Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Umgebautes Paunsdorf Center eröffnet: Der Giganten-Kampf auf Leipzigs Einkaufswiese

Ralf Julke
Weihnachtsgebäck zur Begrüßung für den OBM.
Weihnachtsgebäck zur Begrüßung für den OBM.
Foto: schmidtshot.de
Ein bisschen skeptischer sah Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung nun doch schon drein, als er am Nikolaustag den dritten und letzten Bauabschnitt im umgebauten Paunsdorf Center eröffnete. Immerhin hatte er im September erst die "Höfe am Brühl" eröffnet, die mitten in der Leipziger City genauso opulent Verkaufsfläche versammeln. Die gigantischen Dimensionen können schon Bange machen. Auch einem Oberbürgermeister.


Denn wirklich beherrschbar sind die Prozesse, die mit diesen gewaltigen Verkaufstankern selbst in einer Stadt wie Leipzig entstehen, nicht. Da helfen auch die regelmäßigen Monitorings zum Einzelhandel nicht, die versuchen, die Sache über die Entwicklung der Verkaufsflächen abzubilden. Das macht Sinn, wenn sich der Einzelhandel tatsächlich in der Innenstadt konzentriert und eine Abschätzung der Entwicklung zu den Satelliten-Centern passieren soll. Das markante Beispiel dafür ist immer "nova eventis" (ehemals Saalepark). Auch dort wurden noch einmal Millionen in die Hand genommen, um den "Shopping-Spaß" zu erhöhen. Denn mit Beginn des neuen Jahrtausends hat es Leipzig - insbesondere durch die Hauptbahnhof-Promenaden - wieder geschafft, seine "Zentralitäts-Kennziffer" ins Positive zu drehen. Heißt: über die Marke 100. Vorher floss die Leipziger Kaufkraft Jahr für Jahr in die Center "auf der grünen Wiese" ab. Seitdem liegt Leipzig gegenüber den Centern da draußen leicht im Plus - bei 101 Prozent. Das ist für eine zentrale Stadt wie Leipzig nicht viel.

Es ist auch für eine ostdeutsche Großstadt nicht viel. Denn die Center-Entwicklung ab 1990 hat gerade um Leipzig herum zu einer Verzerrung der Einkaufsströme geführt. Selbst das benachbarte Halle kommt auf eine Zentralitätsziffer von über 110. Chemnitz und Magdeburg liegen bei 130.

Wie gigantisch die Leipziger Anstrengungen waren, die Einkaufsströme umzulenken, zeigt allein schon die Verkaufsflächenentwicklung in der Innenstadt. Von 1990 bis 2011 nahm die Fläche von 45.000 auf 170.000 Quadratmeter zu. Selbst die Schließung der "Blechbüchse" mit ihren 12.000 Quadratmetern hat diesen Trend nicht gebremst. Im nächsten Monitoring werden dann auch die "Höfe am Brühl" zu finden sein. Und mancher Stadtrat wird den Kopf schütteln und sich fragen, was man da falsch gemacht hat. Denn 2007 - als man mit dem Centerbauherren und -betreiber mfi über das damals noch "Brühl Arkaden" benannte Projekt diskutierte, rang man mfi eine ganze Reihe von Zugeständnissen ab - angefangen beim Branchenmix über die Aufteilung des Baukörpers bis hin zur Begrenzung der Verkaufsfläche.

Ganz offiziell verkündet wurde eine Deckelung der Maximalverkaufsfläche auf 27.500 Quadratmeter. Doch wer heute die technischen Daten bei mfi nachliest, sieht, dass man sich daran keineswegs gehalten hat. Per 25. September 2012 startete die große Einkaufs-Mall mit einer Handelsfläche von 44.000 Quadratmeter, auf denen bis zu 132 Geschäfte unterkommen können. Damit stimmen natürlich auch sämtliche Berechnungen zum Wirkungsradius dieses Centers nicht mehr.

Die Einzelhandelsfläche allein in der Innenstadt schnellt damit deutlich über 200.000 Quadratmeter. Während die Kaufkraft in Leipzig seit Jahren stagniert. Wäre sie zwischenzeitlich deutlich gestiegen - selbst nur auf das Niveau von Karlsruhe - man könnte das Ganze vielleicht noch im Gleichgewicht sehen. Aber in Leipzig kaufen eher seltener Kunden aus Karlsruhe oder München ein. Jedes neue Center erkämpft sich seinen Anteil am stagnierenden Kaufkraft-Kuchen.

OBM Burkhard Jung und Center-Manager Michael Schneider bei der Eröffnung des 3. Bauabschnitts im P.C..
OBM Burkhard Jung und Center-Manager Michael Schneider bei der Eröffnung des 3. Bauabschnitts im P.C..
Foto: schmidtshot.de

Was in der Folge zwangsläufig heißt, dass an anderer Stelle Anteile wegfallen. Die Center rüsten nicht auf, um die Zentralitätsziffer von Leipzig aufzuhübschen, sondern um einander vom Markt zu drängen. Und auch wenn mfi und Partner Ivenhoe Cambridge in Paunsdorf modernisieren, geht es um Marktanteile.

Eröffnet wurde das Paunsdorf Center im Leipziger Osten 1994. Es hat eine Handelsmietfläche von 110.000 Quadratmetern und eine reine Verkaufsfläche von 70.000 Quadratmetern. Die finanzielle Beteiligung am Paunsdorf Center liegt zu gleichen Teilen bei der Essener mfi management für immobilien AG und dem kanadischen Investor Ivanhoe Cambridge. Und in den letzten Jahren spürte man bei mfi, das zuvor schon das Center-Management steuerte, dass nach 15 Jahren durchaus die ersten Schwankungen sichtbar wurden. Man musste wieder aufrüsten, um beim Kampf um die Kunden dabei zu bleiben.

155 Millionen Euro wurden seit Frühjahr 2011 in den Umbau gesteckt, um das Paunsdorf Center wieder jünger, frischer und vielfältiger zu machen und an das veränderte Kaufverhalten der Kunden anzupassen.

„In drei großen Bauabschnitten wurde zum einen von Seiten der Investoren etwa die Hälfte der Fläche umgebaut. Die andere Hälfte wurde hingegen durch die Bestandsmieter erneuert. So ist ein komplett neues und modernes Einkaufscenter entstanden“, erzählt Stefan Kowalczuk, Gesamtprojektleiter für die Umstrukturierung. „Es gibt in Deutschland kein anderes Einkaufszentrum, das in seiner Struktur mit dem Paunsdorf Center vergleichbar ist.“

Der Umbau des Paunsdorf Centers soll die Besucher auch beeindrucken.
Der Umbau des Paunsdorf Centers soll die Besucher auch beeindrucken.
Foto: schmidtshot.de
Bei der Modernisierung und Umstrukturierung des Centers lagen die Schwerpunkte vor allem auf dem Bereich Mode sowie einem neuen und erweiterten Gastronomiekonzept. In der Mitte der Mall ist ein zentraler Marktplatz entstanden, der mit freistehenden Theken und einem großen Sitzbereich das Herzstück des Centers bildet. Hier finden die Kunden vor allem frische Produkte wie Fisch, Backwaren, Blumen und Feinkostspezialitäten sowie ein umfangreiches gastronomisches Angebot vor.

Das Modeangebot im Paunsdorf Center wird mit der zweiten "Fashion Mall" deutlich erweitert. Sie wurde parallel zur bestehenden Einkaufsstraße gebaut und bietet mit rund 700 Metern Länge Platz für viele zusätzliche Geschäfte – darunter sind bekannte Marken wie s.Oliver, Hunkemöller oder Fast Forward.

Und zum Einkaufserlebnis gehört mittlerweile - das hat man bei mfi gelernt - so etwas wie ein Wohlfühlfaktor. Die beiden lichtdurchfluteten Plätze „Stadtpark“ und „Style Square“ kombinieren Einkauf und Entspannung und sorgen zudem für eine ganz besondere Atmosphäre. Ein bisschen wie einst auf diversen Leipziger Messen: Nachgebildete historische Fassaden der Stadt Leipzig und moderne Häuseransichten bringen so etwas wie städtisches Flair ins Center.

Womit aber auch genau die Konkurrenz abgebildet ist, mit der man es in Paunsdorf zu tun hat: die attraktive Innenstadt, wo die Stadtkulisse nicht künstlich hergestellt werden muss. Was übrigens nicht nur in Leipzig eine Rolle spielt: Auch in anderen deutschen historischen Innenstädte versuchen die großen Centerbetreiber ECE, mfi & Co. mit ihren Center-Konzepten Fuß zu fassen. Man hat in den Planungszentralen durchaus erkannt, dass zum veränderten Käuferverhalten auch ein sich mählich änderndes Mobilitätsverhalten gehört. Die "amerikanische Art", mit dem Kombi einmal im Monat oder in der Woche ins Center zu fahren, den Laderaum vollzupacken und wieder wegzufahren, verliert an Attraktivität.

So wie es junge Leute heute schon zum Wohnen in die Großstädte zieht, so ändert sich auch ihr Verhalten beim Einkauf. Man geht öfter zu Fuß oder nimmt das Rad - bei der Eröffnung der "Höfe am Brühl" blieben die meisten Autoparkplätze leer. Dafür reichten die Abstellanlagen für die Fahrräder hinten und vorne nicht. Das freilich ist ein Nachteil, den das Paunsdorf Center nicht wird ausgleichen können. Es bleibt ein Stadtrandcenter - auch wenn es mittlerweile andere Stadtrand-Center (wie das Löwen-Center in Burghausen) deutlich abgehängt hat.

Punkten will das Paunsdorf Center auch mit einer neuen Aufteilung der Verkaufsflächen. Für die Mietbereiche, die neu entstanden sind, wurden vor allem ehemalige Großflächen zugunsten kleinerer und mittlerer Shops mit innovativen Ladenkonzepten umstrukturiert. 160 Geschäfte finden die Kunden momentan im Paunsdorf Center vor – etwa 20 weitere Läden kommen noch hinzu.

„Dank namhafter Marken nahezu aller Branchen vereint das moderne Paunsdorf Center zahlreiche Vorteile für die Käufer: eine ideale Lage direkt neben der Autobahn, ausreichend Parkmöglichkeiten und eine optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr“, betont Meka Brunel, Leitender Vize-Präsident Europa des kanadischen Investors Ivanhoe Cambridge. „Der Umbau wird einen erheblichen Einfluss auf die Möglichkeiten für den Einzelhandel der Region haben."

Das neue Konzept des Paunsdorf Centers soll sich an alle Altersgruppen und somit an die ganze Familie richten. Deswegen wurden auch umfangreiche Freizeitmöglichkeiten für Groß und Klein mit eingebaut. Mit der Wandlung zum modernen Familien-Erlebniscenter will das Paunsdorf Center seine Position auf überregionaler Ebene nachhaltig stärken und ein einmaliges Einkaufserlebnis schaffen. „Die Anstrengungen der vergangenen Wochen und Monate haben sich wirklich gelohnt“, sagt Centermanager Michael Schneider. „Das Paunsdorf Center hat sich komplett verwandelt und verbindet ab sofort Lifestyle, Shopping-Spaß und Unterhaltung zu einem ganz besonderen Einkaufserlebnis für die ganze Familie.“

Womit man wieder bei den gewaltigen Anstrengungen wäre, die alle Center-Betreiber mittlerweile unternehmen, um die komplexe Nutzungsvielfalt funktionierender Innenstädte zu kopieren.

Gefährlich wird das, wenn man das dann auch noch wie bei den "Höfen am Brühl" mitten in der Innenstadt macht.

Die Frage ist jetzt nur: Konkurriert das mfi-Projekt in der City gegen das in Paunsdorf - oder nehmen die beiden gigantischen Center den Rest der Verkaufslandschaft in die Zange? - Oder beides.

Einzelhandelsmonitoring 2011:
www.leipzig.de/imperia/md/content/61_Stadtplanungsamt/raumbeobachtung/inhalt_moni_eh_internet_a4.pdf

Die mfi-Daten zu den "Höfen am Brühl":
www.mfi.eu/vermietung/shoppingcenter/sachsen/hoefe-am-bruehl-leipzig.html


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Sächsische Abschiebepraxis: Leidende Polizisten, besorgte Seelsorger und ein gnadenloser Innenminister

Sächsischer Innenminister: Markus Ulbig.
Es ist nicht neu, was die LVZ am 18. Oktober als Thema aufgriff. Aber es ist neu, dass es die LVZ so prominent aufgriff. Immerhin hatte man bislang keinen besonders großen Dissens zur Hardliner-Politik des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU). Doch mittlerweile sorgt ein Brief, den ein sächsischer Polizeiseelsorger geschrieben hat, im Landtag für Aufsehen. Landesbischof Jochen Bohl hat ihn dorthin weitergeleitet. Denn die sächsische Abschiebepraxis ist auch für die betroffenen Polizisten traumatisch. mehr…

Kameraüberwachung durch die Stadt Leipzig: 1.000 Kameras in städtischem Auftrag

Hinweisschild auf die Überwachungskamera am Connewitzer Kreuz.
Haben die Piraten einfach Pech, weil sie die falschen Themen haben und deshalb kaum noch Prozente bei Wahlen erringen? Dabei sind es hochbrisante Themen, die allesamt mit Bürgerrechten, Freiheit und Selbstbestimmung zu tun haben. Und nicht nur im Internet beschäftigen sie sich mit dem Thema staatlicher Überwachung. Auch in öffentlichen Räumen wird ja emsig überwacht. Sven Windisch, Mitglied der Piratenpartei, hat deshalb mal bei Leipzigs Stadtverwaltung nachgefragt. mehr…

Jahresbericht des Sächsischen Rechnungshofes: Das Schauspiel Leipzig kommt auch drin vor

Schauspielhaus in der Bosestraße.
Das Gewandhaus Leipzig musste sich eine kleine Überprüfung durch den Rechnungshof schon gefallen lassen. Immerhin partizipiert es von Kulturraumgeldern des Freistaats. Dasselbe trifft nun im Jahresbericht 2014 auch auf das Schauspiel Leipzig zu. Das hat nicht nur im Abschlussjahr 2013 augenscheinlich deutlich über seine Verhältnisse gewirtschaftet. Das Ganze wird jetzt zu einem Fall für die Rechtsaufsichtsbehörde. mehr…

Mehr Platz in der Tarostraße: 54 neue Kita-Plätze im Erweiterungsbau des „Blauen Elefanten“

Die erweiterte Kita "Blauer Elefant".
Am Donnerstag, 16. Oktober, hat Bürgermeister Thomas Fabian den Erweiterungsbau der Kindertagesstätte „Blauer Elefant“ in der Tarostraße 17/19 offiziell dem Deutschen Kinderschutzbund als Träger der Einrichtung übergeben. Der Erweiterungsbau verknüpft eine Kapazitätserweiterung von 54 neuen Kindergartenplätzen mit der Schaffung eines neuen Mehrzweckraumes. mehr…

Am 24. und 25. Oktober bei Kallenbach in Gohlis: Ein Training für Ihre Lachmuskeln!

Plakat: Zwei wie Bonnie und Clyde.
Manni und Chantal haben ihr langweiliges Leben satt. Sie träumen von „Los Vegas“, Weltreisen und einem Leben in Saus und Braus. Was tun, wenn dazu das nötige Kleingeld fehlt? Ganz klar: Man überfällt einfach eine Bank! Manni schmiedet schlaue Pläne und Chantal ist ja auch nicht blöd… Der unerschütterliche Glaube an sich selbst führt beide in aberwitzige Situationen und durch haarsträubende Verwechslungsabenteuer. Ob sie am Ende ihr Glück finden? Überzeugen Sie sich selbst! mehr…

Die ganz unmögliche Liebe von Anna und Roger in einem E-Mail-Roman: Verm@ilt

Anja Nititzki: Verm@ilt.
Es gibt Erzählmuster, die sind mittlerweile so tief in unserer Literatur verankert, dass sie sich oft einfach aufdrängen, wenn Autorinnen und Autoren mal wieder über das Thema aller Themen schreiben wollen. Was Neues. Unbedingt. Es lässt uns nicht los. Und leise schmunzelnd schaut Johann Wolfgang von G. um die Ecke, wenn irgendwo ein neugieriger Leser Anja Nititzkis "Verm@ilt" aufblättert. Und nicht loskommt davon. mehr…

1. FC Lok vs. RB II 1:1 - Lok schnuppert an der Überraschung

Djamal Ziane (1.FC Lok Leipzig).
Am Ende hat es für den 1. FC Lok nicht zur kompletten Überraschung gereicht. Beim 1:1 (0:0) gegen den ungeschlagenen Oberliga-Spitzenreiter RB Leipzig II war jedoch mehr drin. Hofmann hatte die Gastgeber vor 4.927 Zuschauern kurz nach der Pause in Führung gebracht, Siebeck glich Mitte der zweiten Hälfte aus. Die U23 feierte den Punkt letztlich wie einen Sieg. mehr…

Aus den Abgründen des Degrowth: Ein entschleunigter Kommentar zur Postwachstumsdebatte

Die Degrowth-Konferenz ist vorbei. „Die was?“ werden sicherlich einige fragen, was angesichts der mäßigen öffentlichen Präsenz hinsichtlich eines so wichtigen Themas nicht ungewöhnlich ist. Bei der Konferenz, die Anfang September mit rund 3.000 Teilnehmern an der Universität Leipzig tagte, handelte es sich weder um ein weiteres Treffen der Wave-Gothic-Scene, noch um eine Messe für die neuesten Pflanzenvernichtungsmittel. mehr…

Straßenbahnhaltestelle Gottschallstraße: Warnschild und Markierung sollen kommen

Haltestelle Gottschallstraße: Die Autos vorn links stehen übrigens auch im Parkverbot.
Manchmal dauert's ein bisschen, bis eine Petition die oberen Verwaltungsetagen erreicht. Aber eine Petition aus Gohlis, die im Mai eingereicht wurde, kam im Juli tatsächlich in die Dienstberatung des Oberbürgermeisters. Und ihr wird Abhilfe geschaffen, teilt das Dezernat für Stadtentwicklung und Bau mit. Die Straßenbahnhaltestelle der Linie 12 an der Gottschallstraße bekommt einen Warnhinweis. mehr…

Audio - Stadtrat 15.10.2014: Erhöhung der Beförderungsentgelte für Taxen in Leipzig

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Der Landesverband der Sächsischen Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V. (LVS) hat im Juli 2014 in Hinblick auf den im Januar 2015 einzuführenden Mindestlohn eine Erhöhung der Beföderungsentgelte beantragt. Daraus ergeben sich für die Stadträte viele Fragen: Gibt es zu viele oder zu wenige Taxen in Leipzig? Welche Rolle spielt der Mindestlohn? Führt die Gebührenerhöhung zu sinkenden Fahrgastzahlen? Kann eine Qualitätssteigerung (mehr Service, Sicherheit, Freundlichkeit, Sauberkeit) helfen, das zu vermeiden? mehr…

Freund und Kupferstecher: Universitätskustodie widmet Johann Friedrich Bause eine Geburtstags-Ausstellung

Erinnerungstafel für die berühmten Bewohner der Großen Feuerkugel.
In trauter Gesellschaft steht auf der Bronzetafel mit Gotthold Ephraim Lessing, Ewald Christian von Kleist und Johann Wolfgang Goethe: Johann Friedrich Bause (1738–1814). Als hätten die drei Dichter und der Kupferstecher eine Art Männer-WG in der "Großen Feuerkugel" bewohnt, die 1943 Opfer der Bomben wurde. Heute steht dort am Neumarkt die Kaufhof Galerie. Nur die Bronzetafel erinnert an die berühmten Bewohner der "Feuerkugel". mehr…

Audio - Stadtrat 15.10.2014: Unterbringung von Asylbewerbern: Aktuelle Zahlen, geplante Standorte

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Gleich zweimal stand die Unterbringung von Asylsuchenden in Leipzig auf der Tagesordnung des Oktober-Stadtrates. Ein Thema, das sowohl dem Stadtrat als auch die Verwaltung immer wieder vor neue Aufgaben und Herausforderungen stellt, da die Zahlen weiter steigen und so immer wieder neue Standorte für Unterkünfte gefunden werden müssen. Bürgermeister Thomas Fabian informiert über den aktuellen Stand und die weiteren Planungen. mehr…

Audio - Stadtrat 15.10.2014: "Wagenburg" Jahrtausendfeld: Aktuelle Situation und weiteres Vorgehen der Stadt

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Seit 2012 gibt es - unter Duldung der Stadtverwaltung - den Wagenplatz am Jahrtausendfeld zwischen Karl-Heine-Straße und Aurelienstraße. Doch die Stadt will dort in den kommenden Jahren eine Grundschule bauen, also wurde zusammen mit den Bewohnern ein Alternativgrundstück gesucht. Der Umzug erfolgt nun im 2. Quartal 2015. mehr…

Bürgerinitiative in Mölkau gegründet: Stoppt die ICE-Trasse Leipzig - Chemnitz

Vorplanung der Strecke Leipzig-Chemnitz.
Wer die Studien der Leipziger Hitschfeld-Agentur liest, der weiß es eigentlich, wie sehr immer mehr Bürger die Nase voll haben von den Selbstbeschenkungs-Orgien medienaffiner Politiker, von überdimensionierten Straßenbauten, überteuerten Hochgeschwindigkeitstrassen, ausufernden Großflughäfen und ähnlichem Prahlwerk eines Jahrhunderts, das noch glaubte, man könne sich für all seine Ingenieurträume auch ruhig für Jahrhunderte verschulden. Ein solcher sächsischer "Traum" hat jetzt wohl 250 Gegner. mehr…

Audio - Stadtrat 15.10.2014: Zukunft sichern für das Projekt "Offener Garten Annalinde"

Aus dem Leipziger Stadtrat.
Seit 2011 gibt es in Plagwitz in der Zschocherschen Straße das Projekt "Offener Garten Annalinde". 2012 wurde es als fester Partner im Leipziger Gartenprogramm mit dem Deutschen Naturschutzpreis ausgezeichnet. Doch das danebenliegende Grundstück des früheren Jugendclubs "Victor Jara" soll zusammen mit weiteren an das Gartenprojekt verpachteten Flächen veräußert werden. Die Grünen-Fraktion will mit ihrem Antrag erreichen, dass diese Flächen nicht verkauft werden, sondern "dass ein im September zugesagter dauerhafter Nutzungsvertrag endlich zustande kommt." mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog