglich wurde das Verfahren durch eine Selbstverpflichtungserklärung aller am Prozess Beteiligten wie Behörden, Kammern und Unternehmen.

Weitere Informationen zu AKZESS bekommt man ab dem 2. Januar 2013 auf dem Internetauftritt der Ausländerbehörde Leipzig und unter: www.zuwanderung.sachsen.de

Hans-Joachim Schulze mit dem Foto seines "Bach-Besuchs" von 1996.
Hans-Joachim Schulze mit dem Foto seines "Bach-Besuchs" von 1996.
Foto: Ralf Julke



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