Unter Strom: "Regjo"-Heft beschäftigt sich mit der diskutanten Energie-Zukunft Mitteldeutschlands
Ralf Julke
21.12.2011
"Regjo"-Heft: unter Strom.
Foto: Ralf Julke
Es ist nicht wirklich einfach, ein Magazin für eine ganze Region zu produzieren. Erst recht, wenn diese Region eigentlich ein Flickenteppich ist. Nicht nur politisch. Die Landesgrenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen zerschneiden sie mittendurch. Behelfsweise nennt man das Gebilde Mitteldeutschland. Im neuen "Regjo"-Magazin steht es "unter Strom".
Anzeige
Da steht's auch so. Denn nach nunmehr 21 Jahren ist der einst beschworene Aufholprozess gegenüber dem westlichen Teil der Bundesrepublik noch längst nicht geschehen. Alles deutet darauf hin, dass das auch in den nächsten 21 Jahren so bleiben wird. Doch am Horizont zeichnen sich schon die nächsten drastischen Veränderungen ab. Manche nennen es Energiewende. Betrifft ja nicht nur die überschaubare Region um Leipzig und Halle. Die ganze Weltgemeinschaft muss sich umstellen. In recht kurzer Frist.
"In 50 Jahren geht das Erdöl zur Neige, in 60 Jahren sind die Erdgasvorräte verbraucht; und in 100 Jahren sollen auch die Kohlevorkommen erschöpft sein, wenn man Abbau und Verwertung nicht optimiert", schreibt eine anonyme Agentur, die sich Texterkolonie nennt, im Beitrag "König Kohle im Land der Energie". Irgendwo in den Medien sollen diese Zahlen kursieren. Schöne Quelle.
Kann man mit solchen Zahlen arbeiten? - Wohl eher nicht. Mal zum Vergleich die etwas verlässlicheren vom BUND: "Teilt man die aus heutiger Sicht technisch und wirtschaftlich abbaubaren Reserven durch den jetzigen Verbrauch, erhält man die so genannte statische Reichweite. Diese beträgt für Erdöl rund 41, für Erdgas 67, für Kohle 192 und für Uran (ohne Brutreaktoren) rund 50 Jahre."
Ist ein kleiner Unterschied. Bedeutet aber auch das, was dann zum Beispiel "Peak Oil" genannt wird. Das ist der Zeitpunkt, an dem die weltweite Erdölförderung nicht mehr weiter gesteigert werden kann, während der Verbrauch weiter ansteigt. Manche Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass dieser Punkt 2006 erreicht wurde. Der BUND sieht den Zeitpunkt im Jahr 2008. Wer seine Tankstellenrechnungen aufgehoben hat, weiß, dass das ab 2008 ablesbar ist: Seitdem ist der Benzinpreis gestiegen und gestiegen.
So etwas hat Folgen. Rohstoffe werden teurer, Transporte werden teurer, Energie insgesamt wird teurer. Und: Herkömmliche Energie wird knapper. Nicht so knapp, wie viele Lobbyisten behauptet haben, als die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomkraft beschloss - und dann 2010 den Ausstieg aus dem Ausstieg - und dann im Frühjahr 2011 den nun wohl endgültigen Ausstieg bis 2022. Auch die Abschaltung mehrerer Atommeiler im Sommer hat nirgendwo zu einem Engpass in der Versorgung geführt. Denn mittlerweile wird genug Strom aus Windkraft, Solarenergie und Biomasse produziert, um diese Kapazitäten zu ersetzen. Das Problem ist nur: Man kann sie so schlecht speichern, die erzeugten Strommengen. Die Speicherkapazitäten fehlen. Und die Stromnetze sind noch nicht intelligent genug.
Mitteldeutschland am Scheideweg in Sachen Energie: unter Strom.
Foto: Ralf Julke
Mehrere Beiträge im Heft beschäftigen sich mit dem Dilemma. Es gibt ein großes Interview mit Thomas Prauße, der das Dilemma aus Sicht der Stadtwerke schildert, die gern rechtzeitig investieren würden, um mit dezentraler Energieversorgung die Kapazitäten für Morgen zu schaffen. Denn das Ende der bisherigen Energieerzeugung ist - und die kommunalen Stadtwerke haben es in weiten Teilen schon begriffen - das Ende der großen Kraftwerksgiganten. Nur die Bundesregierung zappelt wie ein frisch gefangener Hering. Was fehlt, ist Planungssicherheit. Die bekommt man nur, wenn man nicht ständig die Richtung wechselt.
Denn die Giganten kämpfen noch. Die würden ihre Marktdominanz gern behalten - mitsamt der Verfügungsgewalt über die Netze und den Großteil des Marktes. Deswegen lancieren ihre Agenturen überall immer wieder die Geschichten von den fehlenden Stromleitungen und der notwendigen Grundlast. Grundlast, die bisher in den großen Atom- und Kohlemeilern erzeugt wird. Der Riss geht ja mitten durch die Region. Der Leser begegnet dem Riss schon auf Seite fünf, wo vier Protagonisten der mitteldeutschen Energiewelt sich zu "Zielen und Machbarkeit" der "Energiewende" äußern. Drei sehen den Weg komplett mit erneuerbaren Energien gesichert.
Einer wiederholt den Werbespruch, den man auch von den Ministerialen der sächsischen Staatsregierung immer wieder hört. "Wir brauchen zusätzlich effiziente und effektive Kohle- und Gaskraftwerke", sagt Carl-Ernst Giesting, Vorstandsvorsitzender von enviaM. Hauptanteilseigner der enviaM ist die RWE AG, einer der Giganten also. Man darf gespannt sein, ob enviaM es sein wird, das als Partner der Mibrag mit ins Boot hüpft, um bei Profen ein neues Kohlekraftwerk zu bauen.
Das Kontra benennt Dr. Harry Lehmann aus dem Umweltbundesamt: "Das Umweltbundesamt hat bereits im Mai auf Fukushima reagiert und in einem Hintergrundpapier anhand eigener Berechnungen dargelegt, dass ein Atomausstieg ohne weitere Kohlekraftwerke möglich ist."
Das "Regjo"-Heft 4 / 2011: unter Strom.
Foto: Ralf Julke
Die Autoren des Heftes haben sich große Mühe gegeben, die ganze Spannbreite dessen darzustellen, was an Energiezukunft in Mitteldeutschland aktuell geplant und diskutiert wird. Der Versuch der Stadt Leipzig, das Label "European Energy City" mit Inhalt und ambitionierten Zielen zu füllen, wird genauso gewürdigt wie die Arbeit der EnergyCity Leipzig, die sich den wohl wichtigsten Baustein beim Energieumbau zum Thema gemacht hat: die radikale Senkung des Energieverbrauchs mit allen heute schon verfügbaren Marktentwicklungen. Selbst Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat mehrfach ausgesprochen, dass hier das größte Potenzial liegt. Denn Energie, die man nicht zum Fenster rausjagt, braucht man auch nicht extra zu produzieren.
Dutzende von Kraftwerken können einfach eingespart werden, wenn man die Spielräume der Energieeffizienz nutzt. Deswegen appellieren ja auch die Handwerkskammern derzeit sehr deutlich an die Regierungen, die Förderprogramme für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden wieder zu erweitern. Das ist kein Zukunftsthema. Das ist ein Gegenwartsthema. Hans-Jochen Schneider, Geschäftsführer der EnergyCity: "Ganz eindeutig: Es wird nicht genug getan! Wenn Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler von der Energiewende spricht, erwähnt er Energiesparen oder Energieeffizienz kaum oder nie."
Man hat es ja fast vergessen, dass Rösler auch noch Wirtschaftsminister ist. Aber die Fülle der Themen, die allein dieses Heft anschneidet (Und es ist nur ein Bruchteil dessen, was tatsächlich aus Mitteldeutschland zu berichten wäre.) zeigt, wie komplex das Thema ist. Vielleicht - und das ist jetzt eine böse Vermutung - überfordert diese Komplexität die meisten Akteure. Sie sehen immer nur ihr eigenes kleines Spielfeld und versuchen, mit den Lösungen der Vergangenheit auch die der Zukunft zu lösen.
Da ist selbst die Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland überfordert. Ihr Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben: "Gerade in den kommenden Jahren der Energiewende ist es für die Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Wirtschaft unerlässlich, dass die Energieversorgung bezahlbar und sicher bleibt. Deshalb werden die fossilen Energieträger Erdgas und Kohle auf absehbare Zeit noch zum mitteldeutschen Energiemix gehören."
Sagt er das, weil man Mitglieder nicht vor den Kopf stoßen darf? - Immerhin ist ja die Mibrag auch Mitglied der Initiative. Und auch Dr. Joachim Geisler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mibrag, kommt im Magazin zu Wort. Und für die Mibrag ist die Sicherung der Grundlast im Strom mit Braunkohle prima darzustellen. "Genau dafür ist die Braunkohle prädestiniert", schreibt er. "Moderne Braunkohlekraftwerke, wie von uns am Standort Profen geplant, können jederzeit die naturgegebene Volatilität der alternativen Energien ausgleichen. Das ist wichtig, um die Stabilität im Netz aufrechtzuerhalten und weil Speichermöglichkeiten für Strom noch längst nicht ausgereift sind." Und die eigenen Speichermöglichkeiten?
Auch das Argument von den Strompreisen erwähnt er. Wozu Thomas Prauße weiter hinten im Heft eine Menge zu sagen hat. Denn ab 2012 bezahlen ja die Kleinverbraucher für die Großverbraucher die Netzentgelte. Und ab 2013? - Da verändert sich noch ein anderes Gefüge, dann werden die CO2-Zertifikate teurer. Ein Vorgang, der für einen Konzern wie Vattenfall mit Milliardensummen zu Buche schlägt. Dort hat man wenigstens mal nachgerechnet. Und denkt ernsthaft daran, seine mitteldeutschen Kraftwerke zu verkaufen oder einzumotten. Lippendorf zum Beispiel, das auch mit Mibrag-Kohle beheizt wird und im Grunde längst den Wirkungsgrad hat, den Profen nur um 2 Prozent übertreffen wird.
Auch kein Thema im Heft: die fehlenden Lagerstätten für das zu verpressende CO2. Es geht ja auch noch um Klimaschutz. Auch das ein kleines Seitenthema - der Auenwald rückt kurz ins Bild, in dem die sächsische Talsperrenverwaltung im Februar 2011 abgeholzt hat ohne Sinn und Nutzen. Hier kommt auch der Leipziger Ökolöwe zu Wort.
Bei Ökologie könnte man auch an den Flughafen Leipzig/Halle denken. Doch der Artikel zu diesem UFO in der mitteldeutschen Landschaft kommt leider über PR-Niveau nicht hinaus. Gerade hier hätte man mehr erwarten können als eine Selbstbeweihräucherung für ein paar Solarzellen. Hier hätte man echte Konzepte für ein energiesparendes und umweltfreundliches Fliegen erwartet. Kaum ein Mensch, der im Einzugsbereich des Flughafens leben muss, hat wohl etwas gegen steigende Passagier- und Frachtzahlen. Dass sich in dem Laden aber augenscheinlich niemand mit echten Konzepten für einen ökologisch handelnden und energie- und lärmsparenden Flughafen beschäftigt, ist im Jahr 2011 nur noch frustrierend. Und beim Thema "unter Strom" einfach einen Beitrag zu liefern, wie man mit dem Flieger von Schkeuditz in den sonnigen Süden kommt, ist dann wie ein fröhlicher Knockout. Nach dem Motto: Du wolltest was zu Licht und Sonne haben? Flieg doch mit Ryanair!
Da ist man tatsächlich froh, dass sich im Raum zumindest einige Forscher mit dem Thema "Cleantech" und der "Leisen Revolution" in der Mobilität beschäftigen. Wobei hier mal wieder die Verkehrsplaner fehlen, die die energiesparenden Verkehrskonzepte der Zukunft entwickeln. Die gibt’s wirklich, auch wenn einige Politiker geradezu verliebt zu sein scheinen in Asphalt und PS-starke Supertrucks. Die meisten Menschen ersetzen diese jungenhafte Prahlerei irgendwann im Leben durch einen irdischen Realismus, lernen auch, dass Autobahnen und PS nicht für Nasse zu bekommen sind und auch hinterher Geld kosten. Richtig Geld. Was dann ein weiterer Aspekt wäre, der im Heft nur kurz angedeutet wird: Welcher Energieweg in die Zukunft ist eigentlich - über die lächerliche Legislaturperiode hinaus - der bezahlbare?
Dazu braucht es dann aber die Fähigkeit, auch im Sinne der Kinder und Enkel zu denken. Aber auch das ist wesentlich komplexer, als es es sich in in einem 90-Seiten-Heft darstellen ließe. Den Versuch wäre es aber mal wert.
Das "Regjo"-Heft 4/2011 ist am 12. Dezember erschienen, kostet am Kiosk 5,90 Euro und liegt auch in ICE-Zügen erster Klasse der Deutschen Bahn AG und Flugzeugen der AirBerlin aus.
Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) verstärken ihre Kommunikationsabteilung. Peter Krutsch verstärkt ab sofort die Kommunikationsabteilung des kommunalen Konzerns, der die städtischen Aktivitäten der Daseinsvorsorge und der zugehörigen kommunalen Unternehmen bündelt. mehr…
„Nach der Veröffentlichung der Umfrage zum Image Sachsens in der Bundesrepublik wurde vor allem eines deutlich: Die Bürger sehen die Probleme, die die Staatsregierung gerne weg redet", stellt Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu den am Mittwoch, 23. Mai, vorgestellten Ergebnissen der deutschlandweiten Umfrage zum Image Sachsens in Deutschland fest. mehr…
Ein Schuss in den Ofen war's. So jedenfalls sehen es die sächsischen Jusos. Am Montag, 21. Mai, veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Statistik die Zahlen für die vergebenen Deutschlandstipendien im Jahr 2011. Ganze 297 waren es. Danach ist die Landesregierung selbst an ihren – schon geringen Maßstäben – gescheitert, stellt Tino Bucksch, Vorsitzender der Jusos Sachsen, fest. mehr…
Die sächsische Staatsregierung ist ja höchst besorgt um das Bild von Sachsen - nach innen und nach außen. Also hat sie mal wieder eine Image-Befragung durchführen lassen, 4.000 Leute befragen lassen durch die GMS Dr. Jung GmbH, 1.000 in Sachsen selbst, 1.000 im Rest von Ostdeutschland, 2.000 im Westen. Eigentlich eine Befragung, die die schöne Erkenntnis bestärkt: Nehmt euch nicht so wichtig. mehr…
Der Wald steckt voller Zeichen: Hinweisschilder für Gasleitungen, Wanderwege, Graffiti oder Markierungen an Bäumen. Alles hat – meistens – seinen Sinn. Die erleb-bar hat viele dieser Symbole entschlüsselt und die Ergebnisse in einer neuen Geocaching-Tour zusammengestellt. mehr…
Der erste Quartalsbericht für 2012 ist da. Die vierteljährliche Krankenstandsmeldung des Amtes für Statistik und Wahlen für die Stadt Leipzig. Lebt der Patient noch? Ist er gar auf dem Weg der Besserung? - Die Zahlenbasis wird immer unsicherer. Doch die neuen Zahlengrundlagen aus dem Zensus 2011 gibt es erst 2013. Oder gar erst 2014, befürchtet Peter Dütthorn. mehr…
Die Kinderpolizei der Agentur Schutzengel eröffnet pünktlich zum Kindertag 2012 – am 1. Juni – ihre erste Polizeiwache auf sächsischem Boden. In den Räumen der integrativen KITA Grünschnabel des Kinderschutzbundes Leipzig (Oststraße 185) wird die erste sächsische Kinderpolizeiwache ihren Platz finden. mehr…
Hört oder liest man ein Märchen nur mit dem logischen Verstand - dann will und wird so manches nicht zusammenpassen. Doch auch Herz und Phantasien lesen mit und dies ist das Entscheidende. Gerade bei Kindern nehmen Phantasien in den Gedanken den größten Raum ein. So dient das Märchen als Spiegel ihrer Erfahrung, Ängste, Wünsche und Träume. mehr…
"Neue Schulen braucht die Stadt". Zu diesem Thema lädt die Leipziger SPD Jugend am Donnerstag, 24. Mai, ab 19:00 Uhr in die SPD Geschäftsstelle (Rosa-Luxemburg-Straße 19/21) ein. Gemeinsam mit dem Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann wird über den Neu- und Ausbau sowie die Sanierung von Schulen in Leipzig diskutiert. mehr…
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat am 22. Mai während einer Bilanzpressekonferenz auf das letzte Jahr zurück geblickt und gleichzeitig eine Vorausschau gewagt. Die besagt, dass man eine weitere Milliarde Euro benötigen wird, um die LMBV-eigenen Bergbaufolgelandschaften zu rekultivieren. mehr…
Unter dem Motto „Von Panitzsch bis Paris“ sind ab 27. Mai in der Kirche Panitzsch Bilder in Öl von Margitta Pötzsch zu sehen. Zur Vernissage und zum Galerierundgang mit der Leipziger Künstlerin wird am Pfingstsonntag um 17 Uhr herzlich eingeladen. mehr…
Am Donnerstag, dem 7. Juni, lädt der Swingin'LE Tanzklub wieder zum kostenlosen Schnupperkurs ein. Swing und Lindy Hop im Rhythmus der 30er und 40er Jahre, als Amerika noch ein unbeschwertes Lebensgefühl hatte. Der einstündige Kurs beginnt 19:00 Uhr. mehr…
Am 25. Mai geht's los, dann überschwemmen wieder Menschen in schwarzen und bunten Kostümen die Stadt, duften nach Patschuli, geben sich betont lässig, obwohl sie völlig aufgewühlt sind. Zu Pfingsten ist Leipzig wieder Schauplatz des Wave Gotik Treffens. Der Plöttner Verlag ist dabei. Unter anderem mit dem dicken Buch zu "Death in June" von Aldo Chimenti. Der Besucher wird an seinem Stand auf dem agra-Gelände aber auch ein Plakat erstehen können, das durchaus ungewöhnlich ist. mehr…
Von wegen, Strom aus Kohle würde nicht subventioniert und sei deshalb eine preisgünstigere Alternative zu erneuerbaren Energien. Die Kosten werden nur nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, die fließen als Subvention - zum Beispiel bei Kosten für die Sanierung der ostdeutschen Braunkohlereviere. Und die werden - wie die LMBV am Mittwoch mitteilen musste - noch höher, als bisher geplant. mehr…
"Fertigstellungstermin des A 72-Abschnitts von Rochlitz bis Borna verschiebt sich auf Sommer 2013", teilte Staatssekretär Roland Werner gemeinsam mit dem DEGES-Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Dienstag, 22. Mai, mit. Eine scheinbar beiläufige Meldung im Rahmen eines Großbauprojekts, dessen Planungen und Kosten mittlerweile genauso aus dem Ruder gelaufen sind wie die des Leipziger City-Tunnels. Natürlich hat das Gründe. mehr…